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Leselupe.de > Kindergeschichten
Nicolas und sein Großvater
Eingestellt am 22. 10. 2004 12:43


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Darlene
Autorenanwärter
Registriert: Oct 2004

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Nicolas und sein Großvater


Laut fiel die Haustür ins Schloss. Im Flur waren schwere Schritte zu hören. Großvater war von der Arbeit nach Hause gekommen. Mit Wucht warf er seinen Mantel über den Garderobenständer, dass dieser beinahe umfiel, zog seine Stiefel aus, schleuderte sie in die Ecke und zog fluchend seine Hausschuhe an. Dann stieg er keuchend die Treppe hinauf und betrat das Esszimmer, an dem Nicolas Familie, die seit dem Tod seines Vaters nur noch aus seiner Mutter, seiner Schwester und Nicolas bestand, am gedeckten Abendbrottisch saß und ihn, den Großvater bereits erwartete.
Nicolas beobachtete seinen Großvater misstrauisch, als dessen wuchtige Gestalt in Richtung Kühlschrank marschierte, eine kalte Pfeife im Mundwinkel.
Ohne die Pfeife konnte man sich Großvater schon nicht mehr vorstellen. Sie war aus grünem Olivenholz mit einem weißen Mundstück aus Elfenbein. Er trug sie immer bei sich und bei jeder Gelegenheit erzählte er seinen Enkeln die Geschichte von der Pfeife, die eigentlich eine Geschichte vom Krieg war. Nicolas mochte die Geschichte nicht, hatte sie nie gemocht.
Er sah Großvater zu, wie er in die Küche ging. Großvater ruderte beim Gehen mit den Armen, die, wie Nicolas fand viel zu groß waren und nicht zum Rest des Körpers passten.
„Ich geh mal davon aus, dass ihr kein Bier auf dem Tisch stehen habt, “ knurrte er, während er auf seiner Pfeife kaute.
Mutter antwortete nicht. Immer, wenn Großvater da war, wirkte Mutter angespannt. Sie presste die Lippen zusammen und hielt den Kindern den Brotkorb hin. Großvater nahm sich eine Bierflasche, setzte sich auf den freien Platz am Tischende und öffnete die Flasche mit dem Messer, das neben seinem Teller lag. Den Deckel warf er auf den Tisch. Dann begann er mit zusammengekniffenen Augen die Runde zu mustern. Nicolas konnte sehen, wie seine Nasenflügel bebten. „Er schnüffelt wieder“, dachte er, „er nimmt Witterung auf, wie ein Hund.“
„Na, wie war `s in der Schule?“, wandte er sich an Nicolas, während er den Kopf leicht schräg hielt und Nicolas mit seinen kleinen grauen Augen anblitzte. Dabei tippte er mit seinen Fingern auf die Pfeife, die er vor sich auf den Tisch gelegt hatte.
„Geht `so…“, antwortete Nicolas wortkarg. Er hatte keine große Lust mit seinem Großvater zu reden. „Nicolas hat die Mathematikarbeit heute zurückbekommen.“ Nicolas Mutter war immer bedacht darauf, zwischen ihm und dem Großvater zu vermitteln.
„Aha, welche Note hast du denn, wenn ich fragen darf?“ „Eine Eins…., es gab fast nur Einsen, die Arbeit ist gut ausgefallen.“ Nicolas wollte auf keinen Fall von seinem Großvater gelobt werden. Das wäre das Letzte gewesen. Er saß ihm jetzt genau gegenüber. Großvater stank nach Tabak und in seinen Kleidern, meist irgendwelche abgetragenen Anzüge, die längst in die Altkleidersammlung gehörten, aber von Großvater, der von sich behauptete, ein sparsamer Mensch zu sein, noch aufgetragen wurden bis sie beinahe auseinander fielen, hing ein leichter Schweißgeruch. „Du musst lauter sprechen, ich verstehe dich sonst nicht“, Großvaters Ton veränderte sich ein wenig. Nicolas schaute auf die Pfeife. „Er ist richtig gut geworden, hat der Lehrer gemeint, „ warf die Mutter schnell ein, „ nächstes Jahr will er versuchen ihn beim Mathematikwettbewerb anzumelden.“
„Mathematikwettbewerb, ach ja?“, der Großvater zog die Augenbrauen etwas in die Höhe, während er mit seiner rechten Hand nach seiner Pfeife tastete, „soso, da muss er schon noch ein wenig üben, schätze ich, weniger Unfug auf der Straße treiben und mehr hinter den Büchern sitzen…so ein Wettbewerb erfordert Disziplin, Arbeit, harte Arbeit. Apropos, was macht eigentlich der Gartenzaun?“ fragte er, ganz unvermittelt, an Nicolas gewandt. Dabei klopfte er seine Pfeife in einer Untertasse aus und begann sie neu zu stopfen.
