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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Phantom der Oper
Eingestellt am 25. 06. 2015 19:30


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Rehcambrok
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2015

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Vermutlich war die Anekdote vom Blitz der einen beim Scheißen erwischt nur einem wirren Kopf entsprungen. Das ihn selbst soeben Amors Pfeil getroffen hatte, hätte er nicht zu verleugnen gewusst. Irgendwie war es eine Gemengelage aus beidem. Er hatte den Traum vor sich gesehen, Erbtante Mechthild hatte er am Arm, daher konnte er dieser Frau nicht nacheilen. Der feste Griff von Tante Mechthild zwang ihn zur geistigen Kasteiung. Erst als sie den Gang durch das Foyer des Opernhauses an der Theke beendet hatten, ließ sie ihn los um sich dem Champagner zu widmen.

Er schaute sich um, aber so sehr er auch suchte, er konnte sie nirgends erblicken. Eher gelangweilt nahm er jetzt die Sektschale die Tantchen ihm reichte, um lustlos daran zu nippen. Mehrmals ließ er noch seinen Blick schweifen, das Resultat war jedoch immer gleichbleibend, ernüchternd. Gerade hatte die Pausenglocke geläutet, spürte er auch schon Tantchens festen Griff an seinem rechten Arm. Während sie sich auf dem Weg zu Tantchens Loge machten, sah er sie plötzlich wieder. Sie huschte unten an der Garderobe vorbei und war dann aus seinem Blickfeld verschwunden. Über die Musik machte er sich keine großen Gedanken, nur wie er sie wiedersehen könne, war jetzt das vorherrschende Thema in seinem Kopf.

Seine momentane Stimmung passte zur Vorstellung. Rund fünfundsiebzig Minuten düstere Musik würden ihn jetzt im dritten Akt von Tristan und Isolde begleiten. Er war ohnehin kein Wagner Fan, aber Tante Mechthild wollte ihm Kultur näher bringen. Diese Opernsaison hielt nur schwere Kost für ihn bereit. Letztes Jahr war er wesentlich mehr von den Aufführungen angetan, da gab es Operetten von Jacques Offenbach. Pariser Leben entsprach schon eher seinem bisherigen Lebenswandel. Nachdem er nun schon sechzig Minuten des letzten Aktes überstanden hatte, musste er sich unter den Tisch bücken. Er hatte das Bonbon beim Spielen verloren, nun war es an der Zeit für Ordnung zu sorgen. Schnell hatte er das Bonbon gefunden und sein Kopf tauchte wieder oberhalb der Balkonbrüstung auf, da sah er sie. Sie saß im Orchestergraben ziemlich weit links und hielt etwas silbernes in Händen. Genau erkennen konnte er es nicht, aber er merkte sich ihren Platz von der Mitte her gezählt, wo der erste Geiger saß.

Da Tantchen mit dem Intendanten per Du war, sollte er wohl irgendwie seinem Traum näher kommen. Der anschließende Premieren Empfang kam da wie gerufen. Tantchen blühte da voll auf und er hatte Zeit dem Phantom nach zu jagen. Den Namen hatte er schnell heraus bekommen, aber sonst gab es keinerlei Informationen. Egal wen er fragte, keiner hatte nähere Informationen für ihn. Er fragte jeden den er hier mittlerweile kannte, das Ergebnis war gleich Null. Zufällig bekam der Eingangsportier seine Befragung mit und winkte ihn hera . „Die Frau Kornmeier ist eine alleinerziehende Mutter mit einem fünfjährigen Sohn. Ihr verstorbener Mann war hier bis zu seinem Tod unser Bühnenmeister.“ Er gab dem Portier einen Zwanziger und wusste anschließend auch ihre Adresse.

Jetzt musste er nur noch Tante Mechthild nach hause bringen, dann könnte er seine Erkundung starten. Gesagt, getan. Kurz vor 01:00 in der Nacht setzte er Tantchen bei ihr ab, der Butler wartete schon an der Haustür. Er gab die Adresse in sein Navi ein und ließ sich dahin führen. Es war eine dieser Seitenstraßen, die sie nach dem Krieg als Sozial Wohnungen gebaut hatten. Einen Parkplatz würde er morgen früh hier bestimmt auch bekommen, die Anzahl der jetzt hier stehenden Fahrzeuge deutete auf die Armut der Gegend hin. Wenn der Sohn in den Kindergarten gehen sollte, wovon er ausging, dann würde er wohl ab halb acht dahin gebracht.

Bei sich in seiner Wohnung angekommen, stellte er den Wecker auf 06:45, das würde in jedem Fall reichen. Wie sollte es auch anders sein, als er erwachte stand die Sonne hoch und der Blick auf seinen Wecker verriet ihm, das es schon fast Mittag war. Den Wecker wird er wohl im Unterbewusstsein ausgestellt haben. Schnell machte er sich frisch, während der Kaffee durch lief. Um 14:30 hatte er den Termin mit Tantchen. Abzüglich der Fahrzeit blieben ihm also zwei Stunden und zehn Minuten.

