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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Nightswimming (gelöscht)
Eingestellt am 16. 07. 2010 04:10


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Dominik Klama
???
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Ofterdingen
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2009

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Steht dieser Text also nunmehr bald einen Monat hier drin und keine Sau will sich dazu äußern? Haben ihn womöglich alle außer mir irgendwann zwischen dem Anfang und weit vor dem Ende weggeklickt?

Dabei finde ich ihn nicht schlecht, glaube jedoch zu wissen, was was hier das Problem sein könnte. Zunächst einmal ist Dominik Klama für seine langen Texte bekannt und für seine Schwulenthematik. Nur haben wir damit zwar zwei mögliche Gründe für eher marginales Lektüreinteresse umrissen, doch dürfte der Text darüber hinaus auch sonst Leser abschrecken.

Zur Zeit lese ich einen Schreibratgeber des Amerikaners James Frey, um endlich zu erfahren, warum ich immer noch nicht weltberühmt bin und warum so viele Leute meine Art zu schreiben nicht mögen. Dort las ich zum Beispiel, dass man den Leser gleich mit dem ersten Satz ködern und in die Geschichte hereinziehen solle, indem man ex- oder implizit Fragen aufwirft, die er unbedingt beantwortet wissen will.

Bei Dominik Klama las ich: "Flusen waren auch im hintersten Winkel keine mehr aufzuspüren." Die einzigen Fragen, die das bei mir aufwarf, waren: "Wen außer einer verzweifelten Hausfrau könnte so ein erster Satz reizen?" und "Warum lässt sich ein talentierter Erzähler wie Dominik Klama nicht einen besseren Anfang einfallen?"

Danach störte ich mich an dem "stets überaus überfälligen Hausputz". Dies ist - mit Verlaub - kein Wunder an sprachlicher Schönheit, sondern empfindungslos hingeschlunzt, und falls das Humor sein soll, kommt er doch überaus unbeholfen daher.

Ähnlich daneben ist: "Martin war natürlich aus einem anderen Holz. War das Produkt der Kreuzung eines stockkatholischen Tierarztes mit einer drallen, herzensguten Bayerin, ..." Ein Maultier ist eine Kreuzung zwischen einem Pferd und einem Esel, aber nicht "das Produkt der Kreuzung", und es ist auch nicht, wie dieser Martin, aus Holz. Außerdem schließen sich die Ausbildung zum Tierarzt und die bayerische Abstammung nicht, wie in diesem Satz präsupponiert, gegenseitig aus. Alles, was sich hier so schräg anhört, halte ich keinesfalls für kunstvolle humoristische Formulierungen, sondern schlicht für Ausdrucksmängel.

Ich gebe zu, ich war bei den ersten zwei Dutzend Zeilen an mehreren Stellen kurz vor dem finalen Wegklicken, aber dann dachte ich: Eigentlich kann er es doch besser, irgendetwas muss doch noch kommen.

Irgendwann fand der Text dann tatsächlich zu sich selbst, traf einen Ton und erreichte eine narrative Dichte, bei der das Lesen endlich ein Vergnügen war. Ja, und es war ein Vergnügen.

Ich würde an der Stelle des Verfassers den ganzen einleitenden Teil überarbeiten, den letzten Absatz übrigens auch, der knirscht zu sehr.

Gutes Gelingen wünscht

Ofterdingen
__________________
Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug. J. P. Sartre

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Dominik Klama
???
Registriert: Nov 2008

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Ach Ofterdingen,

meinerseits momentan nicht der günstigste Zeitpunkt, so eine Antwort zu lesen. Ich befinde mich gerade in der "Sinnkrise".

Ich hab nämlich jetzt mal alle meine Werke durchgeklickt und geschaut, welche wie oft und von wem beantwortet wurden. Welche bewertet wurden, wie, von wem - und wie lange das her ist.

