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Leselupe.de > Kindergeschichten
Naomis Abenteuer 2
Eingestellt am 22. 05. 2003 00:43


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Inga Rothe
Nennt-sich-Schriftsteller
Registriert: Mar 2003

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Naomi auf See

Naomi dachte nur noch an ihrem Vater und lief los, mit den schweren Sachen. Sie kam bis zur Lagerhalle, da peitschten wieder Sch√ľsse und ganz schnell versteckte sie sich in einer gro√üen Kiste, die noch nicht richtig verschlossen war. Sie zitterte vor Angst, f√ľhle sich aber sicher in ihrem Versteck.
Lange dauerte der Tumult im Hafen und irgendwann schlief Naomi erschöpft ein. Durch lautes Hämmern wurde sie wach. Was war das, dachte sie. Gab aber keinen Laut von sich. Dann bemerkte sie, das die Kiste, in der sie saß, schwebte, in einem LKW geladen und dann weggebracht wurde. Es kam ihr vor, wie Stunden, als die Kiste endlich abgesetzt wurde und Ruhe einkehrte.
Nach einer Weile wollte sie den Deckel öffnen, aber er war verschlossen. Sie war gefangen!
Naomi war unfähig zu weinen, unfähig irgendeinen Gedanken zu fassen.
Dieser Zustand hielt lange an. Bis sie pl√∂tzlich Hunger versp√ľrte und froh war, einige Lebensmittel dabei zu haben. Immer wieder √ľberlegte sie, was wohl geschehen sein, was war mit ihrem Vater? Sie konnte es sich nicht erkl√§ren, aber die Angst sa√ü ihr im Nacken. Da fiel ihr ein, dass ihr Vater ihr mal erz√§hlt hatte, da gibt es einen sehr alten, weisen Mann, der oben im Himmel sitzt und auf alle Menschen aufpasst. Wie nannte er ihn noch? Naomi √ľberlegte krampfhaft. Ja, Gott, so nannte er ihn! Er hatte gesagt, immer wenn man Hilfe braucht, soll man zu ihm sprechen. Sie versuchte es:
"Hallo, du Gott da oben. Siehst du mich hier in der Kiste? Dann hilf mir doch mal! Wie komme ich hier heraus? Nun mach schnell, ich kann nicht mehr!"
Es kam keine Antwort. Enttäuscht schlief sie wieder ein.

So vergingen Tage, eine Woche! Naomi hatte nichts mehr zu essen und das wenige Obst, was ihr etwas Feuchtigkeit spendete, war auch aufgebraucht.
Sie stellte fest, das sie in einer Kiste mit Kaffeebohnen gefangen war, aber das half ihr auch nicht weiter. Dennoch sprach sie immer mit Gott und hatte nun das Gef√ľhl, er h√∂rte ihr zu. T√§glich wurde sie schw√§cher, schlief mehr, als das sie wach war.
Waren da nicht Stimmen? Dachte Naomi, als sie erwachte. Egal, was passiert, sie musste aus dieser Kiste heraus. Sie rief mit ihrer geschw√§chten Stimme, aber niemand h√∂rte sie. Langsam geriet sie in Panik und klopfte mit dem B√ľgel ihrer Einkaufstasche gegen der Kistenwand. Da waren wieder Stimmen.
Mit letzter Kraft haute sie gegen die Wand und rief so laut es noch ging.
Endlich wurde diese geöffnet und zwei Männer sahen erstaunt hinein! Sie sprachen eine Sprache, die Naomi nicht verstand. Der eine von ihnen hob sie aus der Kiste, sie war zu schwach auf ihren eigenen Beinen zu stehen. Er trug sie in einem kleinen Raum, in dem auch ein Wasserrohr (Dusche) war und machte Andeutungen, das sie sich erst einmal waschen sollte.
Jetzt erst fiel ihr auf, wie schmutzig sie war und wie sehr sie roch. Immerhin musste sie ihre Notdurft auch in der Kiste verrichten, sie kam da ja nicht heraus. In der Dusche sitzend wusch sie sich und trank gleichzeitig das Wasser. Der Mann mit den gelben Haaren kam zur√ľck, brachte ihr eine Decke und h√ľllte sie darin ein. Auf dem Tisch stand schon ein Teller, mit Essen bereit. Noch nie hatte Naomi etwas so leckeres gegessen. Nachdem sie noch verschiedene S√ľ√üigkeiten bekommen hatte, schaute sie sich um. Komische Hausl√∂cher haben die, die sind ja rund.
Als sie hinaus sah, erschrak sie, denn sie befand sich mitten auf dem Meer. Sie war auf einem Schiff!
Wo ist ihr Vater, was ist passiert? Sie weinte bitterlich. Da betrat ein anderer Mann den Raum, der ihre Sprache sprach. Sie erzählte ihm, was passiert war und er hörte ihr mitleidig zu. Sie erfuhr, das es einen Aufstand gegeben hatte, weil einige Arbeiter mehr Geld haben wollten. Viele Menschen sind dabei umgekommen. Ob ihr Vater noch lebte, wußte keiner.

