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Leselupe.de > Humor und Satire
Nebenwirkungen
Eingestellt am 05. 02. 2006 11:03


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Raniero
Textablader
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Nebenwirkungen

Als Gregor Beisenkötter an einem Samstagmorgen erwachte, quÀlten ihn mittelstarke körperliche Schmerzen; nun gut, nichts ungewöhnliches, dachte er sich, ein jeder wird mal von Schmerzen heimgesucht, der eine weniger hÀufig, der andere halt des öfteren.
Das, was ihn jedoch bei diesen Schmerzen störte, war die Tatsache, dass er sie absolut nicht lokalisiere konnte; handelte es sich nun um Kopf- Glieder oder gar Zahnschmerzen, er hatte das GefĂŒhl, dass es ihm am gesamten Körper gleichermaßen wehtat, sodass er sich nicht entschließen konnte, ob er einen oder gleich mehrere Ă€rztliche Spezialisten aufsuchen mĂŒsse.
Bei diesen Gedanken fiel ihm ein und hierbei verdĂŒsterte sich sein Gesichtsausdruck noch mehr, dass es Samstag war, ein Tag, an dem alle normalen Arztpraxen geschlossen hatten, und so konnte er an diesem Tag nur auf die Hilfe eines Ă€rztlichen Bereitschaftsdienstes zĂ€hlen, den es galt, erst einmal ausfindig zu machen und der bestimmt irgendwo am anderen Ende der Stadt seinen zermĂŒrbenden Dienst versah.
Gregor fand, dass ein solcher Aufwand fĂŒr seine undefinierbaren Schmerzen nicht gerechtfertigt seien, und er wandte sich hilfesuchend an seine Ehefrau.
„Hilde, ich habe starke Schmerzen, am ganzen Körper, aber das Schlimmste ist, ich weiß gar nicht, wo diese Schmerzen herkommen; es tut praktisch ĂŒberall weh“.
Hilde kannte ihren Pappenheimer; so leicht stöhnte dieser zwar nicht, aber wenn er es tat, erwartete er unbedingte Anteilnahme und FĂŒrsorge von seiner Frau.
„Du Ärmster, was machen wir da bloß? Ausgerechnet am Samstag, wo die Arztpraxen geschlossen haben“.
„Du sagst es“, stöhnte Gregor, „so ist es immer, wenn man mal etwas hat!“
„Soll ich dich zum notĂ€rztlichen Bereitschaftsarzt fahren, Schatz?“
„Nein, lass mal, daran hatte ich auch schon gedacht, aber so schlimm ist es auch nicht. Wenn nur die verdammten Schmerzen nicht wĂ€ren“.
„Dann hilft nur eines, mein Lieber, unsere Apotheke“.
Mit unglĂ€ubigen Augen blickte Gregor seine bessere HĂ€lfte an; wollte sie sich ĂŒber ihn lustig machen, bei all seinen Schmerzen?
„Was fĂŒr eine Apotheke? Soll ich etwa zu diesem Quacksalber gehen und mich vor dem entblĂ¶ĂŸen? Meinst du, der hat ĂŒberhaupt einen Behandlungsraum?“
„Mein Gott, Gregor“, musste Hilde ĂŒber die Weltfremdheit ihres Mannes lachen, „du sollst dich doch nicht in der Apotheke entblĂ¶ĂŸen! Du gehst dahin, schilderst dem Mann deine Beschwerden, und er gibt dir ein entsprechendes Schmerzmittel“.
„Ein entsprechendes Schmerzmittel? Hilde, mein ganzer Körper schmerzt, verdammt noch mal, da muss er mir aber ganz viele entsprechende PĂŒlverchen verabreichen“.
„Vielleicht hat er auch so eine Art Universalschmerzmittel, Gregor, was weiß ich. Geh doch erst mal zu ihm, dann siehst du weiter“.
Der Not gehorchend, machte Gregor sich auf den Weg.
Es blieb ihm schließlich nichts anderes ĂŒbrig, wollte er nicht die zeitraubende Prozedur der Inanspruchnahme einer Ă€rztlichen Notbereitschaft auf sich nehmen, vielleicht gab es ja wirklich so ein UniversalpĂŒlverchen, welches wenigstens seine Schmerzen ein wenig gelindert und ihn somit ĂŒbers Wochenende gerettet hĂ€tten.
Als er vor seiner Stammapotheke eintraf und im Begriff war, einzutreten, wurde die TĂŒr von innen mit einem derben Schlag aufgerissen; heraus stĂŒrmte ein Mann mittleren Alters, mit weit aufgerissenen Augen und hochrotem Kopf, welcher derbe FlĂŒche ausstoßend, das Ladenlokal verließ.
