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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Natascha
Eingestellt am 30. 08. 2010 14:23


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Lux
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Aug 2010

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Es ist kein leichtes Leben auf dem Stra├čenstrich einer gro├čen Stadt! Sie werden immer unsicherer, die Huren bek├Ąmpfen sich um die besten Stehpl├Ątze. An jeder Ecke lauert ein M├Âchtegern-Zuh├Ąlter, der dir verspricht, dass du an seiner Seite eine Menge Geld verdienen kannst, der dich aber gr├╝n und blau schl├Ągt, wenn du nicht spurst. Es ist keine leichte Zeit f├╝r eine Hure wie mich. Ich habe keinen Zuh├Ąlter und ich mache den Job nur, weil ich keine andere Wahl habe.
Fr├╝her hatte ich Spa├č am Sex. Doch mit jedem Freier ging auch ein St├╝ck Lust verloren. Einen Orgasmus kenne ich nur noch der Erinnerung. Mit jedem Freier verliere ich einen Teil meiner Seele und manchmal kann ich mich nicht im Spiegel anschauen, weil ich Ekel vor mir empfinde. Seit zwei Jahren arbeite ich bereits als ÔÇ×freischaffendeÔÇť Hure und ich habe schon eine Menge ekliger Typen bedient.
Doch der hier war anders.
Es war Winter und ich stand schon seit drei Stunden drau├čen in der K├Ąlte. Im Gegensatz zu den Anderen hatte ich mich dick eingepackt, denn meine Gesundheit war mir sehr wichtig. Ich schaute, wie der Schnee zu meinen F├╝├čen immer mehr wurde, wie die anderen Frauen zitterten und in ihren viel zu kurzen R├Âcken und viel zu knappen Oberteilen hin und her liefen, um sich etwas zu w├Ąrmen!
Ein silberner Toyota, der direkt vor mir hielt, riss mich aus meinen Gedanken. Als das Fenster herunter ging, atmete ich tief durch.
ÔÇÜBestimmt wieder so ein fetter und schmieriger alter Typ, der die schnelle Nummer suchtÔÇś, dachte ich.
Doch zu meiner ├ťberraschung sah ich am Steuer einen jungen Mann. Ende zwanzig vielleicht. Zuerst dachte ich, er habe sich verfahren, da er so gar nicht dem Typ entsprach, der sich eine Hure holen musste! Ich fand ihn irgendwie s├╝├č, wie er so da sa├č und krampfhaft versuchte, nur auf die Stra├če zu schauen. Dabei hielt er das Lenkrad so fest, dass seine Kn├Âchel wei├č hervor traten.
\"Kann ich dir helfen?\", frage ich.
Doch er antwortete nicht, sondern schaute weiter geradeaus. Grad als ich mich abwenden wollte, sprach er leise: ÔÇ×Ich will dich haben, f├╝r den ganzen Tag und die ganze Nacht! Der Preis ist egal\"
Dann stieg er aus, ging um den Wagen und machte mir die Beifahrert├╝r auf. Zum ersten Mal sah ich ihm in die Augen. Sie waren wundersch├Ân, ein leuchtendes Grau mit etwas Blau-Gr├╝n darin. Sie strahlten eine Unschuld aus, die ich bisher selten gesehen hatte. Sch├╝chtern l├Ąchelte er mich an und ich stieg ein.
Es war nichts Neues f├╝r mich, im Auto eines Freiers zu sitzen, doch ich wurde immer nur f├╝r eine Nummer gebucht, nie f├╝r einen ganzen Tag. Er setzte sich wieder ans Steuer, lie├č den Motor an und wendete.
Im Auto war es warm und kuschelig, so warm dass ich mich traute meine dicke Jacke aufzumachen und den Schal abzunehmen. Im Radio lief leise Musik. Ich lehnte mich entspannt im Sitz zur├╝ck.
Mein Freier konzentrierte sich auf die Stra├če, Normalerweise bin ich auf der Hut, damit mir nichts passiert. Man wei├č ja nie, wer neben einen sitzt und was er vorhat. Aber diesen Fremden vertraute ich. Warum? Ich wei├č es nicht.