Vielleicht war ihr Sohn ja ein Halbtags Kindergartenkind. Er fuhr los um sich auf die Lauer zu legen. Einer Begegnung, so hoffte er, würde er damit näher kommen. Wie er nahe der ersten Begegnung war, ahnte er nicht. Er bremste gerade um in diese kleine Straße abzubiegen, da war ihm ein Kleinwagen hinten drauf gefahren. Er stieg aus seinem 7er BMW und wollte gerade zur Strafpredigt ausholen, da sah er sie. Der Unfallverursacher besser Verursacherin war sie, Tabea Kornmeier. Er hörte nur ein gequältes Scheiße begleitet von einer finsteren Miene. An seinem BMW war von dem Aufprall eigentlich nichts zu sehen, bei ihr lief jedoch merklich Flüssigkeit unter dem Fahrzeug hervor. Der Fiat Uno war bestimmt schon mehr als zehn Jahre alt, ob es da noch was zu retten gab, wagte er zu bezweifeln. „ Es tut mir ganz furchtbar leid, ich war mit meinen Gedanken bei meinem kranken Sohn. Ich wollte gerade ein paar Spielsachen für seinen Krankenhausaufenthalt holen. Können wir das bitte ohne Polizei machen, die 75 Euro müssen doch nicht sein.“

Er konnte sehen, das sie den Tränen nahe war. „ Warten Sie einen Augenblick, ich stelle mein Auto nur da vorne hin.“ Er deutete auf den übernächsten Parkplatz. Danach kam er zu ihr, um sich Versicherung und Adresse geben zu lassen. „ Sie wohnen ja hier,“ tat er ganz erstaunt. „ Setzen sie sich in ihr Auto, mal schauen ob es noch fährt.“ Sie drehte den Zündschlüssel, aber es gab nur einen Höllenlärm mit einer Verpuffung, danach war Ruhe. „ Das auch noch, verdammte Scheiße, warum werde ich so gestraft?“ Sie sprang aus dem Fiat, fluchte wie ein Kesselflicker und fing gleichzeitig an zu weinen. Es war die blanke Verzweiflung zu spüren. „ Ich brauche das Auto, die Reparatur kann ich mir aber nicht erlauben. Wir kommen so schon kaum über die Runden. - Ach danke das sie nicht die Polizei gerufen haben.“ Er dirigierte sie erneut in ihren Wagen, sie sollte den Schlüssel in Zündstellung bringen, dann schob er sie mit ihrem Auto in die nächstgelegene Parklücke. Sie stieg aus und nahm den Kinderrucksack vom Rücksitz.

„ Wenn sie sich beeilen, fahre ich sie zu ihrem Sohn. Ich habe um 14:30 am Sonnenhof einen Termin den ich einhalten muss. Aber wie gesagt, wenn sie sich beeilen dürfte das klappen.“ Sie spurtete förmlich los, da sie lange keinen so netten Kontakt gehabt hatte, wenn auch die Umstände nicht nötig gewesen wären. Er zog in der Zwischenzeit den Schlüssel ihres Autos aus dem Schloss heraus und dann schloss er den Fiat zu. Sie kam mit dem gefüllten Rucksack zurück und streckte ihre Hand aus: „ Tabea Kornmeier , soviel Zeit muss sein.“ Er schüttelte ihre Hand, die einen kräftigen Händedruck abgab: „ Oliver Naumann, sehr erfreut. In welches Krankenhaus soll´s denn gehen?“ Sie kramte einen Zettel hervor: „ Uni Klinik. Mein Sohn ist da vorhin mit Blinddarmdurchbruch eingeliefert worden.“ Die Angst in ihrem Gesicht konnte er förmlich mit den Händen greifen.

An der Uni Klinik angekommen gab er ihr seine Karte. „ Rufen sie mich ruhig nach 17:00 an, ich würde Ihnen gerne weiter helfen. Bis später.“ Dann fuhr er los, da es sonst knapp werden könnte.

„ Hallo Tante Mechthild, was ist denn heute so wichtiges, das der Termin um diese Uhrzeit sein muss?“ Er reichte ihr seine Hand, die sie nahm, um sich von ihm in den Garten geleiten zu lassen. Dort saßen drei Herren und verkündeten ihm Tantes Vermächtnis und deren Besonderheiten . Alle Nachfolgeerben konnten laut einer Verfügung von 1786 nur dann das Erbe antreten, wenn sie verheiratet waren . Diesen Satz konnte auch Tante nicht streichen . Wenn der Erbe bis vierzig Jahre nicht geheiratet hatte, war der nächste in der Reihe dran. Alle Pflichten die sich aus der Erbschaft ergeben würden, wurden ihm vorgestellt. „ So Oliver, jetzt weißt Du Bescheid. Die Uhr tickt, genau wie meine Lebensuhr. Ab morgen wenn Du Geburtstag hast, bleiben Dir genau fünf Jahre. Nutze sie gut. Wir sehen uns dann morgen Abend zur Party.“ Sie entließ ihn mit einer Symbolischen Kette am Bein.