WĂ€hrend der Unbekannte sich auf diese wenig vornehme Art entfernte, glaubte Gregor, so etwas wie ‚UnverschĂ€mtheit, kein Aas hat mich darĂŒber informiert’ vernommen zu haben.
Dieser Auftritt respektive Austritt trug nicht gerade dazu bei, Gregors Zuversicht in Bezug auf schnelle und brauchbare Hilfe an diesem Ort zu stÀrken, gleichwohl betrat er nach einigem Zögern mit nicht geringem Erstaunen die Apotheke.
Der Inhaber stand persönlich hinter der Theke, in dem ansonsten leeren Ladenlokal.
„Herr Beisenkötter, sind Sie es wirklich oder ist es Ihr Alter Ego“, begrĂŒĂŸte ihn der Herr der Pillen, wie stets zu einem SpĂ€ĂŸchen bereit, „wir haben uns ja eine Ewigkeit nicht mehr gesehen. Na, wie steht denn das werte Befinden?“
„Na, ja, eine Ewigkeit ist wohl ĂŒbertrieben“, entgegnete Gregor, dem die Art dieser BegrĂŒĂŸung ein jedes Mal auf den Wecker ging, „vielleicht ist es meine Rossnatur, die mich selten in die Arme der Medizin treibt, aber sagen Sie doch einmal, was war das denn fĂŒr ein Auftritt da eben, der Kunde, der da Hals ĂŒber Kopf aus Ihrem Lokal herausgestĂŒrmt kam, was haben Sie denn mit dem gemacht? Konnten Sie dem nicht ein wenig Baldrian verabreichen, um ihn zu beruhigen?“
Der Apotheker stutzte ein wenig.
„Ach, so, der Herr M... Ja, wissen Sie, Herr Beisenköttter, da lag offenkundig ein MissverstĂ€ndnis vor. Er hatte sich vor ein paar Tagen ĂŒber die Nebenwirkungen eines bestimmten Medikamentes erkundigt, und ich habe ihn ausfĂŒhrlich beraten, das heißt, ich habe ihn in der Tat auf alle erdenklichen Wirkungen hingewiesen, die bei dem Medikament auch nur im Entferntesten auftreten könnte. Das alles hĂ€tte er natĂŒrlich auch der Packungsbeilage entnehmen können, aber er bestand darauf, dass ich ihm alles noch einmal haarklein erklĂ€rte, und nun stellen Sie sich vor, heute kommt er doch wie ein Wahnsinniger zu mir, beschimpft mich in unflĂ€tiger Weise und hĂ€lt mir vor, dass ich ihn nicht ausreichend aufgeklĂ€rt hĂ€tte“.
„Aber wie kann er das denn behaupten“, wandte Gregor ein, „wenn Sie ihn doch, wie Sie sagen, ausfĂŒhrlich beraten haben?“
„Tja, Herr Beisenkötter, das habe ich wirklich, glauben Sie mir“.
Er zwinkerte Gregor ein Auge zu.
„Eigentlich dĂŒrfte ich es Ihnen ja nicht sagen, aber dieser Kunde ist sowieso nicht mehr mein Kunde, seit heute; ich habe ihn, als seine Anschuldigen mir zu bunt wurde, hinausgeworfen. Allerdings, ein wenig VerstĂ€ndnis habe ich trotzdem fĂŒr seine Wut, bei dem, was ihm widerfahren ist, auch wenn er die Schuld dafĂŒr bei sich selbst und nicht bei anderen suchen sollte“.
„Was ist ihm denn so Furchtbares widerfahren“, fragte Gregor verwundert, „hat er sich etwa selbst vergiftet, durch eine Überdosis?“
„Schlimmer“, lachte der Apotheker, „schlimmer, oder besser gesagt, peinlicher, fĂŒr ihn“.
„Was ist denn passiert?“ Gregor konnte vor Neugierde kaum noch an sich halten.
„Sie mĂŒssen wissen, Herr Beisenkötter, es gibt Wundsalben, die man speziell im Genitalbereich verwendet. Diese Wundsalben können allerdings eine Art besonderer Nebenwirkungen nach sich ziehen; sie können die Reißfestigkeit von Kondomen beeintrĂ€chtigen. Darauf habe ich aber, ich versichere es beim Leben meiner Frau, den Kunden hingewiesen“.
Nun konnte er nicht mehr an sich halten, der beflissene Apotheker, vor Lachen, und auch Gregor stimmte mit ein, bei der bildlichen Vorstellung dieser wirklich außergewöhnlichen Nebenwirkung. Wahrscheinlich, so sagte sich Gregor, hĂ€tte er selbst auch so unbeherrscht reagiert, im ersten Moment, aber bestimmt nicht in der Öffentlichkeit, sondern eher im stillen KĂ€mmerlein.
