Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂĽssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92237
Momentan online:
446 Gäste und 14 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Nippel wie Eisberge
Eingestellt am 28. 11. 2010 19:36


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Pejotre
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2010

Werke: 7
Kommentare: 6
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Pejotre eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Nippel wie Eisberge

Wir arbeiteten jetzt seit zwei Jahren zusammen. Gewiß, Clubbetreuung ist nur Saisonarbeit. Aber wir waren sofort ein gutes Team. Ich mochte ihren feinsinnigen Humor, und ihren Hang zur Clownerie. Nicole hatte wunderschöne braune Augen, und einen herrlich breiten Mund. Dazu das kleine, kecke Pfirsichärschlein...
Ich hatte mich schon am ersten Tag bis ĂĽber beide Ohren in sie verguckt. Diese groĂźe, gertenschlanke Dunkelblonde war einfach eine Ausnahmeerscheinung. Einsachtundsiebzig, und superlange Gazellenbeine. Manch einer mochte sie fĂĽr zu dĂĽnn halten. Ich fand diese geschwungenen Stelzen einfach supersexy...
Die Arbeitskleidung des Clubs bestand aus einer Art weißer Matrosenuniform. Halbärmliges Hemd (Nicole knotete es stets vorschriftswidrig über dem kaffeebohnenförmigen Nabel ihres flachen Bauches), und weiße Shorts dazu.
Wir betreuten junge Touristen. Ganz schön anstrengend. Ein Zwölfstundentag war die Regel. Zum Glück konnten wir uns abends mit den Betreuern der Gruppe B arrangieren, dass einem wenigstens etwas Privatleben blieb.

...Ja, dieses Privatleben hätte ich gern an den winzigen Spitzbrüstchen meiner netten Kollegin verbracht. Diese niedlichen Igelschnäutzchen machten mich immer ganz nervös, wenn wir morgens im offenen Dienstjeep zum Strand fuhren. Weniger kann manchmal wirklich mehr sein. Und unter ihrer Bluse befand sich perfekte Spitzenklasse. Bei jedem Schlagloch wippten diese Hörnchen in jenem kecken, kurzen Schwung, den eben nur kleine, spitze Minititten besitzen. Dazu sorgte die morgenfrische Luft stets für solch stahlharte, lange Dorne, dass ich schon um den dünnen Stoff der Bluse fürchtete...
Auch wenn ich für ihre langen, geschwungenen Beine keinesfalls blind war; genau wie für all die anderen erotischen Kostbarkeiten, die der Luxuskörper dieser Fünfundzwanzigjährigen zu bieten hatte. ...Aber ich fahre eben unheimlich auf schöne Brüste ab. Und auch wenn ich mich wirklich für alle natürlichen Größen und Formen begeistern kann: Spitze Winzlinge, die auch noch von schönen, stark ausgeprägten Brustwarzen gekrönt sind, sind einfach mein Himmelreich...

…Doch sollten mir diese Kostbarkeiten scheinbar verwehrt bleiben. Wir mochten uns. Wir flaxten ständig miteinander herum. Die Schöne setzte ihre langen Luxusbeine auch gern mal für mich in Szene. Genau wie ihren herrlich runden Pfirsicharsch. Aber das „Berühren der Figüren, ...mit den Pfoten, …blieb verboten“...
Es war schon eine Ironie des Schicksals:
Da triffst du am Ende der Welt genau den Typ Frau, von dem du immer geträumt hast. Sie mag dich auch, und ist auch super nett zu dir. ...Und was geschieht dann?
Nicole machte keinen Hehl aus ihrer Vorliebe für gut gewachsene Frauenkörper.
...Da stehst Du zum Beispiel mit deiner Vergöttlichten unter dem Sonnensegel der Strandwache. Plötzlich stößt sie dir wie dein bester Machokumpel mit dem Ellenbogen in die Rippen, um Deine verschwörerische Aufmerksamkeit zu erregen.
„He, ...schau mal da unten bei der dritten Stranddusche, die braungebrannte Französin von 114, ... die hat ja vielleicht ein par dicke Klötze unterm winzigen Top“...
...Nur dass sie sich eben nicht, wie dein „Bester Kumpel“, bei solchen Gelegenheiten an den Sack fasst, sondern ihre langen, nackten Luxusstelzen aneinander reibt, als müsse sie dringend Pipi. Das Geräusch der nackten Schenkelhaut macht Dich dabei schier verrückt. Denn eigentlich wünscht Du Dir nichts sehnlicher, als dass sie sich an Dir reibt... Es war wirklich zum verrückt werden...

