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Leselupe.de > Krimis und Thriller
Nur die Besten........
Eingestellt am 18. 02. 2011 12:36


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Pollux
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Nicht irgendeine Feier, fand im 86. Stock des New Yorker Bloomfield Buildings statt.
Jeder, der an den smarten Gentlemen mit den in der Taille leicht ausgebeulten Jacketts vorbeikam, gehörte zur Creme de la Creme der hier im Club organisierten Auftragskillern.
„Einen wunderschönen guten Abend, Ms. Stones, GlĂŒckwunsch zu Ihrer zauberhaften Begleiterin, Mr. Boil“. Mit einer kurzen Verbeugung reichte einer der MĂ€nner ein kleines Tablett, auf dem zwei in Samtpolster gestochene Anstecknadeln, in Form einer stilisierten Gewehrpatrone lagen. Mit einem Nicken in ihre Richtung, gab Normen Linda den Vorzug. Sie sah einfach blendend aus. Das rote Cocktailkleid ließ ihren ohnehin schon verfĂŒhrerischen Körper noch attraktiver wirken. Sie war nur dezent geschminkt, und selbst auf ihrem anziehenden Mund, ließ sich der Lippenstift nur erahnen. Normen konnte sein GlĂŒck immer noch kaum fassen. Sie hatten sich erst im letzten Dezember bei der Weihnachtsfeier des, wie er scherzhaft zu sagen pflegte, Silbernadelklubs kennengelernt. Lindas manikĂŒrte Finger zogen die Anstecknadel aus dem Polster und steckten sie an einen der SpaghettitrĂ€ger ihres Kleides.
Welch ein wunderbarer Zufall war es, dass sie beide heute Abend gemeinsam den Olymp ihrer Zunft erreichen wĂŒrden, dachte Normen. Drei Jahre hatte es gedauert, bis er sich emporgearbeitet hatte. Und es waren keine einfachen AuftrĂ€ge gewesen.
Zwei Richter, ein Staatsanwalt und, als Krönung, der Gouverneur von Nebraska, standen auf seiner Habenseite.
Alles sauber ausgefĂŒhrte Auftragsarbeiten, an deren AufklĂ€rung sich das FBI bis heute die ZĂ€hne ausbiss. Die Organisation ließ sich nicht in die Karten blicken, aber er war sicher, dass er heute seine silberne, gegen eine goldene Anstecknadel eintauschen wĂŒrde.
Nachdem Normen und Linda den Eingangsbereich verlassen hatten, betraten sie nun einen marmorgetĂ€felten Raum. Dieser teilte sich in einen kleineren Bereich, in dem sich ein Tisch mit einer gedeckten Tafel befand. In einem deutlich grĂ¶ĂŸeren, hielten sich etwa zwanzig Personen, meist MĂ€nner unterschiedlichsten Alters auf. Sie Linda und Normen sahen sich um. Der ein oder andere, dem sie in ihrer Vergangenheit begegnet waren, nickte ihnen freundlich zu. Ausnahmslos alle trugen die goldene Anstecknadel.
Ein Ober kam auf sie zu und bot Champagner in kelchförmigen GlÀsern an. Normen hÀtte viel lieber etwas HÀrteres zu sich genommen, aber allein die stilvolle Umgebung verbot es, auch nur danach zu fragen.
Linda nippte gerade an ihrem Glas, als sich ein Mann, den Normen auf ungefÀhr sechzig Jahre schÀtzte, nÀherte. Dieser Mann trug keine silberne und auch keinen goldene Anstecknadel. Seine war mit schimmernden Diamanten besetzt.
Normen zog ein ungewohntes Kribbeln die WirbelsĂ€ule hinauf „Hallo Linda, hallo Normen“. Mit einer SelbstverstĂ€ndlichkeit, so als wĂ€ren sie alte Bekannte, stellte er sich zu ihnen. Ich schlage vor, Sie nennen mich einfach Bruce“. Ein kurzer Augenblick verging, bis schließlich Linda das Wort ergriff.
