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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Natur der Weltenteile
Eingestellt am 13. 01. 2005 12:30


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tristan
Hobbydichter
Registriert: Jan 2005

Werke: 2
Kommentare: 0
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Die Strahlen der Sonne treffen die Erdenwiege,
ohne Scham und Überheblichkeit.
Die TiefgrĂŒndigkeit der irdischen Seele ist ohne Erhabenheit.

Die Elemente der KrÀfte konkurrieren mit dem Wind,
eine Synapse aus Wirre und Verstand;
Die Ebene der Vollkommenheit ist pregnanter als des Willens Kind.

Das Magma der Erde ist voller Kraft und PrÀgnanz,
im Verbund mit dem Wechsel der Macht.
Die KrĂ€fte des Festen obsiegen ĂŒber des Meeres Brut.

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Stern
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Jul 2002

Werke: 21
Kommentare: 207
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Hallo tristan,

willkommen hier in der leselupe!

Auch wenn es mir schwer fĂ€llt, das jemand Neuem als Erstes zu sagen, aber dein Gedicht liegt mir ziemlich quer im Magen. Vielleicht ist es fĂŒr dich trotzdem anregender, eine negative Kritik zu bekommen, als ganz in's Leere zu laufen.

FĂŒr mich ist es wirklich mĂŒhsam, deinem Gedicht irgendwie auf die Spur zu kommen. Ich verstehe kaum etwas - was natĂŒrlich auch an mir liegen kann.

Die Strahlen der Sonne treffen die Erdenwiege,
ohne Scham und Überheblichkeit.
(das ist einer der SĂ€tze, die sich mir einigermassen erschliessen, obwohl mir nicht klar ist, was du damit aussagen willst)
Die TiefgrĂŒndigkeit der irdischen Seele ist ohne Erhabenheit.
(Was ist die irdische Seele fĂŒr dich? und warum ist sie ohne Erhabenheit? und wo liegt der Zusammenhang zum Vorigen?)

Die Elemente der KrÀfte konkurrieren mit dem Wind,
(was sind die "Elemente der KrÀfte"? und welche KrÀfte meinst du?)
eine Synapse aus Wirre und Verstand;
(Synapse ist mir hier ein zu abstraktes Wort, ginge es nicht einfacher?)
Die Ebene der Vollkommenheit ist prÀgnanter als des Willens Kind.
(Wie? Was ist die "Ebene der Vollkommenheit" und warum ist sie... )

Das Magma der Erde ist voller Kraft und PrÀgnanz,
(das erschließt sich fĂŒr mich nicht, was das "Magma der Erde" fĂŒr dich mit PrĂ€gnanz zu tun hat, was PrĂ€gnanz fĂŒr dich in dem Zusammenhang ĂŒberhaupt ist)
im Verbund mit dem Wechsel der Macht.
(und woher kommt jetzt der "Wechsel der Macht"? welcher Macht ĂŒberhaupt?)
Die KrĂ€fte des Festen obsiegen ĂŒber des Meeres Brut.
(wer oder was sind fĂŒr dich die "KrĂ€fte des Festen"? und warum und wie "obsiegen" sie? und warum ĂŒber "des Meeres Brut"? und was ist das schon wieder?)

Okay, man kommt einem Gedicht selten auf die Spur, indem man es seziert, was ich soeben getan habe. Allerdings haust du mir unglaublich viele, teils sehr erlesene und abstrakte Worte um den Kopf, die eben meinen Kopf ansprechen und der fĂ€ngt dann halt an zu arbeiten und versucht systematisch irgendwas zu verstehen. Dein Gedicht enthĂ€lt sehr viele, oft sehr abstrakte Substantive, wĂ€hrend es an Adjektiven, die das GefĂŒhl ansprechen könnten, mangelt(irdisch und prĂ€gnant, letzteres auch noch ein Fremdwort, was allerdings nicht jeden stören muss). Auf diesem Weg kommt einfach wenig Stimmung auf, fĂŒr mich. Die SĂ€tze sind lang und wie gesagt meines Erachtens ĂŒberladen mit abstrakten Substantiven.
Allerdings geben die Substantive, die du gewĂ€hlt hast, dem Gedicht schon teilweise eine Aura von Kraft und Erhabenheit. Es schwant mir, dass du Grosses ausdrĂŒcken willst, aber so kommt es nicht bei mir an.

Liebe GrĂŒĂŸe,

Stern *

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2248
Kommentare: 11067
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Das Gedicht vermischt in einer eigenen Weise sehr abstrakte mit sehr konkreten Begriffen, Bilder mit KrÀften.

Hierzu wendet es eine erhabene und sehr strenge Sprache an.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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