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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Oktoberballade #01
Eingestellt am 02. 10. 2007 18:37


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nofrank
???
Registriert: Oct 2004

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Oktoberballade #01

In meinen Venen
zuviel Koffein,
Puls zu schnell,
SchlÀfenpochen,
trockener Mund.
Die Welt in mir.

Bewegung zu fahrig,
noch kontrolliert zu sein.
Bruch-
stĂŒcke.
Fetzen von Gedanken
Prallen
durch Nervenbahnen:
zu hastig,
Bilder zu erwirken,
zu rasant,
um ĂŒber Zungen zu springen -
sprachloses Zappeln.

Zu schnell, zu bruch-
stĂŒckhaft,
zuviel, zuwenig
Zeit,
zuwenig, zuviel
RealitÀt.
Alles
nur ein Traum:
von einer LebenslĂŒge;
verblasst auf
erwachender Netzhaut
in morgendlichem Auge.

Jemals in schwarz-weiß getrĂ€umt?

Ereignisse in Clustern,
rÀumlich wie zeitlich
Brocken wie Auswurf
einer höheren Gewalt,
ohnmÀchtig
dahingerotzt
was an freier Entalpie
durch das Kontinuum
immerwÀhrender Existenz
fault.
Im Staube verhaftet.
Staub zu Staub.

Neue Naturkatastrophen:
sobald unkoordiniert
Energie klumpt &
sich Etwas manifestiert,
das in frĂŒheren Epochen
das Unnennbare geheißen.

Essenz des Bösen,
nassschmatzende Flutwelle
universeller Arglist,
kain gerichteter Wille
ragt aus dieser Zerstörung:
Wut, Urgewalt, menschgemacht.

Handwerk hat goldenen Boden.


nofrank
__________________
„Die Preisgabe der Diskretion im öffentlichen Raum ist eine Vorstufe zum faschistischen Ordnungsdenken, sage ich." (Wilhelm Genazio "Die Liebesblödigkeit")

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Milko
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Registriert: Nov 2006

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werk

hand-
menschgemach...
goldenen Boden

( jedoch) bald ist Winter ( frĂŒher wurde zu 75%, alles im Handwerk unter freien Himmel ausgeĂŒbt ) so dass die meisten Handwerker im Winter ihre Schlechtwetterphase hatten,
d.h. keine Arbeit ,
was hat das mit deinem Text zu tun ?
nichts
sicher nicht
....
diese Gedanken sind eingefroren , ĂŒber den Winter ( wie ein Winterschlaf )
dinge die ihre zeit zum Àndern brauchen , eigentlich nicht .
doch diese tun es
schnee liegt auf ihnen

was wÀre wenn morgen
sommer wÀre


gm
__________________
gedachtDenn die Einen sind im DunkelnUnd die Andern sind im LichtUnd man siehet dieIm LichteDie im Dunkeln sieht man nichtBerthold Brecht

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Milko
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im

IM    mer
warm
IM SOMMER

schön

selbst
sogar

im regen



gottseidank



............bald ist winter...
?????????????????

?
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Thys
Guest
Registriert: Not Yet

nofrank,

immer wenn ich etwas von Dir lese, hat es mit dem Herbst zu tun und ich frage, "Wieso nur im Herbst?".
Ich denke, auch das gilt ÜBER die Jahreszeiten.
Vom Inhalt gefÀllts mir wieder gut. Zum Text hÀtte ich ein paar Anmerkungen:

Bewegung zu fahrig,
noch um kontrolliert zu sein.


Fetzen von Gedanken
Prallen jagen
durch Nervenbahnen:


Prallen passt meiner Meinung nach nicht. Etwas prallt gegen die Wand und wird gestoppt und/oder zurĂŒck geworfen. Das passiert aber nicht mit den Gedanken.

Ereignisse in Clustern,
rÀumlich wie zeitlich
Brocken wie Auswurf
einer höheren Gewalt,
ohnmÀchtig
dahingerotzt


kain gerichteter Wille
ragt aus dieser Zerstörung:


kain ist Absicht, denke ich mal...

Gruß

Thys





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