„Hallo Mr. Bruce“, meinte sie völlig Frau der Lage, und prostete ihm mit dem Champagnerglas zu.
„Sehen sie, in unserer Gemeinschaft“, er beschrieb mit ausgestrecktem Arm einen angedeuteten Bogen ĂŒber die Anwesenden, "fĂŒhre ich zurzeit, sozusagen allein, den Vorsitz.
Ich denke, Sie wissen bereits, warum wir Sie heute zu diesem besonderen Festbankett eingeladen haben.“ Normen deutete ein Nicken an.
„Na, dann wollen wir unsere Zeit nicht mit sinnlosen GesprĂ€chen vergeuden. Sehen Sie sich um, essen Sie, trinken Sie. Mit anderen Worten, amĂŒsieren Sie sich“.
Damit verließ er sie und widmete sich den anderen Anwesenden.
Zwei Stunden lang kamen sie sich vor, als befĂ€nden sie sich auf irgendeiner x-beliebigen Gesellschaftsfeier, probierten köstliche Weine, aßen erlesene Gerichte, wie Hummer, Austern oder WachtelbrĂŒstchen und hielten Smalltalk mit dem einen oder anderen Anwesenden.
Kurz vor Mitternacht, ertönte GlÀserklingen. Bruce trat in die Mitte des Raumes.
„Verehrte GĂ€ste“, begann er. „Alle von euch wissen, warum wir heute Abend zusammengekommen sind. Jeder von uns ist nur anwesend, da er zu den Besten der Besten in unserem Gewerbe gehört. Was uns von der Masse aus TotschlĂ€gern, Meuchelmördern oder sonstigen Amateuren unterscheidet, ist unsere absolute KaltblĂŒtigkeit, dass UnterdrĂŒcken jeglicher Hemmung, sowie Erfolg. Wir betreiben ein GeschĂ€ft, das Emotionen oder Mitleid so gut gebrauchen kann, wie ein Albino ein Sonnenbad.
Ihr alle habt in eurer Vergangenheit bewiesen, dass ihr NervenstÀrke und FlexibilitÀt besitzt. Jeder Einzelne von euch hat, wie Normen und Linda in diesem Moment, vor uns gestanden um die goldene Patrone als Zeichen des besonderen Grades ihres Könnens und der Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft, in Empfang zu nehmen.
Aber ohne dass ihr es ahntet, verlangten wir von euch einen letzter Beweis, dass ihr es wĂŒrdig seid, dieses Zeichen zu tragen“. Normen stutzte, letzter Beweis?
Bevor er Lina etwas zuflĂŒstern konnte, wendete Bruce sich ihm zu.
„Normen, kommen Sie zu mir, kommen Sie“. Nach kurzem Zögern ging er einige Schritte auf Bruce zu. Applaus brandete auf.
Auf einen beilĂ€ufigen Wink hin, trat ein graumelierter Ă€lterer Mann nĂ€her, der ihm eine in Leder gefasste, etwa buchgroße Schachtel reichte.
FĂŒr eine winzige Anstecknadel etwas zu groß, dachte Normen irritiert.
„Bitte, dass ist fĂŒr Sie“, mit einem verbindlichen LĂ€cheln reichte Bruce ihm den Kasten.
„Öffnen Sie ihn!“ Einen kurzen Moment blickte Normen in Bruce graue Augen. Die Spannung in ihren Gesichtern war nicht zu ĂŒbersehen.
Vorsichtig hob er den Deckel. Ein Stein viel ihm vom Herzen. Welch ein Geschenk.
In seidenschwarzem Glanz, lag dort eine 45er Magnum mit zugehörigem SchalldÀmpfer. In ihren mit Perlmutt besetzten Griffschalen waren stilisierte goldene Patronen eingraviert. Dankbar sah er Bruce an.
„Nehmen Sie sie heraus, spĂŒren Sie, wie sie sich anfĂŒhlt“. Begleitet von einem schnellen Nicken, griff Normen zu.
Den Revolver in der Hand, entdeckte er ĂŒberrascht einen weißen Zettel, der unter ihm gelegen hatte. Seine Augen weiteten sich, als er erfasste, was da in geschwungener Handschrift geschrieben stand.

