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Leselupe.de > Science Fiction
Pandorra
Eingestellt am 10. 08. 2003 13:32


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Yaso
Hobbydichter
Registriert: Aug 2003

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Pandorra

Es war eine st√ľrmische Nacht, der 16. Dezember 3005. √úber Carbonek, einer Siedlung, nur 20 Kilometer von der Hauptstadt des Planeten entfernt, lag es in der Dunkelheit:
Das Forschungslabor, in das Clayton jeden Tag ein- und ausging.
Oder besser gesagt jede Nacht. Denn Clayton Reyno hatte Nachtschicht. Das milde Klima Carboneks hatte ihm seinen Beruf etwas vers√ľ√üt, doch in dieser Nacht war es ihm ziemlich unbehaglich. Er fuhr mit dem Transrapid, wie immer gegen 23 Uhr zum Labor. Der Regen trommelte gegen die Scheibe.
Clayton nahm nicht viel Notiz davon; er war in seine Zeitung vertieft und bekam auch nicht mit, wie die Fahrgäste ein und aus stiegen. Es waren heute nur ein paar Hand voll. Junge Hausfrauen, die noch schnell einkaufen gingen, Rentner, die keinen Schlaf fanden oder Jugendliche, die noch mit ihrem Haustier "Gassi gehen" mussten.

Carbonek war eher ein verträumtes kleines Nest; wenn man es mit anderen Städten verglich. Der Fortschritt hatte es längst eingeholt, doch die Mentalität der Bewohner war noch eine ganz Andere. Die Meisten waren freundliche Zeitgenossen, die das Leben ausnutzten.
Clayton faltete seine Zeitung zusammen. "Nichts neues heute.", grummelte er vor sich hin. Er war ein Nachtmuffel, wie sein Vater, hatte Mutter ihm fr√ľher immer gesagt. Er w√ľrde alle Frauen vor ihm verschrecken, hatte sie gesagt, doch er wollte daran gar nichts √§ndern. Endstation - der Transrapid hielt an und die T√ľren des Abteils sprangen auf. Clayton steckte die Zeitung in den M√ľllschlucker neben der T√ľr, der sie sofort aufsaugte und mit einem Glucksen aufl√∂ste. Er verlie√ü den Zug, ging m√§√üigen Schrittes durch den kleinen, fast gem√ľtlich wirkenden Bahnhof, mit der alten Bahnhofsuhr, die ihn sehr interessierte, denn es war die einzige Uhr, die noch Zeiger besa√ü - und ging die Treppe hinunter.

Mit seinen 52 Jahren war Clayton ein richtiger Jungspund, war immer noch ledig und sehr versiert in seinem Fach - der Meta- und Quantenphysik. Seine Schl√§fen waren leicht angegraut, verliehen ihm aber ein gewisses Etwas, um das ihn die meisten Mitarbeiter beneideten. Langsam schlurfte Clayton durch den Regen zum Labor hin√ľber; er wurde etwas nass, aber nicht einmal das konnte ihn noch aus der Ruhe bringen.
Die intelligente T√ľrsoftware erkannte ihn sofort und die T√ľren teilten sich vor ihm, bis er hindurch war.
Bobby, der etwas beleibte Wächter, saß hinter einer Reihe von Monitoren.
"Mr. Reyno.", gr√ľ√üte Bobby freundlich.
Eigentlich w√§ren menschliches Personal in der Aufsichtsbranche schon vor langer Zeit wegrationalisiert worden, doch Clayton vertrat, wie die meisten seiner Zeit die Meinung, dass man f√ľr so einen Beruf nur Menschen einstellen k√∂nne.
"Hallo.", raunzte er zur√ľck. Es war nicht b√∂se gemeint, vor allem nicht Bobby gegen√ľber, aber so war Clayton nun mal - morgens etwas unliebsam.
"Ist Susanne schon da?" Susanne war seine Partnerin in seiner Forschungsarbeit, ein junges M√§dchen von f√ľnfundreissig Jahren. Blond, h√ľbsch und ein wenig Naiv wie er fand. Aber sie hatte ein enormes Fachwissen, dass er immer bewundert hatte.