...In Gruppe B gab es da eine bildschöne schwarze Engländerin. Carol war das pechschwarze Erbe der Britischen Kolonien. Genau wie Nicole, war sie eine echte Schönheit; aber eben vom genau entgegengesetzten Typ. Große, feste, perfekt runde Naturbrüste. Ehr kurze, sportlich stämmige Gliedmaßen, einen herrlich prall herausstehenden Arsch, auf dem Du Bierkrüge parken konntest. Ihr Bauch wölbte sich leicht, aber in sexy fester Konsistenz nach vorn. Ihre muskulösen Beine besaßen genau den richtigen Fettanteil, um die prallen Schenkelmuskeln glatt einzukleiden. Ihre Mahagonihaut hatte einen seidig verführerischen Glanz. Die leichte Gewebsmaserung an Hinterbacken und Oberschenkeln gab ehr den besonderen Kick, als dass sie das Auge störte. Zwei sexy Zöpfchen hatte sie sich ins glatte, lange Haar geflochten. ... Von Kopf bis Fuß eine echte, „schwarze Rettungsschwimmerin“...





...Ja, wenn ich schon bei Nicole nicht landen konnte, …diese phantastische Britin wäre schon die ideale Alternative gewesen.
Aber genau eben das war sie nicht. Denn Kollegin Nicole, und Kollegin Carol, waren seit Wochen ein Paar. Ganz ungeniert umarmten sich ihre schweißglänzenden Bikinikörper nach mancher Strandballrunde. Diese Spiele gehörten zur Animation.
Auch Mink, Carols Kollege, hätte mich schon gern mal umarmt. Denn auch er war zu meinem Leidwesen homosexuell (was nicht heißt, dass ich ihn nicht leiden konnte). Doch dieser „Kumpel“ war eben genau die falsche Adresse, wenn ich mich über mein Kernproblem ausjammern wollte. Wo war ich hier nur hingeraten?
…So schön der Job im Strandparadis ansonsten auch war, ich hatte beschlossen, ihn an den Nagel zu hängen. Ich war achtundzwanzig, und es war auch langsam an der Zeit, mir etwas Solides zu suchen.
Die Feriensaison ging zu Ende. Weil uns der Club recht mäßig bezahlte, gab es für uns Betreuer noch regelmäßig zwei Wochen gratis. Gewissermaßen zur Erholung, ...und auch zum Resteverzehr. Das kostete die fast nichts. Es war egal, wenn sie uns den Rückflug zwei Wochen später bezahlten.
Seit Minks Griechischer Freund auf der Insel war, trank der noch nicht einmal mehr ein Bier mit mir, wie wir es sonst nach Feierabend schon mal getan haben.
Notgedrungen, und ich betrachtete es mittlerweile als echte Qual, ging ich mal wieder mit meinen lesbischen Bikininixen zum Strand. Auch wenn ich mein Handtuch in dezenter Entfernung ausbreitete; es versetzte mir jedesmal einen Stich, die Beiden so ungeniert miteinander turteln zu sehen. Echt schlimm wurde es, wenn sie dazu noch ihre Bikinioberteile auszogen, um ihre entzückenden Titten nachzubräunen. Denn „Oben Ohne“ war wegen der Jugendlichen, teilweise noch minderjährigen Gäste, während der Saison streng verboten (auch wenn ich das reichlich albern fand). Jetzt störte es niemanden mehr; außer ausgerechnet mich, den bekennenden Tittenfetischisten.
Gerade Nicoles winzige Spitzhörnchen waren noch ziemlich weiß. Auch Carol war unter den weißen Körbchen deutlich heller, als man es bei einer Schwarzen vermutet hätte. Ich hätte mich eigentlich freuen müssen, sie endlich einmal nackt zu sehen. Aber solch unerreichbare Früchte sind die reinste Grausamkeit.
Carols dicke Melonen waren wirklich eine Augenweide. Natürlich fest, waren sie, von recht großen, leicht vorwölbenden Knospen gekrönt. Dafür besaßen die pechschwarzen Milchventile aber nur eine winzige Mittelperle. Nicole hatte sich gerade vorgebeugt, und leckte ungeniert an der linken Erbse, was Carol grausam lieblich gurren ließ...
Schwarze Finger wanderten über weiße Schenkelhaut, …fanden die Innenseiten und kraulten das sensible Fleisch. Dann verschwanden sie im winzigen String. Das war mir einfach zuviel...
Ich konnte diesen Anblick nicht mehr ertragen, und drehte mich auf den Bauch.
Aber ich hatte meinen Kopfhörer vergessen. So musste ich mit anhören, was ich nicht sah.
„Beiße mich, ...Aaaaa, ...nicht zu fest, ....du weißt doch, wie ich es mag“, ....stöhnte Nicole.
Ich hörte weit mehr, doch das fällt unter den Jugendschutz. Hier gab es nicht nur Mund zu Mund Küsse, auch wenn hier ständig irgendwelche Lippen im Spiel waren…