„Erschießen Sie Linda, sofort“

Das kann nicht sein! schoss es ihm durch den Kopf. Er sah in Bruce graue Augen. Alle Freundlichkeit schien aus ihnen gewichen zu sein. GefĂŒhllosigkeit starrte ihm entgegen.
Dann sah er Linda an. Sie wirkte völlig ahnungslos, ohne jeden Argwohn.
Ihr bezauberndes LĂ€cheln stach ihm wie ein Schwert mitten ins Herz.
„Normen!“ Bruce Stimme war zu einem kalten Kredo geworden.
Das war also seine PrĂŒfung. Er sollte vor aller Augen seine Geliebte erschießen.
Warum Linda? War sie in Ungnade gefallen, hatte sie einen Auftrag vermasselt?
Wie in Trance richtete er den Lauf der 45er auf ihren vollkommenen Körper.
Aus den eben noch freudestrahlenden Augen blickte ihm nun blankes Entsetzen entgegen.
„Was ist Normen, was hast du vor?“
Er stotterte, „Tut mir leid Liebes, man verlangt von mir, ich soll, muss!“ Mit zittrigen HĂ€nden hielt er ihr den Zettel hin. Er sah wie sich ihre braunen Pupillen vor Entsetzen weiteten.
Plötzlich waren da Bilder in ihm. Linda, die sich ihm im schwachen Kerzenlicht seines Schlafzimmers hingab. Ihre feinsinnigen GesprÀche. Ihr Lachen, ihre WÀrme.
„Das können Sie nicht von mir verlangen, Bruce, Linda bedeutet mir alles!“
„Sind Sie ein Profi, Normen, oder nicht? Sie mĂŒssen sich jetzt entscheiden!“, kam die schneidende Antwort. Normen schloss die Augen.
Als er sie wieder öffnete, stand sein Entschluss fest.
Er senkte den Lauf der Waffe, öffnete den Kasten, legte den Revolver hinein, und reichte ihn an Bruce zurĂŒck.
„Tut mir leid, aber diesen Auftrag kann ich nicht erledigen“.
Bruce stieß verĂ€chtlich Luft durch seine NasenflĂŒgel. Dann klappte er rasch die Kiste auf, entnahm den Revolver, richtete ihn auf Linda.
Mit einem trockenen Husten löste sich der Schuss. FĂŒr einen Bruchteil einer Sekunde drehte sich Norman fassungslos zu Bruce um, der lĂ€ssig mit der Waffe in der Hand dastand. Ein zynisches LĂ€cheln umspielte seine Mundwinkel.
„Tut mir wirklich leid, mein Lieber, aber nur die Besten verdienen die goldene Nadel. FĂŒr Amateure wie Sie, ist in dieser Liga kein Platz“.

„Normen!“, durch einen Nebel aus Fassungslosigkeit und Wut, hörte er Lindas Stimme. Sie stand da als wĂ€re nichts geschehen. Alle Angst schien aus ihrem Gesicht gewichen zu sein. Herablassend schaute sie ihn an.
„Platzpatronen Normen, wirklich schade, mein Liebster, ich hatte mehr von Dir erwartet“.
UnglÀubig betrachtete er sie. Dann sah er es. Dort, wo eben noch eine silberne Nadel in ihrem Kleid steckte, befand sich nun eine, die mit Edelsteinen besetzt war, und der von Bruce zum Verwechseln Àhnlich sah.
„Aber wie mein Partner Bruce schon sagte“, ergĂ€nzte sie eiskalt, „nur die Besten
.“

Noch bevor sie den Satz beendet hatte, zog sie blitzschnell eine 6mm Parabellum aus ihrer Handtasche, legte kurz auf Normen an, und traf zielsicher.