Ich sah, dass die allermeisten meiner Texte nie bewertet und nie beantwortet wurden. Und falls überhaupt, dann von einigen, ganz wenige Leuten, zu denen du, Ofterdingen, gehörst. Du sagst, Klama ist bekannt für A und B. Könnte aber auch sein, dass er "bekannt" ist dafür, dass man ihn am besten nicht mehr liest. Dass außer dir kaum jemand es (noch) tut. Und dann verhält es sich ja so: Ich zum Beispiel wollte schon immer wieder mal nachschauen, was der Autor Ofterdingen so abliefert... Aber seit Monaten bin ich nicht mehr dazu gekommen. Habe ich mal Lust, in der LL was von Anderen zu lesen, dann meist: von ganz Anderen, von immer Neuen. Außerdem habe ich gemerkt, dass man mit dem Fernglaswerkzeug, dieser Volltextsuche, per Eingabe von Schlüsselbegriffen (und man kann mehrere kombinieren) manchmal zu interessanten Sachen findet. Ofterdingens Werke enthalten die Schlüsselwörter nicht, nach denen ich gesucht habe.

Praktisch alles, was hier an "Werk" steht von mir, stellt nur die "End"-Redaktion von sehr alten Werken dar. Ich sagte das auch schon mal. Richtig "geschrieben" wurden diese Geschichten vor Jahren, nicht heute. Außerdem sind sie sich alle so ähnlich, weil sie aus zwei "Büchern" stammen. In der einen Geschichten-Sammlung kommt in jedem Text eine Person namens Ralf vor, in der anderen (hier) eine Figur namens Edgar. (Edgar entstand Jahre VOR Ralf.) Erst kürzlich habe ich die endgültige Reihenfolge der jeweiligen Geschichten festgelegt und sie bei dieser Gelegenheit durchgezählt. Das (halbwegs autobiografische, an Erinnerungen anknüpfende) "Buch" mit Ralf kommt auf 20 Geschichten sowie zwei weitere, die aus einem anderen Zusammenhang stammen, inzwischen Ralf aber zugeordnet wurden. Auf 13 Geschichten bringt es Edgar, welcher im Übrigen voll und ganz fiktiv ist. Sowohl Personen wie Handlungen sind "ausgedacht".

Als ich hier Ende 2008 eingetreten bin, ging es darum, mich selbst unter einen gewissen Arbeitsdruck zu zwingen. Nachdem es viele Jahre gelegen hatte, wollte ich das Ralf-Buch "irgendwie fertig" bringen. Ob ich dorthin je kommen würde, wusste ich damals noch nicht. Und schon gar nicht war abzusehen, ob ich je noch etwas anderes als Ralf in die Leselupe einstellen würde. Andererseits: Es sind unabhängig von einander funktionierende Kurzgeschichten. (Kurzgeschichten können schon auch mal "ziemlich" lang ausfallen, ist innerhalb der LL nicht nur bei mir so, wenn es auch nicht die Regel ist.) Nach anderthalb Jahren ist es so weit: Von 20 Ralf-"Sachen" stehen mittlerweile 18 hier und die 19. ist so weit fertig, dass ich sie eigentlich auch einstellen könnte. Das heißt: Das "Buch" ist mehr oder weniger fertig. (Das ist auch der Grund, warum ich irgendwann damit anfing, den älteren Edgar immer mal einzuschieben: Um die Fertigstellung von Ralf, um die es ursprünglich gegangen war, noch ein wenig herauszuschieben. Vom Edgar sind momentan 5 Storys in der LL.)

Schließlich bin ich auf die Idee gekommen, es wäre vielleicht schön, wenn in der Liste meiner Werke ersichtlich wäre, dass es sich bei den Titeln ausschließlich um Prosa, um Geschichten und auch ausschließlich um "schwule" handelt. Auch, dass es zwei (und nur zwei) Werkzusammenhänge gibt, gewisse Ähnlichkeiten und Wiederholungen folglich zu erwarten sind.

Darum wollte ich hinter jedem Werktitel in Klammern hinzufügen: ("Ralf-Buch", Geschichte 15 von 20) - oder so ähnlich. Ich musste feststellen, dass man in der LL einen Werktitel nicht so einfach ändern kann. Löschen kann man es, aber Umbenennen, das geht nicht so leicht. Die Nummern und ob Ralf oder Edgar, es steht nun überall dabei, aber in der Form einer zweiten Titelzeile (wie hier). Die zweite Titelzeile ist zu sehen, wenn man das Werk aufgeklickt hat, sie ist nicht im Werkverzeichnis erkennbar. Ich trage das aber von jetzt an immer ein, wenn ich etwas neu poste.

