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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Nymphe
Eingestellt am 09. 10. 2007 17:31


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Haarkranz
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Registriert: Oct 2006

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Nymphe

Job mußte sich arg zusammenreißen, um nicht an Spuk, Halluzination zu glauben. Was schwerer wog, an seinem Verstand zu zweifeln. Konnte es sein, er träumte? Wer war das bezaubernde Wesen, die entzückende Nymphe, die aus dem Nichts auftauchend, unbedingt mit ihm duschen wollte,Traum? Traum, flehte er, halt mich umfangen, für Wirklichkeit wird sich Erklärung finden.
Stand da, nackt wie Eva, in seinem Badezimmer, sah ihn mit grossen Augen an und sagte: „Ich hörte Wasser rauschen, möchte duschen. Du bist hier, also ist es deine Dusche. Geniessen wir das Bad gemeinsam, oder soll ich verschwinden?“
„Nein warum solltest du, was kann köstlicher sein, als mit dir zu duschen.“ der Job.
„O ja wunderbar, wir waschen uns gegenseitig, ich seh dort die Lotionen vor dem Spiegel. Was ist Massageöl?“
„Ein pflegendes Öl, wird nach der Dusche in die Haut massiert.“
„Massiert ist was?“
„Massieren ist einreiben. Das Öl, mit kreisenden Bewegungen der Hände, sanftem Druck der Finger in die Haut reiben, massieren eben.“
„Machen wir das nach dem Duschen ? Wie nenn ich dich?“
„Mein Name ist Job, schöne Nymphe.“
„Job nenn ich dich? Gut, Job merkt sich leicht. Ich heiße, schöne Nymphe?“
„So nannte ich dich, aber ist es dein Name?“
„Schöne Nymphe ist lang, verglichen mit Job.“
„Sag mir deinen Namen, dann weiß ich wie du heißt.“
„ Meinen Namen, ich überlege, hab ich einen Namen?“
„Lass nur, sag mir wo kommst du her, lebst du?“
„Herkommst, lebst? Das sagt mir nichts. Du meinst wo ich bin? Warum fragst du? Ich bin hier, bei dir.“
„Richtig, seit eben jetzt, doch davor, gestern Abend, voriges Jahr?“
„Voriges Jahr, gestern Abend? Was soll mir das sagen?“
„Das sagt dir nichts? Du sprichst, woher die Sprache?“
„Woher? Die hab ich, wie Hände, Füße, Aug und Ohr, den Leib. Woher die Sprache? Von dir? Ich seh dich an und spreche. Du tust es mir doch gleich?“
„Zu viele Fragen, komm unter die Dusche.“
„Ich frage mich, könnte es sein, ich käme sonstwo her? Ich frag nach deinem Namen, und hab selbst keinen. Was mich erstaunt, wir verstehen uns. Du hörst dich anders an, sagst Worte, die ich nicht kenne, deren Sinn mir aber aufgeht. Dazu bist du ein Mensch wie ich, nur eben männlich. Stimmst überein mit allem was ich kenne. Um zu zeugen musst du das Würstchen vorne steif haben, weiß ich. Nur wie machst du das?“
„Kleines, das mach nicht ich, das machst du.“
„Aber wie soll ich es machen? Ich habe keinen Schimmer. Ich weiß das Stuten, wenn sie rossig werden bluten, die Hengste das von weitem riechen, schreien, toben die Stute bespringen, ihr steifes Ding der Stute in den Leib stoßen, dabei schäumt‘s aus ihren Mäulern. Ich blute jeden Monat, aber kein Mann schreit und schäumt aus seinem Mund, versucht mich zu bespringen. Was ist bei uns, wo wir doch sonst den Tieren gleich sind, anders?“
„Sag mir doch bitte wo die Pferde weiden, die du mir eben so lebendig schilderst?“