…Was fiel Nicole eigentlich ein? Wenn wir uns schon nicht liebten, so waren wir doch bisher gute Freunde. Eine solche Show abzuziehen, verstieß gegen den guten Geschmack. Auch wenn sie einige Spanner in den Dünen sicherlich erfreute. Ich war wütend, und schon im Fortgehen begriffen, als ich das tiefe, fast schon schmerzerfüllte Stöhnen der Freundin hörte. Nein, nicht auch noch das. Jetzt kam auch noch ein Umschnallspielzeug zum Einsatz…
Nicole hechelte. Ihr schweißglänzender Körper zitterte. Nun sang sie das Lied der Lust. Meine Wut über diese Rücksichtslosigkeit war fast verflogen, als ich endlich mein Handtuch aufrollte, und mich zum Gehen wandte.
„Bleib doch“, ...drang da die wohlbekannte, noch leicht zitternde Stimme an mein Ohr.
„Komm doch ein bißchen zu uns“, vernahm ich da auch noch den warmen Bass der Schwarzen. Die ordnete wie zufällig ihre schwarze Haarpracht im Genick, und präsentierte mir die prächtigen Brüste in der vorteilhaftesten aller Ansichten. Die Brustwarzen waren jetzt ganz rau durchsprenkelt. Sie war noch immer spitz…
Ich schnaubte verächtlich, wandte mich aber dennoch um, und kehrte zu den Nixen zurück. Schon befand ich mich in einer Wolke reinster Mädchendüfte. Gewiss, etwas Parfüm war auch dabei. Doch die animalischen Anteile überwogen bei weitem. Ich nahm auf Nicoles, noch körperfeuchtem Liegetuch platz.
Carol kniete als erste neben mir. Sie knöpfte mein gerade erst zugeknöpftes Hemd wieder auf, und fuhr mit der warmen, langkralligen Hand hinein. Jener Hand, die gerade noch in Nicoles feuchtem Geheimnis unterwegs war.
Erst streichelte sie sanft über meine Brust, dann kratzte sie mich, ehr lustvoll und wohl bemessen…
Ich entspannte mich. Carol schlug das Hemd nun vollkommen auf, und drückte mich sanft in den heißen Sand. Ihre fleischigen Lippen fanden meine linke Brustwarze. Sie saugte, züngelte, ...dann biß sie hinein; ...wieder dieser süße, äußerst erregende Schmerz. Sie kannte genau die richtige Dosierung…
Damit habe ich nun am allerwenigsten gerechnet. Die Beiden waren eindeutig lesbisch, daran bestand überhaupt kein Zweifel. Aber sie wollten mich keinesfalls ärgern, wie ich zunächst geglaubt hatte. Die Show sollte mich keineswegs quälen. Sie war als Abschiedsgeschenk gedacht. Und ich Idiot habe mir die besten Szenen entgehen lassen.
Da gab es durchaus noch einen gewissen Bi-Anteil, den sie nun mit mir ausleben wollten.

Meine Zeltstange stand spätestens in jenem Augenblick hart in der Badehose, als die Schwarze ihre schweren Melonen an meiner zuvor sensibilisierten Brust rieb.
„...Ein bißchen bi, ...schadet doch nie“, ...drangen mir Nicoles Worte mit heißem Atem ins rechte Ohr. Dann begann sie auch schon an meinem Ohrläppchen zu nagen. Die Schwarze arbeitete sich langsam nach unten vor. Sie war wirklich eine Meisterin der sinnlichen Griffe und Kniffe. Doch Nicole stand ihr nicht im Geringsten nach. Sie ahnte bereits, was ich am meisten begehrte. Stolz zog sie die Schultern zurück. Dann beugte sie sich vor, und massierte mich mit ihren spitzen Hörnchen, wie es zuvor ihre Freundin getan hatte. Nur mit dem Unterschied, dass sie sich anschließend mit der Brust über mein Gesicht beugte.
„Sauge sie heftig. Sie lieben das“, forderte sie, und knebelte mich auch schon…
Auch Carol saugte irgendwo an mir.

