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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Neue Schuhe...
Eingestellt am 06. 05. 2005 13:54


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Blackmail
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Schriftsteller-Lehrling

Registriert: May 2004

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Diese Geschichte handelt von meinen neuen Schuhen, die mir ein Mensch schenkte, den ich sehr liebe.

Da diese Schuhe neu waren und mir vom Optischen sehr gut gefallen haben, wollte ich sie schon am ersten Abend anziehen, was ich auch tat. Ich f├╝hlte mich gut in meinen neuen Schuhen, sie waren ├Ąu├čerlich makellos und wundersch├Ân anzusehen. Sie gl├Ąnzten in verschiedenen Farben, je nach den Lichtverh├Ąltnissen meiner Umgebung und ergaben einen Guss mit meiner blauen Jeanshose, was mir ├╝brigens sehr wichtig war. Ich band sie ordentlich zu und freute mich schon auf meine ersten Schritte und dem Treffen mit meiner geliebten Hilde. Als ich dann zu meinem ersten Schritt ansetzte, merkte ich, dass die Schuhe etwas dr├╝ckten und ich einen leichten Schmerz sp├╝rte. Doch ich redete mir ein, dass dies bei jedem neuen Schuh der Fall ist. So folgte ein Schritt dem anderen, ich ging weiter und weiter, doch mit jedem weiteren Schritt wurde das Problem gr├Â├čer und ich sp├╝rte, wie dieser Schuh meine Zehen zusammenquetschte. Ich blieb jedoch hart und biss meine Z├Ąhne zusammen und ging weiter, schlie├člich waren sie ein Geschenk von meiner Liebsten. Ich lief weiter und merkte allm├Ąhlich, dass ich Blasen von diesem engen Schuhwerk bekam und dass wohl mancher Zehennagel angefangen hat zu bluten. Es schmerzte h├Âllisch und es war mir eine endlose Qual zu sein. Ich f├╝llte mich eingeengt und es blieb keine andere Wahl, als diese Schuhe f├╝r diesen Abend anzulassen.
Mit der Zeit wurde aus dem Schmerz, den ich empfand, Zorn und ich fing an zu ├╝berlegen wessen Schuld das war! Sie hat mir diese Schuhe gekauft die mir zu eng waren, war mein erster Gedanke und es erf├╝llte mich mit tiefer Wut! Ich suchte nur einen Ausl├Âser, eine falsche Ber├╝hrung oder irgendeinen Hauch von Provokation.
Ich musste nicht lange auf mich warten lassen und schon st├╝rmte ich los auf sie, diejenige, die mir dieses absurde Geschenk machte. Ich w├╝tete wie ein Sturm, der alles mit sich nahm. Doch so schnell wie dieser Sturm da war, war er auch wieder weg! Als ich wieder zu Sinnen kam, erkannte ich, dass dies wohl nicht ihr Verschulden war, sondern ich war es, der sich dazu entschied, diese Schuhe anzuziehen. So wandte ich mich wieder zu ihr wie ein r├Ąudiger Hund, um mich f├╝r mein unr├╝hmliches Benehmen zu entschuldigen. Ich hasste mich daf├╝r, nicht in diese Schuhe reinzupassen, doch konnte ich genauso wenig daf├╝r wie sie. Mein sehnlichster Wunsch war es, einmal etwas richtig zu machen, einfach ein Teil des Ganzen zu sein, doch das lag nicht in meiner Hand.

Diese Schuhe umschreiben mein Leben und die Rolle, in die ich hinein geboren wurde worden bin, ich passe einfach nicht rein in eine Beziehung, die aus Zur├╝ckhaltung besteht. Ich kann niemals der Mann sein, den du dir w├╝nscht, jemand, der ├╝berschaubar und berechenbar ist. Denn dazu sind meine F├╝├če viel zu gro├č und sie brauchen Platz, wenn sie drauf und dran sind, den n├Ąchsten Schritt zu machen.

BLACKMAIL

__________________
Wer k├Ąmpft, kann verlieren, doch wer nicht k├Ąmpft,hat bereits verloren.

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Zarathustra
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2003

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Der Schlu├č vers├Âhnt,
der Schluss ist sogar sehr gelungen.

Ich w├╝rde sie Geschichte aber etwas straffen und die Rechtschreibfehler korregieren.

