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Orientierunglos
Eingestellt am 11. 03. 2008 20:48


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charlotte-ann
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Orientierungslos

Ein pers√∂nlicher Leidensbericht einer Sch√ľlerin und ihrer Freunde √ľber das Katastrophengebiet Schule zur Zeit der Abiturpr√ľfungen

Das Abitur steht an! Der gemeine Sch√ľler eines Gymnasiums schwitzt zu dieser Zeit f√ľr gew√∂hnlich viel Wasser und noch viel mehr Blut. Denn schon bevor die Pr√ľfungen anfangen, geraten einige von ihnen in Panik. Schlie√ülich entscheiden die Klausurnoten der vergangenen zwei Jahre nun √ľber die Zulassung zu den Abiturpr√ľfungen. Wer in diesen zwei Jahren die Unterrichtsstunden schlafend mit dem Kopf auf dem Tisch oder Karten spielend verbrachte, hat nun das Nachsehen. Sch√ľler dieser Art mussten mindestens schon ein halbes Jahr vor Beginn der Pr√ľfungen anfangen, die letzten Punkte verzweifelt zu erhaschen, um die Mindestpunktanzahl zu erreichen.
Doch die Abiturvorbereitungen belaufen sich nicht allein auf das Lernen von pr√ľfungsrelevantem Stoff. Da g√§be es zus√§tzlich verschiedenste Abiturbr√§uche zu zelebrieren. Zum Einen w√§re das Design des Abi-T-Shirts auszusuchen und ein passendes Motto zu finden. Leichter gesagt als getan, denn es k√∂nnen nat√ľrlich nicht alle Vorschl√§ge ber√ľcksichtigt werden. Besonders erschwert wird die Entscheidung noch dazu, wenn sich das, eigens f√ľr solche Zwecke, gew√§hlte Kommitee uneins ist. Noten, Punkte und der Lernstoff k√∂nnen hier zuweilen in Vergessenheit geraten. Wichtigere Dinge schwirren in den K√∂pfen der angehenden Abiturienten. Noch bevor die M√§dchen ihre Abiturzeugnisse in den H√§nden halten, beginnen sie panisch die Seiten unz√§hliger Modekataloge durchzubl√§ttern - auf der Suche nach dem perfekten Abiballkleid.
Auf die Frage, wie wichtig ihr der Abiball erscheint, antwortete die Sch√ľlerin des Fachgymnasiums f√ľr Wirtschaft in Schmarl-Rostock Berit A. l√§chelnd : \" Mir pers√∂nlich ist der Abiball schon wichtig. Ich finde, dass das der eigentliche Abschluss ist - und au√üerdem kann ich ein tolles Kleid tragen!\"
Die m√§nnlichen Abiturienten fiebern dem sogenannten \"Chaostag\" entgegen. An diesem Tag gleichen die Sch√ľler vielmehr einer Horde bunt angezogener, orientierungslos umherwandelnder Schnapsleichen mit nur halb ge√∂ffneten Augenlidern. Bewaffnet mit Wasserspritzpistolen und Trillerpfeifen mischen sie das Schulgeb√§ude und die j√ľngeren Sch√ľler auf, so gut es ihre k√∂rperliche Verfassung eben zul√§sst. Unsere √Ąrzte und Anw√§lte von Morgen lassen gr√ľ√üen!
Aber auch das geht vorbei und bevor man sich versieht, klopft die Zukunft an die T√ľr. Befragte Sch√ľler blicken im Allgemeinen sehr skeptisch in die Zukunft. Evi M. aus Rostock sieht dies √§hnlich: \"Ich blicke zum Teil kritisch in die Zukunft, aber teils auch optimistisch. Denn heutzutage kann man nie wissen, ob man √ľberhaupt noch eine Arbeitsstelle findet, geschweige denn einen Studienplatz. Selbst um ein \"Soziales Jahr\" muss man sich heutzutage schon wie um einen Ausbildungsplatz bewerben und Vorstellungsgespr√§chen standhalten. Im Endeffekt z√§hlt nur, wie du dich verkaufst.\"
Besonders die Frage, welchen Weg man in seinem Leben zuk√ľnftig gehen m√∂chte, besch√§ftigt die heutige Jugend. Entscheidungs-
hilfen bieten das pers√∂nliche Beratungsgespr√§ch bei den jeweiligen Einrichtungen, Berufsinformationzentren ( BIZ ) und die Online Medien. Im Internet kann sich jeder Sch√ľler mittels der Datenbanken \"KURSNET\" oder \"BERUFENET\" √ľber Aus- bildungspl√§tze, freie Arbeitsstellen und Studieng√§nge informieren.
Bleibt nur zu hoffen, dass man sich am Ende richtig entschieden hat und uns niemand einen Stolperstein in den Weg legt.