Nach zehn Minuten Fahrt durch die Innenstadt wurde die Gegend immer l├Ąndlicher. Irgendwann hielten wir vor einer Blockh├╝tte. Ich war sogar in einen leichten Schlaf verfallen und wachte auf, als mir der Fremde sanft ├╝ber die Wange strich. Ich ├Âffnete die Augen und schaute ihn an. Sofort zog er versch├╝chtert seine Hand weg.
ÔÇ×Ist schon okayÔÇť, fl├╝sterte ich ihn zu.
Ohne weitere Worte stieg er aus, kam zur Beifahrert├╝r und reichte mir die Hand, um mir beim Aussteigen behilflich zu sein. W├Ąrme durchstr├Âmte mich, als ich ihn ber├╝hrte. Seine Hand war warm und fest. Einige Schwielen deuteten auf eine Arbeiterhand hin. Bei dieser Ber├╝hrung war es, als w├╝rde uns beide ein Blitz durchfahren und wir schauten uns eine gef├╝hlte Ewigkeit an. Doch dann lie├č er pl├Âtzlich meine Hand los und er wurde wieder distanziert. Er wies zur Eingangst├╝r der H├╝tte und gab mir durch ein Zeichen zu verstehen, ihm zu folgen. Die frische Luft f├╝hlte sich so gut in meinen Lungen an und das einzige was ich h├Ârte waren V├Âgel und das Rascheln von Bl├Ąttern. Wundersch├Ân! W├Ąhrend ich noch die Umgebung in mich aufnahm, schloss er die T├╝r auf. Dann lehnte er l├Ąssig am T├╝rrahmen und schaute mir zu, wie ich mit gro├čen Augen die Natur bestaunte.
\"Es ist wundersch├Ân hier!\", sprach ich ehrf├╝rchtig.
ÔÇ×Ja mal was anderes als der L├Ąrm der gro├čen Stadt!\", sagte er und ein warmes L├Ącheln breitete sich auf seinem Gesicht aus.
Beim Klang seiner warmen, weichen Stimme stellten sich mir die H├Ąrchen auf. Seine Lippen waren so wohl geformt, dass sie zum K├╝ssen einluden. Und am liebsten h├Ątte ich ihn jetzt gek├╝sst, aber er bat mich einzutreten.
Im Haus war es warm. Es roch nach Holz und ich h├Ârte es knistern. Ich ├Âffnete meine Jacke und der Fremde nahm sie mir ab. Die W├Ąrme durchstr├Âmte meinen K├Ârper und lie├č mich m├╝de werden. Der Fremde f├╝hrte mich ins Wohnzimmer, einen gro├čen Raum mit einem Kamin, in dem ein Feuer loderte. Vor dem Kamin stand eines von diesen XXL-Sofas, ganz in Weinrot. An den W├Ąnden hingen etliche Bilder, die meinen Gastgeber mit Familie und Freunden zeigte. Das Zimmer wirkte wohnlich aber nicht zugestellt. Hier und da standen Kerzen und andere dekorative Elemente. Ein gro├čes B├╝cherregal weckte meine Neugier. Ich lese f├╝r mein Leben gern. Ich fuhr mit den Fingern ├╝ber die Buchr├╝cken und las halblaut die Titel.
\"Die habe ich aber nicht alle gelesen!\" Er lachte, als er das sagte und dieses Lachen wirkte ansteckend. ÔÇ×Ich hei├če ├╝brigens Matthias!\"
\"Ich bin NataschaÔÇť, sagte ich und ergriff seine Hand. Da war sie wieder, diese W├Ąrme, die mir so gut tat. Aber da war auch wieder sein sch├╝chternes L├Ącheln, als er mich behutsam zum Sofa f├╝hrte.
Wir setzten uns und schauten uns an. Ich war froh, dass er nichts sagte. Ich fand es sch├Ân, nur so zu sitzen und uns gegenseitig in die Augen zu sehen. Wann hatte ich so etwas zum letzten Mal erlebt? Irgendwann h├Ârte ich ihn schlie├člich leise fragen: ÔÇ×W├╝rdest du f├╝r mich dein Haar offen tragen?\"
Ich l├Âste den Haargummi und sch├╝ttelte die Frisur auf. Matthias streckte seinen Arm aus und strich mir durchs Haar, dann lie├č er seine Fingerspitzen z├Ąrtlich ├╝ber mein Gesicht fahren. Als er bei meinen Lippen ankam, k├╝sste ich sie z├Ąrtlich. Er zog seine Hand zur├╝ck und ber├╝hrte mit den Lippen seine Fingerkuppen.
