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Leselupe.de > Ungereimtes
Nebelsaat
Eingestellt am 15. 05. 2009 11:58


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Perry
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Nebelsaat


Kühler November, es ist schwer
noch Brauchbares zu finden.
Barfuss streifen wir über Stoppelfelder,
zupfen Feldsalat,
schlagen Milchdisteln.

Bald sind die Äcker gepflügt,
die Wintersaat ist ausgebracht.
Dann nährt sich das Leben
aus den Kellern und wir brechen
Geiltriebe von den Kartoffeln,

warten darauf, dass ein warmer Mai
uns mit bloßen Armen umfängt.


Version vom 15. 05. 2009 11:58

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revilo
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Hallo Perry,
wie immer verbreitest Du eine schöne, melancholische Atmosphäre, doch diesem Gedicht fehlt die Pointe oder der krö-
nende Abschluß.Die Geiltriebe ( watn´geiler Ausdruck ) mit den persönlichen Hoffnungen und Sehnsüchten zu verbinden, ist zu vorhersehbar. Es fehlt der letzte Pfiff, der absolute Kracher. Versuch doch , den totalen Gegensatz zu bringen.Wage
einen von mir aus völlig bescheuerten Vergleich. LG revilo

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Franke
Routinierter Autor
Registriert: Mar 2009

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Hallo Perry!

Da muss ich revilo zustimmen.
Die ersten beiden Strophen sind klasse, ber dann mit "Geiltriebe" werden die schönen Bilder zerstört und enden dann in einem relativ harmlosen Schluss.
Schade!

Liebe Grüße
Manfred
__________________
Das Leben ist eine Krankheit der Materie (Thomas Mann)

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

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Hallo ihr Beiden,
danke für euere Eindrücke und die Anregung.
Für mich steckt in dem Brechen der Geiltriebe und der Sehnsucht Auszutreiben, die ganze Dramatik des Lebens. Es muss nicht immer eine offensichtliche Pointe sein.
LG
Manfred

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