Als ich diese "Verwaltungsarbeiten" erledigte, verglich ich in den verschiedenen Inhaltsverzeichnisse der "Genres" die Aufrufezahlen für meine Texte. Auch das war angetan, mich in die Sinnkrise zu stürzen.

Alles, was ich bei "Erotische Geschichten" eingestellt hatte (ursprünglich mal, weil ich die Befürchtung hegte, es könnten ein paar "Stellen" darin sein, die einigen Lesern zu "gewagt" vorkommen könnten, bzw. "geschmacklos", "Erotik" sollte eine Warnung sein: "Vorsicht! Etwas stärkerer Tobak"), wird außerordentlich häufiger angeklickt als alles Übrige. Ginge es nach Aufrufezahlen, wäre (vor ein paar Wochen) "Handtuch-Mike" ("erotische Geschichte") mit 12.000 Aufrufen meine beliebteste (und offenbar auch "beste") Geschichte gewesen. (Und das ist auch einer der wenigen Texte, die beantwortet und bewertet worden sind.) Dagegen befanden sich (kürzlich noch) "Ein Schnäppchen", ebenfalls Ralf, ebenfalls lang, ebenfalls mit heiklen "Stellen", und "El Dorado", ohne "Stellen", Edgar (und zwar meines Erachtens die beste von den fünf, wenn es nicht diese hier, "Nightswimming", ist) unterhalb von 200 Klicks. Ich hatte sie beide unter "Erzählungen" gepostet (wegen ihrer Länge).

Das sieht für mich so aus: Ob ich meine Sachen bei "Kurzgeschichten" bzw. "Erzählungen" oder aber "Erotik" einstelle, macht immerhin einen Unterschied von fast 1.000 Klicks aus. Allerdings macht es anderweitig überhaupt keinen Unterschied: Wer immer hier klickt und dann was tut mit dem Text oder auch nicht, einfach wieder wegklickt, er lässt sich NICHT zur Wertungsabgabe und zur "Antwort" herab. So gesehen kann man das überhaupt nicht wissen, was du sagst: "Dominik ist bekannt für sein A und sein B." Eher kann man sagen: Dominik ist bekannt dafür, ignoriert zu werden.


"Nightswimming" hätte ich vor ein paar Monaten noch bei "Erzählungen" eingestellt - wegen der Länge und weil es nicht so sehr den "Stellen"-Charakter hat wie z.B. "Alibi-Alex" oder "Eine Leibesvisitation", die ich seinerzeit bei Erzählungen bzw. "autobiografische Prosa" eigestellt hatte. Jetzt kann man seine Werke von der LL bei der VG Wort registrieren lassen und bekommt möglicherweise irgendwann mal Geld ausgezahlt, wenn sie häufig geklickt werden. Seit ich weiß, dass (mehr oder weniger dieselben) Texte von mir fünf oder zehnfach so oft angeklickt werden, wenn ich sie als "erotisch" deklariere, schaue ich darauf, dass ich sie möglichst so deklarieren kann. VG Wort hin oder her - auf jeden Fall scheinen sie dann mehr beachtet zu werden, das ist mir das Wichtige.

Wie gesagt, im Hinblick auf die LL-Auswertung sind sie alle nicht entstanden, weil ja Jahre, bevor ich von der LL überhaupt etwas ahnte. Als ich sie seinerzeit schrieb, hatte ich nicht vor, "erotische Literatur" zu verbrechen. Allerdings hatte ich mir von Edgar meinen "Durchbruch" als schwuler Prosaautor erhofft. Ich dachte allen Ernstes, ich könnte ihn einem kleinen schwulen Verlag verkaufen, würde bald mein erstes gedrucktes Buch zum Vorzeigen haben, würde im Laden gekauft, würde sogar von irgendwelchen Medien (nämlich den schwulen) wahrgenommen werden deswegen. Von daher versteht sich, dass die Edgar-Storys sowohl mit einer Prise Erotik gewürzt sein sollten wie einen, ich nenn's mal, leichfüßigen Boulevard-Charakter besitzen sollten. Meines Erachtens gibt beides auf dem schwulen Textemarkt in Deutschland den Ausschlag, ob man hineingenommen wird ins Verlagsprogramm und ob der Verlag hinterher seine Investitionen zurückbekommt.