„Carol, ...hast du die Kondome besorgt, wie ich es dir aufgetragen habe?“
„Selbstverständlich, ...Schatz. Ich nasche ja auch ganz gern mal an einem Kerl. Aber nie ohne...“
Kurz darauf war meine Zeltstange eingetütet, und Carols Lippen besorgten die Grundfestigkeit. Dann aber, erfüllte sich ein lang geträumter Traum: Nicole saß auf…
...Noch in der Abenddämmerung schmiegten wir unsere nackten Körper in seliger Dreieinigkeit aneinander. Ich habe diesen Ferienort zu hassen gelernt, denn er hatte nur Arbeit und unerfüllte Sehnsucht für mich parat. Bis zu eben jenem Augenblick. Jetzt fühlte ich mich wirklich wie im Paradies. In jedem Arm die Schönheit meiner Träume, ...und eben genau mit jenen körperlichen Gegensätzen ausgestattet, die ich so sehr liebe.

...Drei Tage später brachten wir Carol zum Flughafen. Uns allen fiel der Abschied plötzlich schwer. Doch immerhin blieb mir noch eine volle Woche; ganz allein mit Nicole. Ich sollte für zwei Jahre schmachten, mehr als reich belohnt werden.

ENDE


__________________
p.Hu.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Ofterdingen
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2009

Werke: 24
Kommentare: 382
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Ofterdingen eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo,

590-mal wurde dein Text angeklickt, aber kein einziges Mal kommentiert oder bewertet. Ist er nicht erotisch? Irgendwie ist er es schon, in Richtung Henry Miller, auch die Grammatik und die Rechtschreibung stimmen fast durchgängig, aber irgendwie fehlt doch etwas: Dem durchschnittlichen männlichen Leser wird sich beim Lesen wohl kaum die Zeltstange hochstellen, wie man das von einem guten Ficktext erwarten könnte, und literarisch ist er auch nicht so richtig verführend. Aber schlecht ist er auch nicht, mir sind in der Leselupe schon weniger gute Texte begegnet, und ich bedauere es nicht, ihn gelesen zu haben.

LG,

Ofterdingen
__________________
Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schlieĂźlich groĂź genug. J. P. Sartre

Bearbeiten/Löschen    


Pejotre
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2010

Werke: 7
Kommentare: 6
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Pejotre eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Lieber Ofterdingen

Zunächst einmal vielen Dank für die erste Kritik auf dieser Seite.
Gefällt mir wirklich, denn Du hast den Nagel genau auf den Kopf getroffen. Irgendwie erotisch ist der Text schon, doch keine hohe Literatur. Das liegt daran, dass ich kein wirklich guter Literat bin, aber eben doch recht passable, nennen wir es „Fickgeschichten“, schreibe, die in der Leselupe gewiss nicht so gern gesehen sind. Gewöhnlich bevorzuge ich einen guten „Tri-Mix“ aus schön beschriebener Vor(spiel)geschichte, einem saftigen Akt, und einem einigermaßen ansprechenden literarischen Rahmen. Bisher habe ich dreiundzwanzig Bücher nach diesem Strickmuster veröffentlicht, und das ging eigentlich recht gut. Was den vorliegenden Text betrifft, ich betreibe hier teilweise „Entwurfsverwertung“, und habe ihn aus Gründen des Jugendschutzes um ca. zwei Seiten zusammengestrichen. Die Passagen, wo einem Mann das Zeltdach stramm werden, sind also der Selbstzensur zum Opfer gefallen. Etwas zielgenauere, jedoch auch nur erotische, kostenlose Geschichten aus meiner Werkstatt, kannst Du bei Erozuna nachlesen. Da nenne ich mich Peter Hu. Ach ja, und ein „de“ muss auch noch hinter den Seitennamen.

