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Leselupe.de > Kurzprosa
Paradox
Eingestellt am 26. 08. 2007 19:25


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Raniero
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Paradox

Was war nur los, an diesem Tag?
Eine nicht zu definierende Unruhe hatte die Kleinstadt erfasst und lag wie etwas r├Ątselhaftes, nicht recht greifbares ├╝ber ihren Mauern.
Von allen Seiten her bewegten sich mehr oder weniger festlich gekleidete Menschen wie magisch angezogen zu ihrem Kern, in Richtung Zentrum; ein Teil von ihnen in wei├čen Kutschen, andere in geschm├╝ckten Automobilen und wiederum andere gingen einfach zu Fu├č.
Alle diese Menschen kannten, so schien es, nur ein Ziel; den gro├čen Marktplatz in der Ortsmitte.
Unter ihnen befanden sich auch Herlinde und Jakob Dallbeier, ein r├╝stiges Paar in den Achtzigern.
Sie hatten ebenfalls mit einer Kutsche vorlieb genommen, allerdings nicht mit einer wei├čen, sondern mit einer dunkelgr├╝nen, erstens, weil sie fanden, dass eine wei├če Kutsche doch nicht so recht zu ihrem Alter passte, aber es gab noch einen weiteren Grund.


So nach und nach f├╝llte sich der gro├če Marktplatz mit fr├Âhlichen, teilweise gl├╝cklichen Menschen, viele Schaulustige waren darunter, und man sprach davon, dass aus vielen anderen St├Ądten ├Ąhnliche Bilder verbreitet w├╝rden, ├╝ber die Medien.
Vor dem Standesamt an der S├╝dseite des Platzes bildete sich eine lange Schlange von heiratswilligen Kandidaten, die sich diesen Tag mit dem ganz speziellen Datum seit l├Ąngerer Zeit aufgespart hatten, als Gl├╝cksbringer, denn man schrieb den 07.07.2007.

Als Herlinde und Jakob auf dem Marktplatz eintrafen, reihten sie sich nicht in die lange Schlange ein, so etwas hatten sie schon lange hinter sich.
Stattdessen bewegten sie langsamen Schrittes auf das lang gestreckte Geb├Ąude an der Nordseite des Platzes zu, vor dem sich keine Menschenschlange gebildet hatte.
Unmittelbar vor dem Amtsgericht wurden sie von ihren beiden Anw├Ąlten in Empfang genommen.
ÔÇ×Na, dann wollen wir mal. Haben Sie sich das denn auch richtig ├╝berlegt?ÔÇť
ÔÇ×Das haben wirÔÇť erkl├Ąrten Herlinde und Jakob unisono.

Gemeinsam nahmen sie die Treppe zur ersten Etage.
ÔÇ×Ein guter Tag f├╝r unseren Plan, findest du nicht auch, Schatz?ÔÇť fl├╝sterte Jakob seiner Frau zu, bevor sie den kleinen Saal betraten..
ÔÇ×Ich wei├č nicht so recht. Meinst du, er wird uns Gl├╝ck bringen?ÔÇť

Der Richter er├Âffnete die Sitzung.
ÔÇ×In Sachen Dallbeier gegen DallbeierÔÇŽ

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Duisburger
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Hallo,

So richtig vom Hocker reisst mich das nicht. Warum?

Paradox >> Was war nur los, an diesem Tag? >> man schrieb den 07.07.2007

Nun, das war los. Erst ein geheimnisvoller Einstieg und dann so eine banale Aufl├Âsung? Ich zumindest hatte etwas anderes erwartet.
Wo ist das Paradoxe?
War es letztendlich das scheidungswillige alte Paar, dessen weiblicher Part ihren Mann immer noch Schatz nennt und meint, dieser Termin w├╝rde beiden Gl├╝ck bringen?
Wof├╝r? Einen Neuanfang zusammen oder mit neuen Partnern?
Nein, wohl auch nicht.

In dieser Geschichte scheint etwas entscheidendes zu fehlen, um "z├╝nden" zu k├Ânnen.

lg
Duisburger
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige K├Ânig (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Haki
Guest
Registriert: Not Yet

Kritik

Ich muss leider auch sagen, dass die Geschichte keinem Spannungsbogen folgt. Es l├Ąsst sich einfach kein H├Âhepunkt, keine Pointe ausmachen. Beides fehlt ganz entschieden, wodurch der Text, der sprachlich sicherlich nicht schlecht ist, uninteressant und langweilig erscheint. Es gibt nichts zu interpretieren oder zu deuten. Was ist deine Aussage?
Ich denke, dieser Text muss stark ├╝berarbeitet und ├╝berdacht werden. Aber, wie gesagt, sprachlich ist es wirklich nicht schlecht. Ich schlage vor, gewisse Drehungen und Wendungen innerhalb der Handlungsstr├Ąnge einzubauen, um so den Text unterhaltsamer zu machen. Wie genau das aussehen k├Ânnte, vermag ich nicht zu sagen, da es ausschlie├člich der Autor selbst entscheiden muss, aber sollte dennoch irgendwo Spannung aufgebaut werden.

Gru├č,
Haki

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