Die autobiografisch gefärbten Ralf-Geschichten waren dann meine Reaktion darauf, dass nichts aus diesen Träumen geworden ist. Ralf wurde von vornherein mit der Absicht, für die Schublade zu schreiben, begonnen. Wenn niemand lesen will, was ich zu sagen habe, dann bin ich auf eine Art sehr frei. Ich kann genau das tun, wozu ich Lust habe, muss mich um keinerlei Lesererwartungen kümmern. Lust hatte ich seinerzeit, es ist Jahre her, war zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts, auf "meine erotischen Memoiren". Viel wirklich Erlebtes, ein Schnelldurchgang durch Jahrzehnte meiner Vergangenheit, aber dann auch wieder: nur die erotische Seite davon - und davon dann auch wieder nur die "flüchtigen Momente", die kleinen Episoden, nicht die großen Geschichten.

Gesagt hatte man mir von Verlagsseite, dass der Leser keine Storybände sehen will, sondern Romane. Dass diese Romane sich eindeutig Genres wie Liebesromanze, Krimi, Horror, Historienpanorama, Heiteres... zuordnen lassen sollten. Gesagt hatte man mir, nicht zu Ralf, aber zu Texten, die so ähnlich waren, dass "das Leben" in der Realiät zwar oft so sei, dass aber der (schwule) Buchkäufer in Deutschland es nicht schätze, von Texten, die Erotisches verhandeln, "desillusioniert" zu werden, wie meine das so an sich hätten. Die Ralf-Sammlung bildete insofern meine Antwort auf die Verleger-Tipps, als es darin mehrfach wieder auftauchendes Personal und Schauplätze gibt, dass auch Ralf eine gewisse Entwicklung nimmt in seinem Leben. Also: Die Geschichten-Folge nimmt ein klein wenig romanhafte Züge an. Dies zum einen. Andererseits blieb ich mit Ralf widerspenstig, schrieb für die Schublade: Auf den "desillusionierenden" Charakter im Zusammenhang mit Bettgeschichten wollte ich immer noch nicht verzichten.

Sämtliche "Werke" haben lange Liegezeit hinter sich. Schuld daran ist, dass ich jedes Mal zutiefst unglücklich werde, wenn ich ältere Texte von mir wiederlese. Sie sind dann immer so furchtbar, nicht wegen dem, WAS sie erzählen, sondern deshalb, WIE sie das tun, wegen dem Stil, wegen der Form, der Sprache, dass ich ausnahmslos jedes Mal zum Schluss komme, ein richtiger Schriftsteller werde ich nie mehr werden in diesem Leben. Ich bin ja schon alt jetzt. Andererseits finde ich, Texte die ausgesprochen suboptimal sind, die kann man machen, an denen kann man sich freuen, zu Hause im stillen Kämmerlein, aber dem Publikum zumuten sollte man sie nicht. Auch nicht in der LL, wo die Leute zwar nichts zahlen müssen, letztlich aber doch zahlen mit der Zeit, die sie zum Lesen benötigen.

Es gibt hier von mir "Antworten" wie diese, die wurden nur so dahin geschrieben. Aber die "Werke", die sind alle wieder und wieder überarbeitet worden. Leider, ich merke das nicht zum ersten Mal angesichts deines Kommentars, werden die Sachen nicht unbedingt besser, wenn man sie oft zu verbessern trachtet. Ich neige zu diesen aufgeblähten, verschlungenen Satzgebilden und Füllsel-Wörtern, die man ausstreichen kann. Auf diesem Sektor erwische ich immer wieder mal was - und die Arbeiten werden da auch wirklich besser mit der Zeit. Aber wenn ich das mache, dann packt mich die Raserei, das Werk möglichst "noch einmal" zu verfassen. Ich tausche Sätze aus, die gut hätten stehen bleiben können. Dann, kurz nach diesem Vorgang, bin ich stolz auf meine Leistung. DANN finde ich alle meine Texte ganz super, will sie sofort herumzeigen... Die Leute haben ja noch nie so was Gutes gelesen. Ich ahne, dass das ewig so weitergehen könnte. Ich muss mich einfach mal zwingen, ein Ende zu postulieren. Da ist die LL gut. Was ich zu Hause liegen hatte, fand ich nicht gut genug, es ins Internet zu stellen. Da habe ich eine "End"-Redaktion veranstaltet damit, dann war es gut genug, es ins Internet einzustellen. Somit wurde auch mal was fertig, wo vordem nichts richtig fertig geworden war.

