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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Nur eine Fata Morgana
Eingestellt am 09. 09. 2005 20:44


Autor
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Aljechin
gesperrt
Wird mal Schriftsteller

Registriert: Aug 2005

Werke: 3
Kommentare: 12
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Der Motor begann zu stottern. Der gemietete Jeep sch├╝ttelte sich wie ein unwilliges Pferd und blieb schlie├člich stehen. Nach einem Blick auf die Tankanzeige stie├č Nadia w├╝ste Beschimpfungen aus. Der Vermieter des Jeeps hatte ihr entweder absichtlich nicht genug Sprit in den Tank getan, um einen gr├Â├čeren Profit zu machen, oder er hatte den ├╝blichen Gepflogenheiten dieses Landes gem├Ą├č, nur nachl├Ąssige Sorgfalt angewendet. Hier im Land der Sonne, des Sandes und des ├ľls hatte sie schnell feststellen m├╝ssen, dass Sorgfalt nicht gerade eben zu den Tugenden arabischer B├╝rger geh├Ârte - oder ihr waren bislang die einzigen Schluderer, Schlamperer, T├Âlpel und Dilettanten begegnet, die Saudi-Arabien zu bieten hatte.
Seufzend versuchte sie einige Male den Motor zu starten, doch vergebens. Er verweigerte den Dienst, solange seine Brennkammern nichts zum verdauen bekamen.
Es war hei├č. Sie stand mitten in der W├╝ste. Nach einem Blick auf den Kompa├č, ├Âffnete sie - zumindest mit ihren Navigationsk├╝nsten - zufrieden die T├╝re und stieg aus. Hinten am Jeep hingen zwei Benzinkanister. Sie hoffte, dass wenigstens einer davon prall gef├╝llt war. Doch sie wurde j├Ąh entt├Ąuscht. Beide Kanister enthielten nicht einen einzigen Tropfen Benzin.
Abermals ungehemmt vor sich hin fluchend, trat sie gegen den Reifen. So etwas Unverantwortliches wie den Vermieter des Jeeps hatte sie auf ihren ganzen Reisen noch nicht erlebt; und sie war schon weit gereist. Nicht einmal in Marokko, wo sie auf einem einfachen Mattenlager zwischen K├Ąfer, Spinnen und Skorpionen ├╝bernachten mu├čte, hatte sie eine solche Unzuverl├Ąssigkeit erleben m├╝ssen. Sie war nicht zimperlich und schon gar nicht, wenn sie sich im Urlaub befand. Da gen├╝gte ihr schon eine l├Âchrige H├Ąngematte, ein klappriger, stinkender Esel oder die k├Ąrgliche Mahlzeit eines armen Bauern. Sie pa├čte sich gern den Umst├Ąnden an, aber etwas derartiges war ihr noch nie passiert. Mehrmals hatte sie den Vermieter darauf angesprochen, ob genug Benzin in den Tanks w├Ąre, um damit ihr Tagesziel erreichen zu k├Ânnen - Fragen, die der sich ├╝beraus freundlich gebende Mann mit hektischen Verbeugungen und st├Ąndig wiederholenden Na'am, aiwa oder mish mushkila bejahte. Unbedarft war sie losgezogen und hatte zu ihrer Schande darauf verzichtet, die Spritvorr├Ąte pers├Ânlich zu kontrollieren.
Sie h├Ątte sich auch einer Safarigruppe anschlie├čen k├Ânnen, doch organisierte Touren waren ihr schon immer zuwider gewesen. Seit vielen Saisonen praktizierten Spontaneit├Ąten, absichtlichen Stops an teuren Einkaufs- und Einkehrm├Âglichkeiten und die Besichtigungen bereinigter und besch├Ânigter Sehensw├╝rdigkeiten hatte sie noch nie etwas abringen k├Ânnen. Sie unternahm lieber Touren auf eigene Faust - auch mit dem Risiko in den letzten L├Âchern zu landen, oder ohne Benzin mitten in der W├╝ste stehen zu bleiben.