Nicolas schluckte. Er hatte vor zwei Tagen mit seinem Freund zusammen den Gartenzaun demoliert. Sie sind mit dem Schubkarren dagegen gedonnert. Zwei Latten hingen schief, und die Farbe musste ausgebessert werden. Ihm wurde flau im Magen.
„Die Farbe ist eingetrocknet und ich konnte deshalb den Zaum bisher noch nicht streichen….“, antwortete er leicht zögerlich. Großvater hatte etwas gefunden, eine Schwachstelle, eine Lücke in der Mauer, die Nicolas um sich herum gebaut hatte. Wenn Nicoals sich gut verhielt, sich nicht angreifbar machte, konnte Großvater die Mauer nicht durchbrechen. Nicolas versteckte sich hinter dieser Mauer. Hier konnte ihn Großvater nicht erreichen. Aber Großvater war wie ein Spürhund. Er schnüffelte so lange an dieser Mauer, bis er eine Stelle gefunden hatte, an der die Steine etwas lockerer saßen. Dann brach er durch, überschritt die Grenze zu Nicolas Reich, in dem niemand etwas verloren hatte, und griff an. Hinter dieser Mauer war Nicolas wehrlos.
Großvater bemerkte die Verunsicherung in Nicolas Gesicht. Er stand auf und holte die Streichhölzer aus seiner Jackentasche. „Es gibt natürlich auch keinen Baumarkt, in dem es Farbe zu kaufen gibt, auch keine Nachbarn, die man fragen könnte?“, Großvaters Stirn verdunkelte sich, er kniff die Augen zusammen und blickte Nicolas scharf an. Bereit zum Durchstoß. Er zündete sich seine Pfeife an und atmetete den Rauch in tiefen Zügen ein. Nicolas schaute an ihm hoch. Großvaters Brust hob und senkte sich unter den schweren Atemzügen. „Hab ich dir nicht gesagt, du sollst den Zaun reparieren? Glaubst du, deinem Vater hätte es gefallen, wie du dich verhältst. Du tust nichts für deine Familie. Du denkst nur an dich.“ Das saß. Großvater war durchgebrochen, hatte die Grenzen zu Nicolas Reich überschritten und seine Schwachstelle unter Beschuss genommen. Nicolas dachte an seinen Vater. Niemand wagte es ihn auf seinen Vater anzusprechen. Jeder wusste, dass der Tod seines Vaters ihm immer noch nahe ging. Großvater zog genüsslich an seiner Pfeife und richtete sich in voller Größe auf.
„Es tut mir leid“, stammelte Nicolas, „ich bin bisher noch nicht dazu gekommen, es
- die…“ “Weißt du, dass dein Vater für euch geschuftet hat bis zum Umfallen, dass ihr in die Schule gehen, euren Geigenunterricht nehmen könnt und euch um nichts zu kümmern braucht?“
Großvaters massiger Körper schien den ganzen Raum auszufüllen. Nicolas wurde immer kleiner. Seine Gedanken vermischten sich zu einem undefinierbaren Brei. Er hatte Angst. Großvater wollte ihn verletzen. Das stand fest. Und er konnte ihn verletzen. Aber warum? Hatte er vielleicht Recht? War er wirklich nicht in der Lage Farbe zu kaufen? Nicolas zweifelte jetzt, wagte aber dennoch einen letzten Versuch,… Vor zwei Minuten gab es doch noch den anderen Nicolas, der keine Angst hatte, der sich keiner Schuld bewusst war.
“Ich hab es doch nicht mit Absicht getan!“, er bemühte sich, seine Stimme fest klingen zu lassen.
„Nicht mit Absicht, nicht mit Absicht“, äffte der Großvater ihn nach, „Bubilein hat es vergessen, musste seine Hausaufgaben machen, mit Mutti Klamotten kaufen. Du kannst froh sein, dass dein Vater nicht mehr lebt und sich das nicht mit ansehen muss.“
Er fuchtelte mit der Pfeife drohend vor Nicolas Nase herum.
„Wieder muss er Vater ansprechen“, dachte Nicolas und spürte den dicken Kloß in seinem Hals, „ wenn er doch Vater aus dem Spiel lassen würde. „Ich werde ihn gleich morgen reparieren, ich verspreche es dir.“
„Morgen? Morgen erst? Morgen hilfst du mir gefälligst, die Wiese zu mähen…ich hab dir schon vor einer Woche Bescheid gesagt, aber mein Enkel vergisst ja alles!“ Nicolas wurde klar, dass er tun und lassen konnte, was er wolle, sein Großvater wollte sich mit ihm streiten.
Er lief auf sein Zimmer und warf sich auf `s Bett. Unten hörte er, wie seine Mutter und sein Großvater sich anschrieen. Mutter wollte Nicolas verteidigen, das wusste er. Die Stimme seines Großvaters hatte bedrohliche Züge angenommen. Er hatte Angst vor seinem Großvater. Warum nur hatte er solche Angst vor ihm? Warum konnte er ihm nicht einfach sagen, dass er gehen soll, endgültig aus seinem und Mutters Leben verschwinden soll. Niemand, außer der Tussi vom Jugendamt, hatte ihn gerufen. Warum nur hatte er solche Macht über ihn, über Mutter, über alle?

