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Leselupe.de > Ungereimtes
Nähe? - Nähe
Eingestellt am 28. 08. 2010 15:05


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Vera-Lena
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Nähe? - Nähe

Das Heimfinden hast du mir zugesagt,
mein Erbteil mir versprochen,
den Lageplan vorenthalten.

Der Regenbogen bleibt gleichermaßen auf Abstand,
während ich alles durchpflüge, was Weg oder Steg sein könnte.

Allerorten sei dein Name eingeschrieben, sagtest du,

doch kein Wind, kein Feuer, kein Wasser,
kein Sandkorn gibt dich preis.


Dein weißes Gewand leuchtet in den Wolken,
mein schwarzes Schattenbild webt es sich ein.

Als ein Kolibri will ich dich suchen,
hoch auffliegen, bei dir sein -

für Sekunden.








__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Version vom 28. 08. 2010 15:05

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Andere Dimension
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Hallo Vera- Lena

ein berührendes Gedicht- gefällt mir sehr!

ich lese es (für mich) ein klein wenig anders:


doch kein Wind, kein Feuer, kein Wasser,
kein Sandkorn gibt mir dich preis

Dein weißes Gewand leuchtet in den Wolken,
mein schwarzes Schattenbild webt es sich ein

Als ein Kolibri will ich dich suchen, dort droben,
hoch auffliegen, bei dir zu sein -

für Sekunden.


Viele Grüße
A.D.

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Heidrun D.
Guest
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Liebe Vera-Lena,

wieder ein sehr schönsprachliches Werk. - Ich lese es als die Beschreibung einer lebenslangen Gottsuche, die ihre Erfüllung finden wird.

Als geflügeltes Wesen, nicht als Engel, sondern als (bescheidener) kleiner Kolibri, willst du die Herrlichkeit schauen - eingefügt werden in das Paradies. Und sei es nur für einen kurzen Augenblick.

Herzliche Grüße
Heidrun

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Vera-Lena
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Liebe Rhea, liebe Heidrun, liebe Marie-Luise,

Danke für Eure liebenswerten Rückmeldungen!

Ja, dem lieben Gott quasi mit der Tür ins Haus fallen, so ein Mensch bin ich leider nicht. Es gibt ja solche und hat solche gegeben. Meistens erfährt man erst von ihnen, wenn es sie gegeben hat. Dietrich Bonhoeffer zähle ich beispielsweise dazu.

Da bin ich nun ein kleines Licht und weiß, dass ich viel an mir arbeiten muss, worum ich mich nach meinen Kräften auch bemühe.

Wieso ich trotzdem manchmal diese Augenblicke von Glückseligkeit (im Gegensatz zum Glüchlichsein, dass man nicht weiß weshalb man jetzt so glücklich ist) geschenkt bekomme für Augenblicke, das weiß ich natürlich nicht, aber meine Dankbarkeit, nun ja, der Himmel weiß wie groß meine Dankbarkeit ist.

Auch Euch danke ich, die Ihr mir geantwortet habt und auch allen, die mir diesen Text bewertet haben.

Danke!

Liebe Grüße
Vera-Lena

PS.:Mein Sohn fragte mich vor 20 Jahren einmal:"Was glaubst du, wer du bist?" Und ich antwortete: "Der Piepmatz auf dem Finger Gottes". Und er sagte: "Ja, das passt zu dir."

So viel zum Kolibri *lach*


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Vera-Lena
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Lieber Herbert,
danke für Deinen Kommentar!

Den Kolibri habe ich ausgewählt, weil er ein so kleiner Vogel ist. Wenn er sich in der Luft halten will, muss er seine Flügel unglaublich schnell bewegen, so dass man sich eigentlich kaum vorstellen kann, dass er sehr hoch hinauffliegen kann.

Ja, die Hoffnung ist bestimmt da, aber sie ist sehr klein und für viele Dinge im Leben muss man nun mal große Anstrengungen machen.

Immerhin, die Hoffnungist da!

Liebe Grüße
Vera-Lena


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Vera-Lena
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Liebe Irene,

so wie Du es beschreibst, habe ich es mit dem Kolibri ja auch gemeint und deswegen kann das Lyri eben immer nur für ein paar Sekunden mit dem Göttlichen (Was immer man darunter jetzt verstehen will) verschmelzen.

Und dass sich das Lyri wandeln muss und zwar ganz gehörig, das steht außer Frage.

Du hast mein Bild auf Deine Weise völlig zutreffend entschlüsselt.

Dir ganz liebe Grüße
Vera-Lena


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