Der Apotheker aber lachte und schien gar nicht mehr aufhören zu wollen, wĂ€hrend Gregor allmĂ€hlich das Spaßes ĂŒberdrĂŒssig wurde; von neuem durch einen stechenden Gliederschmerz auf den Boden der RealitĂ€t zurĂŒckgeworfen beziehungsweise an den eigentlichen Grund seines Kommens erinnert, begann er mit leidender Miene dem langsam zur SeriositĂ€t zurĂŒckfindenden Freund der Pillen seine Beschwerden darzulegen.
Nun bemĂŒhte sich auch der Apotheker ernsthaft, seiner Schilderung Gehör zu verleihen.
Als Gregor geendet hatte, nahm dessen Miene wieder den normalen Apothekerausdruck an; professionell gekonnt legte er sein Gesicht in berufsmĂ€ĂŸig einstudierte Sorgenfalten.
„Ja, das hört sich aber in der Tat nicht positiv an, lieber Herr Beisenkötter, „und alle diese Schmerzen haben Sie seit heute Morgen, seit dem Aufstehen?“
Gregor bejahte.
„Sie haben auch noch keinen Arzt aufgesucht resp. aufsuchen können, stimmt’s?“ erinnerte sich der Apotheker, dass Samstag war.
Gregor bestÀtigte durch lautloses Kopfnicken.
„Hören Sie. Herr Beisenkötter, ich bin kein Arzt, und ich möchte diesem auch nicht vorgreifen und Ihnen zu einem falschen Medikament raten, aber so, wie Sie mir Ihre Beschwerden geschildert haben, scheint es sich um eine allgemeine SchwĂ€chung Ihres körperlichen Gesamtzustandes zu handeln. Alles, was ich fĂŒr Sie tun kann, ist folgendes: ich kann Ihnen ein allgemeines Schmerzmittel empfehlen, in Tabletten- oder Tropfenform, damit Sie fĂŒr’s Erste von den Schmerzen befreit werden. Sollten diese aber trotzdem nicht weggehen oder gar schlimmer werden, sollten Sie unverzĂŒglich den notĂ€rztlichen Bereitschaftsdienst in Anspruch nehmen“.
Gregor Beisenkötter entschied sich fĂŒr das Schmerzmittel in Tablettenform.
„Und die Nebenwirkungen“, fragte er nach.
„Na, ja, die Nebenwirkungen. Sie wissen ja, Nebenwirkungen gibt es bei jedem Medikament, wenn man so will, doch dieses ist, wie gesagt, nur ein allgemeines leicht vertrĂ€gliches Schmerzmittel, rezeptfrei, und hierbei halten sich die Nebenwirkungen tatsĂ€chlich in Grenzen. Wenn Sie nicht gerade allergisch sind gegen die frische Luft draußen, dann können Sie die Tabletten unbesorgt nehmen. Schwanger sind Sie doch hoffentlich nicht, Herr Beisenkötter?“ fĂŒgte er mit einem explodierenden Lachen hinzu.
„Ansonsten steht alles auch noch einmal ausfĂŒhrlich auf dem Beipackzettel“.
Gregor nahm die Tabletten, zahlte und bedankte sich noch einmal. Gedankenverloren verließ er die Apotheke.
Auf dem Heimweg legte er eine kleine Pause ein, nahm den Beipackzettel aus der Tablettenschachtel und begann zu lesen.
Nebenwirkungen:
„DĂŒrfen nicht eingenommen werden bei.. es folgte eine lĂ€ngere AufzĂ€hlung von Krankheiten und Beschwerden, die der Einnahme des Medikaments im Wege standen.
Er las weiter, wobei ihm nach und nach die wenigen Haare einzeln zu Berge stehen begannen: Muss unbedingt beachtet werden.. wiederum gab es eine unendlich lange Aufreihung von Hinweisen, die befolgt werden mussten, bevor man das Medikament ĂŒberhaupt in die Hand nahm.
Mit klopfendem Herzen drehte Gregor den Zettel um; mit Grausen nahm er die fettgedruckten Warnung zur Kenntnis: In seltenen FĂ€llen mögen Reaktionen auftreten, die zum Tode fĂŒhren können....
‚Das geht zu weit’, dachte Gregor mit tiefster Empörung, ‚was denkt sich dieser Quacksalber denn?’
Auf dem Absatz machte er kehrt und wollte schon den Weg zur Apotheke einschlagen, um dem Pillendreher in Àhnlicher Weise seinen Unmut auszusprechen, wie es der Kunde vor ihm getan hatte, doch dann besann er sich anders.
Ihm fiel ein, dass es ganz in der NÀhe eine GaststÀtte gab, die um diese Uhrzeit schon ihre Pforten geöffnet hatte.
In hohem Bogen warf er die Tabletten samt Beipackzettel in den nÀchsten AbfallbehÀlter und machte sich auf den Weg zu der Kneipe.

