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Leselupe.de > Ungereimtes
Pas de deux
Eingestellt am 30. 04. 2002 07:43


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lester
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2002

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Sprachst du es nach?, sprachst du mir vor?
wovor, sprich, springen wir davon,
von diesen Fähren führen keine Sprünge,
und keine Spuren hin, dort wo sie untergehn.

Doch sprichst du nicht und wenn du sprichst,
klingt deine Stimme wie von fern und fremd verzerrt,
als kehre sie und käme heim, wo sie noch niemals heimisch war,
zu dem, durch den sie schwebt, wie durch ein ganzes Leben.

Ganz aufgehoben wird wohl nie, kann auch nicht sein, das Ungefähre,
dies nie geahnte Muster, das wir durchziehn, um das wir gehn,
Tanzspuren nur, doch schön, wenn sie im Dunkel ungesehn,
zu unserem Schattenspiel in ihren Takt sich finden.

(Das ist im Herzen eingefressen, ich kenn die Kommastelle noch,
bei der im Schritt die Fahrt vergangen von Siehdichfür nach Igelsloch.)

Nun ist genug, nun tanzt die Fähre mit dem Fahrensmann,
der Vorhang dann, er fällt, er war ja nie verschwunden,
wir fallen nicht, doch jemand kommt und will zum Tanz,
er führt uns vor, die Schritte und die Zahl der Runden.

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