Er fuhr noch schnell bei einem ehemaligen Schulkameraden vorbei und gab dort Tabeas Autoschlüssel ab. Sie sollten schnell und unauffällig das Auto reparieren, heute noch. Es wurde ihm zugesagt, würde aber bis nach 21:00 dauern. Den Schlüssel würden sie dann in den linken Radkasten kleben.

Dann fuhr er erst mal zu sich und informierte sich über das Weltgeschehen. Um 17:43 rief sie dann an: „Ich hoffe ich störe nicht, aber mein Sohn musste jetzt in eine weitere O.P. Geschoben werden. Sie waren vorhin so nett zu mir, ich brauche einfach jemand zum Ausheulen.“ Er gab ihr kaum Zeit zum Luftholen, denn er fragte jetzt unvermittelt drauf los. Es war jetzt eine zweite Not – O.P . nötig geworden und es fehlte Spenderblut der seltenen Blutgruppe B negativ. Tabea hatte Blutgruppe 0 und konnte nur einen gewissen Teil spenden. Jetzt wurde die echte Blutgruppe benötigt.

„ Machen sie sich keine Sorgen, ihrem Jungen wird geholfen. Sagen sie den Ärzten Bescheid, ich bin in fünfzehn Minuten da. Ich habe Blutgruppe B negativ.“ Er konnte ihr Aufatmen durch das Handy spüren. Zwanzig Minuten später lag er selbst auf einem Krankenbett und bekam das Besteck angelegt. „ Normalerweise nehmen wir nur 500ml pro Spender. Wenn Sie bereit wären, wir bräuchten dringend einen Liter. Sie wissen das es für Sie auch folgen haben kann?“ Der Professor sah ihn eindringlich an. „ Wenn sie die Schwestern veranlassen mir während der Blutabnahme einen Liter Vollmilch, dazu 200ml Sahne und drei Kiwis zu einem Cocktail zu mixen, wird es schon funktionieren.“ Der Professor sah ihn überrascht aber gleichzeitig erleichtert an. „ Sie waren wohl Extremspender bei der Bundeswehr? Nur dort wird dieser Cocktail gereicht. Aber das ist gut, da muss ich mir nicht so viele Gedanken um Sie machen.“





Dann wurde er angezapft. Tabea hatte sich inzwischen an sein Bett gesetzt und wusste nicht wo sie anfangen sollte. „ Vielleicht war der Unfall ja Schicksal oder Fügung. Jetzt bin jedenfalls froh, genau den richtigen getroffen zu haben.“ Er nickte nur und verkniff sich einen Kommentar. Wenn sie den Ursprung kennen würde, wäre sie wohl nicht mehr so freundlich. Irgendwann würde er es ihr erzählen müssen, aber nicht jetzt. Er trank noch den Rest von seinem Cocktail und ließ sich nachdem die Blutabnahme beendet war, zudecken.

Bis nach 23:00 hatte er jetzt ein paar Stunden geschlafen. Tabea wanderte zwischen ihm und ihrem Sohn hin und her. Oliver stand auf und ging etwas wackelig hinter Tabea her. Ihr Sohn hatte ein ähnlich hübsches Gesicht wie die Mutter. „ Dort drüben, das ist mein Julian.“ Sie deutete auf das gegenüberliegende Bett. Er hatte es zuvor schon gedacht, da die Ähnlichkeit schon sehr ausgeprägt war. „ Julian ist ja genauso hübsch wie seine Mutter,“ wagte er einen kleinen Vorstoß. Etwas verlegen startete sie eine Gegenoffensive: „ Na sie haben ja einen seltsamen Geschmack. Die Haare hängen ungewaschen an mir runter, die Klamotten stinken und sind auch nicht ganz sauber. Zu allem Überfluss kann ich auch schon meine Schweißfüße wahrnehmen.“ Sie hatte sich exakt beschrieben, so wie sie jetzt war. Eine Antwort darauf zu geben, würde schwierig werden. Wenn er nicht Gefahr laufen wollte etwas falsches zu sagen, musste er jetzt doch mit der Wahrheit anfangen.