ÔÇ×Hast du Hunger?\", fragte er dann, und als w├Ąre es abgesprochen gewesen, begann mein Mager zu knurren. Wir mussten Lachen.
ÔÇ×Ich glaube, die Antwort ist eindeutig!ÔÇť, lachte er und stand auf, um in die K├╝che zu gehen.
Ich kuschelte mich derweil tief in die Sofakissen und lie├č mich vom Spiel der Flammen verzaubern. Pl├Âtzlich wurde ich durch lautes Scheppern und Fluchen hochgerissen. Ich stand auf und folgte den Ger├Ąuschen. Die T├╝r zur K├╝che war nur angelehnt und so konnte ich sie ger├Ąuschlos ├Âffnen. Die K├╝che war gro├č und edel eingerichtet. Hier und da lag etwas zur Dekoration, und an der Wand hing ein Regal voller Kochb├╝cher, die wohl den Eindruck vermitteln sollten, dass hier ein Spitzenkoch am Werk war. Doch das, was Matthias dort machte, wies mehr auf \"Ich habe es versucht\" hin. Ich musste lachen, als ich ihn so ratlos vor dem Topf stehen sah.
\"├ämm ich kann nur Nudeln,ÔÇť sagte er sehr selbstkritisch.
Ich trat zu ihm, nahm ihm den Topf aus der Hand und stellt in ab.
\"Nudeln h├Âren sich gut anÔÇť, sagte ich.
Er l├Ąchelte mich an und nahm mich in den Arm. Seine W├Ąrme durchstr├Âmte meinen K├Ârper und ich konnte durch seinen Pullover seinen Herzschlag sp├╝ren. Das Kribbeln und Knistern erfasste meinen ganzen K├Ârper. Matthias merkte es, denn seine H├Ąnde streichelten kaum sp├╝rbar ├╝ber meinen R├╝cken. Ich bot ihn meine Lippen zum Kuss, doch er k├╝sste mich auf die Stirn und lies mich los.
\"Nudeln, okay dann will ich mal...!\", sagte er hastig und drehte mir den R├╝cken zu. Wahrscheinlich sollte ich nicht sehen, wie rot er geworden war.
Ich setzte mich auf die K├╝chenzeile und schaute ihm stumm zu.
\"Warum, arbeitest du als Hure?\", fragte er mich nach einer Weile.
Das kam f├╝r mich ├╝berraschend. Ich musste schlucken. Das hatte mich noch kein Freier gefragt. Naja - eigentlich hat mich ein Freier noch nie etwas gefragt. Es war doch immer das Gleiche: ÔÇ×Wieviel?ÔÇť - ÔÇ×F├╝nfzig Euro!ÔÇť - ÔÇ×Okey!ÔÇť Dann rein ins Auto, ein paar Meter gefahren, Job erledigen und baybay.




Die Typen, die ich bisher bedient hatte, interessierte es nicht, warum ich es machte. Sie kauften sich nur f├╝r kleines Geld eine schnelle Nummer.
W├Ąhrend ich nachdachte, merkte ich gar nicht, dass sein Blick ruhig, interessiert und nachdenklich auf mir lag.
\"Bin ich zu forsch?ÔÇť, fragte er unsicher.
Ich sch├╝ttelte den Kopf, holte zugleich tief Luft und fing an, ihm meine Geschichte zu erz├Ąhlen. Von vielen M├Ąnnern w├╝rde man jetzt abwertende Blicke bekommen, doch Matthias sah mich immer noch mit der gleichen Unschuld und Neugierde an wie zuvor.