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jon
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Die Pointe war ganz hĂŒbsch, aber leider steigerte sich die Sache nicht darauf zu. Der Spannungsbogen blieb lange, lange relativ unten auf der Ebene des Kulisse-Malens schwenkte dann ein wenig nach oben (letzte PrĂŒfung?), schwang zurĂŒck (Normen denkt nicht weiter drĂŒber nach) und dann wieder ein bisschen hoch (Zettel), von wo aus er minimal weiter stieg, um bis zum Schluss auf dieser (kaum erhöhten Spannungsebene) zu bleiben.
Das Plateau am Anfang rĂŒhrt vor allem daher, weil du detailliert „Stimmung“ zeichnest und dafĂŒr (zu Recht) einen „fließenden Ton“ wĂ€hlst. Dass der Spannungsausschlag bei „Handlungsbeginn“ so schwach war, lag daran, dass du diesen Ton beibehalten hast. (z.B.: Kurioserweise sind die SĂ€tze beim KĂ€stchenaufmachen actionmĂ€ĂŸig kurz (was nur zum Teil berechtigt ist), beim „Schock“ und der Entscheidung allerdings wieder lang.)

Außerdem sind viele Komma- und andere Fehler drin und die Absatzbildung irritiert zum Teil massiv

Details:

quote:
Nicht irgendeine Feier, fand im 86. Stock des New Yorker Bloomfield Buildings statt.
kein Komma nach „Feier“
Komisch konstruierter Satz. Warum nicht „Es war nicht irgendeine Feier, die im 
“

quote:
Jeder, der an den smarten Gentlemen mit den in der Taille leicht ausgebeulten Jacketts vorbeikam, gehörte zur Creme de la Creme der hier im Club organisierten Auftragskillern.
Moment! Diese Gentlemen sollen doch die Killer sein, oder? Warum stehen die GÄSTE Spalier fĂŒr Ankommenden? Und gehörte der erste, der ankam, denn etwa nicht zur Creme de la Creme – er kam ja an den anderen (die noch nicht da waren) nicht vorbei.
„Hier im Club“ meint die Örtlichkeit, in einer Örtlichkeit kann man aber nicht organisiert sein.
der im Club organierten Auftragskiller

quote:
„Einen wunderschönen guten Abend, Ms. Stones, GlĂŒckwunsch zu Ihrer zauberhaften Begleiterin, Mr. Boil“. Mit einer kurzen Verbeugung reichte einer der MĂ€nner ein kleines Tablett, auf dem zwei in Samtpolster gestochene Anstecknadeln, in Form einer stilisierten Gewehrpatrone lagen. Mit einem Nicken in ihre Richtung, gab Normen Linda den Vorzug. Sie sah einfach blendend aus. Das rote Cocktailkleid ließ ihren ohnehin schon verfĂŒhrerischen Körper noch attraktiver wirken. Sie war nur dezent geschminkt, und selbst auf ihrem anziehenden Mund, ließ sich der Lippenstift nur erahnen. Normen konnte sein GlĂŒck immer noch kaum fassen. Sie hatten sich erst im letzten Dezember bei der Weihnachtsfeier des, wie er scherzhaft zu sagen pflegte, Silbernadelklubs kennengelernt. Lindas manikĂŒrte Finger zogen die Anstecknadel aus dem Polster und steckten sie an einen der SpaghettitrĂ€ger ihres Kleides.
Etwas reichen heißt, etwas ĂŒbergeben. Er ĂŒbergibt das Tablett aber nicht.
Kein Komma nach „Anstecknadeln“
Wer sind Normen und Linda? Das kann man nur raten – die Namen lieber eher einfĂŒhren.
Kein Komma nach „ihre Richtung“
Jemandem oder etwas den Vorzug geben, heißt, ihn/es jemand/etwas anderem vorziehen.
Kein Komma nach „anziehenden Mund“
Inhaltsfrage: Er hat doch eine silberne Nadel, oder? Was ist das dann fĂŒr eine, die er jetzt ĂŒberreicht kriegt?
Sie steckt die Nadel an den SpaghettitrÀger? Das geht mit den SpaghettitrÀgern, die ich so kenne, nur mit Friemelei und Kraft.
Du schlittertest hier absatzlos in die RĂŒckblende und vor allem absatzlos auch wieder zurĂŒck zum Jetzt – schwer zu lesen.

