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Leselupe.de > Ungereimtes
Novembertag
Eingestellt am 03. 11. 2009 10:03


Autor
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Elaria
Festzeitungsschreiber
Registriert: Oct 2009

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Novembertag

K├Ąlte in den Knochen
Tr├╝ber Blick aus dem Fenster
Graues Nass b├Ąumt sich dort auf
um leise pl├Ątschernd Dauerbegleiter zu werden

Sehnsucht nach hei├čem Tee
warmen B├Ądern und Kuscheldecken
macht sich breit

Knochen-w├Ąrmender Hund auf dem Scho├č
Der Gedanke an herzliche Gesellschaft
l├Ąsst alles lichter werden

Hinter verschlossenen Augen das Bild
von wehender gelben Seide
ein zart luftiges Hinundher
erf├╝llt den K├Ârper mit wohligem Gef├╝hl


Version vom 03. 11. 2009 10:03

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Thylda
???
Registriert: Aug 2002

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Liebe Elaria

Dein Novembertag ist sch├Ân beschrieben. Das unfreundliche Wetter drau├čen (die Schotten haben ein Wort daf├╝r: ÔÇ×driechÔÇť = na├čkalt windig und d├Ąmmrig) und die kuschelige W├Ąrme am gem├╝tlichen Kaminfeuer drinnen. Eigentlich ganz nett, wenn man nicht raus mu├č und noch ein nettes Buch zum Lesen hat.
Allerdings finde ich den Ausdruck ÔÇ×gelbes Gef├╝hlÔÇť noch nicht stark genug. Gelb als die Farbe von Fr├Âhlichkeit pa├čt meines Erachtens nicht zu dieser eher Ruhigen Stimmung, vielleicht w├Ąre golden besser? Und das Gef├╝hl m├╝├čte noch n├Ąher beschrieben werden. Welches Gef├╝hl: W├Ąrme? Geborgenheit? Ruhe?...
Bei dem Wort ÔÇ×aufb├ĄumenÔÇť bin ich auch noch ein wenig ratlos. Graues Na├č kriecht doch eher, breitet sich aus oder verschlingt.
Sonst finde ich die tr├╝be Stimmung drau├čen im Gegensatz zum einladenden Drinnen nett eingefangen. Gern gelesen.

Liebe Gr├╝├če
Thylda

__________________
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Elaria
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Liebe Thylda!

Vielen Dank f├╝r Deine kritischen Worte, ich habe mich sehr gefreut! Danke auch f├╝r den Denkansto├č. Ich finde gelb jedoch, aus meiner Sicht, passender, weil Gelb f├╝r mich genau diese gef├╝hlte Ruhe, W├Ąrme und Geborgenheit bedeutet. Entspannung.
Gold jedoch w├Ąre f├╝r mich zu viel Metall, wieder kalt. Gl├Ąnzend zwar, aber zu materialistisch.

Vielen Dank und liebe Gr├╝├če,

Elaria

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Thylda
???
Registriert: Aug 2002

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Liebe Elaria

Ich habe gesehen, da├č Du an Deinem Gedicht ├änderungen vorgenommen hast. Der ge├Ąderte Teil pa├čt gut und beschreibt sehr sch├Ân, was Du vorher nur gelbes Gef├╝hl genannt hast. Jetzt sieht man richtig, da├č dieses gelbe Gef├╝hl eine innere Heiterkeit ist, ohne ├╝berdreht zu sein. Die Seide vermittelt eine angenehme Temperatur.

Eine Frage habe ich allerdings. Das sich aufb├Ąumende graue Na├č kann ich mir immernoch nicht so recht erkl├Ąren. Ist es peitschender Regen oder sind es wallende Nebel oder ziehende Wolken. Vielleicht brausende sch├Ąumende Wellen oder einfach nur das tr├╝be Wetter an sich? Ich kann es leider so schlecht zuodnen. Gib mir doch noch einen Tip ;-)

LG
Thylda

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Elaria
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Liebe Thylda,
vielen Dank, dass Du nochmal "dr├╝ber" geschaut hast!
Das graue Nass ist eher das nicht hell werden und gleichzeitig das Kriechen der grauen Wolken vom Wald herab durch die H├Ąuser, was alles in Grau h├╝llt. Alles ist nass und sieht auch nass aus und es nicht damit zu rechnen, ein trockenes Ecklein zu finden. Aber kein Peitschen! Dieses konstante vor sich hin regnen. Kannst Du es dir jetzt vorstellen?

Liebe Gr├╝├če und einen sonnigen Tag
Elaria

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