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Leselupe.de > Science Fiction
Neue Evolution
Eingestellt am 30. 05. 2003 09:25


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eisbeisser
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jan 2003

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Bereits drei Jahre gab es sie nicht mehr, die Erde so wie wir sie kannten.
├ťberall nur noch Ruinen, verkohlte Autowracks und sonstiger Schrott. Die einstigen Stra├čen waren kaum zu erahnen. Neue, merkw├╝rdige Vegetation ├╝berzog das ganze Land. Stra├čen und Wege waren von einem kr├Ąftigen Moos ├╝berzogen, blau-rotem Moos. Riesige Blumen, mit starken, oft giftigen Z├Ąhnen bewerte, alles fressende Kreaturen, bedrohten das wenige friedliche Leben auf diesem einst so wundersch├Ânen, blauen Planeten.

Nicht viele Spezies hatten ├╝berlebt. Die wenigen Menschen die es noch gab, kamen erst jetzt, hier und da, aus ihren sicheren Verstecken, ausgemergelt, trotz riesiger Lager fast aufgebrauchter Lebensmittel.
Im Freien hatte wohl niemand das atomare Chaos ├╝berlebt. Oder doch?

Marion und Lydia, beide 30 Jahre alt, lebten in der kleinen Stadt Troisdorf, sie waren Freundinnen, die Besten, die man sich vorstellen konnte.
Bereits ein Jahr vor der Katastrophe hatten sie sich vorausahnend unter ihrem Haus einen gro├čen Bunker bauen lassen. Einen strahlungssicheren Bunker, mit K├╝hlr├Ąumen, Eisschr├Ąnken, Wasseraufbereiter, Lager f├╝r andere, haltbare Getr├Ąnke und Lebensmittel.
Technisch hatten sie sich alles was vor drei Jahren nach dem neuesten Stand angeboten wurde, einbauen und installieren lassen. Vierundzwanzig, sich gegenseitig immer wieder aufladende Batteriezellen sorgten f├╝r den wichtigen Strom im ganzen, unterirdischen Geb├Ąudekomplex.
Die Kommunikationsger├Ąte allerdings waren gleich nach dem gro├čen Knall ausgefallen und gaben nie wieder einen Piep von sich.
Eine Art Ampel, rechts neben dem einzigen Ausgang zum Lift und der meterdicken, elektronisch gesteuerten T├╝r, die die letzten 4 Monate ein orangenes Licht gezeigt hatte, war heute Morgen auf Gr├╝n umgesprungen. Das bedeutete, dass man wieder gefahrlos nach drau├čen konnte.
Lydia absolvierte den Rest ihres t├Ąglichen Trainingsprogramms im Fitnessraum, zog sich anschlie├čend aus und stellte sich zu Marion in der Na├čzelle unter die Dusche. Z├Ąrtlich streichelten sie sich gegenseitig und man begann dar├╝ber zu diskutieren, wann man es wagen sollte nach oben zu gehen. Beide kamen ├╝berein noch eine Woche zu warten, obwohl der Wunsch, nach drei Jahren selbst auferlegter Gefangenschaft, endlich wieder an die Oberfl├Ąche zu kommen, teuflisch in Ihnen brannte. Aber sie wollten sicher gehen. Sicher? Konnte man das ├╝berhaupt sein? Was w├╝rde sie da drau├čen erwarten? Lebte noch einer ihrer Freunde und Bekannten? Lebte sonst ├╝berhaupt noch jemand?

Eine Woche sp├Ąter, um 6:00 Uhr morgens, entriegelte und aktivierte Marion die T├╝r. Leise summend versank sie im Boden. Der Druck auf den Ohren war m├Ârderisch, denn im Bunker selbst hatte sich in den Jahren ein gewisses Vakuum gebildet, das jetzt nat├╝rlich verschwand.
Hand in Hand betraten die Frauen den Lift, der sie sanft an die Oberfl├Ąche trug.
Als sich die T├╝r ├Âffnete, beide Frauen hielten Strahlwaffen in der Hand, reagierten sie reflexartig und schossen gleichzeitig. Eine gewaltige, gr├╝ne Spinne, von der Gr├Â├če eines Lieferwagens, sprang Beute erhoffend auf sie zu! Mitten im Angriff wurde sie jedoch getroffen und schmolz augenblicklich in sich zusammen.

Lydia sah Marion an und sagte: „Was da wohl noch auf uns zukommt...! Gehen wir weiter. Halte nur Deine Augen offen!“
Es d├Ąmmerte bereits, als sie die ehemalige Einkaufsstra├če erreichten. Kein Geb├Ąude gab es mehr, nur noch Schutt und Ruinen. Gelbliche Nebelschwaden zogen ├╝ber das, vermeintlich, „tote“ Land. Nur die gro├čen, farbenpr├Ąchtigen Blumen hier und da, zeugten von neuem, tr├╝gerisch, sch├Ânem Leben. Die Frauen umgingen sie in gro├čen Abst├Ąnden, nachdem die Bl├╝te einer rotblauen Blume schmatzend nach ihnen geschnappt hatte.