„Weiden? Auf Weiden, mit Tausenden anderer Pferden, nur Pferdeleiber bis zum Horizont. Können wir jetzt duschen? Sag mir, wie ich dich versteifen soll, was muss ich tun?“
„Unter die Dusche! Ich lass das Wasser sachte strömen, du kommst nah ran zu mir. Ich streichele deinen Rücken, tief hinunter zum Po, an den Seiten deiner Beine hoch zu den Hüften, nehm deine Brüste, eine in jede Hand, kraule sie sanft. Beuge mich, saug an den Knöspchen, fühl sie hart werden unter meinen Lippen. Spüre wie es dich zu mir drängt. Hast du je einen Mann geküsst? Du schüttelst den Kopf, also noch nie, ich hebe dein Kinn hoch. Lege meine Lippen auf deine, meine Zunge öffnet deine Lippen. Das geschieht jetzt, kann nicht mehr sprechen, nur noch tun.“
Ich fühlte sie in meine Arme schmelzen, den Kuss erwidern, den Kuss ausdehnen, nach Luft ringen, sich von mir lösen.
„Mein erster Kuss haucht sie, an meinem Hals, doch stieß etwas mein Vließ?“ Sie löste sich, sah an sich runter, entdeckte die Ursache des Stoßes.
„Job, hab ich dich versteift?“
„Du hast! Weißt du, nachdem wir soweit sind, wär‘s dumm wir brächen ab. Ich schlage vor, wir legen uns auf die breite Liege dort, ich fahr mit der Unterweisung fort.“
„Einverstanden, ja einverstanden!“ willigt sie, mit fester Stimme ein.
Ich trockne sie ab, wobei ich ohne federlesens das Handtuch zwischen ihre Beine schiebe, die sie bereitwillig ein wenig spreizt. Ich führe sie zur Liege, setze mich, halt sie zwischen meinen Schenkeln.
„Sieh genau hin, Kleines, scheu dich nicht anzufassen. Spreize die Beine ein wenig, so wie eben, als ich dich abtrocknete, ich werde dich berühren. Sie spreizt sich ohne scheu. Ich schieb mich vor, stoß auf ihr heißes Fleisch, spür sie vom Saft der Lust ganz überschwemmt.
Zieh ihren Kopf, zu mir herunter, such ihre Lippen, lass uns versinken in nicht endendem Kuss.
„Job mir ist wie nie im Leben, haucht sie in mein Ohr, o Gott wie nie.“
„Ich weiß, Kleines, hauch ich zurück, ich weiß Gott ist uns nah. Hält seinen höchsten Preis für uns bereit: Ekstase!“
„Ekstase Job? Macht mich das schwanger?
„Du bist noch, Jungfrau?“
„Was wir tun, habe ich noch nie getan.“
„Fürchte nichts, du bleibst Jungfrau. Wir geben uns der Ekstase hin, fliegen davon, ganz außer uns.“
„Ja Lieber, bin fast schon außer mir.“
Ich streichele sie sanft, mache sie ganz locker. Beginne bei den Augenbrauen, hülle sie ein, in zärtlich gehauchte Küsse. Küsse ihren Mund ein wenig heftiger, nicht mehr, zu sehr droht das Verlangen. Langsam, Zärtlichkeit zärtlich zügelnd, weiter über die Ohren, Hals und Schultern hinunter zu den Brüsten, umkreise, schubse mit Nase und Lippen, ihre federnde Nachgiebigkeit genießend. Lass heißen Atem sie umstreichen. Vergrab die Zunge in ihren Nabel, gehe von dort, die Haut mit sacht getupften Küssen reizend, hin zu den Kräuseln ihres blonden Dreiecks. Ihr Leib antwortete, schiebt sich hoch, reibt.
Job flehte sie: „Bitte komm doch, ich bin so rossig, ich könnte nur noch schreien, sei bitte Hengst, vergiss die Unschuld!“
„Kleines, Geduld, ich versprach Ekstase. Rossig sein, ist nicht Ekstase. Es gibt eine Explosion, sprich Ejakulation und das war’s. Nein wir werden uns Zeit nehmen, uns von Stufe zu Stufe höher in den Himmel schauckeln, und ganz zuletzt, langsam unendlich langsam, in Tausend Fetzen fliegen.
Ich werd die Blume zwischen deinen Beinen küssen, dich mit Lippen, Zunge, ganz zärtlich mit den Zähnen, im Zentrum deiner Lust traktieren. Verspreche dir Erlösung, tausendmal größer als die Lust die peitscht, doch nie befriedigt.
Sie sank zurück, die Schenkel weit gespreizt. Ich fühle beim Anblick dieses, mir ganz ergebenen, schönen Mädchens, wie Unbekanntes mich ergreift, mit Furcht erfüllt. Die Augen schließend, zähl ich bis hundert, jede Zahl mich tiefer kühlend.
Beuge mich nieder in diesen Schoß, betupf die kleinen rosigen Lippchen mit der Zungenspitze. Lass die Spitze wieder und wieder, tupfen und schnellen. Sie stöhnt, leise erst, dann lauter, dunkler, ein Stöhnen aus den Tiefen ihrer Brust. Plötzlich ihre Finger in meinem Haar, zieht sie den Kopf näher hin zu sich, presst sich gegen Lippen und Zunge, schreit: „ Mach, mach, mach doch endlich!“ Wobei sie mir, auf mich gepresst, den Atem nimmt. Ich bleibe ruhig. Hab genug Luft. Sie fühlt meine Ruhe, gibt mich frei. Ich tauche hoch. Schluchzend schlägt sie die Hände vors Gesicht. „Du wolltest mich erlösen, ich kann nicht mehr“; weint sie.
„Liebes, ich war dabei, doch du hast die Geduld verloren. Komm in meine Arme, küss mich, lassen wir das Ganze.“
„Was? Bist du wahnsinnig, nur weil ich die Contenance verlor, Schluß machen mit dem herrlichen Spiel! Bitte laß uns weiter machen, nur lass mich einmal zum Höhepunkt finden.“
„Höhepunkt? Was weißt du von Höhepunkt?“
„Nichts weiß ich, aber ich fühle. Weiß das hinter dem sich steigernden Sehnen, zuletzt ein fast geiferndes Ende wartet. Du selbst sagtest, das sollten wir vermeiden, uns weiter hochschaukeln, bis wir in Fetzen fliegen, im Climax zerspringen. Richtig?“
„Ja richtig.“
„Dann erlaube mir bitte, ich bin Elevin, denke daran, kleine Climaxe auf dem Weg zum großen, soll ich nicht den Verstand verlieren.“
„Warte, lass mir einen Moment, mich zu besinnen, namenloses Nixchen. Es gibt Grenzen. Ich habe dir zuviel versprochen, als ich von einer Lust sprach, die alle Lüste übersteigt, ja sie regiert, den Urgrund allen Seins verkörpernd. Dahin kannst du mir noch nicht folgen, würdest dich tödlich versengen. Nicht dein Körper, deine Seele nähme Schaden. Was die kleine Lust angeht, die spend ich gern. Bedingung: Wartezeit. Kehrst du Morgen zurück, bin ich bereit.“
„Das hieß, Morgen das gleiche Spiel? Ich trete auf, wir finden uns, ich kriege was ich möchte?“
„So kann es sein.“
„Also lieber, Job! Auf Morgen dann.“
Ein Morgen der nie kam. Traum, was sonst war die Begegnung. Nie mehr träumte ich so wirklich, hatte ich geträumt? Wieviel Zeit ist verstrichen? Zwanzig Jahre, jeder vergehendeTag, gibt demTraum dichtere Wirklichkeit.

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