Das Schokoladenbraune, h√ľbsche M√§dchen erregte sehr viel Aufsehen auf dem Schiff. Sogar der Kapit√§n war ger√ľhrt von ihrem Schicksal. Er versuchte √ľber einen Funkspruch den Hafen zu informieren, ob ihr Vater noch lebte, aber man konnte ihm keine Auskunft geben, da die Unruhen immer noch anhielten. Sie waren nun schon zwei Wochen auf See, umkehren war also unm√∂glich. Was sollte nun geschehen??? Nachdenklich strich der Kapit√§n √ľber seinen langen Bart. Es blieb ihm nichts anderes √ľbrig, als dieses Kind mit nach Deutschland zu nehmen.
Die Fahrt dauerte noch einmal ungefähr zwei Wochen. Naomi hatte es sehr gut auf dem Schiff, sie wurde verwöhnt und hatte alle Freiheiten.

Eines Abends stand sie mit Corry, so hieß der Matrose, der ihre Sprache sprach, auf Deck.
Sie zeigte auf die untergehende Sonne und rief: "Fahrt doch schneller, ich möchte sehen, wo die Sonne wohnt!" Corry lachte und erzählte ihr, das man die Sonne nie erreichen könnte.
es sieht nur so aus, als könne man sie erreichen, aber die Sonne wohnt am Himmel. Die Erde ist eine Kugel, da ist der Mond, die Sterne...
Naomi h√∂rte interessiert zu. Irgendwie war sie doch etwas traurig, denn dann ist die Sonne ja viel weiter weg, als sie dachte. In den Tagen auf See, lernte Naomi auch etwas deutsch. Der Kapit√§n staunte nicht schlecht, was sie doch f√ľr eine gute Sch√ľlerin war.

Sie hatte sich auch sehr schnell erholt, war nicht mehr so schwach und auch ihre √Ąngste lie√üen nach. Ganz oft dachte sie an ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder. Ob ihr Vater wirklich gestorben ist? Irgendwann wird sie es heraus finden. Sie wollte ganz schnell Lesen und Schreiben lernen, damit sie einen Brief schreiben konnte.
Corry, der Matrose, versprach ihr, nach ihrem Vater zu suchen und immer, wenn er Zeit hatte, lernte er mit Naomi die deutsche Sprache. Dann war es so weit, die letzte Nacht an Bord! Morgen schon sollten sie in einer großen Stadt ankommen. Corry meinte, sie hieße Hamburg.
Corry erkl√§rte ihr auch, das sich die deutschen Beh√∂rden um sie k√ľmmern w√ľrden. Er gab ihr seine Adresse, damit sie sich in Verbindung setzen k√∂nnen, sobald Naomi wu√üte, wie sie wohnen w√ľrde. Er k√§me aber erst wieder in einigen Monaten nach Hause.

Am nächsten Morgen war sie sehr aufgeregt. Zog ihr Kleid an, das ihr Vater ihr damals gekauft hatte, die Sandalen, aber sie fror erbärmlich.
Corry sagte, sie solle ruhig die alten Matrosensachen anziehen, die seine w√§rmer. Hier in Deutschland sei es Fr√ľhjahr und das hei√üt lange nicht so warm wie in ihrer Heimat.
Nein, das wollte Naomi nicht. Ordentlich sollte man sie sehen.
Corry nahm sie mit an Deck, damit sie den Hafen sehen konnte. Da ließ sich Naomi auch eine Decke geben, denn es war sehr windig.

