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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Nur ein Job
Eingestellt am 12. 04. 2003 16:41


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Markus Veith
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2000

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In der Nacht hatte es geschneit. Niedrige SchneewĂ€lle fassten gestreute Pfade ein. Aus der Trauerhalle dröhnte Orgelspiel. Leute, die drinnen keinen Platz bekommen hatten, standen auf dem Vorplatz beieinander. Herren in dunklen MĂ€nteln. Damen mit BlumenstrĂ€ußen. Sie schauten sich nicht an. Ihre Atemschwaden sprachen von Erinnerungen.
In einiger Entfernung, an der erhöhten Wegkreuzung bei Feld 7, warteten zwei MĂ€nner neben einem Bagger. Der JĂŒngere lehnte sich an das warme Blech. "Alle TrĂ€ger qualmen wie Schlote", murmelte er in seinen Schal.
Am Seiteneingang hĂŒllten sich sechs Greise in graue Schwaden. Ihre Zylindern und Handschuhen hielten sie noch in den HĂ€nden. Sie ließen ein FlĂ€schchen kreisen.
"Raucher, Alkis, und nicht unter sechzig", folgte Felix seinem angefangenen Gedanken. "Vielleicht sind das Grundvoraussetzungen. Und alle sehen gleich aus. Kannst du die auseinanderhalten?"
Klemens, der Ă€ltere der beiden, fixierte die TĂŒr zum TrĂ€gerraum. "Nö", nuschelte er an seiner Camel vorbei.
Unter einem Vordach standen fahrbare Metallgestelle, ĂŒberladen mit Blumengestecken und KrĂ€nzen. Stoffschleifen bekundeten Beileid. Ein Holzschild lag dabei, bedruckt mit einem Namen in gotischen Lettern.
Christa
Krampe

"Die war gar nicht so alt", sagte Felix.
"Vierzig."
"Hast du nachgeschaut?"
"Nein." Klemens warf die Kippe weg. In der Halle war das Lied verstummt. "Schmidtchen soll bloß voranmachen."
Gustav Schmidt, von seinen Kollegen Schmidtchen Schleicher genannt, hatte den Job, den Trauerzug ans Grab zu fĂŒhren. Gustav maß fast zwei Meter, wovon seine Beine die HĂ€lfte auszumachen schienen. Trotzdem schlich er in einem Tempo ĂŒber den Friedhof, das selbst Schnecken hĂ€tte verwirren können. Wegen der alten Leute, wie er sagte. Dass die anderen beim Laufen einzuschlafen drohten, die TrĂ€ger bei steileren Wegen MĂŒhe hatten den Sargwagen zu halten und seine Kollegen mit ihrer Arbeit in Verzug gerieten, störte ihn nicht die Bohne. Trotz Beschwerden schlich Schmidtchen unbeirrt fort. BedĂ€chtig, lahmarschig. Wie ein altersschwacher Bischof. Vielleicht genoss er es, wenn Menschen ihm folgten.
"ZĂŒnd dir ruhig noch eine an. Wangel predigt."
Der Ältere verdrehte die Augen. "Verlauster Messdiener." Er griff in seine Latztasche. "Das auf 'nem Freitag."
Sein jĂŒngerer Kollege wechselte von einem Bein aufs andere. Unter ihm knirschten seine Tritte das Profil in den Schnee. "Kam die aus Merlen?"
Klemens, der im Ort wohnte, nickte und stieß den Qualm durch die Nase. Das Feuerzeug verschwand in der Hosentasche.
Ein leises Klingeln ertönte. Die TrĂ€ger warfen ihre Kippen weg und eilten in die Halle. Kurz darauf erschienen die Greise von der anderen Seite, zwischen sich den Wagen mit dem Sarg. Dahinter Pfarrer Wangel, gefolgt von einem langen Schweif Angehörige und TrauergĂ€ste. Gustav ging an der Spitze Fuß um Fuß den gestreuten Weg hinunter.
"Das kann man ja nicht mit ansehen", knurrte Klemens und trat energisch vor. Felix fuhr zusammen, als sein Kollege einen schrillen Pfiff ausstieß. TrĂ€nentrĂŒbe Gesichter wandten sich zu ihnen um. Auch Gustav. Klemens klatschte Außen- und InnenflĂ€che seiner HĂ€nde aneinander. Der Vorgeher verstand die Geste, doch seine einzige Reaktion war ein missbilligendes KopfschĂŒtteln. Empörte Blicke unter den Angehörigen. Ein Herr mittleren Alters, der gleich hinter dem Pfarrer ging, schien sogar die ZĂ€hne zu fletschen, als er sah, wer da die allgemeine Trauer gestört hatte.
Klemens wandte sich um. "Pissnelke", stieß er aus und spuckte ein gelbes Loch in den Schnee. "Na, komm. Lass uns."
Der JĂŒngere trottete zur Halle, um weitere KrĂ€nze heraus zu holen und sie an den Wagen zu hĂ€ngen. ‚Das gibt Ärger', dachte er bei sich. Klemens fuhr den Bagger vor und Felix koppelte den Karren an. Sie mussten einen weiteren Wagen holen, da der eine fĂŒr die Blumenmenge nicht ausreichte. Dann rollten sie los.