„ Ich muss ihnen ein Geständnis machen , Tabea. Ich wollte Sie schon gestern Abend in der Oper kennenlernen.“ Er schilderte ihr seine Versuche und wie er ihre Adresse herausbekommen hatte. „ Ich hoffe Sie sind mir nicht böse. Nur der Unfall war weder geplant noch gewollt.“ Nach dem er seine Ausführungen beendet hatte, schaute sie ihn nur ungläubig an. „ Wissen Sie Oliver, eine Frau mit Kind macht sich eigentlich keine Hoffnung mehr, jemals einen anständigen Mann wie Sie kennen zu lernen. Das einzig gute meiner Ehe ist mein Sohn. Mein Mann hat mich betrogen und einen Berg Schulden hinterlassen. Den größten Teil habe ich seit Konstantins Tod vor drei Jahren schon abbezahlt, aber mein Sohn muss ständig darunter leiden, das kein Geld da ist.“

Er merkte das sie sich in ihr Schneckenhaus zurückziehen wollte, jetzt wagte er die Flucht nach vorne: „ Tabea, geben Sie mir bitte eine Chance Sie und Julian richtig kennen zu lernen.“ Dabei setzte er seinen traurigen Dackelblick auf, den er perfekt beherrschte. Das hatte ihm bei Geschäftsabschlüssen schon sehr oft geholfen. „Wenn Sie es wirklich wollen, lasse ich Sie an unserem Leben teilhaben. Aber machen Sie mir bitte keine Falschen Hoffnungen. Ich bin froh das Ihr Einsatz Julian das Leben gerettet hat. Wenn Sie nicht mit uns klar kommen, seien Sie bitte so fair, es schnell zu beenden. Das ist meine Bedingung.“ Er nahm ihre Hand und drückte sie geschäftsmäßig zum Zeichen das er einverstanden war.

Er gratulierte sich jetzt innerlich zweimal. Sein Geburtstag war da aber erst an zweiter Stelle. Als gegen 02:00 klar war das Julian über den Berg ist, fuhr er Tabea nach Hause. Er stellte sich direkt neben Tabeas Wagen und suchte mit seiner Taschenlampe den Radkasten ab. Unter dem dunklen Isolierband fand er den Schlüssel. Er schloss die Fahrerseite auf und ließ den Wagen an. Der Schnurrte wieder so wie er sollte. Dann gab er Tabea ihr Auto zurück. „ Ich weiß das Du mich jetzt ausschimpfen möchtest, aber Du brauchst das Auto. Das habe ich schon heute Mittag organisiert, da ich mich schuldig fühlte.“ Sie schimpfte nicht sondern zog sein Gesicht zu sich runter und gab Ihm drei Schmatzer auf den Mund. „Der ist für Julian, das wichtigste in meinem Leben. Der für Deine Hilfsbereitschaft und der als Anzahlung. Den Rest wirst Du Dir auch erarbeiten müssen.“ Er nahm sie in den Arm und drückte sie nur.

„ Ich bin bereit mich zu stellen. Morgen früh werde ich dann nach dem Krankenhaus mit zu Dir kommen um mir einen Eindruck zu verschaffen. Ist das für Dich O.K. Tabea?“ Sie nickte: „ Ich werde ab 06:00 im Krankenhaus sein. Gute Nacht Oliver!“ Er fuhr dann zu sich und sie ordnete ein paar Sachen neu, damit Oliver auch Platz hätte. In zwei Reisetaschen packte er sowohl Anzug und drumherum als auch legere Kleidung. In einen Kulturbeutel noch Mundpflege und Rasierzeug, schon war er startklar. Da er vor Aufregung sowieso kein Auge mehr zu tun könnte, checkte er am Laptop noch seine Verpflichtungen für den angebrochenen Tag.

Diese Welt der Unternehmensführung, in die Tantchen ihn geschoben hatte, musste er auch erst erlernen. Als Steuerberater hatte er bisher auch mit diesen Zahlen zu tun, aber es waren die von anderen. Sein Chef hatte seine Stundenreduzierung zwar abgesegnet, aber besonders angetan davon war er nicht. Wenn der wüsste das er im Begriff war die Seite zu wechseln, sein Fachwissen dort vorteilhaft einsetzen könne, der würde bestimmt rotieren. Nach dem kurzen Schweif in seinen beruflichen Status, kreisten seine Gedanken wieder um Tabea. Da er bisher immer leichtes Spiel gehabt hatte, waren die Kleinigkeiten, mit denen man Frauen umgarnte, ihm völlig fremd.

Um 05:15 rief Tante Mechthild an. Sie hatte eigentlich nur auf seinen AB sprechen wollen, das sie bis Donnerstag weg wäre, ganz kurzfristig . Ganz überrascht war sie , das Oliver nach dem zweiten läuten selbst abgehoben hatte. Sie gratulierte ihm zum Geburtstag. Bei der Gelegenheit fragte er sie einfach, was man einem fünfjährigen als Genesungsgeschenk mitbringen könne. Was junge Frauen denn so für Vorlieben hätten, war seine andere Frage. Tante Mechthild gab ihm ein paar Tipps, ohne Erfolgsgarantie.

