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Leselupe.de > Gereimtes
Orpheus und Eurydike
Eingestellt am 17. 05. 2008 18:46


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Winfried Kerkhoff
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Feb 2003

Werke: 26
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Singen, Orpheus, konntest du, jubeln, klagen,
dir h├Ârten alle Menschen zu.
Mit deinen Liedern, vom Zauber getragen,
jedes Tier und jeden Stein bewegtest du.

Du hattest mit den G├Âttern Streit,
als Eurydike dir war ergeben.
Der Liebsten Tod, das war dein gr├Â├čtes Leid.
Der Olymp verwehrte euch den Segen.

Doch, was k├╝mmerte dich der G├Âtter Neid.
Singend, mit der Lyra in der Hand
warst du zu steigen in der Toten Reich bereit,
drangst durch des Orkens Wand.

Oh, Orpheus, welches Lied hast du ersonnen,
mit dem du die Unterwelt gebracht um ihre Ruh?
Mit deiner Stimme hast du alle eingenommen,
sogar den Totengott in deinen Bann schlugst du!

Du wolltest deine Liebste locken aus der Schattenwelt.
Doch dann hast du des Nachtgottes Nachsicht nicht getraut.
Voll Ungeduld, ob sie dir folgt, hast du dich umgeschaut.
Da war das Gl├╝ck, so greifbar nah, zerschellt.

Ach, Orpheus, dein Lied vergebens ward von dir gesungen.
Dein eigenes Misstrauen hat dich bezwungen.
Was n├╝tzen im entscheidenden Momente K├Ânnen, Einfluss, Macht,
wenn an Zuversicht es mangelt und der Zweifel plagt.
__________________
Winfried Kerkhoff

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