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Leselupe.de > Ungereimtes
Oh Blues, in deinen Armen schlaf ich ein
Eingestellt am 25. 05. 2009 11:27


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Mara Krovecs
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Oh Blues, in deinen Armen schlaf ich ein


Wie diese Regen
So grau in Herzen fallen
Mundharmonika spiel mir
Noch einmal von Liebe
Bevor ich wieder wei├č
Dass sie nur
Eine alte Geschichte ist

Gro├čmutter weint
Ihr Enkel ist auf Droge
Die Gitarre swingt
Ihren Rhythmus
Aus den bunten Lichtern
Dieser Nachtstadt
Nur f├╝r mich

Und ich sp├╝re
Da muss es doch
Da muss es doch
Etwas andres geben
Als nur Armut
Angst - Gewalt
Und Scham
Ja Blues
Ich springe weit fort
In deinen hei├čen tiefen Atem
Mama ist tot
Der Kummer um uns
Zerbrach ihr das Herz

Wenn schwere Jungs
Mit ihren Maschinen
Um die Armengettos ziehen
Spritzt aus Asphalt
Regenwasser und grelles Neonlicht
In meine Schuhe sickert N├Ąsse
In meine Seele
Schon lange nackte Angst

Die Kids hier auf der Stra├če
Haben alle ein Messer
Die Stimme des S├Ąngers
Wiegt sich tr├Âstend
In meine
Tiefe Traurigkeit
Oh blues
Deine Wahrheit
Ist eine Stra├če
An der zu viele Kreuze steh┬┤n
Und mein Bruder
Liegt seit gestern
Im Krankenhaus
Fast zu Tode gesoffen
Von der Polizei
Geschlagen und verh├Âhnt

Wie diese Regen
So grau in Herzen fallen
Mundharmonika
Gib dein bestes
Oh blues in deinen Armen
Schlaf ich ein

C. Mara Krovecs

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Mara Krovecs
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2003

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Hallo Manfred,

hm !
Deine Kritk ist absolut nachdenkenswert, jedoch verbinde ich diesen Text mit Gedanken und Gef├╝hlen, die sich viele Jahre in mir bewegt haben.( *lach* ja, ich wei├č, dass ist kein Grund schlechte Lyrik zu schreiben)
N├Ąchster Versuch:
Dies ist ein f├╝r mich eigentlich ungew├Âhnlicher Text, ich schreibe selten so "gerade."
Ich habe so etwas Inhaltlich ansatzweise erleben m├╝ssen,( habe ein Jahr in einem Kinder - und Jugendzentrum gearbeitet und auch als Kind und Jugendliche einige Jahre in einer solchen Gegend verbracht. )Das Problem dieser "Gettos ist, dass sie noch schlimmer sind, als alle Klischees zusammen. Das muss nat├╝rlich deshalb nicht zwingend "so"in einem Gedicht auftauchen, k├Ânnte man zu Recht sagen, andererseits ist es aber genauso unverf├Ąlscht gef├╝hlt und geschrieben.
K├╝rzen ... w├Ąre eine M├Âglichkeit,klar, aber hier ist mein "hm"

Erstens: ich brauche noch ein wenig Zeit die Dinge zu ├╝berdenken

Zweitens gibt es dieses Gedicht vertont, von einer Band gesprochen, gespielt und gesungen, das ist so toll geworden, dass ich sicher jede pl├Âtzlich nicht mehr vorhandene Zeile vermissen w├╝rde. (Im Augenblick bin ich auf der Suche nach diesem Link.)

Vielen Dank f├╝r Deinen Kommentar und f├╝r heute Gute Nacht

Mara

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