Ich w├╝rde die Geschichte vielleicht auch nicht die "Neuen Schuhe" nennen; - der Titel und der Anfang der Geschichte reizen den Leser nicht zur Neugierde.

Wie w├Ąhre es mit:
Die Schuhe eines Anderen???

L. G. Hans
__________________
Was sind das f├╝r Zeiten, wo ein Gespr├Ąch ├╝ber B├Ąume fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen ├╝ber so viele Untaten einschlie├čt! (Bertold Brecht)

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mirami
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Blackmail,

gef├Ąllt mir, die Idee Beziehungen mit Schuhen zu vergleichen. Da hast du vielleicht gar nicht mal so unrecht, denn manchmal passen sie so wenig wie Schuhe, so sehr man es sich auch w├╝nscht. Und die Beschwerden, die sich dann nach und nach einstellen, je l├Ąnger man/es l├Ąuft weisen dann unmissverst├Ąndlich darauf hin, dass sie zu eng sind oder man darin nicht allzu weit laufen kann. Sie sind f├╝r einen quasi nicht tragbar.

Ich finde den Anfang, im Gegensatz zu Zarathustra, gelungen. Er l├Ąsst den Leser zun├Ąchst mal glauben es ginge wirklich um die Schuhe. Mich machte er jedenfalls neugierig. Er warf die Frage auf, warum diese Schuhe einen so gro├čen Wert f├╝r den Port. haben, dass er ├╝ber sie berichtet. Das kl├Ąrt sich ja zum Ende hin, insofern gut gemacht. Den Titel finde ich auch okay, denn er ist allgemein genug um nicht alles im Voraus zu verraten.


Im letzten Abschnitt w├╝rde ich das Wort Zur├╝ckhaltung durch Anpassung ersetzten, denn wenn ich es richtig verstand ging es um Anpassungsschwierigkeiten. Das Wort r├Ąudig (Hund) finde ich auch nicht gut gew├Ąhlt, denn ich denke mal du m├Âchtest etwas wie h├Ârig abh├Ąngig dem├╝tig ausdr├╝cken. Anhauch? Ich denke du meinst , ÔÇťden Hauch einer ProvokationÔÇť.
Im letzten Abschnitt hei├čt es drauf und dran, nicht auf und dran :-)


Mir gef├Ąllt deine kleine Story.

LG
mirami

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flammarion
Foren-Redakteur
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Korrekturvorschl├Ąge:

Neue Schuhe...
Ver├Âffentlicht von Blackmail am 06. 05. 2005 13:54
Diese Geschichte handelt ├╝ber meine neuen Schuhe die ich von einem mir geliebten Menschen geschenkt bekommen habe (von meinen neuen Schuhen, die mir ein Mensch schenkte, den ich sehr liebe).