Ein wenig später klopfte es an die Tür. „Wer ist da?“ Nicolas wollte eigentlich niemanden sehen. „Ich bin `s Nicolas, Lisa.“ „Komm rein“ Lisa öffnete vorsichtig die Tür und schaute Nicolas mitfühlend an. Dann setzte sie sich auf `s Bett und strich ihm über den Kopf. „Nicht traurig sein, Nicolas, vielleicht fliegt Großvater ja bald weg.“ „Ach, ja“, Nicolas musste jetzt doch lächeln über den Einfall seiner kleinen Schwester, „und wie, wenn ich fragen darf?“ „Na, ja, ich les gerade so ein Buch von einem kleinen Monster, dass sich in einer Familie niederlässt und anfängt alle herum zu kommandieren und zu beschimpfen und keiner traut sich das Monster zu verjagen, weil es doch so groß ist.“ „Und wie geht die Geschichte weiter“, Nicolas musst jetzt doch lächeln. „Eines Tages nimmt der kleine Junge in der Geschichte eine Nadel und sticht dem Monster in den Bauch.“ „Und weiter?“ wollte Nicoals wissen.“ „Stell dir vor, in dem Monster war nur Luft, und als der Junge ihm in den Bauch stach, trat die Luft aus und das Monster schnellte wie ein losgelassener Luftballon zuerst zur Decke und dann durch das Fenster davon.“ „Eine schöne Geschichte „, meinte Nicolas, „leider ist Großvater nicht aus Luft und deshalb kann ich ihn auch nicht mit einer Nadel in den Bauch stechen, um die Luft rauszulassen.“ „Ja, das ist schade“, meinte Lisa und ließ ihn wieder alleine.