quote:
Welch ein wunderbarer Zufall war es, dass sie beide heute Abend gemeinsam den Olymp ihrer Zunft erreichen wĂŒrden, dachte Normen. Drei Jahre hatte es gedauert, bis er sich emporgearbeitet hatte. Und es waren keine einfachen AuftrĂ€ge gewesen.
Zwei Richter, ein Staatsanwalt und, als Krönung, der Gouverneur von Nebraska, standen auf seiner Habenseite.
Die Idee mit dem „Club der Auftragskiller“ ist schon kurios, aber dass es da auch eine Karriere nach „erfĂŒllten Jobs“ gibt, ist eine sehr gewagte Konstruktion. Da ohne sie allerdings die Story nicht funktioniert, will ich mal nicht weiter darĂŒber meckern.

quote:
Alles sauber ausgefĂŒhrte Auftragsarbeiten, an deren AufklĂ€rung sich das FBI bis heute die ZĂ€hne ausbiss. Die Organisation ließ sich nicht in die Karten blicken, aber er war sicher, dass er heute seine silberne, gegen eine goldene Anstecknadel eintauschen wĂŒrde.
Der Absatz, der hier vor „Alles“ eingefĂŒgt, mĂŒsste inhaltlich nach „ausbiss“ hin.
Kein Komma nach „silberne“

quote:
Nachdem Normen und Linda den Eingangsbereich verlassen hatten, betraten sie nun einen marmorgetĂ€felten Raum. Dieser teilte sich in einen kleineren Bereich, in dem sich ein Tisch mit einer gedeckten Tafel befand. In einem deutlich grĂ¶ĂŸeren, hielten sich etwa zwanzig Personen, meist MĂ€nner unterschiedlichsten Alters auf. Sie Linda und Normen sahen sich um. Der ein oder andere, dem sie in ihrer Vergangenheit begegnet waren, nickte ihnen freundlich zu. Ausnahmslos alle trugen die goldene Anstecknadel.
Der zweite Satz ist Quatsch: „Er teilt sich in einen kleinen Bereich.“ ergibt keinen Sinn. Der dritte Satz (In einem deutlich grĂ¶ĂŸeren 
) ist auch missglĂŒckt. Du meinst: „Dieser teilte sich in einen kleineren Bereich, in dem sich 
 befand, und einen deutlich grĂ¶ĂŸeren. Hier hielten sich 
“
Komma nach „Alters“


quote:
Ein Ober 
 zu fragen.
Linda nippte 
 war mit schimmernden Diamanten besetzt.
Normen zog ein ungewohntes Kribbeln die WirbelsĂ€ule hinauf „Hallo Linda, hallo Normen“. Mit einer SelbstverstĂ€ndlichkeit, so als wĂ€ren sie alte Bekannte, stellte er sich zu ihnen. Ich schlage vor, Sie nennen mich einfach Bruce“. Ein kurzer Augenblick verging, bis schließlich Linda das Wort ergriff.
Absatz nach „WirbelĂ€sule hinauf“ (denn dieses BegrĂŒĂŸung sagt ja nicht Normen).
AnfĂŒrhungszeichen nach „sich zu ihnen“
Der Punkt nach „einfach Bruce“ gehört vor die AusfĂŒhrungzeichen.
Absatz nach „einfach Bruce“, dafĂŒr kein Absatz nach „das Wort ergriff“.