Frisch gemacht und neu eingekleidet fuhr er 05:50 los, Richtung Uni Klinik. Auf dem Gang der Intensivstation sah er sie schon vor Julians Zimmer auf und abgehen. Sie sah wieder wie ein Engel aus, so wie er sie am Sonntag vor Augen hatte. „ Hallo Oliver,“ begrüßte sie ihn und gab ihm einen Hauch von Kuss auf die rechte Wange. „ Morgen Tabea, wie geht`s Julian?“ Schnell gab er ihr auch ein Bussi auf die Stirn. „ Wir dürfen gleich rein, aber nur zehn Minuten. Julian wird noch mindestens bis Mittag schlafen, haben die Ärzte gesagt. Ich habe Dich als Elternteil mit angegeben, damit Du ungehindert Zugang hast. Ich hoffe Du fühlst Dich jetzt nicht zu sehr überrumpelt?“ Ohne zu Antworten legte er seinen Arm um Ihre Schulter, so wie man sich ein besorgtes Ehepaar vorstellen würde. Sie schmiegte sich an ihn und legte ihren Arm um seine Hüfte. Wer es nicht wusste, hätte sie für ein Paar gehalten, das schon länger glücklich verheiratet war.

Oliver nahm die Wärme die sie ausstrahlte mit jeder Pore auf. Umgekehrt fühlte sich Tabea wohl wie seit mehr als sechs Jahren nicht. Das war der Tag ihrer Hochzeit gewesen, danach ging es bis auf Julians Geburt nur bergab. Der Oberarzt ließ sie nun zusammen in Julians Abteil der Intensiv. Er erklärte ihnen die Apparaturen und deutete auf die Wellenlinien auf dem Monitor. „ Wenn Julian gegen Mittag aufwacht und weiterhin so konstant mit den Werten bleibt, werden wir ihn am Nachmittag auf die normale Kinderstation überstellen,“ damit verabschiedete sich Dr. Hartmann. Gegen 06:30 fuhren sie hintereinander zu Tabeas Wohnung. Diesmal hielt sie genügend Abstand.

Er packte sich seine beiden Reisetaschen und lief hinter ihr her, bis in die dritte Etage, was hier das Dachgeschoss war. Die kleine Wohnung war sauber und ordentlich, aber sehr karg ausgestattet. Nur das Kinderzimmer wirkte, obwohl es höchstens acht Quadratmeter waren, warm und einladend. Für ihren Sohn opferte sie wohl alles was möglich war. Das Bad war sehr klein. Dusche, Toilette, gegenüber Waschbecken und Waschmaschine. Es war noch kleiner als das Kinderzimmer, man konnte sich kaum drehen. In der Küche waren lose zusammengewürfelte Schränke, Herd, Spüle und Kühlschrank. Ein kleiner Esstisch mit drei Stühlen stand auf der anderen Seite. Der dritte Stuhl hatte eigentlich keinen Platz, da die Küche blockiert wäre, wenn da jemand sitzt. Der Wohnraum, den er schon beim Eintreten wahrgenommen hatte war der mit Abstand größte Raum. Schränke unterschiedlicher Stilrichtungen standen an den langen Wänden, eine ziemlich durchgesessene Stoffcouch mit kleinem Tisch davor rundeten das Bild ab. Über den kleinen Flachbildfernseher der an der Wand hing, war durchsichtiges Klebeband geklebt.

Als er seine Augen darauf richtete sprach Tabea ihn an. „ Der Fernseher hat öfters Aussetzer und vorne einen Riss, deshalb das Klebeband. Es ist hier wirklich armselig, genauso wie ich es Dir gesagt habe. Mehr ist leider nicht drin. Wenn Du jetzt gehst, bin ich Dir trotzdem dankbar, für das was Du für Julian getan hast.“ Sie wurde in ihrer Ansprache von seinen Lippen unterbrochen, die sich auf ihren Mund legten. Obwohl sie sich bemüht hatte sich möglichst nicht von ihm fangen zu lassen, sie wollte nichts schnelles, gab sie dem Anklopfen seiner Zunge nach. Es wurde ein sehr intensiver Kuss, der sie schweben ließ. Nachdem sich wieder getrennt hatten, zog er ihren Kopf an seine Brust und drückte sie, nahm sie mit seinen Armen gefangen. „ Ich musste Dich eben bremsen, Du verzichtest auf alles, damit es der Person die Du liebst, gut geht. Da möchte ich auch bald zugehören, wenn Du mich lässt. Darf ich Julian ein Paar Fußballschuhe zur Genesung kaufen? Ich habe gesehen das er sich die Neonfarbenen von Addidas wünscht.“

