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Leselupe.de > Gereimtes
Neues vom Mond
Eingestellt am 22. 03. 2004 14:11


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Vera-Lena
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Neues vom Mond

Der Mond in seiner Mondenfülle
hängt rötlich leuchtend tief im Baum,
umhüllt des Tages bunte Fülle,
die noch nicht ruht. Im Wirbelschaum
von – mach doch – lass mich – eil dich – gleiten
die Zeitsequenzen hohl vorbei.

Auf sattellosen Pferden reiten
musst du. In deiner Hand ein Ei,
das sehr zerbrechlich, angewiesen
auf dein Geschick, gesetzt will sein,
als seist der Größte du der Riesen,
zurück ins warme Nest hinein.

Dort triffst du dann den roten Mond.
Doch deine Uhr zeigt grad erst drei.
Du staunst, warum er dort schon thront.
Er leuchtet milde. Längst vorbei,
du täuschst dich, sind die glatten Stunden,
die werkzeitlich der Tag verschlingt.

Du musst den Mond wohl überrunden,
damit dein Pensum wieder stimmt.
Er aber steigt in sanftem Schimmer
hinauf ins siebte Himmelszelt,
wird hoch gepriesen so wie immer
von Goethe und dem Rest der Welt.







__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Harald
Guest
Registriert: Not Yet

O Vera-Lena, Deine Mondsucht
ist wie ein zeitverschob´ner Traum,
der sich aus seiner weiten Lichtbucht
hernieder neigt auf Busch und Baum.

Und alle Zeiten, alle Räume
bleiben dem Bild anheimgestellt –
es grüßt Dich voller Dichterträume
Herr Goethe und der Rest der Welt.

Ganz am Schluß grüßt
Harald

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Vera-Lena
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mondsüchtig

Lieber Harald,

schön, dass Du Dich vom Rest der Welt dann doch noch abgehoben hast mit Deinem Gruß. Wie hätte ich ihn sonst finden sollen?

Über den Mond ist alles schon geschrieben worden, aber ich hatte trotzdem Lust dazu, die Sache wieder ironisch zu betrachten und einen Zeitbezug herzustellen.

Möge Dir der Mond immer ein sanfter Gefährte sein.
Liebe Grüße von Vera-Lena
__________________
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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Vera-Lena
Du schreibst "über den Mond ist alles schon geschrieben
worden" - schön, daß Du es trotzdem auch noch gemacht hast
Dieses Gedicht hat einen tollen Rhythmus, nur an einer Stelle stolpere ich immer über ein "e".
"Als seiest der Größte du der Riesen" - man kann das
"e" verschlucken, beim sprechen, aber optisch stolpere ich, wäre da ein "sei'st" nicht besser?
Alles in allem gefällt mir Dein Mondgedicht sehr!!!

Schönen Abend
und ganz liebe Grüße
Irene (mondsüchtig)

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Vera-Lena
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Stolperer

Liebe Irene,

mit dem "seiest" geht es mir genauso wie Dir. Jedesmal hake ich da wieder dran. Vielleicht nehme ich das "e" einfach heraus, denn ein Apostroph stört mich nun wieder optisch.

Oder nehme ich doch das Apostroph? Grammatikalisch muss es ja da hin.

Es freut mich, dass Dir der Text ansonsten gefällt.

Liebe mondsüchtige Irene bis zum Vollmond dauert es aber noch eine Weile.

Einen schönen Abend wünsche ich Dir wolkenlos und windstill.

Ganz liebe Grüße!
Vera-Lena


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Klopfstock
Guest
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Ich glaube, liebe Vera-Lena,
Du kannst es so lassen - in der "modernen" Schreibweise
sah ich es oft schon ohne Apostroph - und Du hast recht,
optisch stört's irgendwie....ich meine mit....

Lieben Gruß
Irene

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Danke, liebe Irene!
Dann lasse ich es so.
Liebe Grüße Vera-Lena
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