Ein alter Mann saß auf einer Bank gegenĂŒber eines Grabes auf Feld 25, auf dessen Stein ‚Klaushoff' stand. Darunter war ‚Wilma' und zwei Daten eingemeißelt, rechts daneben eine FlĂ€che ausgespart. Die Lippen des alten Herrn bewegten sich stumm. Hin und wieder lĂ€chelte er.
Dröhnen nÀherte sich. In einem Seitenweg kam der Bagger zum Stehen. Klemens hatte einen Umweg genommen und war der Friedhofsordnung entsprechend langsam gefahren. Trotzdem war dieses GrÀberfeld, abgesehen von dem alten Herrn, noch völlig vereinsamt.
Felix stand auf dem Trittbrett hinter der Fahrerkabine. Er hatte seinen Kollegen nicht zur Rede gestellt, was er sich bei seinem Benehmen gedacht hatte, denn im Grunde hatte Klemens ja recht: In einer halben Stunde begann die nĂ€chste Trauerfeier. Aber - Himmel! Ein Friedhof ist kein Fußballplatz und ein Trauerzug keine Mannschaft, die man zu mehr Leistung anfeuert. So kannte Felix ihn gar nicht.
Klemens blieb in seiner Fahrerkabine sitzen und schĂŒttelte den Kopf. Felix klopfte hinter ihm an die Scheibe und deutete zur Allee des Hauptwegs hinĂŒber. Dort kam die Kolonne, trĂ€ge wie eine große, schwarze Raupe. Und noch bestimmt zweihundert Meter vom Grab entfernt.
Der Ă€ltere TotengrĂ€ber kletterte aus seinem Bagger. "Der macht mich krank, der Freier!" wetterte er. Felix stieg von der schmalen Plattform herunter. Er musste grinsen, obwohl auch er sich Ă€rgerte. Angehörige haben es nicht gerne, wenn noch wĂ€hrend der Beerdigung der Bagger vor ihrer Nase parkt. Vielleicht halten sie die Stahlsschaufel fĂŒr eine Art Scharfrichterbeil. In ihren Augen ist jeder ein dunkler Geselle, der wie auch immer dem Tod zur Seite steht. Als ob die Verstorbenen noch spĂŒren könnten, wenn die Erde sie belastet. Jetzt mussten sie wie Wegelagerer im Verborgenen warten, bis alles vorbei war.
Der GĂ€rtner, der die Grabbepflanzungen pflegte, hatte Felix von einem MĂŒtterchen erzĂ€hlt, das sich strikt geweigert hatte, die Hecke aus BerberisstrĂ€uchern an der Gruft ihres Mannes zu dulden. "Die pieken meinem Mann ja in die Seite." - Was sollte man da entgegnen? Und er selbst hatte mal einer Witwe eine Grabstelle fĂŒr den verstorbenen Gatten verkaufen mĂŒssen. "Bitte nicht direkt in der Sonne. Mein Mann vertrĂ€gt keine Hitze." - Er musste sich fest in die Backe beißen, denn es handelte sich um eine Urnen-Bestattung. Nur mit MĂŒhe konnte er sich zurĂŒckhalten: "GnĂ€dige Frau, bei allem Respekt, aber ihrem Mann wird es morgen so heiß werden, dass er das bisschen Sonne hier locker wegsteckt."
Der Trauerzug bog ein in den Weg mit der Grube, die Klemens und Felix tags zuvor ausgehoben hatten. In der Reihe von Grabsteinen sah das Loch aus, als habe jemand einen Zahn gezogen und die Wunde mit Kunstrasen garniert. Der Mann, der vorhin so wĂŒtend reagiert hatte, stĂŒtzte eine alte Frau. Ihre verkrampfte Hand knĂŒllte ein Taschentuch. ‚Die Mutter der Toten', nahm Felix erfahrungsgemĂ€ĂŸ an. Jener Mann sah nun auf und entdeckte den Bagger und die TotengrĂ€ber hinter den BĂŒschen. Sofort verĂ€nderte sich seine Miene. Felix versuchte sie zu deuten: Trauer. Ja, auch, aber nicht nur. Abscheu? Zorn? - Herrje, was dachte sich der Kerl? Jemand musste seine Frau oder Schwester doch verbuddeln. Sie taten bloß ihren Job.
Mit gesengtem Haupt wandelte Gustav weiter ĂŒber Feld 25. Seine todernste Miene ließ glauben, seine ganze eigene Familie sei dahingerafft worden und er geleite sie nun zu Grabe.
"Wenn er jetzt losheult, ist er perfekt", sagte Felix grimmig.
Klemens nickte. An seinem Kiefer traten Muskeln vor. Die FĂ€uste hielt er in die HĂŒften gestemmt. Seine Beine zuckten. Er sah aus, als wolle er jeden Moment zu Gustav hinĂŒber rennen, um ihm die Fresse zu polieren. Plötzlich dröhnte seine Stimme ĂŒber die GrĂ€ber hinweg. "LASS GEHEN, DU TRANTÜTE!!"
Gustav, Felix, der Alte auf der Bank, Pfarrer Wangel, die SargtrĂ€ger, die Gesellschaft, jeder zuckte zusammen. Nur nicht der Mann, der sie die ganze Zeit mit diesem seltsamen Blick im Visier hatte. Als habe er mit Klemens erneuter Störung gerechnet wie mit einem Einspruch wĂ€hrend einer Hochzeit: "Wer gegen diese Bindung ist, der möge nun sprechen oder fĂŒr immer schweigen."
Der Mann löste sich von der entsetzten, alte Frau an seinem Arm, und schritt energisch los, wutentbrannt wie ein Stier, stracks auf die beiden TotengrÀber zu.
"Komm, Arschkrampe, wag es nur", hörte Felix das Knurren seines Kollegen, wĂ€hrend er verwirrt dem schnaubenden Gesicht des sich NĂ€hernden entgegen starrte. Da wurde dieser von einer jĂŒngeren Frau gebremst - ‚Schwester oder SchwĂ€gerin', kombinierte Felix schnell - die sich direkt hinter der Mutter aus dem Trauerzug gelöst hatte und dem Verwandten nachgeeilt war. Sie hakte sich unter seinen Arm, bremste ihn, riss ihn herum und redete leise auf ihn ein. Eine ganze Weile lang.
Felix verstand kein Wort aus dem verhaltenen Zischen der Frau, sah nur das wutunterdrĂŒckte Mienenspiel und Zittern des Mannes, hörte nur Klemens' angespanntes Atmen neben sich. Er traute sich nicht, seinen Kollegen jetzt anzusehen. Irgend etwas ging hier vor sich. Es hatte weniger mit Schmidtchen Schleicher zu tun, als er gedacht hatte, und er war sich nicht sicher, ob er es genau wissen wollte. Am liebsten hĂ€tte Felix sich verkrochen, sich zu dem Opa auf die Bank gesetzt und mit ihm ĂŒber das Wetter geplauscht.
Die Trauergemeinde gaffte völlig verwirrt zu dem Paar. Es dauerte eine ganze Weile, bis die Frau den Mann endlich wieder zurĂŒck fĂŒhrte. Irgendwie hatte sie ihn bĂ€ndigen können, vielleicht nur notdĂŒrftig. Die alte Mutter nickte ihrer Tochter dankbar zu und Pfarrer Wangel gab Gustav einen Wink, den dieser erst nach einer Wiederholung verstand.