"Ja, sie arbeitet schon. Ach √ľbrigens: Mr. Yu wartet auf sie - schon √ľber eine Stunde lang." Bobby klang etwas aufgebracht deswegen.
"Es geht um etwas sehr wichtiges- ich glaube um die Finanzierung ihres Projektes Pandorra."
Clayton war mit einem Mal hellwach.
"Ich habe ihm gesagt, dass sie erst gegen elf kommen, aber-"
"Danke Bobby, er ist in der Beobachtungslounge, nehme ich an?"
Clayton wartete nicht auf eine Antwort, sondern ging sofort den Gang entlang auf das Zimmer zu. Chi Yu stand am Fenster. Er trug einen hellen Anzug; Er hat Geschmack, dachte Clayton, das muss man ihm lassen.

Yu schien sein bläuliches Spiegelbild an der Scheibe zu betrachten, in Wirklichkeit sah er aber hindurch - Er musterte Carbonek, die im Tal lag und auf die man von hier oben eine gute Aussicht hatte.
"Reyno.", sagte Yu, ohne sich umzudrehen. Die Blitze zuckten in der pechschwarzen Umgebung.
"Seit √ľber sechs Monaten stecke ich mein Geld in ihre ‚ÄěAntimaterieforschung", begann Yu seine Rede. Er machte eine kleine Pause und fuhr dann fort. "Nun ist es Zeit, dass ich Ergebnisse sehe."
"Nicht mehr lange, Mr. Yu und wir werden ein volles Spektrum von alternativen Ener-"
"Kommen sie mir nicht damit, Reyno." Yu drehte er sich herum und sah in Claytons graue Augen.
"Sie wissen was ich m√∂chte." Dann drehte er sich zur√ľck und beobachtete wieder das Naturschauspiel. Die schwarzen Nadelholzb√§ume b√§umten sich gegen den Wind auf und immer wieder blitzte es.
"Es ist der Schl√ľssel zur Erl√∂sung der Menschheit!", dabei wurde Clayton laut.
"Er liegt hier, in Carbonek! Wir könnten es schaffen, es könnte eine neue Weltordnung-"
Yu unterbrach ihn abrupt: "Menschen t√∂ten Menschen, Reyno- sie wissen das! Sie haben es gesehen." Bilder √ľberschwemmten Claytons Bewusstsein. Bilder des Krieges. Eines Krieges der Unabh√§ngigkeit. Chi Yu erinnerte ihn an seine Jugend, an Dinge, die er besser vergessen wollte. "Diese Zeiten sind vorbei."
Yu trat an ihn heran. "Nein, das sind sie nicht. Ich finanziere ihr Projekt- Sie werden es fortsetzen, wie ICH es im Sinn habe. Geben sie mir, was ich m√∂chte. Bitte keine Ausfl√ľchte mehr."

Die letzten sechs Monate hatte Clayton mit Susanne an Pandorra gearbeitet.
Das Projekt war noch nicht ganz abgeschlossen. Allerdings hatten sie es schon geschafft, Antimaterie zu produzieren. Es war zwar nur eine geringe Menge des Stoffes gewesen, der im kompletten Gegensatz zu jeglicher Materie steht, die im Universum existiert.
Die Menge war so verschwindend gering; und dennoch: der Energiegewinn war enorm. Antimaterie hinterlie√ü keine R√ľckst√§nde und somit auch keine Spuren. Es war einerseits eine reine Energiequelle, andererseits eine perfekte Waffe.
Zusammen wollten sie, in dieser Nacht noch, eine große Menge Antimaterie herstellen, um sie effektiv in einem Kraftwerk zu nutzen.
"In zwölf Stunden, werde ich wieder kommen." Yu schritt verärgert aus der Beobachtungslaunch und verließ die Forschungseinrichtung.
Clayton Reyno war best√ľrzt. Sein schlechtes Gewissen, dass er Wochenlang effektiv unterdr√ľck hatte, meldete sich nun zur√ľck.

