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Leselupe.de > Kurzprosa
Noch mal zwanzig sein
Eingestellt am 06. 01. 2009 17:01


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Odilo Plank
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2007

Werke: 58
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War es Heimweh, das mich in diesen Traum trieb?
Ich suchte das Haus meiner Jugend,
irrte durch fremd gewordene Stra├čen, immer auf Entdeckung nach Vertrautem.
Ich glaubte, gefunden zu haben und verwarf, tappte
an grauen H├Ąuserreihen vorbei ÔÇô
und stand endlich vor dem Geb├Ąude, von dem ich annahm, glaubte, beschloss, dass es mein sei.
Die T├╝r ├Âffnete sich zu einem finsteren Flur,
zu einer Treppe, die mich empor f├╝hrte,
vielleicht in verlorenes Gl├╝ck.
Da zeigte sich pl├Âtzlich ein dunkler Garten, patinabedeckt. Kein Mensch, kein Tier, nur Gestank,
ekelerregend und bei├čend nach Schwefel.
Ich w├╝rgte vor diesem Graus. ÔÇô

Nein, Gestank, zu dir trieb mich meine Sehnsucht nicht.
Und ich wachte auf, im Sessel meines Arbeitszimmers,
riss die Fenster auf und lie├č die Nachtluft herein.
Mein Leben, du riechst so wunderbar,
nur nach vorne hin interessant!

__________________
Odilo P.
"Wer ├╝ber sein Leid spricht, tr├Âstet sich bereits." A. Camus

Version vom 06. 01. 2009 17:01
Version vom 06. 01. 2009 23:35
Version vom 09. 01. 2009 12:39

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KaGeb
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Odilo,

erst mal kurz zu bluefin: "bluefin", Deinen Humor liebe ich. Ich lach mich schief, Saumagen und Fisch, sag ich nur ...
Klasse!

So, Odilo,
nun zu "meinem" Feintuning.

War es Heimweh, das mich in diesen Traum trieb?
Ich suchte das Haus meiner Jugend,
irrte durch fremd gewordene Stra├čen, immer auf Entdeckung aus nach Vertrautem.
Ich glaubte, gefunden zu haben und verwarf, tappte an grauen H├Ąuserreihen vorbei ÔÇô
und stand endlich vor dem Geb├Ąude, von dem ich annahm, glaubte, beschloss,
dass es mein sei.
Die T├╝r ├Âffnete sich zu einem finsteren Flur, zu einer Treppe,
die mich empor f├╝hrte,
vielleicht in verlorenes Gl├╝ck.
Da zeigte sich pl├Âtzlich ein dunkler Garten, B├Ąume und Str├Ąucher von schmutzigem Gr├╝n ├╝berzogen, mit der Patina des Alters. patinabedeckt.
Kein Mensch, lie├č sich sehen und kein Tier. , nur Gestank.
Alles stank ekelerregend und bei├čend nach Schwefel.
Ein W├╝rgen sch├╝ttelte mich Ich w├╝rgte vor diesem Graus. ÔÇô

Nein, du Gestank, zu dir trieb mich nicht meine Sehnsucht nicht. (w├Ąre sonst (f├╝r mich) ein zu lyrischer Versuch)
Und ich wachte auf, im Sessel meines Arbeitszimmers,
riss die Fenster auf und lie├č die Nachtluft herein.
Mein Leben, du riechst so wunderbar wirklich.
Du bist nur nach vorne hin interessant!

Nur ein paar Ideen, lieber Odilo. Vielleicht geht das Eine oder Andere ...

LG, KaGeb

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