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Leselupe.de > Kurzprosa
Natur
Eingestellt am 18. 03. 2004 02:34


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KESCH
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Mar 2004

Werke: 8
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NATUR

Natur – welch wunderbares Wort! Es sind nur fünf Buchstaben, und doch bedeuten sie die Welt. Sie stehen für alles, was lebt und was nicht lebt. Das ist Himmel und Erde, Land und Wasser, Tag und Nacht, Sonne und Mond, Sterne und Planeten. Das sind die Berge und Täler, Wälder, Wiesen, Weiden und Äcker, Bäume, Sträucher, alle Pflanzen und Blumen, jeder Grashalm am Wegesrand, jedes Tier, ob groß oder klein, zu Land, zu Wasser oder in der Luft. Und auch der Mensch ist Natur, obgleich er sich manchmal für etwas Besseres hält.

Natur – das Zauberwort für Werden und Vergehen, für Leben und Tod. Es ist Natur, wenn morgens die Sonne über dem Horizont erscheint und nach ihrem Tageslauf am Abend versinkt; wenn es Nacht wird und Mond und Sterne aufziehen; wenn im Wandel der Zeit Jahreszeiten kommen und gehen; wenn Blumen erblühen und die Knospen aufspringen, aber auch wenn sich das Laub verfärbt und fällt; wenn der Regen vom Himmel strömt, die trockene Erde tränkt und fruchtbar macht; wenn das Wasser anschwillt und das Land überflutet; wenn die Sonne ihre wärmenden Strahlen schickt und neues Leben erweckt oder die Erde ausdörrt und verbrennt; wenn der Wind zum Sturm anwächst und alles verwüstet und schwere Gewitterwolken sich tosend entladen. Es ist Natur, wenn die Bienen schlüpfen, sich den Nektar suchen und ihre Waben füllen, wie auch wenn der Löwe die Antilope schlägt oder die Kuh ein Kalb wirft, das Huhn ein Ei legt …

Natur – es gibt nichts Schöneres, nichts Aufregenderes, ja, nichts Faszinierenderes, aber auch nichts Erbarmungsloseres und Grausameres. Hier friedliche Idyllen, dort schreckliche Katastrophen. Es wird geboren, gejagt und vernichtet. Es ist ein ständiger Wechsel zwischen Kommen und Gehen, Jagen und Gejagtwerden, Leben und Sterben, Geburt und Tod. Ein ständiges Auf und Ab hält sich die Waage.

Natur – wir leben mit ihr, wir leben in ihr, wir leben von ihr, nicht zuletzt sind wir ein Teil ihrer selbst. Dennoch tun wir vom Anfang bis zum Ende unseres Lebens nichts anderes, als sie zu zerstören.

__________________
KESCH
Erfülle dir deine Wünsche, aber bewahre dir deine Träume!

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