Abermals seufzend lehnte sie sich an den Wagen und blickte sich um. Wohin sie auch blickte, die Umgebung bis hin zum Horizont bestand aus Sand, D├╝nen und nochmals Sand. Die Sonne brannte erbarmungslos vom Himmel, so dass sie ihren Strohhut vom Beifahrersitz nahm und ihn sich aufsetzte. Einzig um den Wasservorrat hatte sie sich selbst gek├╝mmert und der bestand derzeit noch aus einer halbvollen Wasserflasche. Normalerweise h├Ątte sie in den Abendstunden ihr Ziel erreichen sollen, so dass eine Wasserflasche vollkommen gen├╝gt h├Ątte. Doch nun w├╝rde sie verdurstet sein, bevor ├╝berhaupt jemand auf die Idee kam, nach ihr zu suchen. Sie hatte es in ihrer Angewohnheit unterlassen, Hotelzimmer zu buchen, oder irgend jemanden ├╝ber ihre bevorstehende Ankunft informiert. Bis zu diesem Augenblick hatte das auch immer reibungslos funktioniert - nun sollte ihr es offenbar zum Verh├Ąngnis werden.
Sie wu├čte, dass sie verloren war, wenn sie versuchen w├╝rde, sich zu Fu├č auf den Weg zu machen. Der Kompa├č war fest im Wagen integriert und ihr fehlte das Werkzeug, um das Ger├Ąt auszubauen. Ohne ihn w├╝rde sie sich sicherlich nur im Kreis bewegen und nach Tagen eher ihren Jeep wiederfinden, als Ansiedlungen oder gar eine Oase.
Mit einem weiteren Seufzer setzte sie sich wieder in den Wagen zur├╝ck - der einzige schattige Platz weit und breit - und versuchte ├╝ber eine L├Âsung nachzudenken. In ihrer Dummheit - mu├čte sie sich schon schelten - hatte sie sogar auf ein Funkger├Ąt verzichtet. Sie war demnach auf sich allein gestellt und aus dieser prek├Ąren Situation konnte sie sich demnach nur selbst erl├Âsen. Aber wie?
Schreien w├╝rde so wenig n├╝tzen wie ein Feuer, wenn sie Brennmaterial gehabt h├Ątte. Sie bezweifelte, dass die karge Ausr├╝stung des Jeeps Leuchtraketen oder ├Ąhnliches beinhaltete. Was sollte sie demnach tun?
Warten, kam als einzige M├Âglichkeit heraus. Sie mu├čte ausharren, bis der Vermieter seinen Wagen vermi├čte und das konnte im g├╝nstigsten Fall eine Woche sein. Solange hatte sie den Jeep gemietet. Aber solange w├╝rde sie nicht durchhalten k├Ânnen. Das Wasser reichte nicht solange und auch ihr Proviant w├╝rde vorher aufgebraucht sein.




Warten war aber das einzige, was sie tun konnte. Warten auf ein Wunder; auf einen barmherzigen Engel, der sie vor dem Tod durch Verdursten, Verhungern oder dem Tod durch Hitzschlag rettete.
Warten - das Einzige war ihr ├╝brig blieb.
Sie lehnte sich zur├╝ck, legte den Kopf auf die R├╝ckenlehne und schlo├č die Augen. Bereits jetzt klebte ihr die Kleidung schwei├čnass am Leib und sie besa├č einen trockenen Gaumen. Doch sie unterdr├╝ckte der Versuchung einen gro├čz├╝gigen Schluck aus der Flasche zu nehmen.
Warten - mehr konnte sie nicht tun.