Nicolas lag noch eine ganze Zeit lang wach und hörte zu wie sich sein Großvater und seine Mutter stritten: „Deine Kinder sind total verweichlicht!“, konnte er verstehen. „Kein Wunder, dass bei euch alles drunter und drüber geht!“. Irgendwann hörte er, wie die Haustür zuschlug.
Großvater war wieder gegangen, vermutlich in die nächste Kneipe. Nicolas ging nach unten und spähte ins Esszimmer. Seine Mutter war gerade dabei die Fenster aufzureißen und frische Luft hinein zu lassen. Im ganzen Raum roch es nach Rauch. “Geh wieder ins Bett, Nicolas“, sagte sie sanft, als sie Nicolas sah. „Ja, Mama, gleich.“. Sie blickte ihn müde an, legte die Hand auf seine Schulter und sagte matt: „Wird schon wieder werden.“ Dann ging sie nach oben in ihr Schlafzimmer.
Nicolas schaute sich um. Der Tabaksqualm verzog sich langsam. Da entdeckte er auf der Kommode die Pfeife. Großvater hatte die Pfeife vergessen. Nicolas nahm sie in die Hand und betrachtete sie. Eigentlich war es eine hässliche Pfeife. Das grüne Olivenholz und das weiße Mundstück passten so gar nicht zusammen. Er musste an den Franzosen denken, dem die Pfeife ursprünglich gehörte und an Großvaters Geschichte. Großvater hatte gedient. Im Schützengraben habe er gelegen, erzählte er immer wieder, ganz vorne, ein Franzose sei bei einem Beschuss direkt neben ihm aufgeschlagen, Kopfschuss. In dessen Jackentasche habe er die Pfeife gefunden und sie an sich genommen. Als Andenken.
Der Franzose war jetzt vielleicht bei seinem Vater oben im Himmel. Plötzlich hatte er einen Einfall: Wenn die Pfeife tot war, kam sie dann nicht auch in den Himmel? Konnte der Franzose sie dann nicht wieder an sich nehmen? Und Großvater konnte hier bei ihnen nicht mehr die Luft verpesten….
Der Gedanke gefiel Nicolas. Fast automatisch öffnete sich seine Hand und die Pfeife fiel zu Boden. Nicolas stellte seinen Fuß über sie. Langsam, ganz langsam drückte er seinen Fuß hinunter bis er ein Knacken hörte. Dann drückte er fester, immer fester bis zuerst der Pfeifenkopf, dann das Mundstück in tausend Stücke zersprangen. Eine unglaubliche Erleichterung breitete sich in ihm aus. Fast hätte er gelacht.
Da stand auf einmal sein Großvater in der Tür, der ganz unerwartet nach Hause gekommen war. “Was tust du hier?“ Nicolas schaute auf. Der Großvater ging auf Nicolas zu und bückte sich, um die Stücke seiner Pfeife aufzusammeln. „Weißt du, was du getan hast?“ „Ich habe deine Pfeife zertrümmert,“ sagte Nicolas laut. Er musste an Lisas Monster denken und daran, dass der Großvater jetzt wohl schrumpfen werde, wenn er den Rauch nicht mehr einatmen konnte. Großvater hatte nicht damit gerechnet, dass sein Enkel es wagen würde, ihn anzugreifen. Er richtete sich auf, seine Hand begann zu zittern. „Ich werde dich lehren…“ Nicolas sah, wie die Luft aus seinem Großvater wich und er immer kleiner wurde, so klein, dass er fast nicht mehr zu sehen war.
Da drehte Nicolas sich um und verließ den Raum.

Eine Kindergeschichte? Freu mich über jeden Kommentar!

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Claudia Donno
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Mar 2004

Werke: 7
Kommentare: 20
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Hallo

Ich finde deine Geschichte gut geschrieben. Die Stimmung, die im Wohnzimmer herrscht bzw. die Anspannung, kommt direkt bei mir an.
Obwohl es eine Kindergeschichte ist, bin bin ich mir nicht sicher, ob sie wirklich dort reingehört. Jedenfalls nicht für kleine Kinder. Einfach deshalb, weil es eine ziemlich niederdrückende Stimmung ist.
Auch die Mutter hat Angst vor dem Grossvater und kann oder will dem jungen nicht beistehen. Eigentlich sollten Mütter, die sich genau so wehrlos verhalten, deine Geschichte lesen und sich ein Beispiel an dem Jungen nehmen. Was findest du?

