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Leselupe.de > Ungereimtes
Nur ein Kind - Kindheit, Freiheit, Gleichheit
Eingestellt am 14. 01. 2005 17:36


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dasZottel
???
Registriert: Nov 2004

Werke: 23
Kommentare: 28
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Ein Kind ward geboren
Frei und gleich an Würde,
So sagte man.
Es war schwarz
Es war arm
Und es hungerte.

Ein Kind wurde älter
Frei und gleich an Rechten,
So sagte man.
Es blieb schwarz
Es blieb arm
Und es hungerte.

Wie wagt man auszusprechen:
Alle wären frei und gleich
An Würde und Rechten geboren,
Wenn es doch nicht weiß,
Wie man Welt und Mensch
Und Würde und Freiheit schreibt.

Ein Kind gebar Kinder
Sie seien frei und gleich,
So sagte man.
Sie waren schwarz
Sie waren arm
Und sie hungerten.

Kinder starben tausendfach
Mit Ehr und Würde,
So sagte man.
Sie hatten kein Grab
Sie wurden zu Aas
Und man vergaß sie.

Wie wagt man auszusprechen:
Alle wären frei und gleich
An Würde und Rechten geboren,
Wenn doch Hungernde überwiegen,
Wenn doch erneut das Geld siegt,
Wenn doch Millionen sterben - ohne Grab.


__________________
Wer sagt, er lese Gedichte, um sich daran zu erfreuen, lügt. Wer sagt, er lese Gedichte, ohne sich daran zu erfreuen, lügt ebenfalls.

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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo dasZottel,

ich gebe dir gerne noch einmal eine 8. Hier wie dort ein gutes Gedicht.

LG
Sandra

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