Er betrat das Labor direkt und ging auf Susanne zu. Sie stand an einer Apparatur, in der bereits jetzt schon eine große Menge Antimaterie im Schwebezustand lagerte.
"Hallo Clayton.", sagte Susanne. Sie war so h√ľbsch wie immer, dachte er jetzt. Vielleicht h√§tte er sie besser kennen lernen k√∂nnen als in den letzten sechs Wochen.
"Warum haben wir das nur getan, Susanne? Warum habe ich das nur getan?" Claytons Aufregung war ehrlich.
"Ich habe schon mit Yu gesprochen, Clay. Das Projekt wäre ohne seine finanzielle Mittel nie realisiert worden!"

"Wenn wir seine verdammte Bombe nicht bauen, dann wird Yu jemanden finden, der es kann.",

meinte Clayton. "Es wird auf unseren Forschungen aufbauen."
"Du hast Recht. Das lasse ich nicht zu- wir m√ľssen etwas tun!" Von Susannes Wange kullerte eine Tr√§ne hinab. Denn sie wusste, was zu tun war.
"Ich habe Dinge gesehen, die ich nicht sehen wollte. Ich will nicht dass sich so etwas wiederholt. Lieber beende ich es jetzt und hier. Wir m√ľssen jegliche Kenntnis der Antimaterie vernichten." Clayton nahm ihre Hand und strich mit der Anderen durch ihre goldblonden Haare.

Bobby konnte ein Schnarchen kaum unterdr√ľcken. Er hatte seine Beine hochgelegt und die Augen fest geschlossen. Umso pl√∂tzlicher schrak er jedoch hoch, als die Alarmsirene anging. √úber seinem Kopf leuchtete eine rote Warnlampe. Bobby sah auf die Monitore. Auf einem bemerkte er Clayton, der in die Kamera sah. Sein Gesicht sah seltsam verzerrt aus, und passte nicht zu ihm.
"Bobby, es tut uns leid, bitte verzeih uns. Pandorra ist zu gefährlich. Verschwinde von hier."
"Mr. Reyno, Professor! Was geht hier vor?"
"Du bist der einzige, der noch hier ist. Wir werden nicht zulassen, dass mit unseren Forschungsergebnissen Menschenleben gefährdet werden."
Bobby erhob sich. Er wusste gar nicht, worum es im Projekt Pandorra ging und das wollte er auch nicht.
"Aber Professor... "
"GEHEN SIE ENDLICH!" schrie Clayton in den Lautsprecher.
Die Bahnhofsuhr Carboneks n√§herte sich zw√∂lf Uhr, als Bobby aus der Station rannte. Das einzige was Bobby vernahm war ein R√ľtteln, wie er st√ľrzte und auf nassem Boden weiterrollte. Der laute Knall hatte seine Ohren bet√§ubt. Das war es dann also, Mr. Reyno, dachte Bobby.

‚Äú...sehen wir es als Unfall der beiden Leitenden Wissenschaftler der Forschungsstation in Carbonek an. Die unermessliche Zerst√∂rungskraft dieser Explosion bleibt weiter r√§tselhaft, da bis jetzt weder irgendwelche R√ľckst√§nde noch spuren eines Brandherdes gefunden wurden. Der Krater ist kreisrund und hat einen Durchmesser von circa 200 Metern. Vermutet wird mittlerweile, dass Gesteine in der umliegenden Umgebu...‚Äú

Im Orbit des Planeten kreiste die Leviathan. Wie ein Unget√ľm schob sie sich vor die Sonne und warf einen verzerrten Schatten. An Bord schaltete Yu z√§hneknirschend den Fernsehschirm aus. Verdammter Reyno, dachte er. Das war sie also - Pandorra.

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Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

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Hallo Yaso,

zu deiner Geschichte gibt es ja einiges zu sagen, ich fange einfach mal an:
Es liest sich streckenweise sehr monoton und leblos, als m√ľsstest du einen Sachverhalt darstellen, willst aber lieber weiter erz√§hlen.
Der erste Abschnitt ist so ein Beispiel: Eine Aufz√§hlung, gar eine Aneinanderreihung von S√§tzen, das k√∂nntest du mit mehr Leben gestalten, einfach mehr ausf√ľhren, ins Details gehen.
Ich fand, es waren viele Stellen, wo du einfahc weiterhetzt, anstatt eine Geschichte zu erzählen.

Zum Inhalt:
Antimaterie als Energieerzeugung : Wie funktioniert das? Wie wird sie hergestellt? Ein wenig mehr als den Begriff solltest du dem Leser schon sagen, worum es geht.

