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Leselupe.de > Ungereimtes
Opernball
Eingestellt am 26. 04. 2002 22:02


Autor
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Morrigan
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2002

Werke: 22
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Opernball

Ein Raum voller Menschen
├╝bervoll und doch leer
verlebte Gesichter
maskenhaft und hart
Fluch der Eitelkeiten

Geld ersetzt Liebe
Neid erstickt Freundschaft
leere Augen
katzenhaft und hart
Fluch der Eitelkeiten

Make-up ersetzt die Seele
Seide verdeckt das Herz
tausende von Edelsteinen
glitzernd und hart
Fluch der Eitelkeiten

Reden und eigentlich schweigen
Lachen und weinen wollen
im Mund ein grausamer Zug
verkniffen und hart
Fluch der Eitelkeiten

Was bleibt vom Fest
wenn das letzte Licht erlischt?
Was bleibt von uns
wenn unsere Maske zum Gef├Ąngnis wird?

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Shaiku Narim
???
Registriert: Feb 2002

Werke: 34
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Ich liebe dieses Gedicht! Wieviel Wahrheit steckt darin!
Ja, das ist so einer der Abgr├╝nde, die sich in einer Gesellschaft wie dieser auftun.
Wie sehr ist das alles verkniffen, h├Âflich, aufgesetzt.
Wie sehr gespielt, unecht, verblendet.
Wo bleibt der Mensch?
Das Gedicht ist sehr gut!

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Morrigan
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2002

Werke: 22
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Danke!

Ich bin ganz baff auf vieviel Resonanz ein paar von mir gesetzte Worte sto├čen k├Ânnen! Danke jedenfalls das ihr Euch die M├╝he macht ├╝ber etwas nachzudenken, was ich schreibe!

Liebe Gr├╝├če Morrigan

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Pseudorinym
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

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Hallo Morrigan,
ich schlie├č mich Shaiku an.Das Gedicht gef├Ąllt mir auch gut,
vor allem wegen dem, was es ausdr├╝cken will.
Auf die letzten beiden Fragen in deinem gedicht k├Ânnte man wohl mit Nichts antworten,denn das ist es was ├╝brig bleibt.
Allerdings finde ich,da├č "Fluch der Eitelkeiten" nicht pa├čt,
denn es mu├č nicht immer Eitelkeit sein,die einen veranla├čt Masken zu tragen,meistens ist es doch die Angst.

*viele Gr├╝├če*
xxx

Ach ja,tragen wir nicht alle Masken?

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