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Leselupe.de > Gereimtes
Ohne Hoffnung
Eingestellt am 09. 08. 2008 19:57


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Kitty-Blue
AutorenanwÀrter
Registriert: Jan 2004

Werke: 228
Kommentare: 70
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Ohne Hoffnung

Mein Blick verliert sich still in weiter Ferne,
bin mĂŒd’ geworden von der ganzen Welt.
Am Himmel leuchten nachts nicht mehr die Sterne,
kein Sonnenschein, der mir den Tag erhellt.

Gedanken, trĂŒb und ohne jede Hoffnung,
zwei Augen, die das Schöne nicht mehr sehn.
Ein willenloser Körper, ohne Regung,
lÀsst lange schon zu viel mit sich geschehn.

Mein LÀcheln lÀsst die Welt niemals vermuten,
wie sehr mein Herz an all dem Leid zerbricht.
Ganz langsam fÀngt die Seele an zu bluten,
die TrĂ€nen fließen ĂŒber mein Gesicht.

Und so vergehn die Jahre meines Lebens,
im RĂŒckblick war es nur der schöne Schein.
Mein Dasein ist so sinnlos und vergebens,
ich hör im Herzen leise auf zu sein.


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Franzi
???
Registriert: Apr 2008

Werke: 53
Kommentare: 814
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Hallo, Kitty-Blue:

... sein Blick ist vom VorĂŒbergeh'n der StĂ€be
so mĂŒd geworden, dass ihn nichts mehr hĂ€lt .
Ihm ist, als ob es tausend StÀbe gebe,
und hinter tausend StÀben keine Welt.

So hab ich es noch aus Schulzeiten in Erinnerung. Auch ein Fan?

Liebe GrĂŒĂŸe,
Franzi
__________________
"Actions speak louder than words."

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HerbertH
???
Registriert: May 2007

Werke: 860
Kommentare: 6461
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Liebe Kitty-Blue,

am besten gelungen finde ich die 2. Strophe, vor allem die beiden letzten Verse.

Bei den anderen Strophen sind viele der Bilder und Formulierungen schon oft verwendet worden, die mich als Leser daher nicht mehr recht berĂŒhren.

Das Gedicht ist flĂŒssig geschrieben, die einfachen Worte gefallen mir auch.

Form und Inhalt klaffen fĂŒr mich aber auseinander, die tiefe EmotionalitĂ€t des Inhalts finde ich in der Form und der Wortwahl nur bedingt.

Ich habe mit einigen meiner Gedichte in jĂŒngerer Zeit

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Stimmungen, GefĂŒhle und Erfahrungen darzustellen versucht, die mir Ă€hnlich gelagert erscheinen zu denen, die Du in Deinem Gedicht beschreibst.

Es ist eine schwierige Gratwanderung zwischen persönlicher Betroffenheit und einer Form der Darstellung, die dem Leser die Einordnung als gelungene Lyrik erlaubt.

Die Resonanz auf meine Gedichte war ziemlich gemischt und relativ gering, was natĂŒrlich auch an den jeweiligen Themen und meiner Art der Darstellung liegen kann, die diese Gratwanderung wahrscheinlich zu wenig in Richtung Leser versuchte.

Lass es Dich also nicht verdriessen, wenn es auf Dein Gedicht relativ wenig Resonanz geben sollte.

Liebe GrĂŒĂŸe

Herbert

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