Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92236
Momentan online:
396 Gäste und 19 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Oben auf dem Berg
Eingestellt am 12. 09. 2004 13:37


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
sparkle
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2004

Werke: 5
Kommentare: 2
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um sparkle eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Oben auf dem Berg

Ganz hoch oben
Fast an der Spitze
Grad am Gipfelkreuz angekommen
Flog mein Herz gen Himmel.

Es war nichts mehr ├╝ber unseren K├Âpfen
Au├čer dem weiten Himmel
Mitsamt seinen schweren, buschigen Wolken
Und meinem Herz

Du hieltst mich fest
Hieltst meine Hand
Doch ich f├╝hlte mich einsam und allein
Mit meinem Herz
Da so hoch in den Wolken

Sparkle

__________________
worte fliessen in mein ohr
den weg hinab
zu meinem herzen

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Duisburger
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 82
Kommentare: 2116
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Duisburger eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo sparkle,

so recht kann ich deine Gedanken nicht nachvollziehen.
Da ist jemand, der deine Hand h├Ąlt und du f├╝hlst dich einsam. Liegt es an der Person, an der H├Âhe, Weite?
Warum?
Dein Werk hinterl├Ąsst nur Fragen bei mir.
Auch wirkt dein Werk handwerklich sehr unbeholfen und l├Ąsst lyrische Komponenten v├Â├Âlig vermissen. Da ist nichts "verdichtet",
In einzelnen:

quote:
Ganz hoch oben
Fast an der Spitze
Grad am Gipfelkreuz angekommen
... also doch ganz oben?
Flog mein Herz gen Himmel.
... warum?

Es war nichts mehr ├╝ber unseren K├Âpfen
... wer ist die andere Person?
Au├čer dem weiten Himmel
Mitsamt seinen schweren, buschigen Wolken
Und meinem Herz
... ├╝ber euren K├Âpfen?

Du hielst mich fest
Hielst meine Hand
Doch ich f├╝hlte mich einsam und allein
... warum?
Mit meinem Herz
... schon wieder?
Da so hoch in den Wolken
... sehr unlyrischer, plumper Abschluss

Tut mir leid, aber da ist nichts, was mich anspricht, weder handwerklich noch lyrisch. Alles in allen sehr unbeholfen und nicht zuendegedacht.

lg
Uwe
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige K├Ânig (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

Bearbeiten/Löschen    


sparkle
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2004

Werke: 5
Kommentare: 2
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um sparkle eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
seh ich teilweise ein

Hallo Duisburger,
dass mein Werk nur Fragen hinterl├Ąsst,kann ich verstehen,aber ich denke das tun viele Werke.Dazu sind sie doch auch manchmal da,oder ?

Auch wirkt dein Werk handwerklich sehr unbeholfen und l├Ąsst lyrische Komponenten v├Â├Âlig vermissen.
... sehr unlyrischer, plumper Abschluss



Das liegt wohl daran,dass ich meine Werke zum 1. Mal mit anderen Menschen teile,mir somit nie einer sagte,wie man es "richtig" macht.Ich weiss auch nicht,ob Lyrik,Prosa oder sonstwas ... passend ist.

Tut mir leid, aber da ist nichts, was mich anspricht, weder handwerklich noch lyrisch. Alles in allen sehr unbeholfen und nicht zuendegedacht.

Das muss dir nicht leid tun,ich freue mich ├╝ber deine Meinung,auch wenn sich nun mir wieder viele Fragen stellen.

sparkle
__________________
worte fliessen in mein ohr
den weg hinab
zu meinem herzen

Bearbeiten/Löschen    


lapismont
Foren-Redakteur
H├Ąufig gelesener Autor

Registriert: Jul 2001

Werke: 215
Kommentare: 7571
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um lapismont eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo sparkle,

Duisburger hat die Finger schon auf einige Stellen gelegt. Versuche sie zu entsch├Ąrfen.
Gerade der Anfang wird unfreiwillig komisch, da Du hier nun wirklich etwas zu oft betonst, das "ich" oben ist. Im Tiel steht es ├╝brigens auch noch mal.

