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Leselupe.de > Ungereimtes
Nerven aus Nebel
Eingestellt am 13. 11. 2006 12:44


Autor
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kata
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jun 2005

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In meinen TrÀnen
glÀnzen salzig Deine
besorgten Blicke

Auf einer Kreuzung
stehe ich gelÀhmt
mit Nerven aus Nebel

Deine Hand ist nah
und der Anfang
zittert im Abschied
von dem,
was hinter uns
entfÀrbt

__________________
Kata

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HFleiss
gesperrt
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Jan 2006

Werke: 99
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Nerven aus Nebel

Kata, die Situation ist: Man hat sich gestritten, es gibt einen (vorlÀufigen) Abschied.
Ungenannt bleibt, worum der Streit ging.

Ich habe da ein paar Fragen: Wie will das Ich in die eigenen TrĂ€nen blicken? Wieso sind die besorgten Blicke des anderen (der nicht weint) salzig? Die Zeile "Nerven aus Nebel" finde ich nicht besonders gut wegen des "aus". Bilde doch ein neues Substantiv. Wenn der Blick nah ist, wie du schreibst, ist natĂŒrlich auch die Hand nah, dies zu erwĂ€hnen, das empfinde ich als Hilfskonstruktion. Gar nichts anfangen kann ich mit: "von dem, was hinter uns entfĂ€rbt". Das ist mir zu rĂ€tselhaft. Ich glaube, dieses Gedicht harrt noch einer krĂ€ftigen Überarbeitung.

Gruß
Hanna

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schattenhexe
Guest
Registriert: Not Yet

hallo

fĂŒr mich war beim lesen sehr deutlich, das nicht die blicke salzig sind sondern die trĂ€nen, in denen sie glĂ€nzen. des weiteren wird ja nicht gesagt, dass man selbst die trĂ€nen sieht...vielmehr wĂŒrde ich das als "wissen, dass es so ist" oder einfach als genannte tatsache verstehen.

wo steht denn, dass der blick nah ist? wurde das geĂ€ndert oder fehlt bei mir etwas...? da ich die stelle nicht finden kann, kann ich deine benannte hilfskonstruktion nicht nachvollziehen. fĂŒr mich klingt das schlĂŒssig.

allerdings muss auch ich sagen, dass ich das entfÀrben nicht verstehe. vielleicht solltest du dort zum besseren verstÀndnis tatsÀchlich ein anderes wort benutzen

LG
schattenhexe

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sirprise
Festzeitungsschreiber
Registriert: Nov 2004

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nebulös ?

ein gelungener text wie ich finde.
eindeutig und meines erachtens klar beschrieben, der zustand des protagonisten.
ebenso eindeutig, das entfĂ€rben der ehemaligen "bunten und blumigen" gefĂŒhlswelt des geschehenen / erlebten, das sich im nebel der nerven auflöst.
danke
S.

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noel
???
Registriert: Dec 2002

Werke: 180
Kommentare: 768
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ich mag den text
der von den auslassungen lebt
der den atem beim lesen wachsen lÀsst

der spricht
umschreibt & dennoch bei sich bleibt

ein text der von einer gabelung spricht
von vergagenen schmerzen
die dem herzen schwer noch liegen
doch nunmehr
auch wenn der weg noch quer
steht
denn entfÀrbt wird der schmerz & die hand zittert zwar
aber der anfang ist in greifbarer nÀhe

feine worte
chapeau
noel
__________________
© noel
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der ToxizitÀt, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level) .

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strolch
???
Registriert: Jan 2004

Werke: 14
Kommentare: 539
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1. das "ich" kann sehr wohl, in die eigenen trÀnen sehen. ist abstrakt und wohl nicht jedermands sache. aber ich erinnere mal an siegfried freud.

2. "Nerven aus Nebel", passt fĂŒr mich. was ist ist nebel? undurchsichtig, verschwommen, die sachen, sind unklar zu sehen.

3. @ schattenhexe, du hast richtig gelesen: da steht nichts von "nahen blicken" sondern
"besorgte blicke." und " deine hand ist nah".
da kein hinweis auf verÀnderung steht, gehe ich da von aus, es stand schon so da.

4. entfÀrben gleich verblassen - denke ich.

zusammenfassend: ich finde dies gedicht, muss nicht stark ĂŒberarbeitet werden.

vorallem es lÀsst dem leser raum zum denken, dies wollen wir doch von lyrik unteranderem. - oder?
__________________
"Ich will nicht, daß Frauen Macht ĂŒber die MĂ€nner, sondern ĂŒber sich selbst erlangen."(Mary Wollstonecraft)

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