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Leselupe.de > Gereimtes
Nahender Abschied
Eingestellt am 17. 09. 2002 13:22


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Brigitte
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Dec 2000

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Nahender Abschied

Es zieht der Sommer rasch von dannen,
die N├Ąchte werden jetzt recht k├╝hl.
Morgennebel halten uns gefangen,
jedes Jahr ist es das gleiche Spiel.

Die Luft sie duftet langsam schon,
l├Ąsst den nahen Herbst erahnen.
Vogelscharen zogen auch davon,
dorthin, woher sie einst kamen.

Die K├Ąlte, man kann sie jetzt f├╝hlen,
wenn sie durchstr├Âmt das ganze Haus.
Der Wind wird in den B├Ąumen spielen,
bald sehen die Äste "einsam" aus.

Manchmal wird noch der Sonnenschein
w├Ąrmend auf uns hernieder fallen.
Regenwetter stellt sich ├Âfter ein,
und graue Nebel um uns wallen.

Nur langsam gew├Âhnt man sich daran,
dass alles einmal zu Ende geht.
So tr├Âst ich mich, denn irgendwann
der Fr├╝hling wieder vor mir steht.
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist f├╝r das Auge unsichtbar.

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Till Braven
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2002

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Hallo Brigitte,

nicht schlecht, dein Abgesang auf den Sommer.
Ich mu├č nun gestehen, da├č ich selbst gar kein besonders gro├čer Fans von Lyrik bin, trotzdem habe ich bei deinem Gedicht verweilt.
Wie gesagt, ich bin kein gro├čer Lyrikfan, ich hatte aber bei der 2. Strophe den Eindruck, als wenn dort der Rhythmus nicht stimmt... Kann das sein?!

Viele Gr├╝├če von der K├╝ste

Till

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Brigitte
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Dec 2000

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Hallo Till,
hab herzlichen Dank f├╝rs Lesen, obwohl Du - wie Du sagst - kein Lyrikfan bist.
Ich bin dem Hinweis auf Strophe 2 nachgegangen, aber ich kann da nichts ungereimtes sehen, aber trotzdem danke ich Dir f├╝r den Tipp, und Du schaust trotzdem ab und zu mal bei Lyrik rein.....

Ein sch├Ânes Wochenende vom Rhein
lieben Gruss Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist f├╝r das Auge unsichtbar.

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
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Liebe Brigitte,

ein sch├Ânes Gedicht,
ein Abschied mit der Gewissheit, das es wieder ein Wiedersehen gibt.
Eins, als Vorschlag/Frage:
"hin, woher sie einstmals kamen"
Aber auch egal. :-)

Sch├Ânes Wochenende
Stoffel

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Brigitte
Autorenanw├Ąrter
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Hallo Stoffel,
freut mich, dass dir das Gedicht gef├Ąllt. Eigentlich m├╝ssten wir ja l├Ąngst an diesen jahrlichen Rhythmus gewohnt sein, und dennoch empfinden wir den Wandel der Jahreszeiten immer wieder neu. Mir gehts jedenfalls so. Gut, dass es wenigstens etwas gibt, das uns Menschen noch nicht so sehr zur Gewohnheit geworden ist, worauf man sich immer wieder aufs Neue freut.
Dein Tipp zur Strophe: dorthin... ist auch gut, aber ich m├Âchte es lieber so lassen trotzdem Danke.

Eine sch├Âne Woche w├╝nscht
dir Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist f├╝r das Auge unsichtbar.

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Annett
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2002

Werke: 5
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Hallo liebe Brigitte, ich finde, dass die Sommer-Herbstwende
in Ihrem Gedicht recht gut dargestellt wird. Sie haben sch├Âne Formulierungen gew├Ąhlt wie "Morgennebel halten uns gefangen", etc. Aber eines kann ich nicht ganz nachvollziehen: "die Luft, sie duftet langsam schon"
Wonach? Hier fehlt mir irgendwie der Bezug. Wie w├Ąre es mit:
"die Luft, sie duftet reifer schon?"
Liebe Gr├╝├če, Annett

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Brigitte
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Dec 2000

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Liebe Annett,
da wir hier alle Du zueinander sagen, mache ich das hier auch, es sei denn, es ist dir lieber, beim Sie zu bleiben, das respektiere ich selbstverst├Ąndlich.
Vielen Dank f├╝r deine Antwort...
Bei der Strophe: Die Luft sie duftet langsam schon.....
dachte ich an den Duft des welken, Laubes, wenn es am Boden liegt, vielleicht sogar feucht, der Duft von Zuckerr├╝ben, Baumrinde... es duftet im Herbst einfach anders als zu den anderen Jahreszeiten, so meine Empfindung, und so auch dieser Satz. Vielleicht verstehst du mich.....

Liebe Gr├╝sse
Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist f├╝r das Auge unsichtbar.

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