Am Hafen wartete schon die Polizei und Naomi bekam einen Schock. Das hatte sie doch alles schon einmal erlebt und jetzt hier auch? Gerade wollte sie davon laufen, als Corry sie am Arm festhielt. "Keine Angst, kleine Naomi, es sind Freunde. Sie wollen dir nur helfen, damit du bald in deine Heimat zur√ľck kehren kannst." sagte er beruhigend.
Naomi zitterte vor Angst und versteckte sich hinter ihm. Er nahm sie auf den Arm und brachte sie zum Kapitän. Dieser beauftragte ihn, sie zu begleiten. Was er auch sehr gerne tat. Artig verabschiedete sich Naomi von der Besatzung, als sie angelegt hatten und da kam auch schon zwei Männer in Uniform und eine Frau an Bord.

Es wurde viel geredet, geschrieben und dann hieß es Abschied nehmen von Corry.
Naomi weinte bitterlich, denn er war wie ein Vater f√ľr sie geworden, in dieser kurzen Zeit.
Corry umarmte sie und meinte, sie h√§tte ja seine Adresse. Wenn er in seiner Heimat sei, w√ľrde er sofort in den Kasten sehen, wo sie nun wohnen w√ľrde und sich ganz bestimmt um das Verbleiben ihres Vaters k√ľmmern.
Naomi schluckte und nahm die Hand der fremden Frau. Sie wurde in einem Polizeiauto zu einem großen Haus gebracht.

Fortsetzung folgt
__________________
Immer laecheln, dann wir auch mal zur√ľckgelacht!

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flammarion
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hallo,

auch hier meine veränderungsvorschläge:Naomi auf See

Naomi dachte nur noch an ihre(n! wenn sie an ihrem Vater denkt, ist sie ganz dicht an ihm dran und denkt irgendwas. Wenn sie an ihren Vater denkt, dann denkt sie an ihren Vater) Vater und lief los, mit den schweren Sachen. Sie kam bis zur Lagerhalle, da peitschten wieder Sch√ľsse und ganz schnell versteckte sie sich in einer gro√üen Kiste, die noch nicht richtig verschlossen war. Sie zitterte vor Angst, f√ľhl(t)e sich aber sicher in ihrem Versteck.
Lange dauerte der Tumult im Hafen und irgendwann schlief Naomi erschöpft ein. Durch lautes Hämmern wurde sie wach. Was war das, dachte sie. Gab aber keinen Laut von sich. Dann bemerkte sie, das(s) die Kiste, in der sie saß, schwebte, in eine(n) LKW geladen und dann weggebracht wurde. Es kam ihr vor(kein Komma) wie Stunden, (bis) die Kiste endlich abgesetzt wurde und Ruhe einkehrte.
Nach einer Weile wollte sie den Deckel öffnen, aber er war verschlossen. Sie war gefangen!
Naomi war unfähig(,) zu weinen, unfähig(,) irgendeinen Gedanken zu fassen.
Dieser Zustand hielt lange an. Bis sie pl√∂tzlich Hunger versp√ľrte und froh war, einige Lebensmittel dabei zu haben. Immer wieder √ľberlegte sie, was wohl geschehen sei(), was war mit ihrem Vater? Sie konnte es sich nicht erkl√§ren, aber die Angst sa√ü ihr im Nacken.
Da fiel ihr ein, dass ihr Vater ihr mal erz√§hlt hatte, es (g√§be) einen sehr alten, weisen Mann, der oben im Himmel sitzt und auf alle Menschen aufpasst. Wie nannte er ihn noch? Naomi √ľberlegte krampfhaft. Ja, Gott, so nannte er ihn! Er hatte gesagt, immer wenn man Hilfe braucht, soll man zu ihm sprechen. Sie versuchte es:
"Hallo, du Gott da oben. Siehst du mich hier in der Kiste? Dann hilf mir doch mal! Wie komme ich hier heraus? Nun mach schnell, ich kann nicht mehr!"
Es kam keine Antwort. Enttäuscht schlief sie wieder ein.

