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Leselupe.de > Gereimtes
Ode an den Frosch
Eingestellt am 16. 04. 2003 00:12


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wondering
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Ode an den Frosch (├╝berarbeitet)

(nach einem Tipp ├╝berarbeitet und wieder eingestellt)

Es ist doch wirklich gro├če Klasse,
was die Natur an Art und Rasse
f├╝r Varianten h├Ąlt bereit.
Nun ja, sie hatte lange Zeit,
sich Raffinessen auszudenken,
und allen das So-Sein zu schenken.

Da gibt es eine Kreatur,
die wohl der menschlichen Natur,
nicht ganz ins Bild von Sch├Ânheit passt,
doch tr├Ągt es diese recht gefasst.
Aus unsrer Sicht sie Regeln bricht,
denn wie sie lebt, kann mensch es nicht.

Man kann sie treffen an den T├╝mpeln
und auch an B├Ąchen, wo sie d├╝mpeln.
Von arg gedrungener Gestalt,
wird sie gern zwanzig Jahre alt.
Vom ├äu├č'ren her recht eigent├╝mlich,
das Farbenspiel von braun bis gr├╝nlich.

Bemerkenswert ist das famose
Durchschreiten der Metamorphose,
das Baby ist im Ganzen n├Ąmlich
dem Ausgewachsnen gar nicht ├Ąhnlich.
Als "Kaulquappe" man es erkannte
und sp├Ąter dann mit "Frosch" benannte.

Die Natur hat schlau gelenkt
dass unserm Frosche, wenn er f├Ąngt
die Beute auf der Zunge klebt,
bevor dann diese nimmer lebt.
Nun schlie├čt der Frosch fest zu die Augen,
Ihr glaubt ja nicht, wozu die taugen:
Er dr├╝ckt damit die Beute munter
in seine Magengegend runter.

Der gute Frosch kann au├čerdem
weil es ihm so sehr angenehm,
das Klima um sich rum erf├╝hlen,
die Glieder w├Ąrmen, notfalls k├╝hlen,
drum wird dies Tier, wie wohl bekannt
auch Wechselbl├╝tler stets genannt.

Auch ist's nicht nur ein krummer Schein,
dass unser Frosch sehr wohl kann sein,
im Wasser wie auch auf dem Land,
das ist doch wirklich allerhand.
Doch f├╝r Amphibien ist es ├╝blich,
sie finden es sogar gem├╝tlich,
den ganzen Winter fest zu ratzen
im Schlamm des Teich's wie auf Matratzen.

Nun sage niemand mehr wie oben,
man k├Ânnte die Natur nicht loben,
und keiner mehr sprich:" Froschnatur,
von gro├čer Sch├Ânheit keine Spur."


__________________
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie woanders zu suchen.

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Klopfstock
Guest
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Titel....

Liebe Wondering,

ganz langsam und bed├Ąchtig habe ich mir Dein Gedicht gerade
durchgelesen und finde, es ist einfach KLASSE!!!
Ich habe ja keine Ahnung von Fr├Âschen etc. - wenn das alles
aber stimmt - und ich nehme an, Du kennst Dich da gut aus - dann habe ich eben viel gelernt )))
├ťbrigens finde ich nicht nur den Inhalt gut, sondern
die Ausf├╝hrung ebenso. Liest sich wunderbar fl├╝ssig.
War sicher sehr viel Arbeit???
Das Einzige, was mir - rein optisch - fehlt, ist der Titel
├╝ber dem Gedicht - wenn es geht auch noch in Fettdruck.
Ein Gedicht, wo der Titel fehlt, wirkt so abgebrochen.
Ich finde die Optik spielt auch eine gro├če Rolle.
Ansonsten, wie gesagt, gef├Ąllt mir dieses Gedicht sehr gut.

Sende Dir liebe Gr├╝├če

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Klopfstock
Guest
Registriert: Not Yet

Entschuldige bitte, ich sehe doch einen Titel -
der ist aber so winzig, da├č ich ihn wohl ├╝bersehen habe ))
Gr├Â├čer w├Ąre besser....

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wondering
Fast-Bestseller-Autor
Registriert: Oct 2002

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titel

Liebe Klopfstock,
vielen Dank f├╝r dein Lob. Die "Ode" hat ja schon einmal im Forum gestanden und auch vielen gefallen. Jemand gab mir aber Tipps, wie ich es noch besser machen k├Ânnte und das war dann viel Arbeit, ja ;-)
aber es hat auch SPa├č gemacht und gelernt wie man feilt, habe ich dadurch auch.
Zum Titel, ich bekam mal den Hinweis, dass ich den Titel nicht zweimal schreiben m├╝sse...er stehe ja schon in der ├ťbersicht, also hab ich's danach gelassen... eigentlich gef├Ąllt es mir aber besser, wenn der Titel direkt ├╝ber dem GEdicht steht, da hast du Recht.

also wieder anders ab jetzt.
Dir auch sch├Âne Ostertage, raus in die Natur mit Papier und Stift ;-)
viele Gr├╝├če
Wondering
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