Zwei Stunden waren sie unterwegs, als sich im Boden vor ihnen eine ├ľffnung auftat. Flach auf dem Boden liegend beobachteten die Frauen, ihre Waffen immer im Anschlag, was da passierte.
Zun├Ąchst sahen sie nur die riesigen H├Ąnde, die sich auf den Rand der ├ľffnung legten, doch dann folgte der Kopf! Ein Riese endstieg langsam der Erde! Aus einer H├Âhe von 20 Metern blickte er auf die Frauen hinunter und kniete sich, freundlich l├Ąchelnd, vor ihnen nieder. „Wo kommt Ihr Zwerge denn her?“ fragte er und seine rechte Hand ergriff die, zu keiner Bewegung mehr f├Ąhigen, fast 1 Meter 85 gro├čen Frauen! Die Strahlenpistolen entfielen ihren H├Ąnden und sie begannen zu schreien und zu strampeln im festen Griff des Riesen. Der Riese war nackt, gut gebaut und muskul├Âs. Immer noch l├Ąchelnd stieg er, die zappelnden Frauen in der Hand haltend, in sein Reich hinab. Die ├ľffnung schlo├č sich langsam hinter ihm und die Schreie der Ausgelieferten verstummten.

„Mein Name ist Sasch.“ sagte der Riese und stellte die Frauen auf einer Art Labortisch ab. Er selbst setzte sich davor auf einen riesigen Holzstuhl, der wie aus Baumresten zusammen gezimmert wirkte. Lydia und Marion sahen, ├Ąngstlich eng umschlungen, hoch in die stahlblauen Augen Sasch`s.
„Ich bin Wissenschaftler.“ begann er, „Als ich bemerkte wie sich das Leben auf der Erde ver├Ąnderte, alles gr├Â├čer, riesenhafter wurde, da entwickelte ich ein Ger├Ąt das vergr├Â├čern und verkleinern kann, auch Menschen. Ich selbst war das Versuchsobjekt, schaut mich ruhig an, hier seht Ihr das Ergebnis.
Es wird n├Âtig sein auch Euch anzupassen, denn ├╝berall lauert Gefahr. Nur, dazu m├╝├čtet Ihr Euch komplett ausziehen und mir v├Âllig vertrauen.“
Lydia sch├╝ttelte den h├╝bschen Kopf und Marion sagte: „ Nein! Wo sollen wir leben? Was wirst Du mit uns machen!? La├č uns frei! Sofort!“
Sasch sch├╝ttelte den Kopf, ergriff mit je einer Hand jeweils eine der Frauen und trennte sie vorsichtig. Die Frauen schrien wieder. Zun├Ąchst hob er Marion hoch vor seine Augen und begann mit spitzen Fingern sie von ihrer hautengen Kleidung zu befreien. Marion schrie wie am Spie├č! Wann hatte sie denn auch das letzte Mal nackt vor einem Mann gestanden, und der hier war sogar dabei sie in seiner Hand haltend splitternackt auszuziehen! Sie strampelte was das Zeug hielt, doch es half ihr nichts. Minuten sp├Ąter stellte Sasch sie nackt zur├╝ck auf den Tisch und ergriff Lydia.
Diese geb├Ąrdete sich noch wilder, da sie die dominantere der Beiden war. Doch auch sie lag dann wie Gott sie schuf, nackt auf seiner gro├čen Hand. Vergeblich versuchte sie ihre Bl├Â├čen mit den H├Ąnden zu verdecken. Mit seiner rechten Hand ergriff Sasch die etwas kleinere Marion und legte sie neben Lydia auf seine ge├Âffnete Handfl├Ąche. Die Frauen umarmten sich sofort gegenseitigen Schutz suchend. Sasch`s Finger schlossen sich um die kleinen, sch├Ânen K├Ârper der schlanken Frauen. Sie f├╝hlten sich warm, weich und doch so kraftvoll an.
Er stand auf und trug die Beiden unter eine Art riesige Dusche, die selbst ihn noch ├╝berragte. Vorsichtig stellte er die sich Wehrenden auf eine Plattform darunter und schaltete das Ger├Ąt ein. Es summte leise. 3 Schritte waren dazu n├Âtig sie auf seine Gr├Â├če zu bringen. Schritt eins lie├č die Frauen erst einmal auf ihre doppelte Gr├Â├če wachsen, also auf knapp 4 Meter. Hei├č stellte er sich vor eine 4 Meter gro├če Frau nackt in seiner Hand zu halten und hier hatte er gleich zwei au├čergew├Âhnliche Sch├Ânheiten. Sieben Tage mu├čte er nach dem 1. Schritt warten ehe er die Vergr├Â├čerung fortsetzen konnte. - Zeit genug sich mit den Sch├Ânheiten ausgiebig zu besch├Ąftigen....

>Ende Teil 1<


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Eisbeisser

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