Die TrĂ€ger erledigten ihre Arbeit und entfernten sich mit dem leeren Sargwagen. Gustav ging mit ihnen. Im VorĂŒbergehen warf er Klemens einen giftigen Blick zu. "Leck mich!" murmelte dieser nur und beließ es dabei.
Der Pfarrer ließ sich noch ein bisschen beim Reden zuhören. Endlich schaufelten oder warfen die TrauergĂ€ste ihre AbschiedsgrĂŒĂŸe auf den Sarg und verzogen sich langsam Richtung Ausgang. Die junge Frau und die Mutter nahmen mit dem Mann in ihrer Mitte einen Weg, mit dem sie Klemens weit umgingen.
Der Baggerfahrer lenkte in den Weg mit dem nun verlassenen Loch. Felix ging vor, um den Zierrat und die Laufrahmen aus Aluminium wegzurÀumen.
"Kanntest du sie gut?"
Klemens zog die Nase hoch, hob die Schultern, ließ die HĂ€nde dabei in den Taschen. Die Zigarette wippte in seinem Mundwinkel. "Wenn die Christa den Gustav so vor sich herschleichen gesehen hĂ€tte ... in den Hintern hĂ€tte sie dem getreten, das kann ich dir sagen." Er rieb sich die Augenwinkel. "Scheiß Rauch", knurrte er und drĂŒckte seinem jĂŒngeren Kollegen den Eisenpinn in die Hand, mit dem man die Verschalungen löste, die die WĂ€nde des Grabes stabil hielten. "Machst du das heute mal? Bitte."
Wortlos nahm Felix den Pinn und ließ sich im Loch auf den Sarg hinunter. Er merkte, dass er sich behutsamer als sonst auf dem Holz bewegte, eine Handbreit ĂŒber dem Körper einer ihm fremden Toten.
Als Felix wieder heraus war, ließ Klemens Erde in das Grab fallen. Nach und nach verschwand der Sarg. Wie unter einer Decke. Mit der Baggerschaufel drĂŒckte er die Erde in die ZwischenrĂ€ume. Die Lippen des Ă€lteren TotengrĂ€bers bewegten sich stumm. Hin und wieder lĂ€chelte er.