Dann ist der Perspektivwechsel schwierig. Das Herz fliegt in den Himmel und sofort geht es zur├╝ck zu den K├Âpfen.
Ich kann auch nicht erkennen, was der Sprung vom "ich" zum "Wir" hier bringt. Die andere Person wird nicht n├Ąher eingef├╝hrt oder beschrieben.
"Buschige" Wolken sind mir kein gel├Ąufiges Bild. Es gibt zudem viele verschiedene Busch-Sorten, so da├č ich hier kein konkretes Bild erhalte. Schwer ist aber schon ein deutliches Adjektiv.

Du solltest es deutlicher herausarbeiten, das es hier um das fortflatternde Herz geht. Das dem "Ich" etwas abhanden kommt. Bevor Du die Einsamkeit trotz der Hand des Anderen ins Spiel bringst, sollte die St├Ąrke der Einsamkeit dem Leser schon klar sein.

cu
lap

Bearbeiten/Löschen    


El Lobo
Guest
Registriert: Not Yet

ciao sparkle,
mich erinnert dein gedicht an eine mental-kommunikation "der gang auf den berg", ich finde es in ideser Hinsicht sehr bezugnehmend. LG El Lobo

Bearbeiten/Löschen    


mirami
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Sparkle,

dein Gedicht hat was. Inhaltlich finde ich es sehr ansprechend, falls ich es ├╝berhaupt richtig interpretiert habe. Ich lese jedenfalls daraus ein Paar, das zusammen einem Berg von Problemen l├Âsen muss. Am Ziel (dem Gipfelkreuz), stellte sie fest, dass nicht mehr viel von der Liebe ├╝brig geblieben ist. Der ganze m├╝hsame Aufstieg nichts gebracht hat, der Traum vom Gl├╝ck sich letztendlich aufgel├Âst hat, am Punkt wo er sich erf├╝llten sollte. Sie f├╝hlt sich innerlich leer. Hat sich auf dem Weg von ihrem Partner entfremdet. Das w├Ąre dann der Grund warum sich ihr Herz entfernt. Sie ist machtlos dagegen und traurig dar├╝ber. Vielleicht liege ich jedoch mit meiner Interpretation auch v├Âllig falsch. :-)

Den Schluss deines Gedichtes finde ich ├╝brigens sehr gelungen. Der Anfang holpert ein wenig. Ich w├╝rde die erste Strophe noch mal ├╝berarbeiten. Unter buschigen Wolken kann ich mir auch nicht viel vorstellen. Aber da du von schweren Wolken schreibst, denke ich an schwarze Regenwolken. Dann k├Ânntest du es am Ende, als Sinnbild f├╝r die Trauer und Verzweiflung vielleicht regnen lassen. Alles nur Ideen - ich finde es auch so bis auf ein paar kleine Formschw├Ąchen durchaus gut.


Liebe Gr├╝├če
mirami

Bearbeiten/Löschen    


Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet


Hallo, Sparkle,
aus der ersten Strophe geht hervor, da├č der Protagonist
entweder real auf einen Berg hinaufgeklettert ist, oder so etwas wie einen gef├╝hlsm├Ą├čigen H├Âhepunkt erlebt hat.
"Flog mein Herz gen Himmel" - eine eindeutige Beschreibung vom Gef├╝hls├╝berschwang auf Grund eines Naturerlebnisses oder eines inneren Erlebnisses.

Aus der zweiten Strophe geht deutlich hervor, da├č
der Protagonist nicht allein ist - nicht allein
beim Erlebnis in den Bergen oder nicht allein bei
einem inneren Erlebnis. Dieses Erlebnis sp├╝rt er so tief, da├č ihm die Welt vorkommt, als ob sie nur aus seinem
Herzen best├Ąnde.

In der dritten Strophe f├╝hlt der Protagonist
die N├Ąhe des Partners/in und seinen/ihren Versuch N├Ąhe und
Halt zu geben - der Protagonist jedoch merkt, da├č
trotz der N├Ąhe des anderen, jeder mit sich alleine
einsam ist. Einsam in all seinem Erleben - hier mit
seinen ├╝bersch├Ąumenden und somit aufsteigenden Gef├╝hlen.
"Mit meinem Herz, das so hoch in den Wolken"

Dein Gedicht ist auf eine schlichte, unverschn├Ârkelte
Weise poetisch - und es gef├Ąllt mir!!!

Liebe Gr├╝├če
von Klopfstock

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Gereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!