Zur Moral:
Sie stellen Antimaterie her, die "Zweiseitigkeit" ihrer Forschung d√ľrfte den beiden bekannt sein, oder? Warum forschen sie √ľberhaupt? Die Forderung, diese als Waffe einzusetzen, war bestimmt nicht neu. Und warum entschlie√üen sie sich, das Projekt stebren zu lassen? Woher kam der Sinneswandel.

Fazit : Ich denke, du könntest da noch einiges an Arbeit hereinstecken. Im Moment ist es eine nette, nicht besonders gute Geschichte.

Bis bald,
Michael

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Mazirian
???
Registriert: Jul 2002

Werke: 21
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Kommentar

Hallo Yaso,

Hihi, endlich einer, der den Transrapid kauft. Auch die Geschichte mit den Rentnern die nicht schlafen können und daher eine Runde mit den öffentlichen Verkehrsmitteln drehen, fand ich ausgesprochen witzig.
Aber im Ernst. Eigentlich gefallen mir die Idee und die Geschichte recht gut. Sie ist sehr geradlinig erzählt und macht es dem Leser somit leicht, hinein zu finden. Auch die Sätze sind einfach und eingängig gebaut und es fällt dir offenbar leicht, sie so zu schreiben.

Ein bisschen zu straight finde ich's bei der Ausarbeitung der Charaktere. OK, die Protagonisten sind asexuell, wie sich's f√ľr richtige SF geh√∂rt . Und das legend√§re Zweimann-Labor, in dem die Geschichte der Menschheit umgew√§lzt wird mag auch in Ordnung sein. Aber die prompte Entscheidung, sich und das Experiment einfach in die Luft zu blasen, damit Yu es nicht bekommt, finde ich von Claytons Seite aus eher unreflektiert. Es wird nicht √ľber Alternativen nachgedacht, z.B. dass Geld auch das schlechteste Gewissen bet√§uben kann (ups, nat√ľrlich nur so lange, bis man genauer nachgedacht hat . Auch nicht √ľber die Versuchung, die Clayton empfinden muss, denn einstweilen ist er es ja, der dieses Machtmittel in den H√§nden h√§lt. Und dass Susanne so klaglos mitgeht und nicht schreit:"Ich bin jung, blond und h√ľbsch und will leben!" w√§r zumindest eine √úberlegung wert.

Zumal er den "B√∂sen" auch nicht mitnehmen kann/will. Dieser hat doch Geld genug, um in einem halben Jahr und mit einem neuen Forschungsteam wieder auf dem gleichen Stand zu sein. Mit Claytons Freitod ist also nix gewonnen. Wie "schwer" Yu den Verlust nimmt, zeigt ja auch sein Kommentar am Schluss ("Verdammter Reyno"). Ich denke, etwas √§hnlich sparsames w√ľrde er - zumindest denken - wenn Clayton ihm versehentlich Kaffee √ľber die Hose gekippt h√§tte.

Und hier schlie√ü ich mich Michael an: Es fehlt hin und wieder noch das passende Bild, die richtige Wendung, der unverwechselbare Yaso-Stil gewisserma√üen. Auf der anderen Seite gibt's sch√∂ne Beispiele daf√ľr, dass du das eigentlich beherrschst, wie etwa die alte Bahnhofsuhr mit den Zeigern.
Beispiel:
Yu trug einen hellen Anzug. Er hat Geschmack dachte Clayton...
Ist etwas schwer nachvollziehbar, denn zum einen sagt uns die Beschreibung im ersten Satz kaum mehr, als dass Yu nicht nackt war. Zum anderen ist ein wasserblauer Anzug mit hellrosa Sternchen drauf auch hell, zeugt aber keineswegs von Geschmack. Hier gibst du deine Geschichte zu sehr der Fantasie des Lesers preis, was dann z.B. zu albernen √úberlegungen wie der meinigen soeben f√ľhren kann.
Es fehlen einfach die zwei drei Worte, die den Leser nachvollziehen lassen können, warum der Anzug geschmackvoll ist.
Wenn du z.B. schr√ľbst: "...Yu trug einen Anzug aus bl√§ulich changierender Azgon-Seide...", w√§r's zwar auch nur klischeehaft und der Leser w√ľsste auch nicht, wie der Anzug nun genau aussieht, aber zum einen h√∂rt sich's teuer und exotisch an und zum zweiten baust du damit an der Welt, in die du den Leser f√ľhren willst. Irgendwo auf einem fernen Planeten wird diese Seide hergestellt, irgendwo (auf den "Zentralwelten"?)ist "bl√§uliches Changieren" zur Zeit schwer in Mode, m√∂glicherweise ist das Tragen solcher Seide nur gewissen Gesellschaftsschichten vorbehalten, Farben und Stoff sagen auch etwas √ľber den Charakter des Tr√§gers aus usw. usw. "Heller Anzug" klingt eher nach unscharfem Fahndungsfoto.