So vergingen Tage, eine Woche! Naomi hatte nichts mehr zu essen und das wenige Obst, was ihr etwas Feuchtigkeit (ge)spendet (hatte), war auch aufgebraucht.
Sie stellte fest, das sie in einer Kiste mit Kaffeebohnen gefangen war, aber das half ihr auch nicht weiter. Dennoch sprach sie immer mit Gott und hatte nun das Gef√ľhl, er h√∂rte ihr zu. T√§glich wurde sie schw√§cher, schlief mehr, als das(s) sie wach war.
Waren da nicht Stimmen? (d)achte Naomi, als sie erwachte. Egal, was passiert, sie musste aus dieser Kiste heraus. Sie rief mit ihrer geschw√§chten Stimme, aber niemand h√∂rte sie. Langsam geriet sie in Panik und klopfte mit dem B√ľgel ihrer Einkaufstasche gegen (die) Kistenwand. Da waren wieder Stimmen.
Mit letzter Kraft haute sie gegen die Wand und rief so laut es noch ging.
Endlich wurde die (Kiste) geöffnet und zwei Männer sahen erstaunt hinein! Sie sprachen eine Sprache, die Naomi nicht verstand. Der eine von ihnen hob sie aus der Kiste, sie war zu schwach(, um) auf ihren eigenen Beinen zu stehen. Er trug sie in eine(n) kleinen Raum, in dem ()ein Wasserrohr (Dusche) war und machte Andeutungen, das(s) sie sich erst einmal waschen sollte.
Jetzt erst fiel ihr auf, wie schmutzig sie war und wie sehr sie roch. Immerhin musste sie ihre Notdurft auch in der Kiste verrichten, sie kam da ja nicht heraus. In der Dusche sitzend wusch sie sich und trank gleichzeitig das Wasser. Der Mann mit den gelben Haaren kam zur√ľck, brachte ihr eine Decke und h√ľllte sie darin ein. Auf dem Tisch stand schon ein Teller(kein Komma) mit Essen bereit. Noch nie hatte Naomi etwas so (L)eckeres gegessen. Nachdem sie noch verschiedene S√ľ√üigkeiten bekommen hatte, schaute sie sich um. Komische Hausl√∂cher (vielleicht besser Wandl√∂cher?)haben die, die sind ja rund.
Als sie hinaus sah, erschrak sie, denn sie befand sich mitten auf dem Meer. Sie war auf einem Schiff!
Wo ist ihr Vater, was ist passiert? Sie weinte bitterlich. Da betrat ein anderer Mann den Raum, der ihre Sprache sprach. Sie erzählte ihm, was passiert war und er hörte ihr mitleidig zu. Sie erfuhr, das(s) es einen Aufstand gegeben hatte, weil einige Arbeiter mehr Geld haben wollten. Viele Menschen sind dabei umgekommen. Ob ihr Vater noch lebte, wu(ss)te keiner.

Das (s)chokoladenbraune, h√ľbsche M√§dchen erregte sehr viel Aufsehen auf dem Schiff. Sogar der Kapit√§n war ger√ľhrt von ihrem Schicksal. Er versuchte (mittels) Funkspruch den Hafen zu informieren (und in Erfahrung zu bringen,) ob ihr Vater noch lebte, aber man konnte ihm keine Auskunft geben, da die Unruhen immer noch anhielten. Sie waren nun schon zwei Wochen auf See, umkehren war also unm√∂glich. Was sollte nun geschehen??? Nachdenklich strich der Kapit√§n √ľber seinen langen Bart. Es blieb ihm nichts anderes √ľbrig, als dieses Kind mit nach Deutschland zu nehmen.
Die Fahrt dauerte noch einmal ungefähr zwei Wochen. Naomi hatte es sehr gut auf dem Schiff, sie wurde verwöhnt und hatte alle Freiheiten.