L.G. Pejotre

__________________
p.Hu.

Bearbeiten/Löschen    


Marlene M.
Guest
Registriert: Not Yet

dein Text bringt nichts Besonderes, er beschreibt die Sehnscuct eines Mannes nach einer Frau, enthält viele erotische Bschreibungen und mündet ohne Ankündigung und Logik in einem Dreier.b
Stoff, der sich verkauft und der es offenbar auch hier ei LL unter die Besten schafft. Warum?
Da ich selber solche gattung nicht schreibe, Gutes davon aber gerne lese, empfehle ich dir "Salz auf meiner Haut" von Benoit Groult zu lesen.
Das Buch hat das, was dein Text nicht hat. Davon kannst du lernen.
Lächeln vonMarlene

Bearbeiten/Löschen    


Dominik Klama
???
Registriert: Nov 2008

Werke: 40
Kommentare: 685
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

> „Der Luxuskörper, eine echte Schönheit“

> „Zwei sexy Zöpfchen“

> „Ihre fleischigen Lippen“

> „Ihre Mahagonihaut hatte einen seidig verführerischen Glanz.“

> „Ihr schweißglänzender Körper zitterte, zwei lesbische Bikininixen, ihre schweißglänzenden Bikinikörper“

> „Ihr Bauch wölbte sich leicht, aber in sexy fester Konsistenz.“

> „Geschwungene Stelzen, lange Luxusbeine, lange, geschwungene Beine, superlange Gazellenbeine. Sie reibt ihre langen, nackten Luxusstelzen aneinander, als müsse sie dringend Pipi. Das Geräusch der nackten Schenkelhaut“

> „Die langkrallige Hand, sinnliche Griffe und Kniffe“

> „Das kleine, kecke Pfirsichärschlein, der herrlich runde Pfirsicharsch, ein herrlich prall herausstehender Arsch, auf dem du Bierkrüge parken konntest“

> „Die leichte Gewebsmaserung an Hinterbacken und Oberschenkeln“

> „Sie kraulten das sensible Fleisch, verschwanden im winzigen String, in Nicoles feuchtem Geheimnis. Ein Umschnallspielzeug kam auch zum Einsatz. Nun sang sie das Lied der Lust.“

> „Ihre entzückenden Titten, perfekt runde Naturbrüste, paar dicke Klötze unterm winzigen Top, unerreichbare Früchte, dicke Melonen, ihre schweren Melonen, gekrönt von recht großen, leicht vorwölbenden Knospen, pechschwarze Milchventile, winzige Mittelperle. Die Brustwarzen waren ganz rau durchsprenkelt, sie war noch immer spitz, leckte ungeniert an der linken Erbse.“

> „Winzige Spitzbrüstchen, spitze Minititten, niedliche Igelschnäuzchen, winzige Spitzhörnchen, perfekte Spitzenklasse. Diese Hörnchen wippten in einem kecken kurzen Schwung. Stahlharte, schöne, stark ausgeprägte Brustwarzen, lange Dorne. Sie massierte mich mit ihren spitzen Hörnchen.“

> „Meine Zeltstange stand hart in der Badehose. Meine Zeltstange war eingetütet und Carols Lippen besorgten die Grundfestigkeit.“

> „Ich fühlte mich wie im Paradies.“

Mir kommt diese Sprache „vernutzt“ vor. Mir kommen fast alle der obigen Wörter wie FALSCHE Wörter vor, an den Stellen, wo sie gebraucht werden. Ich habe es verglichen: Die anderen Worte, die Pejotre für anderes benutzt, aus denen sein Text sonst zusammengesetzt ist, die kommen mir nicht falsch, sondern richtig vor. Aber diese nicht. Sozusagen jedes Mal.

Mir kommt der Mann, der so spricht, vor wie ein kleiner Junge, der mit groĂźen Augen in einem Spielzeugladen steht und sich die Weihnachtsgeschenke aussuchen darf, die er dann bald in seinen Fingern haben wird. Mir kommt das vor wie ein Mann, der zu einem anderen Mann spricht und ihm stolz von all den Spielsachen berichtet, die er schon mal in seinen Fingern hatte.