W├Ąhrend ich erz├Ąhlte, war auch das Essen fertig geworden und wir setzten uns zusammen an den gro├čen Holztisch. In seiner Mitte stand ein Kerzenst├Ąnder, der mit gro├čen, dicken Kerzen best├╝ckt war. Von hier aus konnte man in den Garten sehen. Ich war erstaunt, als ich bemerkte, dass es drau├čen schon dunkel wurde. Die Zeit mit Matthias verging so schnell und ich f├╝hlte mich so wohl bei ihm! Beim Essen unterhielten wir uns dann ├╝ber seinen Job und seine Hobbys. Auch ├╝ber seine Vorlieben und Abneigungen berichtete er. Mehr und mehr musste ich feststellen, dass wir uns in vielen Dingen sehr ├Ąhnlich zu sein schienen. Es war so selbstverst├Ąndlich, wie wir sp├Ąter zusammen im Wohnzimmer sa├čen und bei einen Glas Wein uns ├╝ber Gott und die Welt unterhielten. Wir lagen zusammen auf diesem Mega-Sofa und schauten in den Kamin. Ich lag auf den Bauch und er seitlich neben mir. W├Ąhrend wir redeten, streichelte er mir den R├╝cken, jede Ber├╝hrung seiner Fingerspitzen l├Âste in mir ein wohliges Zittern aus.
Irgendwann senkte er seinen Kopf, z├Âgerte noch einen Moment, doch dann k├╝sste er mich. So wurde ich noch nie gek├╝sst! Ein angenehmes Kribbeln rieselte mir ├╝ber den R├╝cken. Seine Lippen waren so sanft, so weich, so z├Ąrtlich. Zuerst waren unsere K├╝sse noch scheu und zur├╝ckhaltend, doch dann wurden sie immer leidenschaftlicher. Unsere Zungen umspielten sich in zunehmender Erregung. Ich merkte, wie er mir sanft und langsam mit seiner Hand unter den Pulli fuhr. Ich drehte mich zu ihm. Z├Ąrtlich fuhr ich ├╝ber sein Gesicht und k├╝sste jeden Zentimeter davon. W├Ąhrend ich mit meiner Hand unter seinen Pulli fuhr, um seine Brust zu streicheln, k├╝sste Matthias meinen Nacken. Er knabberte sanft an meinen Ohrl├Ąppchen, was mir ein leises St├Âhnen entlockte.
Ich wurde mutiger, zog ihm den Pulli ganz aus und betrachtete seinen nackten Oberk├Ârper. Behutsam drehte ich ihn so, dass er vollends auf dem R├╝cken lag. Ich streichelte seine behaarte Brust und bedeckte den Bauch mit K├╝ssen. Er schloss die Augen und genoss einfach, meine z├Ąrtlichen Ber├╝hrungen. Als ich an seinem Hals ankam, nahm er spontan mein Gesicht in die H├Ąnde und k├╝sste mich. W├Ąrme breitete sich in meinen Bauch aus und die Erwartung l├Âste in mir ein bisher nie erlebtes Zittern aus. Ich lie├č es geschehen, dass mich Matthias nun meinerseits auf den R├╝cken drehte und mir den Pulli abstreifte. Im Flackerlicht des Kaminfeuers schaute er mich an und ich sp├╝rte, dass er sich ├╝ber sein weiteres Vorgehen unsicher war. Ich l├Ąchelte auffordernd zu ihm hinauf. Da k├╝sste er mich erneut, und w├Ąhrend er das tat, streichelte er erst meinen Bauch, um sich dann wieder nach oben zu arbeiten. An der Art, wie seine Lippen meinen Hals und mein Kinn ber├╝hrten, sp├╝rte ich, wie er Selbstsicherheit gewann.
Meine Gedanken rasten Wann hatte ein Freier jemals auch nur ann├Ąhernd so viel Z├Ąrtlichkeit bewiesen? Ich konnte mich nicht erinnern. Es f├╝hlte sich so sch├Ân an, ich sp├╝rte seinen warmen Atem auf meiner Haut, ich genoss es, als seine Zunge sanft ├╝ber mein Dekolt├ę fuhr. Ungeduld erfasste mich, als seine Hand versuchte, den BH-Verschluss zu ├Âffnen. Ich half ihm dabei und seufzte auf, als meine Br├╝ste frei lagen. Er k├╝sste sie voller Leidenschaft und ich bemerkte seine aufkommende Gier. Ein Schauer lief mir ├╝ber den R├╝cken, w├Ąhrend mein Atem immer schneller wurde.