Es war wirklich ein wahr gewordener Traum für Tabea. Dieser Mann hatte eine hohe Empathie. „ Ich werde Dir auch alle Zeit der Welt lassen, um Dich an mich zu gewöhnen. Tabea, ich möchte gerne mit Dir und Julian eine Familie sein. Jetzt musst Du mir nur meinen Platz zuweisen.“ Den Inhalt seiner Worte glaubte sie nicht verstanden zu haben, deshalb fragte sie nach: „ Wie meinst Du das? Das klang sehr zweideutig.“ Er nickte: „ Ja so war es auch gemeint. Den Platz hier zum Einleben ist das eine was jetzt geklärt werden muss, der in Deinem Herz soll später geklärt werden!“ Nun öffnete sie die Tür zum Schlafzimmer. Dort stand ein Doppelbett aus Großmutters Zeiten mit Nachtkonsolen links und rechts. Gegenüber war ein dreiteiliger Kleiderschrank. Die Decke zierte eine Baufassung mit Glühbirne. Sie öffnete die rechte Schranktür: „ Hier kannst Du Dich einrichten. Auch die rechte Betthälfte bekommst du. In der Mitte ist allerdings ein unsichtbarer Zaun. Bist Du einverstanden?“ Und wie er einverstanden war. „ Über die Zeiten im Bad sollten wir uns noch einigen, da es auch Männer gibt die mehr als fünf Minuten brauchen.“

Jetzt hatte er wieder sein betörendes Lächeln aufgesetzt. Ihr lief es bei diesem Anblick heiß und kalt den Rücken runter. Sie legte sich ein paar Sachen zusammen und verschwand damit im Bad. Normale Alltagsgeräusche wie Toilettenspülung und laufendes Wasser konnte er vernehmen, kurz danach stand sie umgezogen im Wohnzimmer und verabschiedete sich, da sie zur Probe musste. Sie gab ihm noch Schlüssel für Haustür und Wohnung und war dann weg.

In Julians Zimmer suchte er dessen Schuhe um die Größe festzustellen. 35 und 35/² waren die Paare die er fand. Um nicht die falsche Größe zu kaufen, besorgte er in einem Sportgeschäft in der Nähe der Uni Klinik einen Gutschein für diese Fußballschuhe. Der Preis war für alle Größen bis 40 gleich. Danach fuhr er ins Büro und ging seinem Teilzeitjob als Steuerberater nach.
Um 15:00 fuhr er zur Klinik. Auf der Intensiv war in dem Bereich wo Julian noch heute morgen lag, der Platz frei. Er fragte nach und ging dann auf die Kinderstation in das ihm genannte Zimmer.

Tabea saß wohl schon länger bei Julian, da der ihn freudig begrüßte nachdem Tabea genickt hatte. Sie hatte ihm wohl schon einiges erzählt. „ Hallo Oliver, Du bist also mein Lebensretter. Spielst Du mit mir Fußball, wenn ich wieder darf?“ Der Junge war ihm äußerst sympathisch. Er war offen und freundlich, seine Art überrumpelte ihn. „Was sagt der Arzt denn? Ich denke mal die nächsten drei Wochen wird das nichts geben. Übrigens habe ich hier was für Dich.“ Oliver gab ihm einen Gutschein, auf dem die Addidas Schuhe abgebildet waren. Tabea musste es vorlesen, danach richtete sich Julian auf und umarmte Oliver. Ganz leise flüsterte er in Olivers Ohr: „ Möchtest Du nicht mein Papa sein?“

Oliver verschlug es die Sprache, zunächst. Tabea hatte es trotz flüstern gehört, ließ sich aber nichts anmerken. Oliver strich mit seiner Hand ganz vorsichtig über Julians Kopf: „ Wir werden sehen, was sich machen lässt.“ Dann zwinkerte er Julian zu. „ So ich muss jetzt wieder los, es wird heute spät werden. Tschüss ihr beiden.“ Genauso schnell wie er gekommen war, war er jetzt auch wieder verschwunden. „ Du Mama, kann Oliver mein Papa werden? Ich finde ihn ganz toll!“ Tabea gab ihrem Sohn einen Kuss: „ So einfach geht das leider nicht. Wir werden es aber probieren. Ist das für Dich O.K. Julian?“ Er nickte und fiel Tabea um den Hals. Danach spielten sie noch bis 18:00, als dann ihre Uhr Geräusche machte. Sie musste nun los in die Oper, die Vorstellung begann um 19:30.

Erst kurz nach Mitternacht war sie in ihrer Wohnung zurück, aber alle Lichter waren aus . Sie schaute ins Schlafzimmer, aber es war leer. Sie machte sich im Bad fertig und zog ein Nachthemd an, ganz gegen ihre normale Gewohnheit. Aber reizen musste sie ihn ja auch nicht, wenn er sie sehen würde. Das sie sonst immer Nackt schlief, würde er ja noch früh genug mitbekommen. Sie löschte das Licht und legte sich ins Bett, wo sie kurz darauf einschlief. Am frühen Morgen wachte sie schweißnass auf, da es ziemlich Warm in ihrem Rücken war. Sie war im Bett gewandert und lag nun zur Hälfte mit ihrem Rücken in der rechten Betthälfte. Die Wärme kam von Olivers Rücken gegen den sie mit ihrem Rücken drückte. In der Morgendämmerung konnte sie seinen Körper in Augenschein nehmen, da er nur mit Slip bekleidet war. Was sie sah gefiel ihr gut. Sie stand auf und verschwand im Bad um sich erst mal ihren Schweißfüßen zu widmen. Er sollte ja nicht durch den Geruch vertrieben werden. Dann legte sie sich wieder hin, aber nur auf ihre Seite.

