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Leselupe.de > Essays, Rezensionen, Kolumnen
Pille Palle und Stories, nix als Stories
Eingestellt am 23. 11. 2007 20:06


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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
Registriert: Aug 2006

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Wer den Erzähler Stefan Kuntz in Aktion erlebt, kann sich zunächst nur schwer vorstellen, dass seine Stories für ein Buch taugen. Mit einem einzigen Requisit, ohne Kulissen, mit gelegentlichen Solo-Gesangseinlagen (obwohl er eigentlich nur leidenschaftlicher Chorsänger ist), ohne Textbuch und mit langen Armen, die er gestenreich einzusetzen weiß, versteht es dieser nicht nur körperlich überragende Erzähler, Zuhörerinnen und Zuhörer in seine Geschichten hineinzuziehen.
Doch die insgesamt 27 Stories seines Buches lassen sich gewiss auch lesen. Ja, sie machen den Leser zum Erzähler, der sich die Geschichten selbst erzählt.
Nehmen wir die Geschichte von einem Maler, der nicht weiß, was er malen soll und sich entschließt, Pille Palle zu malen. Dabei geht er eine künstlerische Vereinigung mit seinem Computer ein und erschafft ein berühmtes Werk, das schließlich unverkäuflich im Museum landet. Und schon spinnt der Leser weiter und weiter.
Nein, seine Stories sind ganz gewiss nicht realistisch, aber äußerst hintergründig. Wer möchte auch schon von einem richtigen Erzähler erfahren, wie die Realität wirklich aussieht? Davon hat mann/frau in der Regel ohnehin genug. Die Geschichten im Buch mit dem bescheiden klingenden Namen „Stories, nix als Stories“ haben etwas, das sie über Stories hinaushebt.
In der Story „Der Kamelhaarmantel“ trabt folgerichtig ein Kamel herbei, „kniet vor ihnen nieder, sie steigen auf und schaukeln in die Ferne“. Nicht in jeder Geschichte sind es Kamele, die Leserinnen und Leser mitnehmen, aber immer ist es irgendein originelles oder weniger originelles Vehikel, das zur Entführung in die erzählte Welt dient.
In „Geschichten von Mann und Frau und Frau und Mann“ sowie „Geschichten über die anderen Dinge, die auch noch wichtig sind im Leben“ streifen die erzählenden Leserinnen und Leser durch fühlbare Welten, die es offenbar auch gibt, da es sie vielleicht so geben könnte.
Ein Buch für Fantasie-Begabte, denen man noch was erzählen kann…

Und wer nach dem Lesen auch den Erzähler auch in Aktion sehen und hören möchte, wird ihn sicherlich bei einem seiner Auftritte nicht nur im Rheinland erleben können.
Anfragen per E-Mail sind jederzeit möglich.
Stefan Kuntz, Stories, nix als Stories, Bergisch Gladbach 2007, 118 Seiten, € 7.- (plus E 1.- für Versand), ISBN 3-935486-12-X
Das Buch ist beim Autor zu erwerben:
Stefan Kuntz, Mutzer Str. 43, D-51467 Bergisch Gladbach, Tel.: 02202-708870, Fax 02202-708787, E-Mail: stefan.kuntz@geschichten-erzaehlen.de ,
web: Hier klicken


__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

Version vom 23. 11. 2007 20:06
Version vom 24. 11. 2007 16:44

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