Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92210
Momentan online:
212 Gäste und 5 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Nichts ist von Dauer
Eingestellt am 01. 02. 2006 18:28


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vera-Lena eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Nichts ist von Dauer

W├Ąre ich ein Wasser,
w├╝rde ich mich in den Fluss betten.
W├Ąre ich eine Wolke,
w├╝rde ich mich in den Himmel betten.
W├Ąre ich eine Maus,
w├╝rde ich mich in das Stroh betten.
Da ich ein Mensch bin,
folge ich deinem Ruf
und bette mich in dein Herz
f├╝r eine kleine Weile.





__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Sonnenkreis
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2005

Werke: 6
Kommentare: 349
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Sonnenkreis eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Liebe Vera-Lena,

so lange der Augenblick Ewigkeit bedeutet
ist es doch gar nicht schlimm, wenn nichts
von Dauer ist. Oder)?

Ein sch├Ânes Gedicht das die Zeitfrage erneut
stellt. Denn, was ist ein Leben im Augenblick
des Universums? Wer will heute von sich behaupt-
en, das es ihn oder sie l├Ąnger geben wird als
Dich oder mich?

Sch├Ân das Du da bist!

Dir von Herzen

Liebe Gr├╝├če)
Sonnenkreis

Bearbeiten/Löschen    


Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vera-Lena eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Ewigkeiten

Lieber Sonnenkreis,

so hatte ich es auch gemeint, von Dauer ist, dass alles Erschaffene und auch wir von einer Ewigkeit in die andere gehen. Aus diesem Blickwinkel m├╝sste man die Dinge betrachten. Nur kann man sich oft nicht dazu aufschwingen.

Die Wolke entleert sich und der Regen kommt wieder auf die Erde. Die Sonne saugt die Feuchtigkeit in die H├Âhe, und der Regen ist wieder in der Wolke usw; und das M├Ąuschen sucht sich heute hier ein Eckelchen mit Stroh und morgen dort.

Und wenn uns jemand sein Herz anbietet f├╝r ein Weilchen, dann ist das die gr├Â├čte Sache der Welt.

Ich freue mich, dass Du mich verstanden hast. Ich hatte heute Lust, dieses Thema einmal auf die schlichteste Formel zu bringen.

Dir eine gute Nacht!

Ganz liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Bearbeiten/Löschen    


NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
Kommentare: 2423
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um NewDawnK eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Vera-Lena,

bei diesem etwas ├Ąlteren Text von Dir habe ich ein kleines Verst├Ąndnisproblem.

"... und bette mich in dein Herz
f├╝r eine kleine Weile."

Ist das nicht genau das Gegenteil von dem, was man sich unter Liebe bzw. Freundschaft vorstellen m├Âchte?
Wenn die Anwesenheit in einem Herzen nur f├╝r eine kleine Weile gilt, wird man sich ihr nach gew├Âhnlichen menschlichen Ma├čst├Ąben nicht wirklich anvertrauen wollen, weil die Verl├Ąsslichkeit fehlt.
Welchen Sinn macht es dann, dass LyrIch sich mit zeitlicher Begrenzung in das Herz eines LyrDu "einbettet"? So etwas kann doch eigentlich nur in einer Entt├Ąuschung enden, sobald diese Zeit abgelaufen ist - oder interpretiere ich Deinen Text v├Âllig falsch?

Sch├Âne Gr├╝├če, NDK

Bearbeiten/Löschen    


Regenzauber
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Mar 2006

Werke: 14
Kommentare: 106
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Regenzauber eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Vera-Lena

W├Ąre ich ein Wasser,
w├╝rde ich mich in den Fluss betten.
W├Ąre ich eine Wolke,
w├╝rde ich mich in den Himmel betten.
W├Ąre ich eine Maus,
w├╝rde ich mich in das Stroh betten.
Da ich ein Mensch bin,
folge ich deinem Ruf
und bette mich in dein Herz
f├╝r eine kleine Weile.

Mich st├Âren die ÔÇ×w├╝rdenÔÇť und das wiederholte ÔÇ×bettenÔÇť . Es st├Ârt mich aber auch, dass nunmehr, wo man nur noch zwischen gereimt und ungereimt unterscheidet, die dichterische Sprache auch ausgetrieben erscheint, und ÔÇ×UngereimtesÔÇť mit ÔÇ×ungebundener Sprache plus ZeilenumbruchÔÇť gleichgesetzt wird.

Dein Text besitzt eine gute Bildhaftigkeit, die ein wenig mehr Arbeit verdient. Ich gebe dir als Anregung eine kleine Modifikation, die zeigen soll, in welche Richtung ich mir eine Umarbeitung vorstellen k├Ânnte.


W├Ąr ich Wasser,
w├╝rd ich in den Fluss mich betten,
w├Ąr ich Wolke, in den Himmel,
und als Maus, wohl in das Stroh.

Da ich aber Mensch bin,
folg ich deinem Ruf,
und f├╝r eine kleine Weile
bette ich mich in dein Herz


__________________
Regenzauber

Bearbeiten/Löschen    


Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vera-Lena eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo NDK,

ja, da hast Du wirklich ein Verst├Ąndnisproblem, ich will aber versuchen, es zu erl├Ąutern. Die Erdenleben sind immer so kurz. Wenn ich Gl├╝ck hab, bin ich auf der Erde f├╝r 80 Jahre, das n├Ąchste mal vielleicht nur f├╝r 2 Jahre, aber immer nur f├╝r eine kleine Weile gemessen an der Ewigkeit.

Nein, von Untreue ist hier nicht die Rede, es f├Ąllt mir auch schwer zu verstehen, wie Du darauf kommst, da sich das Ganze doch von vornherein in sehr gro├čen Dimensionen abspielt: Wasser, Wolke, Himmel, im Vergleich dazu ist die Lebenszeit eines Menschen eben eine "kleine Weile". So habe ich das gemeint.

Danke, dass Du diesen Text wieder ausgegraben hast. Ich bin ganz ├╝berrascht und erfreut.

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!