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Leselupe.de > Kurzprosa
Optimist
Eingestellt am 25. 05. 2002 20:17


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anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

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„Was soll denn der Bl√∂dsinn? Warum machst du sowas mit?“
„Warum denn nicht? Wenn es ihn freut und es ihm hilft!“
„Aber dein Mann ist auf einem Auge blind und mit dem anderen sieht er verschwommen.
M√∂glicherweise wird es keine Brille f√ľr ihn geben und – sie wagte es nicht laut zu √§u√üern,
aber dachte es sich und eventuell wird er sich und andere in Gefahr bringen! –
Ja, das war es, was sie ihrer Freundin am liebsten gesagt h√§tte, stattdessen beendete sie den Satz: Was ist, wenn ihm mit dem neuen tollen Wagen ein Unfall passiert, weil er nicht richtig sieht?“

„Er wollte ihn ja unbedingt und was soll es, ich werde die Raten f√ľr den Wagen schon bezahlen, besser, als wenn er sich h√§ngen l√§√üt und mir immer nur vorst√∂hnt, wie schlecht es ihm geht. Au√üerdem benutzt er den Wagen noch nicht, es reicht, dass er ihn in der Garage hat und er wei√ü: „Ich werde ihn fahren, wenn ich gesund bin!“

Maren bewunderte seinen Optimismus. Gerade hatte er f√ľr seine Familie Reibekuchen gebacken, denn er durfte seine Arbeit noch nicht wieder aufnehmen. Er war der gleiche Typ wie Gregor aus dem Englischkurs, der eines Tages mitteilte: „So etwas! Da hatte ich doch gestern Rote Beete gegessen und heute ist mein Urin knalle rot. „Ja, aber das kann doch nicht richtig sein!“ teilten seine Kollegen ihm mit und bestanden darauf, dass er sofort den Arzt aufsuchte. Gregor hatte Blasenkrebs. Ab da lie√ü er sich in jedem Verein einspannen, √ľbernahm den Vorsitz f√ľr alle m√∂glichen Aufgaben und machte nebenbei seine Therapie. Gregor lie√ü sich nicht unterkriegen, morgen war vorl√§ufig seine letzte Chemo.

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flammarion
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hallo,

geht das noch weiter? es erscheint mir unfertig. lg
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Old Icke

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anemone
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Sep 2001

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hallo Marion,

im Moment fällt mir dazu nichts ein, aber bei Gelegenheit geht die Geschichte weiter.

liebe Gr√ľ√üe
anemone

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