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Leselupe.de > Ungereimtes
Nebelkinder
Eingestellt am 04. 03. 2004 12:55


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Alpha
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Feb 2004

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Nebelkinder

Tief im Nebel tanzen sie
die Kinder im grauen Gewand
doch erblicken wirst du sie nie
sie leben in keiner Menschen Verstand

Ihre Augen kalt und leer
und tausend Tränen im Gesicht
singen ihre Herzen schwer
vom lieblich schwarzen Schattenlicht

Manchmal aber, nach dunkler Nacht
kannst du sie leise kichern hören
dann ist der Seelen Lust erwacht
sie kommen herab, auf Unschuld zu schwören

An diesen kühlen, stillen Morgen
spielen ihre Seelen fangen
jagen nach der Menschen Sorgen
die sich fest im Gras verhangen

Ihre Tränen dann zum Tausch
sie ins trockne Grase setzen
tief ergraut in vollem Rausch
sie nach dem nächsten Morgen hetzen



- 03.03.04 -


__________________
"Widme dich dem Klang meiner Kehle, wenn sie bricht; Es soll das letzte sein, was ich zu sagen habe" aus Wolf

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

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Hi, Alpha!


Ich hör' sie gern, die Nebelkinder,
wenn sie beim Tollen flüstern.
Verstecken spielen, Spurenfinder -
Ich folg' ihnen im Düstern ...

Das Licht bricht sich an vielen Stellen -
Diffuse Nebelhülle -
Wie watteweiche Wolken quellen
in morgendlicher Stille.

Sie wollen tanzen in der Sonne,
mit Strahlen fliegend springen -
Wen packte da nicht eine Wonne,
aus tiefstem Herz zu singen?


LG
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufblühen <§§§

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Alpha
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Feb 2004

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Schön, du könntest öfters Gedichte erweitern. Ich melde mich, wenn mir die Gedanken ausgehen =)
__________________
"Widme dich dem Klang meiner Kehle, wenn sie bricht; Es soll das letzte sein, was ich zu sagen habe" aus Wolf

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

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Hallo Alpha,


eigene Reimdich oder ich fress dich-Gedichte helfen nem andren wirklich nich weiter...*tse*

Also..
meine Gedanken mal mitten drin...sind nicht perfetto, aber kannst ja mal schauen.


Nebelkinder

Tief im Nebel tanzen sie
die Kinder im grauen Gewand.
Doch erblicken wirst du sie nie,
sie leben in keines Menschen Verstand.

Ihre Augen kalt und leer
und tausend Tränen im Gesicht,
singen sie ihre Herzen schwer,
vom lieblich schwarzen Schattenlicht.

Manchmal aber, nach dunkler Nacht,
kannst du sie leise kichern hören.
Dann ist der Seelen Lust erwacht,
sie kommen herab, auf Unschuld zu schwören.

An diesen kühlen, stillen Morgen
spielen ihre Seelen fangen
jagen nach der Menschen Sorgen,
die sich fest im Gras verfangen.

Ihre Tränen dann zum Tausche,
sie ins trockne Grase setzen,
tief ergraut in vollem Rausche,
sie nach dem nächsten Morgen hetzen

Sehr schön...gefällt mir.
Hat was mytisches..nebulös eben..

lG
Susanne

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