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Leselupe.de > Humor und Satire
Pech
Eingestellt am 19. 07. 2004 05:12


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flammarion
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Pech

Meine Bettdecke war zu alt. Richtig klumpig geworden. Die Federn lagen, anstatt mich zu w├Ąrmen, nur noch neben mir. Oft hatte ich lediglich das Inlett auf meinem K├Ârper. So ging es nicht weiter! Eine neue Zudecke musste her.
Also fuhr ich in die Stadt und fand auch gleich im ersten Laden ein Steppbett. Da konnten die Federn, egal, wie alt sie werden werden, nicht verrutschen! Stolz trug ich es nach hause. Das ausgediente Federbett kam sofort in die Tonne. Dann ging ich daran, dem neuen W├Ąrmespender meinen sch├Ânen Rosenbettbezug ├╝ber zu streifen. Leider war er mehr als f├╝nfzehn Zentimeter zu schmal. In der Nacht kringelte sich das Steppbett zu einer Wurst zusammen. Wie unangenehm!
Ich musste noch mal in die Stadt, neue Bettw├Ąsche kaufen. Ich fand auch einen farbig bedruckten Bezug zu g├╝nstigem Preis, der meiner geliebten Rosenw├Ąsche durchaus Konkurrenz machen konnte. Ich nahm gleich zwei davon, damit ich was zum Wechseln habe.
Zum zweiten mal in Folge fuhr ich stolz nach hause.
Die neue W├Ąsche passte ganz genau, ich sah einer Nacht ohne Kampf mit einer Federbettwurst entgegen. Aber als ich die Verpackung entsorgen wollte, fiel mein Blick auf einen Schriftzug: ÔÇ×Wegen eventuellem Farb├╝berschuss empfiehlt es sich, den Bezug die ersten paar Male getrennt zu waschen.ÔÇť Nun, den Bezug aufzutrennen, sollte mir keine Schwierigkeiten bereiten. Aber wer n├Ąht ihn mir wieder zusammen? Ich besitze keine N├Ąhmaschine. Und mit der Hand dauert es ne halbe Ewigkeit. Obendrein sieht es wahrscheinlich auch nicht so gut aus.
Also fuhr ich traurig in die Stadt, um die W├Ąsche umzutauschen. Auf allen farbig bedruckten Bez├╝gen stand dieser d├Ąmliche Vermerk. Die wei├čen Bez├╝ge waren von dem Format meiner Rosenw├Ąsche, also ungeeignet. Umtauschen war somit nicht m├Âglich. Geld zur├╝ck gab es auch nicht.
Was sollte ich nun tun? Ich werde mich wohl daran gew├Âhnen m├╝ssen, in ungewaschener Bettw├Ąsche zu schlafen.
Ach, warum habe ich nur immer soviel Pech?

__________________
Old Icke

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AndreasGaertner
Guest
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Hallo flammarion...

ich finde, Dir ist ne witzige kleine Geschichte gelungen.
Mein Vorschlag: Eine Tauschb├Ârse f├╝r falsch eingekaufte
Bettw├Ąsche. Ich h├Ątte noch einen Spannbettbezug, der sich nur ├╝ber drei Ecken st├╝lpen l├Ąsst.....

Ein Satz zu Anfangs hat mich ein wenig irritiert:

Da konnten die Federn, egal, wie alt sie werden werden, nicht verrutschen!
Kann nat├╝rlich auch Absicht sein...wie auch immer...


Liebe Gr├╝sse

Andreas

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flammarion
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jepp,

das werden werden ist absicht. richtiger w├Ąre wohl "werden w├╝rden", aba det juckt mir nich.
vielen dank f├╝r deinen kommentar. freut mich, dass du spass hattest, genau daf├╝r steht das werklein hier.
ganz lieb gr├╝├čt
__________________
Old Icke

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majissa
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Liebe Flammarion,

die Federbettwurst ist ein prima Neologismus. Ich habe mich bei deiner Geschichte sehr am├╝siert, jedoch eine kleine Verst├Ąndnisfrage. Vielleicht stehe ich ja auch einfach auf dem Schlauch und kapiere es nicht. Warum muss der Bettbezug denn zum Waschen erst extra aufgetrennt werden? Da sind doch Kn├Âpfe dran. Und ├╝berhaupt kann man die Dinger doch einfach in die Waschmaschine stecken. Ich f├╝rchte, da einem Missverst├Ąndnis aufzusitzen. Im ├╝brigen h├Ątte ich mir die Story noch viel l├Ąnger gew├╝nscht.

"Da konnten die Federn, egal, wie alt sie werden werden, nicht verrutschen!"

werden - werden. Eines davon braucht ein "├╝".

Lieben Gru├č
Majissa

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majissa
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Oh, ich Schlafm├╝tze! Jetzt erst sehe ich, dass Andreas dich ja schon auf das "werden - werden" ansprach. Nun denn...es h├Ątte sich damit ja erledigt.

Lieben Gru├č
Majissa

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flammarion
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nun,

liebe majissa, der witz der geschichte beruht ja gerade auf dem missverst├Ąndnis, dass der prot glaubt, die w├Ąsche auftrennen zu m├╝ssen. gemeint ist vom hersteller "von anderer W├Ąsche getrennt". deutsches schprrach schw├Ąres schprach!
lg
__________________
Old Icke

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majissa
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peinlich, peinlich...

Jetzt, wo du es sagst, erscheint es ganz klar. ;)
Da stand ich wohl auf der Leitung.

Lieben Gru├č
Majissa

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