Dabei weiß ich, was mir Pejotre eigentlich sagen wollte. Er hat das erfahren, wie es ist, unter dem Bann der Schönheit zu stehen. Er war angefüllt mit sexuellem Begehren. Er wollte eine Art von Schönheit, die er selber nicht an sich hat (oder nicht an sich zu haben glaubte), besitzen dürfen. Er war gar nicht so frei und souverän und dieser anspruchsvolle Kunde, der da im Laden steht und sich jedes der ausgestellten Stücke mitnehmen kann, weil er dafür die Mittel hat. Sondern eigentlich war er ja eher ein schwacher Diener, ein kleiner, unscheinbarere Ministrant, auf den Knien vor dem Altar im Tempel der übermächtigen Venus. Aber wenn er das so aufschreibt, dann kommt es heraus wie zwei schmatzende Männer, die in Wahrheit gar nicht mal so oft Pfirsichärschlein und Melonen stemmen, sondern die Bierkrüge, die sie auch jetzt wieder in ihren Händen haben, während sie grinsend diesen Text erzählen.

Mir kommt vor, als warte Pejotre auf die Frau, die endlich mal begreift, dass ihre Schönheit für ihn etwas ist wie die Luft, die er zum Atmen braucht. Endlich mal die, die nicht denkt, er sei ein kleiner Junge, der sich Spielsachen kauft für sein bisschen Taschengeld, mit denen er eine Weile dann spielt, bevor sie ihn zu langweilen beginnen und er sie kaputt macht.

Ich weiß aber natürlich, dass das außerordentlich schwer wäre, die RICHTIGEN Wörter für so einen Text zu finden. Es scheint ja fast so, als verfügten wir für diese Gegenstände des Schreibens nur über tausendfach abgegriffene und seltsam geifrig wirkende Vokabeln. Wo doch das, was wir fühlen, so dummdreist gar nicht ist, wie es hier steht, mit diesen Wörtern. Wo wir diesen Menschen gegenüber doch viel schwächer sind, als wir es sind, wenn wir solche Wörter schreiben. Da sind wir stark.



P.S.
"Salz auf unserer Haut" (sic!) von Benoite (sic!) Groult habe ich nicht gelesen. Aber "Leben heißt frei sein" ist Schmock von einer in keine Richtung sonderlich begabten Hausfrau, die sich redlich müht, ihr Erdendasein als großes weibliches Drama aufzubauschen. Also nicht, dass wir jetzt glaubten, Frauen könnten für dergleichen die bessere Sprache finden, bloß, weil sie Frauen sind!
__________________
14.11.2015 Forum Lupanum Threads Höhe Zeit Aufklärung Verteidiger: Es ist genug.

Bearbeiten/Löschen    


Pejotre
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Oct 2010

Werke: 7
Kommentare: 6
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Pejotre eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Lieber Dominik Klama

Zunächst einmal vielen Dank für die enorme Aufmerksamkeit, die Du meinem Text gewidmet hast. Das überrascht mich schon, zumal man Deine Qual ja förmlich greifen kann.
Ich bin da ja etwas einfacher gestrickt. Ich lese was mir gefällt. Was ich nicht mag, lege ich gleich wieder weg. Du kennst die kleinen, runden Buchständer im Bahnhofskiosk, oder in den dunklen, noch etwas schmuddeligeren Geschäften hinterm Bahnhof? Dort kann man den Schund für die Reise kaufen; flach, einfach, man kann drüber lachen, oder sich aufregen, …und am Ziel der Reise, wirft man den Schmöker gleich wieder weg.
Schundliteratur also. Ich mache nichts anderes, und hier liegt auch nichts anderes, als eben solch ein VersatzstĂĽck vor. Schlecht bezahlte Massenware fĂĽr den schnellen Verzehr.
Tausende wollen ein Buch schreiben, und keiner will’s lesen. Das Problem hab ich jedenfalls nicht. Benoit Groult übrigens auch nicht. Obwohl ich persönlich glaube, dass ich die gar nicht lesen möchte. Das ist freilich nicht mehr, aber auch nicht weniger, als reine Geschmacksache…

GruĂź
Pejotre

__________________
p.Hu.

Bearbeiten/Löschen    


Dominik Klama
???
Registriert: Nov 2008

Werke: 40
Kommentare: 685
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Aha.
Danke der Aufklärung! Hatte ich mich nämlich schon gefragt, was das denn wohl für "Bücher" sind, die 23 Titel stark tatsächlich gedruckt und verkauft werden (gut leben kann man nicht davon, aber was verdienen kann man sogar), von denen - und von deren Autorennamen ich nie zuvor was gehört und gesehen hatte in irgendeiner Buchhandlung der Welt.