Nach schier unendlichen Stunden der stehenden Hitze brach die Nacht ├╝ber sie herein und Nadia wickelte sich in allem, was ihre Koffer und Taschen zu bieten hatten. Es wurde bitterkalt und sie w├╝nschte sich beinahe jede Sekunde, jedem Atemzug ein w├Ąrmendes Feuer oder zumindest eine hei├če Tasse Kaffee, die ihren knurrenden Magen wenigstens ann├Ąhernd beruhigte. Der Proviant war weitgehend aufgebraucht und in der Flasche befanden sich gerade noch ein paar Schl├╝cke, die sich Nadia f├╝r den hei├čen Tag aufheben wollte. Ihre Bitten und ihr stummes Flehen wurde jedoch nicht erh├Ârt. Vor Schlottern konnte sie kaum schlafen. Ersch├Âpfung, M├╝digkeit, Durst und Hunger entfachten Halluzinationen vor ihren Augen. In der Ferne konnte sie das Glitzern von Oasen erkennen, das Trampeln von Hufen oder das Rauschen k├╝hler B├Ąche. Doch sie wu├čte, dass diese Empfindungen nur von ihrem Gehirn produziert wurden und dass sie nicht darauf hereinfallen durfte. Sie durfte den Wagen nicht verlassen, um sich auf die Suche nach den Wildb├Ąchen zu machen, so stark der Drang danach auch war. Denn dann war sie verloren.
Ein neuer Tag brach heran und noch immer lie├č der rettende Engel auf sich warten. Die Sonne stieg immer h├Âher am Himmel, brannte immer erbarmungsloser herunter und irgendwann glitt Nadia in einen Zustand der Halbbewu├čtlosigkeit. Sie bemerkte zwar wie es wieder Nacht wurde, aber ihre Gedanken, ihre Empfindungen und ihre Bed├╝rfnisse schienen eingeschlafen zu sein. Ihre Vorr├Ąte waren aufgebraucht und nun wartete Nadia nur noch auf die Erl├Âsung - diesmal nicht mehr auf einen Rettungsengel in Gestalt eines Menschen sondern in Gestalt eines wahrhaftigen Engels mit leuchtender Aura und gro├čen Fl├╝geln, die sie lautlos in den Himmel tragen w├╝rden.
Als sie irgendwann wieder zu sich kam, fand sie sich nicht mehr in ihrem Wagen vor. Sie lag ausgestreckt auf dem Boden, fest eingewickelt in wolkenweiche H├╝llen und Dunkelheit, die von einer fernen Lichtquelle nur ged├Ąmpft erhellt wurde. Dass sie in einem Zelt lag vor dem ein gro├čes Feuer brannte, realisierte sie nicht. Unweit von ihr konnte sie Bewegung ausmachen, eine gro├če Gestalt richtete sich auf und begab sich auf sie zu. Nadia versp├╝rte weder Angst noch Erleichterung. Sie lag einfach da und lie├č es auf sich zukommen. Sie konnte ohnehin nichts anderes tun. Die H├╝llen waren so fest um ihren K├Ârper gewickelt, dass sie sich nicht zu bewegen vermochte. Sie konnte nicht einmal das Glitzern der Sterne sehen, aber vermutlich sah man im Himmel die Sterne nicht mehr, sagte sie sich im Stillen.