Eines Abends stand sie mit Corry, so hieß der Matrose, der ihre Sprache sprach, auf Deck.
Sie zeigte auf die untergehende Sonne und rief: "Fahrt doch schneller, ich möchte sehen, wo die Sonne wohnt!" Corry lachte und erzählte ihr, das(s) man die Sonne nie erreichen könnte.
(E)s sieht nur so aus, als k√∂nne man sie erreichen, aber die Sonne wohnt am Himmel. Die Erde ist eine Kugel (und √ľber ihr) ist der Mond, die Sterne...
Naomi h√∂rte interessiert zu. Irgendwie war sie doch etwas traurig, denn dann ist die Sonne ja viel weiter weg, als sie dachte. In den Tagen auf See(kein Komma) lernte Naomi auch etwas deutsch. Der Kapit√§n staunte nicht schlecht, was sie doch f√ľr eine gute Sch√ľlerin war.

Sie hatte sich auch sehr schnell erholt, war nicht mehr so schwach und auch ihre √Ąngste lie√üen nach. Ganz oft dachte sie an ihre(n) Vater und ihre(n) kleinen Bruder. Ob ihr Vater wirklich gestorben ist? Irgendwann wird sie es herausfinden. Sie wollte ganz schnell Lesen und Schreiben lernen, damit sie einen Brief schreiben konnte.
Corry, der Matrose, versprach ihr, nach ihrem Vater zu suchen und immer, wenn er Zeit hatte, le(hr)te er ()Naomi die deutsche Sprache. Dann war es so weit, die letzte Nacht an Bord! Morgen schon sollten sie in einer großen Stadt ankommen. Corry meinte, sie hieße Hamburg.
Corry erkl√§rte ihr auch, das sich die deutschen Beh√∂rden um sie k√ľmmern w√ľrden. Er gab ihr seine Adresse, damit sie sich in Verbindung setzen k√∂nnen, sobald Naomi wu(ss)te, w(o) sie wohnen w√ľrde. Er k√§me aber erst wieder in einigen Monaten nach Hause.

Am nächsten Morgen war sie sehr aufgeregt. Zog ihr Kleid an, das ihr Vater ihr damals gekauft hatte (und) die Sandalen, aber sie fror erbärmlich.
Corry sagte, sie solle ruhig die alten Matrosensachen anziehen, die sei(en) w√§rmer. Hier in Deutschland sei es Fr√ľhjahr und das hei√üt lange nicht so warm wie in ihrer Heimat.
Nein, das wollte Naomi nicht. Ordentlich sollte man sie sehen.
Corry nahm sie mit an Deck, damit sie den Hafen sehen konnte. Da ließ sich Naomi ()eine Decke geben, denn es war sehr windig.

Am Hafen wartete schon die Polizei und Naomi bekam einen Schock. Das hatte sie doch alles schon einmal erlebt und jetzt hier auch? Gerade wollte sie davonlaufen(zusammen), als Corry sie am Arm festhielt. "Keine Angst, kleine Naomi, es sind Freunde. Sie wollen dir nur helfen, damit du bald in deine Heimat zur√ľck kehren kannst." sagte er beruhigend.
Naomi zitterte vor Angst und versteckte sich hinter ihm. Er nahm sie auf den Arm und brachte sie zum Kapitän. Dieser beauftragte ihn, sie zu begleiten. Was er auch sehr gerne tat. Artig verabschiedete sich Naomi von der Besatzung, als sie angelegt hatten und da kam(en) auch schon zwei Männer in Uniform und eine Frau an Bord.

Es wurde viel geredet (und) geschrieben und dann hieß es Abschied nehmen von Corry.
Naomi weinte bitterlich, denn er war wie ein Vater f√ľr sie geworden, in dieser kurzen Zeit.
Corry umarmte sie und meinte, sie h√§tte ja seine Adresse. Wenn er in seiner Heimat sei, w√ľrde er sofort in den Kasten sehen, wo sie nun wohnen w√ľrde und sich ganz bestimmt um d(en) Verbleib() ihres Vaters k√ľmmern.
Naomi schluckte und nahm die Hand der fremden Frau. Sie wurde in einem Polizeiauto zu einem großen Haus gebracht.




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