Um kurz nach 08:00 wurde sie von einem fröhlichen „Guten Morgen,“ geweckt. Oliver brachte ihr einen Kaffee ans Bett und ließ sich für heute bei Julian entschuldigen. Dann verabschiedete er sich. Er wollte im Steuerbüro seine Wochenstunden schon heute komplett machen, um in den nächsten Tagen mehr Zeit zu haben. Eine Firma musste er ja auch noch so nebenher leiten.

Sie fuhr zu Julian in die Klinik. Da Julian schon aufstehen musste und laufen sollte, ging sie mit ihm bis zu dem Sportgeschäft und sie lösten den Gutschein ein. Julian strahlte mit der Sonne, die raus gekommen war, um die Wette. Freitag Nachmittag sollte er entlassen werden, wenn der Verlauf weiterhin so positiv ist. Bis Freitag morgen sahen Tabea und Oliver sich nur früh morgens und am Nachmittag im Krankenhaus. Freitag morgen hatten sie dann etwas Zeit, um zusammen zu frühstücken. Da Tabea am Nachmittag Probe und anschließend Aufführung hatte, bat sie Oliver, Julian zur Entlassung abzuholen. Sie selbst besuchte ihn jetzt noch am Morgen.

Um 15:30 sollte Julian heute entlassen werden, also war er um 15:00 da um die Sachen zusammen zu packen. Auf Fußball sollte noch eine Woche verzichtet werden, aber Schwimmen dürfe er schon, wenn er es nicht übertreibt. Mit diesem Wissen fuhr die Männerwirtschaft nach Hause. Oliver fragte Julian was er und seine Mutter denn gerne essen, so gingen sie noch gezielt auf dem Heimweg einkaufen. Zu Abend gab es belegte Brote und Rohkost. Julian brachte ihm um 20:00 zur Schlafenszeit sein Märchenbuch, aus dem ihm Mama immer vor liest. In Julians Zimmer suchte er einen Schlafanzug aus dessen Schrank und befreite Julian von Pulli, Hose und Socken, die zum Teil falsch herum angezogen waren, da Julian sich im Krankenhaus selbst fertig gemacht hatte. Dann legte er ihm den Schlafanzug hin und drehte sich um. „ Du darfst ruhig zusehen, wir sind doch unter uns Männern.“

Julian verblüffte ihn schon wieder. Der zog jetzt seine Unterhose ganz zwanglos aus und zog den Schlafanzug an. Als Oliver ihn zugedeckt hatte, las er ihm das Märchen vom tapferen Schneiderlein vor. Julian bekam nicht genug davon, und so las Oliver ein Märchen nach dem anderen. Irgendwann waren dann beide eingeschlafen. Als Tabea nach Mitternacht nach Hause kam, konnte sie schon vom Parkplatz aus sehen, das in Wohn- und Kinderzimmer Licht war. Nach dem sie die Wohnung betreten hatte, sah sie ein zu Herzen gehendes Bild im Kinderzimmer. Oliver lag, halb im Stuhl sitzend, mit dem Oberkörper neben Julian auf dem Bett und hatte das Märchenbuch in den Händen. Schnell holte sie den alten Fotoapparat und machte ein Foto. Dann holte sie aus dem Schlafzimmerschrank eine Decke und legte sie vorsichtig über Oliver, bevor sie das Licht im Kinderzimmer löschte und die Tür schloss.

„ Guten Morgen Mama,“ und ein Kuss von Julian weckte sie um 08:30. Oliver hatte eine Tasse Kaffee für sie in Händen. Nach ein paar Schlucken hatten sie die Lebensgeister wieder. „ Und, was habt ihr Männer denn schon für heute geplant?“ Neugierig wartete sie auf eine Antwort. „ Noch nichts Mama. Ich würde aber gerne mit euch schwimmen gehen, das darf ich nämlich schon.“ Erwartungsvoll blickte Julian seine Mutter an, diese zu Oliver. Als der nickte, brach Julian in Jubel aus. „ Das Schwimmbad mit der großen Rutsche macht um 10:00 auf. Wir haben also noch etwas Zeit.“ Oliver schaute nun fragend in die Runde. „ Das ist aber vom Eintritt her sehr teuer. Momentan ist das eigentlich nicht drin.“ Oliver unterbrach sie, als er Julians enttäuschten Gesichtsausdruck sah. „ Ich zahle, wir wollen doch eine Familie werden, oder?“ Dies oder hatte er in einem aufreizenden Tonfall von sich gegeben, aber es gab keinen Protest. Sie suchten die Badesachen zusammen und packten alles nebst einer großen Liegedecke in einen großen Rucksack. Dann fuhren sie in dem großen BMW zum Schwimmbad. Julian fand das richtig toll in so einem großen Auto, es war jetzt schon seine zweite Fahrt darin.