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Oblomow
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Orientierungslos

Ein pers√∂nlicher Leidensbericht einer Sch√ľlerin und ihrer Freunde √ľber das Katastrophengebiet Schule zur Zeit der Abiturpr√ľfungen

Das Abitur steht an! Der gemeine Sch√ľler eines Gymnasiums schwitzt zu dieser Zeit f√ľr gew√∂hnlich viel Wasser und noch viel mehr Blut. Denn schon bevor die Pr√ľfungen anfangen, geraten einige von ihnen in Panik. (Der durchschnittliche Sch√ľler muss f√ľr gew√∂hnlich schwitzen, da einige von denen in Panik geraten? Das vestehe ich nicht. Das denn w√ľrde ich hier mindestens weglassen.) Schlie√ülich entscheiden die Klausurnoten der vergangenen zwei Jahre nun √ľber die Zulassung zu den Abiturpr√ľfungen. Wer in diesen zwei Jahren die Unterrichtsstunden schlafend mit dem Kopf auf dem Tisch oder Karten spielend verbrachte, hat nun das Nachsehen. Sch√ľler dieser Art mussten mindestens schon ein halbes Jahr vor Beginn der Pr√ľfungen anfangen, die letzten Punkte verzweifelt zu erhaschen, um die Mindestpunktanzahl zu erreichen.
Doch die Abiturvorbereitungen belaufen sich (belaufen sich w√ľrde ich hier nicht schreiben, da nicht von Betr√§gen die Rede ist.) nicht allein auf das Lernen von pr√ľfungsrelevantem Stoff. Da g√§be* es zus√§tzlich verschiedenste Abiturbr√§uche zu zelebrieren. Zum Einen w√§re* das Design des Abi-T-Shirts auszusuchen und ein passendes Motto zu finden. Leichter gesagt als getan, denn es k√∂nnen nat√ľrlich nicht alle Vorschl√§ge ber√ľcksichtigt werden. Besonders erschwert wird die Entscheidung noch dazu, wenn* sich das, eigens f√ľr solche Zwecke, gew√§hlte Kommitee (Komitee!) uneins ist (* wenn, w√§re, g√§be ...? Ist es denn nicht so?). Noten, Punkte und der Lernstoff k√∂nnen hier zuweilen in Vergessenheit geraten. Wichtigere Dinge schwirren in den K√∂pfen der angehenden Abiturienten. Noch bevor die M√§dchen ihre Abiturzeugnisse in den H√§nden halten, beginnen sie panisch die Seiten unz√§hliger Modekataloge durchzubl√§ttern - auf der Suche nach dem perfekten Abiballkleid.
Auf die Frage, wie wichtig ihr der Abiball erscheint, antwortete die Sch√ľlerin des Fachgymnasiums f√ľr Wirtschaft in Schmarl-Rostock Berit A. l√§chelnd: "Mir pers√∂nlich ist der Abiball schon wichtig. Ich finde, dass das der eigentliche Abschluss ist - und au√üerdem kann ich ein tolles Kleid tragen!"
Die m√§nnlichen Abiturienten fiebern dem sogenannten "Chaostag" entgegen. An diesem Tag gleichen die Sch√ľler vielmehr einer Horde bunt angezogener, orientierungslos umherwandelnder Schnapsleichen mit nur halb ge√∂ffneten Augenlidern. Bewaffnet mit Wasserspritzpistolen und Trillerpfeifen mischen sie das Schulgeb√§ude und die j√ľngeren Sch√ľler auf, so gut es ihre k√∂rperliche Verfassung eben zul√§sst. Unsere √Ąrzte und Anw√§lte von Morgen lassen gr√ľ√üen!
Aber auch das geht vorbei und bevor man sich versieht, klopft die Zukunft an die T√ľr. Befragte Sch√ľler blicken im Allgemeinen sehr skeptisch in die Zukunft (in die Zukunft blicken sollte an dieser Stelle vermieden werden, da Evi M. im n√§chsten Satz ebebfalls vom Blick in die Zukunft spricht). Evi M. aus Rostock sieht dies √§hnlich: "Ich blicke zum Teil kritisch in die Zukunft, aber teils auch optimistisch. Denn heutzutage kann man nie wissen, ob man √ľberhaupt noch eine Arbeitsstelle findet, geschweige denn einen Studienplatz. Selbst um ein "Soziales Jahr" (Anf√ľhrungszeichen sind hier wie folgt zu setzen: 'Soziales Jahr') muss man sich heutzutage schon wie um einen Ausbildungsplatz bewerben und Vorstellungsgespr√§chen standhalten (Da stimmt etwas nicht: "... um ein 'Soziales Jahr' muss man ... Vorstellungsgespr√§chen standhalten."). Im Endeffekt z√§hlt nur, wie du dich verkaufst."
Besonders die Frage, welchen Weg man in seinem Leben zuk√ľnftig gehen m√∂chte, besch√§ftigt die heutige Jugend. Entscheidungshilfen bieten das pers√∂nliche Beratungsgespr√§ch bei den jeweiligen Einrichtungen, Berufsinformationzentren (BIZ) und die Online Medien (Online-Medien). Im Internet kann sich jeder Sch√ľler mittels der Datenbanken "KURSNET" oder "BERUFENET" √ľber Ausbildungspl√§tze, freie Arbeitsstellen und Studieng√§nge informieren.
Bleibt nur zu hoffen, dass man sich am Ende richtig entschieden hat und uns niemand einen Stolperstein in den Weg legt.