Sein Gesicht, sanft und liebevoll, schwebte ├╝ber mir. Er beugte sich dicht an mein Ohr und fl├╝sterte:ÔÇťIch will, dass du alles vergisst, es z├Ąhlen nur du und ich!\"
Zwei Tr├Ąnen l├Âsten sich aus meinen Augen, liefen mir die Wangen herunter. Er k├╝sst sie weg und sch├╝ttelte leicht den Kopf. Seine Lippen wanderten ├╝ber meinen Hals zu meinen Br├╝sten. Zuerst spielte er mit seiner warmen Zunge an meinen aufgestellten Brustwarzen. Ich schloss die Augen und zum ersten Mal seit ewiger Zeit st├Âhnte ich leise auf, weil es so unendlich gut tat.
Als er damit begann, meine Hose aufzumachen, hob ich wie selbstverst├Ąndlich meinen Hintern an, damit er sie mir ausziehen konnte. Nun lag ich da auf einem weinroten Sofa, nackt im Schein des Kaminfeuers, Matthais neben mir, unsere warme Haut aneinander
ÔÇ×Du bist wundersch├ÂnÔÇť, fl├╝sterte er mir ins Ohr und glitt dabei mit den Fingerspitzen ├╝ber mein Gesicht, meine Lippen und meinen Hals. Dort verharrten sie einen Moment, ehe Matthias sie sie weiter ├╝ber meine Brust zu meinen Bauch und dann ├╝ber mein Becken bis zum Schambereich wandern lie├č. Ich zuckte ungewollt zusammen. Wann wurde ich zum letzten Mal auf diese Art ber├╝hrt? Es war kein Dr├Ąngen seinerseits zu sp├╝ren, er schien es zu genie├čen, mich zu liebkosen, so wie ich es genoss, ihn zu ber├╝hren. Wir erkundeten unsere K├Ârper, k├╝ssten und streichelten. Ein zuf├Ąlliger Beobachter h├Ątte und f├╝r ein ganz normales, im Liebesspiel versunkenes Paar gehalten und w├Ąre nie darauf gekommen, dass es sich hier um eine Hure mit ihrem Freier handelte.
Matthias hatte sich zu meinen F├╝├čen gehockt und damit begonnen, meine Beine mit K├╝ssen zu bedecken. Er k├╝sste meine Waden, leckte sanft ├╝ber mein Knie und begann dann, die Innenseiten meiner Oberschenkel zu liebkosen. Mein Atem ging so unregelm├Ą├čig, dass es nicht gesund sein konnte, aber es f├╝hlte sich so gut an. Jeder Kuss brannte auf meiner Haut und jede Ber├╝hrung lies mich erschauern. Ich dachte in all den Jahren, ich k├Ânnte Sex nicht mehr genie├čen. Nun erfuhr ich: Ich konnte doch!
Ich merkte, wie Matthias mit seiner Zunge weich ├╝ber meine Schamlippen fuhr und mein St├Âhnen wurde lauter. Ganz automatisch dr├Ąngte sich mein Becken ihm entgegen, so als w├╝rde mein ganzer K├Ârper nach dieser Liebkosung schreien. Matthias vernahm diesen Schrei und seine Zunge wurde fordernder. Wie selbstverst├Ąndlich ├Âffneten sich meine Schamlippen ÔÇô f├╝r ihn. Seine Zungenspitze hatte den Kitzler erreicht, der sich seit Jahren nach dieser Liebkosung gesehnt hatte. Es war wie eine Befreiung. In meinem Kopf herrschte Leere, nichts, kein Gedanke daran, wie es morgen sein w├╝rde. Es z├Ąhlte nur das Hier und Jetzt und wie gut es mir tat.
Ich merkte, wie ein Kribbeln in mir immer weiter nach oben stieg, wie wohlige W├Ąrme sich in mir breit machte. Ich wollte nur noch eines: Diesen Mann in mir sp├╝ren! Als h├Ątte er meine Gedanken erraten, verst├Ąrkte er seine Liebkosungen. Seine Zunge leckte dr├Ąngender ├╝ber meinen Kitzler und zus├Ątzlich drang er langsam mit einem Finger in mich ein. Mein Becken dr├Ąngte sich ihm immer mehr entgegen. Ich musste mir auf die Lippen bei├čen, um nicht los zu schreien und um mein St├Âhnen zu unterdr├╝cken. Vergebens! Er h├Ârte nicht auf, f├╝r mich da zu sein, verst├Ąrkte seine Bem├╝hungen und unaufhaltsam trieb er mich dem H├Âhepunkt entgegen. Ich w├╝rde meinen ersten Orgasmus seit Jahren erleben und es schien so, dass er es so wollte.