Da diese Schuhe neu waren und mir vom Optischen sehr gut gefallen haben, wollte ich sie schon am ersten Abend anziehen, was ich auch tat. Ich f├╝hlte mich gut in meinen neue (neuen) Schuhe (Schuhen), sie waren ├Ąu├čerlich makellos und wundersch├Ân anzusehen. Sie gl├Ąnzten in verschiedenen Farben, je nach den Lichtverh├Ąltnissen meiner Umgebung und ergaben einen Guss mit meiner blauen Jeanshose, was mir ├╝brigens sehr wichtig war. Abgesehen davon habe ich sie von einem Menschen geschenkt bekommen der mir sehr am Herzen lag (kann weg, weil schon erw├Ąhnt). Ich band sie ordentlich zu und freute mich schon auf meine ersten Schritte und dem treffen (Treffen) mit meiner gliebten (geliebten) Hilde. Als ich dann zum (zu) meinem ersten Schritt ansetze (ansetzte Komma) merkte ich(Komma) das (dass) die Schuhe etwas dr├╝ckten und ich einen leichten Schmerz sp├╝rte. Doch ich redete mir ein, dass dies bei jedem neuen Schuh der Fall ist. So folgte ein Schritt dem anderen(Komma) ging ich (ich ging) weiter und weiter, doch mit jedem weiterem (weiteren) Schritt wurde das Problem gr├Â├čer und ich sp├╝rte(Komma) wie dieser Schuh meine Zehen zusammenquetschte. Jedoch blieb (Ich blieb jedoch) hart und biss meine Z├Ąhne zusammen und ging weiter, schlie├člich waren sie ein Geschenk von meiner Liebsten. Ich lief weiter und merkte allm├Ąhlich(Komma) dass ich Blasen von diesem engen Schuhwerk bekam und dass wohl mancher Zehennagel angefangen hat zu bluten. Es schmerzte H├Âllisch (h├Âllisch) und es schien (war) mir eine endlose Qual zu sein. Ich f├╝llte mich eingeengt und es blieb keine andere Wahl(Komma) als diese Schuhe f├╝r diesen Abend anzulassen.
Mit der Zeit wurde aus den (dem) Schmerz(Komma) den ich empfand(Komma) Zorn und ich fing an zu ├╝berlegen wessen Schuld das war! Sie hat mir diese Schuhe gekauft die mir zu eng waren, war mein erster Gedanke und es erf├╝llte mich mit tiefem (tiefer) Wut! Ich suchte nur einen Ausl├Âser, eine falsche Ber├╝hrung oder irgendein Anhauch (irgendeinen Hauch) von Provokation.
Ich musste nicht lange auf mich warten lassen und schon st├╝rmte ich los auf sie, diejenige(Komma) die mir dieses absurde Geschenk machte. Ich w├╝tete wie ein Sturm(Komma) der alles mit sich nahm. Doch so schnell wie dieser Sturm da war, war er auch wieder weg! Als ich wieder zu Sinnen kam(Komma) erkannte ich(Komma) das (dass) dies wohl nicht ihr verschulden (Verschulden) war, sondern ich war es(Komma) der sich dazu entschied(Komma) diese Schuhe anzuziehen und damit zu gehen (├╝berfl├╝ssig). So wandte ich mich wieder zu ihr wie (ein) r├Ąudiger Hund(Komma) um mich f├╝r mein unr├╝hmliches Benehmen zu entschuldigen. Ich hasste mich daf├╝r(Komma) nicht in diese Schuhe reinzupassen, doch konnte ich genauso wenig daf├╝r wie sie. Mein sehnlichster Wunsche (Wunsch) ,(kein Komma) war es(Komma) einmal etwas Richtig (richtig) zu machen, einfach ein Teil des Ganzen zu sein, doch das lag nicht in meiner Hand.

Diese Schuhe umschreiben mein Leben und die Rolle(Komma) in der ich rein geboren (in die ich hinein geboren wurde) worden bin, ich passe einfach nicht rein in eine Beziehung(Komma) die aus Zur├╝ckhaltung besteht. Ich kann niemals der Mann sein(Komma) den du dir w├╝nscht, jemand(Komma) der ├╝berschaubar und berechenbar ist. Denn dazu sind meine F├╝├če viel zu gro├č und sie brauchen Platz(Komma) wenn sie auf (drauf) und dran sind(Komma) den n├Ąchsten Schritt zu machen.

BLACKMAIL
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Wer k├Ąmpft(Komma) kann verlieren, doch wer nicht k├Ąmpft(Komma) hat bereits verloren.

es war mir ein bed├╝rfnis.
lg
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Old Icke

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gareth
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Registriert: Dec 2003

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Hallo Blackmail,

ich denke ├╝ber Deine Geschichte wie mirami. Sie gef├Ąllt mir in ihrer Einfachheit und Klarheit auf eine bestimmte Art. Ich m├Âchte sie allerdings nicht bewerten, da manche Formulierungen, wie z.B. Ich musste nicht lange auf mich warten lassen oder Ich f├╝llte mich eingeengt und es blieb keine andere Wahl als diese Schuhe f├╝r diesen Abend anzulassen. in sich nicht stimmig sind und es mir nicht ganz klar ist, warum das so ist.

Gr├╝├če
gareth

__________________
Wie h├Ąsslich ist ein schr├Ąges Treiben,
da lob ich mir mein tr├Ąges Schreiben.

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Zeder
Administrator
Fast-Bestseller-Autor

Registriert: Nov 2001

Werke: 14
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Hallo Blackmail,

wenn du deinen Text ├╝berarbeitet hast, schiebe ich ihn gerne wieder nach Kurzgeschichten zur├╝ck!

Gr├╝├če von Zeder

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Blackmail
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Schriftsteller-Lehrling

Registriert: May 2004

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Ok, is gemacht...
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