quote:
„Hallo Mr. Bruce“, meinte sie völlig Frau der Lage, und prostete ihm mit dem Champagnerglas zu.
Komma nach „Hallo“ und „meinte sie“

quote:
„Sehen sie, in unserer Gemeinschaft“, er beschrieb mit ausgestrecktem Arm einen angedeuteten Bogen ĂŒber die Anwesenden, "fĂŒhre ich zurzeit, sozusagen allein, den Vorsitz.
Ich denke, Sie wissen bereits, warum wir Sie heute zu diesem besonderen Festbankett eingeladen haben.“ Normen deutete ein Nicken an.
Das „Sie“ im ersten Satz groß.
Der erste Einschubsatz heißt, er malt eine Art Torbogen ĂŒber die Versammlung – und das auch noch mit ausgestrecktem Arm.
Das „sozusagen allein“ ist keine PrĂ€zisierung zu „zurzeit“ und gehört deshalb nicht im Kommas eingeschlossen.
Kein Absatz nach „Vorsitz“, die Rede geht doch weiter.
Absatz nach der Rede, vor „Normen deutete“
Inhalt: Von solchen Leute erwarte ich eigentlich mehr Finesse als es diese plumpe LĂŒge ist. Das „sozusagen“ macht es nicht „ausgeklĂŒgelter“. Es ist mir sowieso unklar, warum er das ĂŒberhaupt sagen muss – er trĂ€gt ‘ne Diamant-Nadel, das ist doch Zeichen genug.

quote:
„Na, dann wollen wir unsere Zeit nicht mit sinnlosen GesprĂ€chen vergeuden. Sehen Sie sich um, essen Sie, trinken Sie. Mit anderen Worten, amĂŒsieren Sie sich“.
Damit verließ er sie und widmete sich den anderen Anwesenden.
Kein Absatz hier dazwischen

quote:
Zwei Stunden lang kamen sie sich vor, als befĂ€nden sie sich auf irgendeiner x-beliebigen Gesellschaftsfeier, probierten köstliche Weine, aßen erlesene Gerichte, wie Hummer, Austern oder WachtelbrĂŒstchen und hielten Smalltalk mit dem einen oder anderen Anwesenden.
Unschöne Dopplung von „Anwesenden“
Kein Komma nach „Gerichte“ ODER eins nach „WachtelbrĂŒstchen“

quote:
Kurz vor Mitternacht, ertönte GlÀserklingen. Bruce trat in die Mitte des Raumes.
kein Komma nach „Mitternacht“
Inhalt: Wie jetzt? Die stießen wie auf Kommando alle plötzlich miteinander an?

quote:
„Verehrte GĂ€ste“, begann er. „Alle von euch wissen, warum wir heute Abend zusammengekommen sind. Jeder von uns ist nur anwesend, da er zu den Besten der Besten in unserem Gewerbe gehört. Was uns von der Masse aus TotschlĂ€gern, Meuchelmördern oder sonstigen Amateuren unterscheidet, ist unsere absolute KaltblĂŒtigkeit, dass UnterdrĂŒcken jeglicher Hemmung, sowie Erfolg. Wir betreiben ein GeschĂ€ft, das Emotionen oder Mitleid so gut gebrauchen kann, wie ein Albino ein Sonnenbad.
Ihr alle habt in eurer Vergangenheit bewiesen, dass ihr NervenstÀrke und FlexibilitÀt besitzt. Jeder Einzelne von euch hat, wie Normen und Linda in diesem Moment, vor uns gestanden um die goldene Patrone als Zeichen des besonderen Grades ihres Könnens und der Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft, in Empfang zu nehmen.
Kein Absatz hier dazwischen.
„Alle von euch“ ist extrem unbeholfen und sogar falsch. Entweder „jeder von euch“ oder einfach „Ihr alle“.
Kein Komma nach „wissen“
Was uns von der Masse unterscheidet ODER aus der Masse ab/heraushebt
das UnterdrĂŒcken
Hemmungen unterdrĂŒcken? Das ist schlich nicht ganz richtig. Hemmungen ĂŒberwinden oder sie ablegen wĂ€re richtig.
Mitleid ist eine Emotion
Der Vergleich hinkt: Nicht nur Albinos können Sonnbrand nicht gebrauchen, sie kriegen ihn nur schneller.
Komma nach „gestanden“, keins nach „Gemeinschaft“
seines Könnens

quote:
Aber ohne dass ihr es ahntet, verlangten wir von euch einen letzter Beweis, dass ihr es wĂŒrdig seid, dieses Zeichen zu tragen“. Normen stutzte, letzter Beweis?
einen letzten Beweis
Absatz nach „zu tragen“, keiner nach „Beweis?“
Normen stutzte. Letzter Beweis?
Inhalt: Die anderen wussten also nicht, dass sie jeweils grade den letzten Beweis erbrachten. Was ist an Normen anders, dass er es wissen soll/darf?

