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Leselupe.de > Humor und Satire
Noch ein Mensch - der Brief
Eingestellt am 16. 10. 2001 13:39


Autor
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Emma Roth
Häufig gelesener Autor
Registriert: Oct 2001

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Der Brief

Ein Mensch, na sagen wir mal klar,
grundsätzlich contra Mitleid war,
bekam an einem Dienstag Post,
von Onkels Base aus Nah-Ost.
Der, wie er in dem Brief jetzt las,
versehentlich was Falsches aß;
zwei Seiten weiter, welche Qual,
lag Onkel schon im Hospital.

„ Na und?“ denkt Mensch, „ was soll’n die Zeilen?
Glaubt sie, ich würd’ um Hilf ihm eilen?“
Und reißt draufhin den Brief in Stücke,
sie werden sehen - jetzt kommt die Tücke.

Hätt’ er ihn bis zum Schluss gelesen,
wär er heut’ besser dran gewesen.
Der Onkel nämlich war längst tot,
und hat in seiner Sterbensnot,
den Sohn der Schwester eingesetzt,
im Testament auf Seite sechs.
Doch weil der Mensch nun nie erschien,
ging alles an die Uni Wien.


Hoffe, es hat euch gefallen. Freue mich über jede Antwort!!

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anderermartin
Hobbydichter
Registriert: Oct 2001

Werke: 5
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Eugen Roth läßt grüßen

Ich mag solche Nettigkeiten. Wir brauchen Fröhlichkeit!

Grüße Martin

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Bruno Bansen
Guest
Registriert: Not Yet

Willkommen

...im kleinen Kreis der jenigen, die da der Ansicht sind, daß es sich hinten reimen sollte, ohne daß es vorne geist- und mittendrin substanzlos wäre, mit anderen Worten: Du hast mit Bravour eine der Hürde genommen, die dem in den Weg gestellt werden, der Ansprüche an sich selbst stellt.
Ich freue mich auf weitere Texte dieser Art + Qualität!!! Punkte? Ja natürlich, mehrere! Grüße dergleichen.

Bruno

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Dietmar Hoehn
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jul 2001

Werke: 51
Kommentare: 134
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Es menschelt sehr

Hi Emma,
auch bei deinem zweiten ROTHarier schließe ich mich gerne den Worten meines verehrten Kollegen Bruno Bansen an, möchte dir allerdings zwei kleine Verbesserungsvorschläge zur Glättung wie folgt unterbreiten wollen:

a) statt: Glaubt sie, ich würd' um Hilf' ihm eilen
kommt runder: Glaubt sie, ich würd' zur Hilfe eilen?

b) bei: sie werden sehen, jetzt kommt die Tücke...
würde ich um eine Silbe kürzen und "seh'n" schreiben.

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Wenn dir an konstruktiver Kritik von fortgeschrittenen Kolleginnen und Kollegen der dichtenden Zunft gelegen ist, kannst du deine Werke zur weiteren Bearbeitung auch mal in die "Schreibwerkstatt" einstellen. Ein Angebot, das viele (selbst altgediente) Lupianer zu ihrer weiteren Entwicklung gerne nutzen. Schau einfach mal dort vorbei und lies dir als besonders gutes Beispiel für gelungenes Teamwork den Thread von Rote Socke über seine Afrikaimpressionen durch. hat mir jedenfalls sehr imponiert.

Man liest sich, Dietmar
__________________
Einsam wie beim Hoeh'nflug
fühl'ich mich, das reicht, genug!

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