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Leselupe.de > Ungereimtes
Nebenan
Eingestellt am 13. 01. 2004 17:41


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mareldiabolo
Autorenanwärter
Registriert: Dec 2003

Werke: 10
Kommentare: 4
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Allein,
dort
wo ich zu Hause bin.
Mein Gemüt ist geschmeichelt,
entspannende Wohltat,
um die ich nicht gebeten habe,
doch zufrieden werd,
weil bei mir
nur Stille ist.

Durch die Wände
kriechen sie herein,
klopfen nicht an,
sind da.
Plötzlich.
Was für Geräusche in der Wand?
Spuren, nicht meines Lebens,
dringen hervor
aus einer fremden in meine Welt.

Die Menschen von nebenan,
Teile ihres Lebens
werden zu meinen
auf gewisse Art
und Weise.

Emotionen ihrer Beziehungen,
die lautesten sind die bösesten
und
der Hass im Streit
trifft so auch meinen Kiefer.
Beschämt mich,
treibt das Wasser
mir ins Gesicht.


Bilder von Grimmassen
unerbittlich
als Projektionen um mich.
Verschreckt,
erschrocken,

zurück-
geschreckt.


Taumelnd,
das Herz rast meilenweit voraus.
Unsicherer Stand
in zwei Bedeutungen.

Ich mache Licht
als Bedürfnis
im Innersten
und bin wieder
allein
dort,
wo mein zu Hause ist.

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Duisburger
Häufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 82
Kommentare: 2116
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Hallo,

gut geschrieben, interessantes Thema.
Doch viel zu lang, weniger wäre mehr. Es dauert zu lange, den Leser auf den Punkt kommen zu lassen.
Aussderdem solltest du Füllworte vermeiden. Sie sind unnötig und nehmen dem Werk seinen Klang.

Beispiel:

Allein,
dort
wo ich zu Hause bin.
Gemüt geschmeichelt,
entspannende Wohltat,
ungebeten,
doch zufrieden,
weil bei mir
nur Stille ist.

oder:

Durch die Wände
kriechen sie herein,
ungebeten,
sind da.
Plötzlich.
Geräusche in der Wand?
Spuren fremden Lebens,
dringen hervor
in meine Welt

Ich würde das Werk insgesamt straffen, das es dann meiner Meinung nach viel besser wirkt.

lg

Uwe
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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