OK, ich hab's eigentlich nicht mit Anz√ľgen, wollte nur mal ein Beispiel im Detail durchgehen, auch wenn's vielleicht nach Erbsenz√§hlerei aussieht. Soll aber nur hei√üen, dass die Geschichte mit ein bisschen liebevoller √úberarbeitung/Ausarbeitung richtig gut werden kann.

Noch ein paar "Stolperer":

wenn Clayton Nachtschicht hat, wer hat dann Tagschicht? Heißt das, dass das halbe Team am Leben bleibt? Irgendwo im Text ist auch von den meisten Mitarbeitern die Rede, die ihn um seine grauen Schläfen beneiden. Es muss also noch mehr Leute geben als Susanne und ihn. Somit wäre sein Selbstmord keine Lösung, da das Know-How erhalten bliebe.

"...morgens etwas unliebsam..." - aber es ist 23 Uhr abends!

"...weder irgendwelche R√ľckst√§nde noch Spuren..." - Wenn Antimaterie mit Materie reagiert, bleiben schon Spuren zur√ľck - n√§mlich ein ziemlich schmutziger Cocktail h√§rtester Strahlung und instabiler Isotopen. Dass bei dieser Reaktion Materie und Antimaterie komplett in Energie umgewandelt werden, hei√üt ja nicht, dass es sich bei dieser Energie um fertigen Wechselstrom handelt. Man bekommt das elektromagnetische Spektrum rauf und runter, von Infrarot bis Gammastrahlung.

"Pandorra" - m√∂glicherweise lautet ja einfach der Projektname so, dann will ich nicht rumkritteln. Wenn aber tats√§chlich das M√§dchen mit der schlimmen B√ľchse gemeint ist - die schreibt sich nur mit einem "r".

Antimaterie - stellt man ja heute schon her. Was ist an dem Verfahren des Jahres 3006 so besonderes? Hier fehlt ein wenig mehr Hintergrundinformation.


schönen Gruß und gedeihliches Schreiben
Achim
__________________
Es ist alles schon gesagt worden - nur noch nicht von jedem (Karl Valentin)

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Yaso
Hobbydichter
Registriert: Aug 2003

Werke: 1
Kommentare: 1
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Hallo Michael, hallo Mazirian!

Danke dass ihr euch mit meiner Geschichte befasst habt. Sie hat schon an einem Wettbewerb teilgenommen, der 9000 Anschl√§ge nicht √ľberschreiten durfte, deshalb musste ich an einigen Stellen k√ľrzen.

Claytons Projekt Pandorra:
Er arbeitet allein mit Susanne in der Nachtschicht, gerade wegen dem Projekt. Nur die beiden sind daran beteiligt.
Die zwei "r" sind schon richtig so!

quote:
Antimaterie - stellt man ja heute schon her. Was ist an dem Verfahren des Jahres 3006 so besonderes? Hier fehlt ein wenig mehr Hintergrundinformation.


Da wird wohl das Problem liegen, denn ich habe ja nicht geschrieben, dass die Handlung auf der Erde stattfindet
Der Planet heißt Andorra. (Daher die zwei "r") Aber beim Wettbewerb durfte ich mich nicht zu erkennen geben (Deshalb die Anspielung).

Ich werd die Geschichte so bald wie m√∂glich √ľberarbeiten und ausbauen... Danke nochmal f√ľr eure Meinung.

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