Etwas zerrte an ihr und erl├Âste sie von den festen H├╝llen. Sie konnte freier atmen, ihre Gliedma├čen leichter bewegen und f├╝hlte sich beinahe schwerelos. Sie nahm einen tiefen Atemzug und begr├╝├čte das k├╝hle Etwas, das sich wenig sp├Ąter auf ihre Stirn legte und gem├Ąchlich ├╝ber ihr ganzes Gesicht wanderte. Immer wieder entfernte sich das wohltuende Gef├╝hl, nur um kurze Zeit sp├Ąter erfrischender und wohltuender denn je zur├╝ckzukehren. Es bedachte ihren Hals, ihre Schulter, ihre Brust, ihren Bauch und ihre Beine. Mit jedem Mal, das dieses Etwas frischer und wohltuender zu ihr zur├╝ckkehrte, realisierte sie die angenehmen Ger├╝che mehr und mehr, die von diesem Etwas ausgingen. Es roch nach Minze, nach Jasmin und Lavendel, aber auch nach Kamille und anderen Ger├╝chen, die sie nicht zu differenzieren vermochte. Das Etwas war weich und schmiegte sich ihren K├Ârperformen an. Es streichelte ihre Haut, liebkoste sie auf angenehme Weise und reaktivierte ihre Wahrnehmungen und Empfindungen. Sie regte sich vorsichtig, als das Streicheln auch ihre inneren Sinnesorgane anregte. Sie ├Âffnete ihre Lippen einen Spalt und schon flo├č ein Hauch von diesem angenehmen Duft in ihren Mund. Ihre Zunge leckte ├Âligen Geschmack von ihren Lippen. Ein Geschmack, der beinahe jede einzelne ihrer Zellen reanimierte, der ihnen sagte, dass sie noch zu etwas n├╝tze waren. Sie geno├č das z├Ąrtliche Streicheln ├╝ber ihre Haut und lie├č sich g├Ąnzlich in dieses Gef├╝hl fallen. Sie begr├╝├čte jede einzelne dieser Ber├╝hrungen, als stammten sie von einem von ihr leidenschaftlich geliebten Mann. Sie lie├č sich fallen, geno├č jede dieser Ber├╝hrungen und je dem├╝tiger sie sich den Liebkosungen hingab, desto mehr begann ihr Inneres sich zu regen. Tief in ihrem K├Ârper schickten mikroskopische Nervenenden hauchzarte elektronische Entladungen durch ihren K├Ârper, wie das Reanimierungswerkzeug eines Notarztes. Wie kleine Blitze schossen die Entladungen entlang der Nervenbahnen und weckten den Rest ihres K├Ârpers. Nach und nach begriff Nadia, dass sie gar nicht gestorben war, sondern sich in einem Wachtraum befand. Wo sie war und was mit ihr geschah, realisierte sie in diesem Moment allerdings noch nicht. Sie geno├č den Gedanken, noch am Leben zu sein, ohne daran zu denken, dass sie eventuell noch in der W├╝ste festsa├č und den letzten Halluzinationen erlag, bevor sie endg├╝ltig ins Jenseits hin├╝berglitt. Sie geno├č den Gedanken, liebkost, gestreichelt und von anregenden Ger├╝chen umschmeichelt zu werden. Sie geno├č den Gedanken, im Schutz von irgend etwas oder irgend jemandem zu sein und sie geno├č den Gedanken, die prickelnden Stromst├Â├če aus ihrem Inneren ungehemmt auskosten zu k├Ânnen. Sie verfolgte die Wahrnehmungen dieses Etwas, das ein kleiner zusammengefalteter, in einer L├Âsung getr├Ąnkter Stoffballen h├Ątte sein k├Ânnte, aber auch ebenso eine kleine Wolke, die sich vom Himmel zu ihr herab gesenkt hatte. Sie verfolgte die Ber├╝hrungen, begr├╝├čte sie und bemerkte begl├╝ckt, dass mit jeder Ber├╝hrung, die Intensit├Ąt der Stromst├Â├če st├Ąrker wurde.
Das Prickeln in ihrem Inneren verst├Ąrkte sich mehr und mehr, so dass sie glaubte, bald inmitten eines starken Gewitters zu sein. Die Anspannung in ihrem K├Ârper verh├Ąrtete sich immer mehr und sie f├╝hlte, wie ihr Pulsschlag anstieg, ihr Atem schneller ging und die Elektroentladungen auch kleine Blitzlichtgewitter vor ihrem geistigen Auge projizierten. Obwohl sie sich in ihrem Zustand nicht erkl├Ąren konnte, was genau mit ihr geschah, lie├č sie bereitwillig jede Gef├╝hlswallung ├╝ber sie kommen. Es geschah einfach f├╝r sie; und einzig dies war die Realit├Ąt f├╝r sie.