Es kommt in der Leselupe gar nicht mal so selten vor, dass die Profile der Mitglieder stolz auf eine sehr üppige Publikationsliste verweisen können. (Ich kann das nicht. Von mir sind einzig drei kurze Storys mal in Anthologien gedruckt worden, Geld gab's nicht mal für alle davon, das letzte Mal ist auch schon wieder zehn Jahre her. Ansonsten kamen immer prompte Absagen von so vielen Verlagen, dass ich's inzwischen gelassen habe.) In der Regel, wenn man genauer nachschaut, stellt sich meist raus, dass die Publikationen der Kollegen bei diesen Druckkosten-Zuschuss-Verlagen sind. Gedruckt nur wurden, weil der Autor es bezahlt hat. Und ja nun keineswegs sicher ist, dass irgendwer so ein Buch bestellen und lesen will. Oder, wie bei mir halt, dass man über irgendwelche persönlichen Kontakte in den Reigen einer kleinen Prosaanthologie aufgenommen wird, wo man nicht weiter auffällt. In einen Titel, den auch sämtliche "normale" Buchhandlungen nie vorrätig haben, der aber in winzigem Umfang wenigstens einigermaßen professionell beworben werden kann, eine gewisse Zeit lang.

Dachte, wenn das diese Art BĂĽcher sind, kann er zwar stolz sein auf seine Leistung, aber es fĂĽhrt ja einfach nie zu irgendwas, weil der unbeleckte Lesekunde mit seinem normalen Durchschnittsmenschenleben doch niemals mitkriegt, dass es seine BĂĽcher ĂĽberhaupt gibt.

Nee, Bahnhofsbuchhandlungen und "weiter hinten", da hab ich wirklich nicht so den Überblick. Geh ich nur mal kurz rein und hol mir den neuesten "Rolling Stone" oder "musikexpress". Werf kurz einen Blick auf die Buben in den Schwulenmagazinen und find schon wieder mal, dass sie mir weiterhin nicht das Geld wert sind, weil ich irgendwie erotischere Männerfotografie längst daheim hab. Dachte dann immer, dass die ansonsten ja nur so "Heftle" noch haben mögen, die früher mal "Jerry Cotton" und "Perry Rhodan" und "Dr. Weißnichwas" hießen. Sowie natürlich viele, viele Taschenbücher, da dann aber doch nur, was grade so geht, Stephenie Meyer, Henning Mankell, Stig Larsson, Isabel Allende, früher mal Benoite Groult und Henry Miller. Muss ich mir aber im Bahnhof nicht durchgucken, denn in meiner Buchhandlung, wo ich sonst hingehe, gibt's die alle auch und noch paar andere dazu.

Auch hab ich im ganzen Leben nie begriffen, warum man, falls man je einen Sexshop betritt, ausgerechnet die Heftchen-Bücher, die es dort vielleicht gibt, anblättern sollte. Bin früher regelmäßig in so Läden gekommen, als ich einst ein schwules Gratismagazin verteilte. Okay, da hab ich dann schon mal ein Fotoheft oder eine DVD mitgenommen, wenn die grade runtergesetzt waren und der Bub vorne drauf meinem Geschmack zusagte. Mach das inzwischen aber nicht mehr, weil das weiß ich nun in- und auswendig, was einem dort so gezeigt wird, wie die ausgestattet sind und was die immer so machen.
Ich fragte mich halt schon sehr, welcher Verlag sich heutzutage noch die MĂĽhe macht, Werke von einem Autor anzukaufen und dann lektorieren zu lassen, der die Rechtschreibung nicht beherrscht.

Ich fragte mich auch immer schon, fragte mich es nicht extra anlässlich deiner Titanic-Nippel, was das überhaupt für Männer sind, die so simple Wunscherfüllungs-Selbstbefriedigungs-Storys lesen. So in der Art denk ich mir das jede Nacht aus, wenn das Licht aus ist, ich liege, kurz vor dem Einschlafen und ein beruhigender Griff in die Schlafanzughose mir sagt, dass immer noch alles dran ist und ich weiterhin ein Mann bin. Wenn's da eine Maschine gäb, wo man das Gehirn anschließt, dann spuckt die automatisch die Story in Textdatei-Form aus und dann könnte ich das solchen Verlagen schicken und dann würden Männer, die sich offenbar nicht selber denken können, was sich jeder denken kann, das im Vorbeigehen kaufen, wäre ich mittlerweile Millionär. Ich würde in Monaco im Hotel residieren, bedient werden und wäre respektiert. Hach, seufz!

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂĽck zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!