\"Matthias ich komme!\"
Das war das Letzte, das ich gerade noch ├╝ber die Lippen bringen konnte, bevor es mich ins Bodenlose riss. Ich schwebte. Und w├Ąhrend mein K├Ârper sich in Wollust wandt, tobte im Kopf das Gl├╝ck. Ich f├╝hlte mich leer und ausgef├╝llt zugleich. Ich wollte, dass dieser Moment ewig hielt.
Als ich die Augen ├Âffnete lag Matthias neben mir und grinste mich an. Dabei leckte er sich gen├╝sslich die Finger ab, als w├Ąre es Honig oder pures Ambrosia. Wir k├╝ssten uns und dabei konnte ich ihn auf den R├╝cken drehen. Rasch setzte ich mich auf ihn und sah wie er spitzbubenlausig grinste. Nun zog ich ihm die Hose aus und er half mir dabei. Als er so nackt vor mit lag, wollte ich nur noch eines - mit ihn schlafen. Mein Blick musste es ihm signalisiert haben, denn schon zog er ein Kondom unterm Kissen hervor. Ich nahm es ihn ab, riss die Verpackung auf und holte ein rotes Kondom raus
ÔÇ×Mmhh wie farbenfroh!ÔÇť, scherzte ich, um meine Nervosit├Ąt zu ├╝berspielen. Ich konnte mich nicht verstehen, denn pl├Âtzlich war ich so nerv├Âs wie beim ersten Freier. Warum nur?
Ich nahm seinen harten Penis in die Hand und beugte mich vor, Matthias beobachtete das Ganze mit Neugier. Ich leckte sanft ├╝ber die prahle Eichel und er schloss die Augen, um zu genie├čen! Ich nahm seinen Penis ganz in meinen Mund und saugte dran. Matthias H├Ąnde wanderten zu meinen Haaren, aus seiner Kehle drang ein gen├╝ssliches St├Âhnen. Als ich ihn fast so weit hatte, lies ich von ihn ab, nahm das Kondom und streifte es ├╝ber. Und jetzt? Wieder Nervosit├Ąt.
Ich setzte mich auf sein Becken, doch Matthias umarmte mich und vollf├╝hrte dabei eine Drehung, durch die ich mich pl├Âtzlich unter ihm wiederfand. Behutsam platzierte er sein Becken zwischen meinen Beinen und mit leichtem Druck drang er in mich ein. Meine Sinne schwanden, alles um mich herum verschwand - ich lebte nur noch f├╝r diesen Moment. Doch dann begann ich mich, seinem Rhythmus anzupassen. Es f├╝hlte sich so wahnsinnig gut an und ich genoss jeden Sto├č, jede Beckenbewegung. Er st├╝tzte sich auf seinen Armen ab, und so konnte ich sein Minenspiel verfolgen. Ich las die Anstrengung in seinem Gesicht, die Konzentration kurz vor und die Entspannung nach dem erl├Âsenden Orgasmus.
Er sank neben mir hin, k├╝sste mich, streichelte mir ├╝ber Gesicht und Brust, legte seine Hand auf meinen Bauch und schaute mich an.
ÔÇÜDas ist der Moment, wo ich gehe, wo es zu Ende istÔÇś, dachte ich und sp├╝rte ein schmerzhaftes Ziehen in der Brust. ÔÇÜJetzt bekomme ich mein Geld und dann gehe ich nach Hause, wo ich mich stundenlang unter die Dusche stelle und hoffe, dass ich den Schmutz von mir bekommen werde.ÔÇś
ÔÇ×M├Âchtest du duschen?\", fl├╝sterte Matthias mir ins Ohr, ich konnte nur nicken.
Gemeinsam standen wir auf und an der Hand f├╝hrte mich Matthias in den ersten Stock ins Badezimmer. Er stellte die Dusche an und schob mich sanft darunter. Das warme Wasser entkrampfte meine Muskeln, die vom ungewohnten Orgasmus noch ganz verspannt waren. Matthias seifte mich sorgf├Ąltig ein. Sogar die Haare wusch er mir. Ob er wusste, wie wohl mir seine F├╝rsorge tat? Dann k├╝sste er mich und mein Geist kehrte aus dem Bodenlosen zur├╝ck. Ich erwiderte seine K├╝sse und war froh, dass wir unter der Dusche standen. So sah er nicht die Tr├Ąnen, die mit die Wangen herunter kullerten!
