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Leselupe.de > Ungereimtes
Ohne Mitleid
Eingestellt am 13. 04. 2003 05:19


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Tyrel
???
Registriert: Apr 2003

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Ohne Mitleid

Kein Mitleid
by Tyrel alias Till Gendig

Was
Ist
Wenn wir uns Liebe geben,
unsere Leben
In ihrem eignen Netz verweben?
Wenn
Ich
Getrieben von der Lust
An deine Brust,
An deine Haut geborgen?
Hier vergesse ich die Sorgen
Die ich verneine
Bei Licht gefragt.
Was ich verneine:
Meine Lust!

Tröstend fahren deine HÀnde
Über mich, ich stehe
Nackt
Vor dir, geb mich dir hin.
Keine Frage nach dem Sinn
Wenn ich mich schwÀche
Mich!
An dir rÀche.
FĂŒr deine HĂ€rte,
Meine Liebe,
Eifersucht, fĂŒr meine Triebe,
Die
Jetzt
Mit deiner Hand ErfĂŒllung finden.
Liebe!
Mich!

...Zeit
...nicht
...warte
...still!

Deine Hand in meinen Haaren
Tröstet das Kind, das ich nie war
Zerstreut Ängste, die nie waren,
Bevor du mich berĂŒhrt
VerfĂŒhrt
Mit Vergessen
Liebe, das Vermissen
Von NĂ€he;
Koerper
Heiss
Atmend
Sex

Gib uns nie mehr, was wir nie wollten
Niemals sollten
Töten
Mit liebevoller WĂ€rme
verbrennen.
Wir rennen
Vor uns davon
Fort, fort
Immer fort
Vor der Wahrheit die uns schmerzt
Umklammert, mĂŒssen wir uns lösen
Uns entblössen, hart
Wie Stein.

Hart wie Eisen und
Wie Stein, denn Liebe kann nicht sein
Wo wir belĂŒgen
Mit Trost und Lust betrĂŒgen.
Drum hab kein Mitleid, wenn ich lĂŒge
Dass ich deine WĂ€rme sehne.
Lass mich leiden, dass ich lerne
Dass ich sehe
Wo ich stehe.
Wenn ich am Boden bin
Komm zu mir
Doch nicht VerfĂŒhrerin
Nicht Konkubine
Eines Schmerzes, der nicht ist,
Komm.
Als Hilfe, letzte Rettung
Freundschaft, wo nichts nötig ist.

Drum lass mich falsche TrÀnen weinen
Und du wirst sehn, ich habe recht
Dass es Liebe gibt in HĂ€rte
Wenn wir die Sucht verneinen;
Sie lÀsst
Ohne Mitleid

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Tyrel
???
Registriert: Apr 2003

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Hmmmm

...ich weis, es ist nicht sonderlich gut
Aber eben aus diesem Grund wuerde ich mir auch wuenschen, dass diejenigen, die es bewerten auch einen Kommentar oder einen Verbesserungsvorschlag dazuschreiben.
Anderenfalls kommt man sich - besonders als Anfaenger - etwas abgeschossen vor und ist spaeter genau so schlau wie vorher.
Dankeschoen und noch einen guten Abend
Till Gendig

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

Hey Tyrel,

ich glaub` ich bin dein Fan geworden !
Nur die letzte Strophe sagt mir nicht so zu. Unter "sie lÀsst ohne Mitleid" kann ich mir nichts vorstellen. Was meinst du damit?
Beste GrĂŒĂŸe,
Denschie

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Tyrel
???
Registriert: Apr 2003

Werke: 12
Kommentare: 15
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Hallo Denschie

Uff... du beschaemst mich

Freut mich, dass dir meine Machwerke so gut gefallen.

Also, das Gedicht handelt ueber den Missbrauch der Gefuehle von den Leuten, denen wir nahe stehen.
Wenn wir zum Beispiel versuchen, Mitleid zu erregen, um Zuneigung zu erschleichen oder fuer andere niedere Beduerfnisse Freundschaft und Liebe verkaufen.

Wenn wir die Sucht verneinen;
Sie lÀsst
Ohne Mitleid

Wenn wir dieser ... Sucht nachgeben, haben wir meistens selber Schwierigkeiten, noch ernsthaft Freundschaft zu empfinden. Aus dem "miteinander" wird ein simples "geben und nehmen", in dem sinnentleerte Beduerfnisse ausgetauscht werden, bis man total verhaermt, nicht mal mehr in der Lage ist, noch wirklich zu empfinden, sondern sich deine ganze Realitaet darauf beschraenkt, dein Beduerfniss nach Aprobation und Mitleid auszufuellen.
Ich persoenlich hatte damit mal ein - eher geringes - Problem und kenne auch ein paar Menschen, bei denen das schon ziemlich tief sitzt.
So, ich hoffe, du bist mit meiner Antwort zufrieden, wenn nicht - frag mich gerne weiter
Also dann, noch einen schoenen Abend
schoene Gruesse
Till

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

Danke!

Ok, so hatte ich das Gedicht bis dahin verstanden, aber jetzt macht auch die letzte Zeile Sinn.
BeschÀmt sein tut nicht not...
Dir gleichfalls einen chönen Abend,
Denschie

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