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Leselupe.de > Kurzprosa
Niemand sonst
Eingestellt am 07. 10. 2008 23:57


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memo
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Der See war schwarz. Ich h├Ârte Stimmen des nahen Gasthauses. Dort stand eine Laterne. Doch ihr Licht drang nicht zu mir. Ich wartete. Niemand kam, um mich zu holen. Ich war zu feige, obwohl ich nicht zur├╝ckgehen wollte. Nie wieder. Ich h├Ârte ihr Lachen und das Klirren der Gl├Ąser.
Er konnte kaum mehr stehen. Als er die Hand der fremden Frau am Tisch hielt, stand ich auf. Ich zitterte etwas und wusste nicht wohin. Es gab nur ihn. Es war, als w├╝rde ich mich aufl├Âsen.
Ich stand am See und blickte in diese Leere. Ich sp├╝rte nur die K├Ąlte, die vom Wasser aufstieg und durch die Fasern meines Kleides kroch.
Jeden Freitag kam ich mit dem Zug, um mich qu├Ąlen zu lassen.
Ich war mir sicher, er wusste was richtig war. Wenn er n├╝chtern vor mir sa├č, war er pl├Âtzlich dieser ruhige, liebensw├╝rdige Mensch. Alles musste meine Schuld sein.
Doch wenn er mich umarmte und k├╝sste, er mir sagte, wie sch├Ân ich sei und wie klug und so ganz anders als all die Frauen vor mir, dann glaubte ich ihm.
Ich wei├č nicht ob er mich liebte. Im Krankenhaus hat er meine Hand gehalten. Niemand sonst war da.



Version vom 07. 10. 2008 23:57
Version vom 08. 10. 2008 14:05

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Retep
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Hallo memo, schlage eine kleine ├ťberarbeitung vor:


Der See war schwarz. Ich h├Ârte die Stimmen des nahen Gasthauses. Ich h├Ârte Stimmen aus dem nahen Gasthaus.Dort stand die eine Laterne. Doch ihr Licht drang nicht zu mir. Ich wartete. Niemand kam,um mich zu holen. Ich war zu feige, obwohl ich nicht zur├╝ckgehen wollte. Nie wieder. Ich h├Ârte ihr lachen Lachen und das Klirren der Gl├Ąser.
Er konnte kaum mehr stehen. Als er die Hand der fremden Frau am Tisch hielt, stand ich auf. Wie konnte sie sehen, dass er die Hand der Frau hielt? Sie stand auf, sa├č sie vorher? Ich zitterte etwas und wusste nicht wohin. Es gab nur ihn. Es war, als w├╝rde ich mich aufl├Âsen.
Ich stand am See und blickte in diese Leere. Ich konnte die kleinen Wellen nicht erkennen. Woher wusste sie, dass da kleine Wellen waren)Ich sp├╝rte nur die K├Ąlte, die vom Wasser aufstieg und durch die Fasern meines Kleides kroch.
Jeden Freitag kam ich mit dem Zug, um mich qu├Ąlen zu lassen. (glaube ich kaum, die Frau hatte Hoffnung!)
Ich war mir sicher, er wusste, was richtig war. Wenn er n├╝chtern vor mir sa├č, war er pl├Âtzlich dieser ruhige, liebensw├╝rdige Mensch. Alles musste meine Schuld sein.
Doch wenn er mich umarmte und k├╝sste, mich aufsog wie eine Droge und er mir sagte, wie sch├Ân ich sei und wie klug und so ganz anders als all die Frauen vor mir, dann glaubte ich ihm.
Ich wei├č nicht, ob er mich liebte. Im Krankenhaus hat er meine Hand gehalten. Niemand sonst war da.


Gru├č

Retep

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