Pünktlich zur Öffnung waren sie am Schwimmbad angekommen. Nachdem Oliver bezahlt hatte nahm Julian beide an den Händen und zog sie zu den Familienkabinen, in denen er sonst mit seiner Mutter alleine war. Dann verteilte er die Seiten so, wie er es kannte. „ Das hier ist die Seite für Männer, da drüben die Frauenbank. Hilfst Du mir Oliver?“ Wie schon gestern Abend zog er Julian bis auf die Unterhose aus, was dieser nun selbst erledigte. Auch seine Badehose zog er selbstständig an. Oliver zog sich auch aus und Tabea sah ihn zum ersten mal nackt. „ Du hast aber einen großen Pippimann,“ hörte er Julian sagen. „ Bist Du groß bist, wächst Deiner auch Julian.“ Mit einer einfachen Begründung war das Thema vom Tisch. Da sie ja jetzt als Familie hier waren, zog sich auch Tabea um. Julian hatte sie ja schon häufig nackt gesehen, jetzt präsentierte sie sich halt Oliver, im Zwanglosen Rahmen der Familienkabine.

Bis auf die Liegedecke packten sie alles in den Spind und suchten sich ein schönes Plätzchen zwischen den Bäumen. Immer wenn Julian alleine im flachen Warmwasserbecken war, kuschelte sich Tabea an Oliver ran. Sie merkte wie ihre Hormone kreisten. Gegen Nachmittag, als Julian mal wieder alleine im Warmwasserbecken war, küsste sie Oliver in den Nacken und ging dann zu Julian ins Becken. Es war ihr erster Aufenthalt im Wasser heute. Oliver war mehrmals mit Julian auf der großen Rutschbahn gerutscht und auch ein paar Meter geschwommen. Sie hatte nur die Sonne genossen. Jetzt war es an der Zeit mal mit Julian zu spielen, da sie gleich aufbrechen müssten, da sie ja Abendvorstellung in der Oper hat. Um 16:00 packten sie die Decke zusammen und holten ihre Sachen aus dem Spind. Es war allerdings nur die kleinere Familienkabine frei.

Zuerst trocknete Oliver Julian ab und zog ihm auch die Badehose aus, während er diese auswrang, trocknete Tabea Julians Po und Vorderseite. Dann half sie Ihm beim Anziehen. Oliver hatte sich schnell abgetrocknet und umgezogen, er war fertig, noch ehe Tabea mit Julian fertig war. Dann rubbelte Oliver über Tabeas Rücken und zog ihr die Träger des Badeanzugs über die Arme. Während er sie weiter abtrocknete, zog sie den Badeanzug aus. Sie ließ sich weiter von ihm abtrocknen, weil sie es genoss. Sie musste sich nur zusammen nehmen, um nicht zu stöhnen, als er ihre Genitalien mit dem Badetuch trocknete. Gerne hätte sie seine Finger und anderes tiefer gespürt, aber Julian war ja mit in der Kabine, so das dies ausgeschlossen war.

Zu Hause zurück, musste sie sich auch schon für die Vorstellung fertig machen. Heute begann es eine Stunde früher als sonst, was für das Sonntagsfrei ein Bonus war. Als sie kurz vor Mitternacht nach Hause kam, schliefen ihre Männer schon. Diesmal jedoch im jeweils richtigen Bett. Heute verzichtete sie auf das Nachthemd und legte sich zu ihm ins Bett, von ihrer Seite aus. Da ihre Beine und Arme etwas kalt waren, wachte Oliver auf. Er tastete vorsichtig hinter sich und fühlte das sie nichts an hatte. Er drehte sich zu ihr: „ Ist die Demarkationslinie aufgehoben?“ Ein Kuss erreichte seine Lippen: „ Ja mein Schatz. Heute hast Du gezeigt, was für ein toller Vater Du bist. Da möchte ich als Mutter dann auch was von abhaben.“ Sie Küsste ihn wieder und jetzt begegneten sich auch ihre Zungen. Sie stieg dann über ihn rüber um in rechtsseitiger Liegerichtung mit ihm an ihrem Rücken anliegend, zu kuscheln. Sie lag auf seinem rechten Arm der sie hielt, mit dem linken streichelte er sie über den Körper verteilt. Er knabberte noch an ihrem Ohr, dann schliefen sie glücklich ein.




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Wer Frieden auf der Welt will muss bei den Kindern anfangen .

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