Insgesamt ist der Text meines Erachtens, trotz vieler guter Ansätze, etwas zu holprig geschrieben.
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Damals, als es noch Galgen gab,
da, nicht wahr, gab es
ein Oben. (Paul Celan)

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jon
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Abgesehen von Details, wie sie Oblomow schon unter die Leselupe nahm, erscheint mir das wesentlichere Manko, dass du einen ganz gro√üen Anspruch erhebst (Leidensbericht, Katastrophengebiet), dann aber relativ entspannt √ľber ‚Äď so klingt es zumindest ‚Äď mehrere kleinere Lappalien berichtest. Auch die √úberschrift ist meines Erachtens eine Nummer "zu gro√ü". "Orientierungslos" findet doch nur im ersten Satz (1,5 Zeilen) des letzten Absatzes statt und wird sofort mit zwei langen S√§tzen (4,5 Zeilen) entsch√§rft, weil dort die Orientierungsm√∂glichkeiten aufgez√§hlt werden. Und woher pl√∂tzlich die Steine aus dem Schlusssatz kommen sollen, wird aus dem Text auch nicht ersichtlich.

Tipp: Noch mal das Thema genau bestimmen und dann ganz konsequent (und gern auch leidenschaftlich) "durchziehen".


PS: Bereinige bitte mal noch den Satzzeichen-Salat!
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Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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