quote:
Bevor er Lina etwas zuflĂŒstern konnte, wendete Bruce sich ihm zu.
„Normen, kommen Sie zu mir, kommen Sie“. Nach kurzem Zögern ging er einige Schritte auf Bruce zu. Applaus brandete auf.
wandte sich Bruce
kein Absatz nach „ihm zu“
Absatz vor „Nach kurzem Zögern“ (Bruce geht ja nicht auf sich selbst zu.)

quote:
Auf einen beilĂ€ufigen Wink hin, trat ein graumelierter Ă€lterer Mann nĂ€her, der ihm eine in Leder gefasste, etwa buchgroße Schachtel reichte.
kein Komma nach „Wink hin“
Wem reichte der Àltere Mann die Schachtel? Bruce oder Normen

quote:
FĂŒr eine winzige Anstecknadel etwas zu groß, dachte Normen irritiert.
„Bitte, dass ist fĂŒr Sie“, mit einem verbindlichen LĂ€cheln reichte Bruce ihm den Kasten.
das ist fĂŒr Sie
Aus einer Schachtel wird höchsten ein KÀstchen, kein Kasten.

quote:
„Öffnen Sie ihn!“ Einen kurzen Moment blickte Normen in Bruce graue Augen. Die Spannung in ihren Gesichtern war nicht zu ĂŒbersehen.
Kein Absatz vor „Öffnen“
Die Augen haben Gesichter?

quote:
Vorsichtig hob er den Deckel. Ein Stein viel ihm vom Herzen. Welch ein Geschenk.
fiel
Kein Absatz hiernach

quote:
In seidenschwarzem Glanz, lag dort eine 45er Magnum mit zugehörigem SchalldÀmpfer. In ihren mit Perlmutt besetzten Griffschalen waren stilisierte goldene Patronen eingraviert. Dankbar sah er Bruce an.
kein Komma nach „Glanz“
in ihre Griffschalen

quote:
„Nehmen Sie sie heraus, spĂŒren Sie, wie sie sich anfĂŒhlt“. Begleitet von einem schnellen Nicken, griff Normen zu.
Absatz nach „anfĂŒhlt“
Man kann doch nicht jemanden (hier Normen) mit einem Nicken begleiten, oder?

quote:
Den Revolver in der Hand, entdeckte er ĂŒberrascht einen weißen Zettel, der unter ihm gelegen hatte. Seine Augen weiteten sich, als er erfasste, was da in geschwungener Handschrift geschrieben stand.
Der Zettel hatte unter ihm = Normen gelegen?

quote:
„Erschießen Sie Linda, sofort“
keine Leerzeilen davor und danach

quote:
Das kann nicht sein! schoss es ihm durch den Kopf. Er sah in Bruce graue Augen. Alle Freundlichkeit schien aus ihnen gewichen zu sein. GefĂŒhllosigkeit starrte ihm entgegen.
AnfĂŒhrungszeichen (oder Kursivdruck) bei den wörtlichen Gedanken fehlen
Unschöne phonetische DoppelhĂ€rte bei Freundlichkeit und GefĂŒhllosigkeit.

quote:
Dann sah er Linda an. Sie wirkte völlig ahnungslos, ohne jeden Argwohn.
Ihr bezauberndes LĂ€cheln stach ihm wie ein Schwert mitten ins Herz.
„Normen!“ Bruce Stimme war zu einem kalten Kredo geworden.
Bruce’ Stimme
Was meinst du mit „Bruce’ Stimme war zu einem kalten Glaubensbekenntnis geworden.“??