Nach dem Duschen f├╝hrte er mich ins Schlafzimmer. Ein Raum, der von einem riesigen Bett dominiert wurde. Es sah kuschelig und einladend aus. Ich legte mich hinein und als w├Ąre es das Selbstverst├Ąndlichste, schmiegte ich mich an Matthias. Einen Moment lang dachte ich, es k├Ânne ihn vielleicht st├Âren, denn ich war ja immer noch die Hure, die er am n├Ąchsten Tag zu bezahlen hat. Doch Matthias zog mich auf seine Brust und streichelte mir Schultern und R├╝cken. Und so schlief ich dann ein. In meinen Traum spulte sich das Erlebte noch einmal ab. Ich sah ihn ├╝ber mir schweben und erlebte in der Illusion, wie sich unsere Becken rhythmisch gegeneinander bewegten. Noch einmal zerkratze ich ihm im Taumel der Leidenschaft den R├╝cken. Ich sp├╝rte, wie ich jeden Muskel anspannte um den drohenden Orgasmus heraus zu z├Âgern. Ich f├╝hlte noch einmal seine Lippen, wie sie sich an meinen Brustwarzen festsaugten, w├Ąhrend ich seinen Po packte, um den Rhythmus vorzugeben.
Geweckt wurde ich durch die Sonnenstrahlen die durch die gro├čen Fenster fielen. Matthias lag neben mir und schlief seelenruhig. Das Zimmer war sehr hell, und bis auf das Bett und eine Kommode befand sich nichts drin. Einige Bilder hingen an einer Wand und eine Blumenvase stand neben der T├╝r. Als ich mich wieder zu Matthias drehte, beobachtete er mich schon. Mit seiner Hand streichelte er mir ├╝ber meinen nackten R├╝cken. Diese sanfte Ber├╝hrung lie├č die Erinnerungen an das Erlebte aufkochen und ich fing an schneller zu atmen. Matthias setzte sich auf, k├╝sste mich auf die Schulter und dann auf den Mund.
Gemeinsam sanken wir noch mal zur├╝ck in die Kissen. Ein neues Liebesspiel begann. Wir k├╝ssten und streichelten uns wie selbstverst├Ąndlich, als w├Ąre es seit Jahren so! Auf seinem Nachttisch erblickte ich ein Kondom und schnappte es mir sofort. Als ich es ihm mit ge├╝bter Handbewegung ├╝berzog, staunte er nicht schlecht. Ich setzte mich auf ihn und genoss jeden Zentimeter, den sein Penis in mich eindrang und begleitete das Geschehen mit wohligem St├Âhnen. Ich bewegte mich erst langsam, und dann etwas schneller und schneller. Bis wir beide gl├╝cklich und ersch├Âpft zusammen sanken.
ÔÇ×Guten Morgen, sch├Âne Frau!ÔÇť, sagte Matthias und l├Ąchelte mich an. \"So m├Âchte ich jeden Morgen begr├╝├čt werden!\"
Er starrte eine Weile die Zimmerdecke an, ehe er seinen Mund dicht an mein Ohr brachte und leise sagte: ÔÇ×Du bist wundersch├Ân, darf ich dich behalten?ÔÇť
Ich h├Ątte am liebsten ÔÇ×JaÔÇť gesagt, aber - naja - Pretty Woman ist nur ein Film. Und so biss ich mir auf die Lippen. Er sah mich an und kr├Ąuselte die Stirn.
ÔÇ×Was ist Matthias?ÔÇť, fragte ich
ÔÇ×Ich meinte es ernst!ÔÇť
So wie er es sagte, glaubte ich ihm sogar. Doch ich drehte mich zu ihm, l├Ąchelte sanft und sagte dann:ÔÇťIch bin nur eine Hure, du hast mich bezahlt!ÔÇť
Dann k├╝sste ich seine Stirn und stieg aus dem Bett. Schnellen Schrittes ging ich hinunter ins Wohnzimmer und begann mich anzuziehen. Matthias kam mir nach
\"Natascha, ich will dass du bei mir bleibst!\"
Dabei nahm er mich in den Arm und zog mich fest an sich. Wie gern w├Ąre ich einfach hier geblieben und h├Ątte alles hinter mir gelassen, aber das war nur ein Traum.
