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Leselupe.de > Gereimtes
Orkanlandschaft
Eingestellt am 31. 01. 2001 10:42


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Feder
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Gleich einem Sturmtief
bist du über mich hinweg gefegt
hast alle Ängste entwurzelt
alles Gewesene in den Schatten gestellt
mein Leben umgepflügt
Luftmassen erwärmt
Wetterleuchten vollbracht
in rasender Geschwindigkeit
und unvorstellbarem Ausmaß.

Vom Sog erfasst
mitgewirbelt
als eins gefühlt
Farbe bekannt
orientierungslos
Energie gelassen
am Boden angekommen
Substanz.

Warst du ein Unwetter?
War ich Gefahrenzone?
Sind wir ein Katastrophengebiet?

Wenn ich mich umsehe,
fällt das Urteil schwer.
Nichts gleicht mehr dem,
wie es vor dir war.
Nichts mehr dem,
wie es mit dir war.
Nichts mehr,
weder du noch ich.

Alles so ruhig.
Unheimliche Stille.
Von Leere beherrscht.
Kampf gegen ein Phantom.

__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Feder
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Aber Big! Überleg doch einmal! Wenn alles brach liegt und man Herzschmerz (da liegen die Zeilen ja) spürt, man kämpfen will, aber nicht weiß wie, wogegen oder wofür, fragt man sich, ob alles Wirklichkeit war, was man erlebt hat oder es sich nicht eingestehen will, dass man selbst vielleicht zuviel hineininterpretiert hat. Das war die Aussage. Der Herzschmerz bleibt - weil man es selbst so gespürt hat! Mehr kann ich dazu nicht sagen!

Lb. Gruß,
Feder

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Feder
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Bestimmt Big hast du genug Tiefgang es zu verstehen, bestimmt ist es im Moment die Leitung, die ich öffentlich in der Lupe nicht weiter ausdehnen kann.

Gruß,
deine Feder

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Brigitte
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Hallo Feder,

vielleicht sollte Big es noch einmal lesen, ich habe bei manchen Werken auch zweimal hinschauen müssen, bevor ich den Sinn richtig verstanden habe.
Ich finde Dein Werk schön

Einen schönen Abend
und liebe Grüsse
Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

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Feder
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Danke Brigitte,
es mag wohl daran liegen, das man zwar per Gedicht etwas erklärt, jeder aber etwas anderes - oft selbst Erlebtes - hinein zu interpretieren. Oftmals geht das nicht, weil jeder einen anderen Blickwinkel hat, manchmal geht es dann doch, bei mehrmaligem Lesen. Eigentlich ist der Hintergrund ganz simpel in der Erklärung.

Lb. Gruß,
Feder

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angela bosch
Hobbydichter
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Liebe Feder!!

Also ich weiß nicht warum big auf der Leitung sitzt!? Für mich ist es eindeutig was gemeint ist. Man trifft jemanden der einen Sturm an Gefühlen in einem auslöst, man ist zu allem und nichts bereit, versteht sich selbst und die Welt nicht mehr, glaubt alles und stellt alles in Frage und dann ist es so plötzlich vorbei wie es gekommen ist, man wacht auf und fragt sich war alles nur ein Truam und zurück bleiben ... Stille und Fragen auf die es keine Antworten gibt. So ungefähr?!

Liebe Grüße Angela

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Feder
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Ja Angela, so ungefähr - auch auch nur ungefähr. Eigentlich wußte man schon genau, wohin der Kompass zeigt - denn die Wissenschaft sagt, dass gerade ein "kleines Sturmtief" besondere Kräfte in sich birgt.

Lb. Gruß,
Feder

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