Das 
was hast du vor?“
Er stotterte, „Tut mir leid Liebes, man verlangt von mir, ich soll, muss!“ Mit zittrigen HĂ€nden hielt er ihr den Zettel hin. Er sah wie sich ihre braunen Pupillen vor Entsetzen weiteten.
Er stotterte: „Tut
Komma nach „leid“
Verlangt von mir 
 ich soll 
 ich muss 
“
Komma nach „sag“
Es gibt keine braunen Pupillen, die sind immer schwarz

quote:
Plötzlich 
 alles!“
„Sind Sie ein Profi, Normen, oder nicht? Sie mĂŒssen sich jetzt entscheiden!“, kam die schneidende Antwort. Normen schloss die Augen.
Absatz nach „Antwort“

quote:
Als er sie wieder öffnete, stand sein Entschluss fest.
Er senkte den Lauf der Waffe, öffnete den Kasten, legte den Revolver hinein, und reichte ihn an Bruce zurĂŒck.
„Tut mir leid, aber diesen Auftrag kann ich nicht erledigen“.
kein Komma nach „hinein“
der letzte Punkt gehört vor die AusfĂŒhrungszeichen.


quote:
Bruce stieß verĂ€chtlich Luft durch seine NasenflĂŒgel. Dann klappte er rasch die Kiste auf, entnahm den Revolver, richtete ihn auf Linda.
Er hat löchrige NaseflĂŒgel? Misslungenes Piercing?

quote:
Mit einem trockenen Husten löste sich der Schuss. FĂŒr einen Bruchteil einer Sekunde drehte sich Norman fassungslos zu Bruce um, der lĂ€ssig mit der Waffe in der Hand dastand. Ein zynisches LĂ€cheln umspielte seine Mundwinkel.
Hustende Waffen??


„Tut mir wirklich leid, mein Lieber, aber nur die Besten verdienen die goldene Nadel. FĂŒr Amateure wie Sie, ist in dieser Liga kein Platz“.
kein Komma nach „wie Sie“


„Normen!“, durch einen Nebel aus Fassungslosigkeit und Wut, hörte er Lindas Stimme. Sie stand da als wĂ€re nichts geschehen. Alle Angst schien aus ihrem Gesicht gewichen zu sein. Herablassend schaute sie ihn an.
Absatz nach „Normen!“
Kein Komma nach „Wut“
Komma nach „stand da“
Kein Absatz nach „schaute sie ihn an“, dafĂŒr lieber einer von „Herblassend“.

quote:
„Platzpatronen Normen, wirklich schade, mein Liebster, ich hatte mehr von Dir erwartet“.
Komma nach „Platzpatronen“
dir klein
Besser diesen Kettensatz in zwei oder drei SÀtze auflösen.

quote:
UnglÀubig betrachtete er sie. Dann sah er es. Dort, wo eben noch eine silberne Nadel in ihrem Kleid steckte, befand sich nun eine, die mit Edelsteinen besetzt war, und der von Bruce zum Verwechseln Àhnlich sah.
kein Komma nach „bestezt war“
Inhalt: Es dĂŒrfte schon knifflig gewesen sein, die silberne Nadel am SpaghettitrĂ€ger anzustecken, aber die jetzt in Zauberkunstschnelligkeit (oder hat der Schuss auch eine Nebelmaschine ausgelöst?) gegen die Diamant-Nadel zu tauschen, ist praktisch unmöglich.

quote:
„Aber wie mein Partner Bruce schon sagte“, ergĂ€nzte sie eiskalt, „nur die Besten
.“
Besten 
 (es sind drei Punkte und ein Leerzeichen muss davor)

quote:
Noch bevor sie den Satz beendet hatte, zog sie blitzschnell eine 6mm Parabellum aus ihrer Handtasche, legte kurz auf Normen an, und traf zielsicher.
kein Komma nach „Normen an“
keine Leerzeile hier davor
eine 6-mm-Parabellum


__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalÀsst (Klaus Klages)

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