Liebe Grüsse Claudia

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Elisabeth Merey-Kastner
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Darlene und Claudia,

diese Geschichte gefällt mir gut. Sie ist spannend erzählt. Ich möchte auf die Interpunktions- und sonstigen Schreibfehler nicht eingehen. Die solltest du selbst verbessern. Auch die ganz langen Sätze würde ich zerstückeln. Sie stören den Lesefluss.

Der Großvater trägt einen steinharten Panzer. All das Schlechte, das ihm das Leben geboten hat, gibt er weiter. Das ist ihm nicht bewusst. Er meint besser dazustehen, wenn er seine Umgebung terrorisiert, einschüchtert, Kinder seelisch misshandelt. Solche Menschen gibt es
- leider - haufenweise. Mich hat diese Geschichte traurig gemacht.

Es ist aber auch vorstellbar, dass im Großvater angesichts seiner zerstörten Pfeife etwas aufbricht. Dass er zuerst mit seinen Fäusten brutal gegen die Wand schlägt und dann zu schluchzen beginnt. Dass ihn ein Schmerz überfällt, den er (bewusst) nie gekannt hat. Dann könnte es zu einer Annäherung kommen zwischen ihm und dem Kind. Das Kind wäre erschrocken, klar. Aber weil es ein gutes Herz hat, könnte es verstehen.

Ich bewerte diesen Text - trotz der einleitend angedeuteten Fehler - mit einer Acht und grüße euch lieb.

Elisabeth



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Darlene
Autorenanwärter
Registriert: Oct 2004

Werke: 1
Kommentare: 3
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Hallo Elisabeth,


ich bin gerade dabei deinen Tipp aufzunehmen und die "langen Sätze zu zerstückeln". Vielen Dank für den konstruktiven Beitrag.
Mit dem Großvater habe ich wohl eine Figur gewählt, die gerade in Kindergeschichten wahrscheinlich eher positiv besetzt ist. Vielleicht hätte ich auch die Überschrift anders wählen sollen. Deshalb kann ich mir den Schluss, den du vorschlägst, durchaus vorstellen.
Da ich nicht von Anfang an eine Kindergeschichte schreiben wollte, habe ich mich wohl vom "echten Leben" (nein, nicht die eigene Familie ) leiten lassen.

Liebe Grüße
Darlene

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Darlene
Autorenanwärter
Registriert: Oct 2004

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Kommentare: 3
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Hallo Claudia,

vielen Dank für deinen Kommentar. Tatsächlich habe ich lange überlegt, ob diese Geschichte zum Forum Kindergeschichten gehört.
Durch die Wahl der Perspektive und durch die doch sehr einfache Sprache fand ich den Text dann bei den Kindergeschichten besser aufgehoben. Allerdings und da hast du auf jeden Fall Recht, ist die Geschichte eher geeignet für ältere Kids.
Eigentlich ging es mir zunächst darum, Unterdrückung in der Familie darzutellen, aber auch die Möglichkeit sich dagegen zu wehren, wozu die Mutter tatsächlich nicht fähig ist... .
Der Junge ist derjenige, der merkt, dass die Macht des Großvaters nur heiße Luft ist...

Liebe Grüße
Darlene

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 1
Kommentare: 1405
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Etwas offtopic, keine wirkliche Textarbeit, aber das Thema reizt zur Diskussion:

Meine Großmutter war ein rechter Drachen, ähnlich dem Großvater inder Geschichte, konnte nie etwas positiv sehen oder loben, nie war es genug, was der Rest der Famile tat.

Meine Tochter hat sie nicht mehr kennengelernt und fragte mich mal nach ihr, als sie vielleicht sechs oder auch acht Jahre alt war. Ich beschrieb ihr meine Oma so, wie ich sie erlebt hatte, als verbitterte, negative Frau, unter der alle litten.

Was sagte mein Kind darauf?

"Ach, die Arme!"

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