Was du bemängelst, Flusenauftakt, überaus überfälliger Haushalt, Kreuzung der Eltern, letzter Absatz, das ist ALLES Produkt der "letzten" Änderung. Das sind alles die allerNEUesten Verbesserungen vom Sommer 2010.

Das stürzt mich in meine Schaffenskrise. Könnte sein, dass es bisher, vor Jahren schon, besser gewesen war, als es mir nach allerletzer Verbesserung neulich vorkam! Bitte verstehe, dass ich jetzt auch nicht daran glaube, dass es besser würde, wenn ich noch mal bessern würde, was du kritisiert hast. Es könnte auch schlechter werden.





Außerdem, bisschen was anderes: Ralf ist so gut wie fertig. Edgar, den ich auch nicht als PC-Datei vorliegen hatte, würde anstrengendes Umschreiben und Feilen erfordern... Da hab ich beschlossen, ich schiebe jetzt erst noch etwas Drittes dazwischen, das für mich ganz leicht ist. Drauf gebracht hat mich dieser Versuch, den bisher erschienenen Storys Nummern zu geben, der Versuch, Ordnung zu schaffen in "meinem" Inhaltsverzeichnis. Entwickelt hatte sich, dass ich fast zehn Mal so viele "Antworten" zu Werken von LL-Kollegen gelistet finde wie eigenes Schaffen.

Ich dachte: Ich bündele das. Ich tu immer die Werkbesprechungen von einem Quartal zusammen und stelle das noch mal gesondert ein bei "Rezensionen". Und dieses Mal schreibe ich auch schon im Titel, worum es geht: Folge 1, viertes Quartal 2008 ... Folge 4, drittes Quartal 2009 usw. Groß dann mein Erstaunen, als ich bemerkte, wie diesmal "mein Werk" tatsächlich Leserecho heraufbeschwor. Sage und schreibe drei verschiedene Forenredakteure von der Leselupe sind aktiv geworden, um mir mitzuteilen, dass das SOOOO aber nicht ginge. Schon mal könne man das überhaupt nicht bei Rezensionen einstellen, es müsse da und da hin verschoben werden. Schon mal tue das, als sei es "konstruktive" Kritik, sei aber persönlich angreifender Verriss, stelle sich an mehreren Stellen auch noch explizit gegen die "Bewertungskulur" in der LL. Schon mal sei das zwar nette Bastelei, nütze aber schlichtweg gar niemandem. Schon mal werde das nie jemand (oder jedenfalls so gut wie niemand) zur Kenntnis nehmen.

Tja, schon wahr. Die Inhalte, die ich da geschrieben hatte, die wird wohl nie jemand zur Kenntnis nehmen. Aber DASS ich es getan habe, DASS ich es jetzt irgendwo hingestellt habe in der LL, DAS hat MAN zur Kenntnis genommen. Von den "gewöhnlichen" Mitglieder hat sich zwar keines gerührt, aber DREI von den Forenredakteuren innerhalb von zwei Tagen!

Was man von dem, was ICH für meine Literatur halte, noch niemals behaupten konnte. Sie nimmt nur (noch) einer ernst, der heißt Ofterdingen.

Neulich hat (nach vielen, vielen Monaten) mal wieder jemand eine "Note" zu einem meiner Werke abgegeben. Ein Anonymer war das und das Werk war das "neuste" vom Ralf ("Unerreichte Kontrolle", ebenfalls Erotik, oben erklärt, wieso). Ich bekam eine 2. Das ist die schlechteste Note in über anderthalb Jahren. Hat bewirkt, dass ich, der ich, wie mir schien, unverrückbar fest geschmiedet war an den Rang eines "häufig gelesenen Autors", seit Kurzen nur "machmal gelesener Autor" bin.

Ich bin in meiner Krise, so weit es die Leselupe betrifft. Sonst aber geht es mir gut.

Also, Ofterdingen: Danke.

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