ÔÇ×Lass mich bitte los! Ich muss zur├╝ck!ÔÇť
Es war wohl die K├Ąlte in meinen Augen, die ihn zur├╝ckweichen lie├č. Als er mich frei gab zog ich mich rasch an und lief aus dem Haus, ohne mich noch einmal umzusehen.
Nun stand ich da. Allein! Da war die Stra├če, dich mich zur├╝ck f├╝hrte ÔÇô zur├╝ck zum Stra├čenstrich, zu den anderen Huren. Hinter mir der Weg, der mich nach vorn zu Matthias f├╝hren k├Ânnte. Zu einem Mann, der mich wie kein anderer geliebt hatte. Doch ich glaubte zu wissen, dass es ein ÔÇ×nach vornÔÇť f├╝r mich nicht geben w├╝rde. Ich seufzte ÔÇô dann lief ich los.
Zu Hause angekommen stellte ich mich unter die Dusche und wusch den Rest seines Geruches vom K├Ârper. Weinend sank ich dann auf meinem Bett zusammen. Immer, wenn ich die Augen schloss, sah ich, wie er mich k├╝sste, wie seine Lippen meine Brust ber├╝hrten. Ich f├╝hlte sein Gewicht auf mir. Das Weinen wurde schlimmer. Er konnte nicht mir geh├Âren.
Es dauerte etliche Tage, bis ich mich wieder heraus wagte. Zu tief sa├č das Erlebte.

Es ist noch immer Winter und ich stehe wie immer an meinen Platz. Ich w├Ąrme mich an der Erinnerung an die Nacht mit Matthias und der Gewissheit, dass ich noch immer zu lieben vermag. Da ist nicht nur Schmerz. Ich suche auch Trost im Erinnern.
Ich stehe da und beobachte die neuen M├Ądchen die sich einem von den M├Âchtegern-Zuh├Ąltern anbieten. Es ist ein kalter Januar. Kaum ein Freier in Sicht.
Ein silberner Toyota rei├čt mich aus meinen Gedanken und Tr├Ąumen. Die Fahrert├╝r geht auf, und kein andere als mein Matthias steigt aus. Er kommt zu mir, k├╝sst mich und fl├╝stert mir ins Ohr: ÔÇ×Ich will dich f├╝r die ganze Nacht und unser ganzes Leben.ÔÇť
Tr├Ąnen rinnen mir ├╝bers Gesicht. Er k├╝sst sie weg und fl├╝stert dann: ÔÇťIch will, dass du alles vergisst. Es z├Ąhlen nur noch du und ich WIR!\"
Ich steige ein und lasse alles hinter mir, den Stra├čenstrich, die anderen Huren, die sich mit aller Macht bek├Ąmpfen und die in ihren viel zu kurzen Sachen um Freier werben, die M├Âchtegern-Zuh├Ąlter, die den neuen M├Ądchen Honig ums Maul schmieren.
Neben mir im Auto sitzt Matthias und er h├Ąlt meine Hand und ich wei├č, dass ich von nun an nie mehr einen andern Mann in mein Bett lassen werde. Ich wei├č, dass ich von nun an sicher und geborgen sein werde! Ich lege mein Hurendasein ab. Pretty Woman hat einen neuen Namen bekommen. Natascha!

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~~~Lux~~~

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Tom Schwarz
Festzeitungsschreiber
Registriert: Aug 2010

Werke: 2
Kommentare: 10
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Profil

Hi Lux.

Ich bin selbst neu hier!
Der Text gef├Ąllt mir inhaltlich ganz gut. Hat wirklich einige Bez├╝ge zu Pretty Woman.

Da ich kein Lektor bin, m├Âchte ich mich auch nicht anma├čen Formulierungen zu kritisieren; daf├╝r gibt es hier Profis.
Es w├Ąre aber sicher gut f├╝r den Text, wenn du ihn noch einmal probelesen w├╝rdest.

Ich bin gerade auf Arbeit (nat├╝rlich in einer Pause :-P) und hab keine Zeit mehr, konkret was anzumerken, aber es sind noch einige Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler drin.
Letztere mache ich auch ganz gerne mal.^^

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