April 2003

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"Ich wollte der Welt nur ein einziges Wort sagen. Da ich es nicht konnte, wurde ich Schriftsteller." - Stanislaw J. Lec

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Andrea
???
Registriert: Aug 2000

Werke: 21
Kommentare: 375
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Hi Markus!

Eine gute Geschichte mit sehr starken Bildern; der Trauerzug ist vor meinen Augen vorĂŒbergezogen. Allerdings weichst du manchmal sehr weit von der Kernhandlung ab – vielleicht könntest du einige Details, einige NebenerzĂ€hlungen (den alten Mann vor dem Grab von Wilma Klaushoff, die Dönekes) kĂŒrzen oder streichen, damit man sich mehr auf Klemens konzentriert.

Man liest sich,

Gruß
Andrea

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Andrea Rohmert

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Markus Veith
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2000

Werke: 115
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Hallo, Andrea! Schön, dich mal wieder zu lesen.

Du hast recht, obwohl ich mich fast wundere, dass du mich nicht mehr auseinander genommen hast, als ich es vielleicht getan hÀtte. ;-)
Ich wollte mit "Bloß ein Job" versuchen, eine Geschichte zu schreiben, die wenig ĂŒber ihre wirkliche Handlung verrĂ€t, gerade so viel im Unklaren lĂ€ĂŸt, dass sich ein Leser aufgefordert fĂŒhlt, den fehlenden Hintergrund selbst auszumalen. Ich bin immer noch arg im Unklaren, ob es mir gelungen ist, ob ich nicht zu viel weggelassen und zu viel an ĂŒberflĂŒssigen Stellen gelassen habe. Bei dem alten Herrn habe ich mir viel gedacht. Doch bevor ich diese Gedanken Ă€ußere, möchte ich gerne einige andere Meinungen lesen.
Mit literarischen GrĂŒĂŸen
Markus Veith
PS.: Hast du Lust zur Lesung am 11. Mai zu kommen? Da will ich die Geschichte auch mal ausprobieren.

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 1
Kommentare: 1405
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Hallo Markus,

ich bin nicht dahinter gekommen, was du dir bei dem alten Mann gedacht hast. ErklÀrst du es mir?

Irgendwo geht Clemens mit "gesengtem" Haupt herum, das war vermutlich nicht deine Absicht.

Sonst: wunderbare Geschichte!

Gruß,
Gabi

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Markus Veith
Routinierter Autor
Registriert: Nov 2000

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Kein Problem, Gabi.

Was das gesengt betrifft - klar, er hat sich nicht seinen Kopf verbrannt. Da hat sich ein Tippfehler eingeschlichen.
Ich bin inzwischen wirklich unschlĂŒssig, ob ich das mit dem alten Mann nicht wirklich Ă€ndern sollte, obwohl ich es zunĂ€chst fĂŒr einen recht rĂŒhrenden Gedanken halte. Ich wollte eine Art ParallelitĂ€t zwischen ihm und dem TotengrĂ€ber dadurch erreichen, dass ich die SĂ€tze. "Die Lippen des alten Herrn bewegten sich stumm. Hin und wieder lĂ€chelte er." so Ă€hnlich klingen ließ wie die letzten SĂ€tze des Textes, dann aber aus der Sicht von Klemens. Mir gefiel der Gedanke, dass Klemens in einigen Jahren dort genauso wie dieser alte Mann dort an dem Grab sitzen könnte, in stiller Zwiesprache mit seiner einstigen Geliebten.
Markus


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"Ich wollte der Welt nur ein einziges Wort sagen. Da ich es nicht konnte, wurde ich Schriftsteller." - Stanislaw J. Lec

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 1
Kommentare: 1405
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Oh ja, tatsÀchlich ein schöner Gedanke. Aber vielleicht ein wenig zu weit auseinander in dem langen Text.
Oder ich habe nicht konzentriert genug gelesen.

Gruß,
Gabi

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