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Leselupe.de > Gereimtes
Nehmt Abschied, Brüder....
Eingestellt am 17. 03. 2003 07:38


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Mößner, Bernhard
Routinierter Autor
Registriert: Dec 2001

Werke: 89
Kommentare: 204
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Wenn die winterstarren Glieder
von der Frühjahrssonne wieder
angeregt sind, sich zu regen,
sich im Freien zu bewegen,
statt zu Hause zu versauern
und sich selber zu bedauern,
dann zieht es mich bald und bälder
in die Fluren, in die Wälder.
Doch mein liebster Aufenthalt
ist der deutsche Dichterwald!

Welche Ruhe, welch Idylle
find ich dort, nur stille Stille!
Doch in diesem Dichterhain
bleibe ich nie lang allein.
Tief im Wald, am dunklen See,
treffe ich auf Elf´ und Fee,
die hier, scheinbar ewig lebend,
leise durch die Nebel schwebend,
nur verhüllt von Schleiertüchern,
steigen aus den Märchenbüchern.

Danach treff ich eine Gruppe
Schreiber aus der Leselupe!
Gleich der erste kennt mich schon:
Kamerad flammarion,
dann als nächster, den ich kenn,
grüßt mich Dichterfreund LuMen,
kluge Reime deklamierend,
heitere Gespräche führend,
danach folgt, dicht hinter ihm,
auch mein alter Freund Schakim
und mein Dichterfreund B.Wahr,
sowie Hammel Waldemar,
hinterher noch Ikarus,
danach grüßt, zum guten Schluss
mit: "Moin, moin", Freund Bruno Bansen,
nordisch kurz, nach Art der Hansen.

Kaum sind diese, mir bekannten,
Dichter oder Aspiranten
aus den Blicken mir entglitten,
schritten aus des Waldes Mitten,
zwei sehr lupenreine Damen,
die, wie ich, des Weges kamen:
Grazien mit Fantasie,
voller Witz und Ironie,
ohne die die Leselupe
fade wär wie Wassersuppe.
Voraus ging, im grünen Rock,
Klopfstock mit dem Wanderstock,
die bestimmt im Schlaf noch reimt,
während unsereiner träumt.
Gleich darauf, mit scheuem Gruß,
kam auch, ebenfalls zu Fuß,
gehend auf den selben Wegen,
Vera Lena mir entgegen.

Freundlich lüpf ich meinen Hut!
Sie sind nicht nur äußerst gut,
sondern, ich bring´s auf den Nenner,
besser als sehr viele Männer!

Gerne würde ich hier bleiben,
aber leider, leider treiben
Pflichten, mehr und minder schwere,
mich wie alle Pensionäre!
Nichts fehlt mir auf dieser Welt
mehr, als Ruhe, Zeit und Geld.
Somit muss ich, notgedrungen
und von Zeitknappheit gezwungen,
nun für eine Weile gehen,
und ich sag: "Auf Wiedersehen!"
Euch wünsch ich Erfolg und Glück,
irgendwann kehr ich zurück
in den Lupen-Dichterwald!
Irgendwann...
vielleicht auch bald.


__________________
-Bernhard Mößner-

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mc poetry
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Registriert: Jun 2001

Werke: 169
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hallo bernhard,

mit so einem tollen abschiedswerk wirst du
aber eine große lücke hinterlassen, die
hoffentlich nicht von langem bestand sein wird..

ciao, michael

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
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Abschied???

Hallo, Bernhard,

Mit der größten Freude habe ich die Oden von Schakim an Klopfstock und Waldemar gelesen, auch Klopfstocks gereimten Einkaufszettel für Schakim. Wenn ich jetzt aber selbst lobend erwähnt werde, macht mir das Schwierigkeiten. Vor allem aber hoffe ich, daß es mit dem Abschied nicht so ernst gemeint ist, ich würde Dich sehr vermissen. Was immer Du zu tun hast, ich wünsche Dir Freude dabei und gutes Gelingen. Daß Du mich namentlich erwähnt hast, läßt mich immerhin hoffen, daß auch Du mich nicht schnell vergessen wirst. Ich Dich jedenfalls auch nicht!

Deswegen sage ich, hoffentlich bis bald!!!
Liebe Grüße Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Bernhard Mößner,

jetzt bin ich schon zum zweiten Mal tief traurig,
denn wenn das wirklich ein, wenn auch nur vorübergehender
Abschied sein soll, dann hinterläßt Du nicht nur eine Lücke,
sondern ein riesen Loch, ach was: Eine Fallgrube !!!!!!!
Das versaut mir aber jetzt wirklich die Woche.
So hoffe ich für alle hier, daß Du bald, sehr bald
wiederkehrst!!!!!!!!!!!!!!

Dein Gedicht ist wie immer ABSOLUTE SPITZE!!!!!!!!

Auf Bald!!!!! -
ein Fan

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Waldemar Hammel
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Registriert: Dec 2002

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Lieber Bernhard,

ich finde es mal wieder traurig, eklig und fies, gerade jetzt in dieser dunklen Zeit vor einem Krieg!
Das Leben ist und bleibt unberechenbar, und nichts ist auf Dauer.
Ich möchte mich Vera-Lena und Klopfstock anschließen, finde Dein Weggehen wirklich sehr bedauerlich.

Dennoch Erfolg und meine besten Wünsche bei Deinen jetzigen Vorhaben.

Gruß, Waldemar Hammel

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

Werke: 3
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Das ist aber doch nicht wahr? Ironisch oder? Das kannst Du uns doch nicht antun!!!

Hallo, lieber Bernhard!


Viel gelesen, kaum gegangen -
Bernhard ist's, ich bin befangen
Nur von Deinem Wesen!
Ich möcht Dich lesen!
Täglich hier!
Auf den Spuren
folgen Dir!
Nur die Uhren
mit der Zeit
verbieten oft
die Möglichkeit...

Welche Stille ohne Dich!
Hör' die Grille zirpt für mich:
Bernhard wird schon wiederkommen,
Gehört zu diesen Lupensonnen,
welche die Wolken still verjagen,
ohne dass sie weiterplagen...

Ich verbiete Dir das Gehen!
Denn wir wollen Dich hier sehen!
Täglich,
wenn es immer möglich!
Was Du schreibst,
ist stark und löblich!

Also, bitte Bernhard!
Bleibe hier!
Trink mit uns
gemeinsam Bier!
Dass sich wieder neues braut
und nicht angeschwemmte Leere staut!
Dass wir Dich
und Deinen Humor
Lesen können
wie zuvor!




Ehrlich Bernhard, ich bettle jetzt wie ein Kind! Bleib hier! Ohne Dich fehlt die Prise Salz in der Lesesuppe!

Sende Dir und den andern viele Grüsse!
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufblühen <§§§

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