Als Gregor am spÀten Nachmittag zu Hause eintraf, waren alle Schmerzen wie vom Winde verweht.
Hocherfreut und mit leichten Sprechbeschwerden teilte er seiner Frau diese positive Entwicklung mit, allerdings hatte er hierbei das unbestimmte GefĂŒhl, dass die Gemahlin seine unbĂ€ndige Freude nicht so ganz mit ihm teilen wolle.

Am nÀchsten Morgen wurde Gregor Beisenkötter wach, mit weitaus stÀrkeren Schmerzen als am Vortage; neben sich im Bett wirkte und schimpfte seine Frau wie ein Rohrspatz.
Nun hatte er zu allem Überfluss neben seinen fĂŒrchterlichen Schmerzen darĂŒber hinaus auch noch Nebenwirkungen der besonderen Art; Nebenwirkungen, wie sie schlimmer nicht auf dem Beipackzettel hĂ€tten stehen können.

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Marius Speermann
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Lieber Raniero!

Um meine Bewertung bei diesem Text zu begrĂŒnden und Dir meinen generellen Eindruck zu Deinen Texte zu schildern, hier mein Kommentar:

Zuerst mal finde ich die Vielfalt und Breite Deiner Themen gut. Du fasst gute Themen auf und erkennst potentiell humoristische Details. Weiter so.

Was mir allerdings fehlt, ist die fĂŒr meinen Geschmack sehr starke Farblosigkeit der Charaktere in Deinen Texten. FĂŒr Satiren sind sie mir zu brav, zu grau, haben zu wenig Fehler/SchwĂ€chen/Extremheiten, fast hĂ€tte ich gesagt: sie sind zu "deutsch". Ich persönlich liebe eine gute Zeichnung der Protagonisten, die Story selbst wird dann beinahe schon nebensĂ€chlich und vor allem durch die Charaktereigenschaften getrieben.

Auch wenn Du die Personen beschreibst, irgendwas fehlt mir. Es fĂ€llt mir schwierig genau zu beschreiben, was. Vielleicht ist es die absolute Emotionslosigkeit oder die UngerĂŒhrtheit der Charaktere auf Ereignisse. Meine Charaktere mĂŒssen schreien, winseln, wimmern, explodieren, ĂŒberzeichnet werden. Damit stolpern sie immer mehr ins Verderben meiner Geschichte und werden so (hoffentlich) lustig.

Mein (natĂŒrlich persönlicher) Rat an Dich wĂ€re, weniger am Ereignis selbst zu "feilen", als viel mehr an den Charakteren Deiner Geschichten. Arbeite mit einem Charakter öfter, sprich: bring ihn/sie in mehreren Geschichten unter. Mache Dir ein Bild und eine Beschreibung Deiner Figur und schreibe das separat wo auf. Wie ich irgendwo so schön wo gelesen habe: "Du solltest Deinen Protagonisten so genau kennen, dass Du weisst, wieviel Kleingeld er in der Hosentasche hat."

Ich selbst verwende auch mehrere Charaktere (die sich teilweise mit realen Personen ĂŒberdecken oder das Gemisch aus mehreren realen Personen sind), wie Natasha, Michi, Adi oder mich selbst. Weil ich sie kenne, kann ich auch besser beschreiben, wie sie reagieren wĂŒrden und gegebenfalls völlig abstrus denken lassen. Damit wird die Geschichte viel lebhafter, weil die Figuren lebhafter sind. Und nicht zu jedem Ereignis passen alle Figuren, manche Geschichten können nur von der entsprechenden Person erlebt werden.

Marius
__________________
Wie man einen humoristischen Text schreibt: Humor fĂŒr Deppen.Mehr auf MarioHerger.at

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Raniero
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Hallo Marius,

vielen Dank fĂŒr die wohlgemeinten Anregungen.
FĂŒr mich stehen allerdings der Aberwitz des Alltages, das Absurde des Geschehens und die grotesken Situationen, die sich daraus entwickeln, im Vordergrund meiner Storys, nicht die handelnden Personen.
Gleichwohl haben die Protagonisten Charaktere, Eigenschaften, die in subtilen Anmerkungen gekennzeichnet sind, und sie sind gewiss nicht emotionslos, wenn sie nicht brĂŒllen, winseln, sondern stammeln, die Gesichtsfarbe wechseln oder die Sinne verlieren.
Meine Intention ist esjedoch in erster Linie, die Widrigkeiten des Alltags, denen ich in meinem Umfeld immer wieder begegne, auf die Sitze zu treiben.

Gruß Raniero

PS
Meine beiden bisher erschienen BĂŒcher mit satirischen ErzĂ€hlungen heißen:
'Bolero'
'Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei'

Ein weiterer Band ist in Vorbereitung, vielleicht trĂ€gt er den Titel: 'Die fĂŒnfte Geierwally'

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