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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Ostergedanken
Eingestellt am 13. 04. 2001 21:27


Autor
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Fahnert
Bl├╝mchendichter
Registriert: Feb 2001

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Ich beobachte das Wachstum des Grases im Osternest. Nebenbei schmurgelt im Rohr der Hahn, da ich Fisch nicht leiden kann, weil er so glitisch ist. Mamma sagt immer, ich s├Ąhe aus, wie das Leiden Christi vor der Auferstehung.

Obgleich ich mich weniger f├╝r einen Heiligen halte, vielmehr f├╝r einen Suppenkasper, der den Speck am Tellerand sammelt, tr├Ąume ich mich manchmal dar├╝ber hinaus und verreise in die Welt vom Prohasek oder in die der dreibeinigen Katz, die sich kaum um Ostereier k├╝mmert.

Am Ende, lieber Freund, liegt die Gew├Ąhr, da├č die Wahrheit ├╝ber die L├╝ge und das Unrecht ├╝ber den Ha├č siegt.

Der Christus, wei├čt Du, der ist am Ostersonntag auferstanden, sagt er, Prohasek, und nimmt seinen Hut vom Kopf. Ich werde Dir kaum Eier schenken. Mich k├╝mmert wenig, was Du in Deinem Lotterbett betreibst, noch will ich wissen, was die Karnickel in Deinem Stall veranstalten, aber nimm als Geschenk hier dies' Gefl├╝gel, damit Du nicht vom Fleisch f├Ąllst ...

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