Das Etwas wanderte von ihren Beinen wieder h├Âher, ├╝ber ihre Schenkel, ihrem Bauch und ihrer Brust zu ihrem Gesicht. ├ľlige Fl├╝ssigkeit blieb auf ihren Lippen h├Ąngen. Nadia leckte sie durstig ab und begr├╝├čte das Gef├╝hl, dass allein der Geschmack dieser Fl├╝ssigkeit weitere Entladungen durch ihren K├Ârper rasen lie├č. Das Etwas wanderte zur├╝ck zu ihrer Brust, umschmeichelte ihren Busen, ihren Bauchnabel, ihre H├╝ften und ihre Schenkel. Es bedachte ihre Knie und ihre Kn├Âchel mit einer prickelnden Erfrischung, die abermals neuen Schwung in ihre ohnehin schon stark ├╝berlasteten Nervenenden brachte. Mit jeder weiteren Ber├╝hrung steigerte sich die Erregung ihrer Nerven. Immer mehr und immer st├Ąrker, bis sie schlie├člich zu explodieren drohten. Jede Faser ihres K├Ârpers schien sich pl├Âtzlich wieder daran zu erinnern, dass es lebendige Masse war. Ihre Muskeln zuckten, ihr Leib quoll im schnellen Rhythmus an und sank ebenso rasch wieder in sich zusammen, nur um wieder bis an die Grenze des Belastbaren anzuschwellen und erneut zusammenzusinken. Schier unz├Ąhlige Male, in denen ihre Nerven, ihr Fleisch, ihr Herz und auch ihre Gedanken verr├╝ckt spielten. Nadia glaubte, im Anflug von grenzenlosem Wahn, eine Gestalt vor sich zu erkennen, die sich weit ├╝ber sie gebeugt hatte, die H├Ąnde nach ihr ausgestreckt und mit gro├čen dunklen Augen anblickend. Sie b├Ąumte sich auf, warf sich den Liebkosungen dieses Stoffballens oder der Wolke entgegen, aus Angst, sie zu verlieren, wenn sie ihm/ihr nicht entgegen trat. Ihr K├Ârper verselbst├Ąndigte sich, tat was er wollte, warf sich herum, pulste wie ein einziges Herz und sank nach einiger Zeit nur gem├Ąchlich, im Gleichklang ihres pochenden Herzens wieder in sich zusammen. Sie sp├╝rte ihren schnellen Atem, erkannte pl├Âtzlich wie durch einen Geistesblitz, dass die Ber├╝hrungen nicht von einer Wolke stammen konnten und ri├č die Augen auf.
Vor ihr sa├č tats├Ąchlich eine Gestalt, ein Mann, mit gro├čen dunklen Augen, einen kleinen Ballen Stoff in der Hand, von der wohlriechende, ├Âlige Fl├╝ssigkeit troff, die er behutsam in ihren K├Ârper einrieb. Im Hintergrund leuchtete ein gro├čes Feuer und lie├č die zu Z├Âpfen geflochtenen, schwarzen Haare wie eine heilige Aura gl├Ąnzen. Seichter Wind, der zum weitge├Âffneten Zelteingang hereinstrich, plusterte seine wallende Kleidung ein wenig auf. Ein Tuarek - erkannte Nadia sofort und augenblicklich erkannte sie auch, was mit ihr in den letzten Minuten geschehen war. Von Pein ber├╝hrt, wollte sie hochfahren, doch der W├╝stennomade hinderte sie daran. Statt dessen tauchte er den Stoff ein weiteres Mal in die Sch├╝ssel mit der anregenden Fl├╝ssigkeit, legte ihn sorgsam auf ihre hei├če Stirn, zog ein k├╝hles, wei├čes Laken ├╝ber ihren fieberhei├čen, nackten K├Ârper und setzte sich mit einem wissenden Grinsen zur├╝ck.
Entgegen ihrer vorherigen Wut auf den Vermieter, bedankte sie sich nun im Stillen. Seiner Verantwortungslosigkeit war es zu verdanken, dass sie diesen Mann kennenlernen durfte.

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carpe diem

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