Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92250
Momentan online:
279 Gäste und 14 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Science Fiction
Pläne
Eingestellt am 12. 08. 2007 18:17


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
jon
Foren-Redakteur
Fast-Bestseller-Autor

Lektor
Registriert: Nov 2000

Werke: 147
Kommentare: 6206
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um jon eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Pläne
Zur Schreibaufgabe „Timing“

„Warten Sie“, sagte Meierkent und hob die Hände wie zu einer schamanistischen Beschwörung. „WartenSieWartenSieWartenSie!“
   Ich wartete also.
   „Wollen Sie sagen, es ist schief gegangen?“ Er durchbohrte mich dabei mit einem Blick, der krasse Zweifel an meinem Geisteszustand signalisierte.
   Ich nickte.
   „Das ist unmöglich!“
   „Ich weiß. Aber es ist so.“
   „Sie waren Götter, um Himmels willen! Wir haben Ihren Ruf sorgfältig aufgebaut, seit fast fünf Alontera-Generationen streuen wir die Sage von der Rückkehr Malpotts unters Volk. Die Alonteraner denken, es sei eine uralte Prophezeiung!“
   „Ich weiß und Sie haben hervorragende Arbeit geleistet. Das war auch nicht das Problem.“
   „Und was bitte war das Problem, Kevin?“
   Ich hasse es, mit meinem Vornamen angesprochen zu werden. „Ich habe keine Ahnung, wo der Fehler ihn Ihrem Plan lag, Professor Meierkent“, revanchierte ich mich.
   „Der Plan war perfekt!“, protestierte er. „Sie haben ihn versaut! Sie und ihre durchgeknallte Crew! Ich habe doch gleich gesagt, der Admiral hätte Engberts Team schicken sollen!“
   „Moment mal! Ihr Plan basierte doch gerade darauf, dass wir fliegen! Weil wir als einzige Truppe aus lauter reinrassig Weißen bestehen! Sie waren es doch, der gesagt hat, dass die Bewohner des Generationenschiffes Farbige unmöglich als ihre Götter akzeptieren würden!“
   „Ja“, lenkte Meierkent ein, „Sie haben ja recht. Die Propaganda-Sendungen, die wir aus dem Schiff aufgefangen haben, waren rassistisch wie zu schlimmsten Kolonialzeiten. Oder noch schlimmer. Die Kolonialherren hatten wenigstens vor Augen, wie die Schwarzen wirklich waren, und wer es sehen wollte, konnte es sehen.“
   „Oh ja“, stimmte ich, mich an die Stunden auf Alontera erinnernd, zu. „Diese Spinner auf dem Schiff kriegen schon Panik, wenn mal jemand mit einem Leberfleck zur Welt kommt!“
   Meierkent starrte mich an. „Ach echt?“
   „Naja. Fast. Mal ‘ne Sommersprosse oder so, das vertragen die schon, aber richtig förderlich ist das für die Karriere auf Alontera offenbar nicht. Also wenn Sie mich fragen, um die Bagage ist es nicht schade. Dumm nur, dass sie das ganze Projekt gefährden.“
   „Kevin!“, bellte Meierkent. „Es sind Menschen, um Himmels willen!“
   „Dieser degenerierte Haufen? – Ja ja ich weiß“, kam ich ihm zuvor. „Die können nichts dafür, ihre Vorfahren haben ihnen das eingebrockt. Mann, es ist doch bizarr, dass es 2052 noch so fanatische Rassisten gegeben hat. Die haben ihr letztes Hemd dafür ausgegeben, nur um in einem vorsintflutlichen Vehikel zu einer neuen, reinen Heimat aufzubrechen!“
   „Damals war das Schiff nicht vorsintflutlich, Kevin, es war das modernste, was es auf der Erde gab. Und es hat immerhin über 300 Jahre gehalten. Also aus ingenieurtechnischer Sicht ein wahres Wunder.“
   „Ja, blöd nur, dass das Mistding jetzt auf Kanderra acht zusteuert. Obwohl die Alonteraner sich sicher prächtig mit den Kanderranern verstehen würden, wenn sie nicht zufällig zwei miteinander unverträglichen Lebensformen angehören würden. – Oh Mann, wenn die Alontera auf Kanderra acht runtergeht und die Leute munter rausspazieren …“ Ich grinste.
   „Das ist nicht komisch! Haben Sie mal jemanden an der Kanderra-Infektion sterben sehen? Ich schon! Das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht!“
   Ich schwieg. Meierkent hatte natürlich Recht, es war scheußlich. Deshalb haben wir den Kanderranen ja angeboten, nach und nach ihr gesamtes Sonnensystem so zu terraformen, dass sie fast alle Planeten und Monde dort nutzen können, statt anderswo nach Kolonien für ihre viel zu große Bevölkerung zu suchen. Es hatte Jahrzehnte gedauert, ehe die Kanderraner uns glaubten, dass wir sie nicht in eine Falle locken wollten, und noch mal fast ein Dreiviertel Jahrhundert, ehe Kanderra acht soweit umgewandelt war, dass sie den Planeten besiedeln können. Wenn das schief ging, würden Milliarden enttäuschter und aufgebrachter Kanderraner die Galaxis überschwemmen und jeder von denen konnte ganze Landstriche mehr oder weniger vollständig veröden lassen!
   „Was machen wir jetzt?“, fragte ich Meierkent. „Die Alontera ist weiter auf – wie sie es nennen – Heimatkurs. Die Idee mit der Umprogrammierung des Zentralrechners war zwar nicht schlecht, aber die haben es ziemlich schnell rausgekriegt. Die sind wirklich gut bei sowas. Es ist paradox, dass sie den Götterglauben so einfach übernommen haben.“
   „Nicht wirklich, das Phänomen gibt es heute noch in vielen Völkern.“ Ihm fiel plötzlich etwas ein. „Sagen Sie“, fragte er mich, „kann es sein, dass dieser Umprogrammierungsversuch Ihrer Mission geschadet hat?“
   „Wie meinen Sie das?“
   „Naja, als Sie denen sagten, dass Malpotts Wille darin bestünde, eine andere Heimat anzufliegen, dachten die da nicht, dass Sie eventuell den Rechner …?“ Er sah mich forschend an.
   „… sabotiert haben?“, vollendete ich.
   Er nickte.
   „Irgendwie schon, aber nicht, wie Sie jetzt denken. Sie hatten völlig Recht bei Ihrem Plan – die haben alles plötzlich so interpretiert, dass es zu unseren Worten passte. Wir waren wirklich sowas wie Götter. Die sind ganz von selbst auf die Idee gekommen, dass das damals schon ein Versuch von mir … ich meine: von Malpott war, sie umzulenken. Die sind nicht dumm, wissen Sie, die sind nur … naja: blöd. Jedenfalls hat das unsere Position gestärkt. Oh Mann“, ich musste lachen, „die sind ernsthaft vor uns auf die Knie gefallen und so. Der reine Wahnsinn! Der Auftritt, den Sie für uns inszeniert haben, war grandios. Ihr Mann auf Alontera hat prima Arbeit geleistet. Ich versteh nur nicht, wie Sie immer wieder Leute auf das Schiff schleusen können, die kennen sich doch alle, da fällt ein Fremder doch auf!“
   „Kosmetische Operationen“, antwortete Meierkent, nicht ganz bei der Sache. „Wir nehmen natürlich vorher die echten …“ Er kann zu sich. „Das geht Sie nichts an, Kevin. Ich weiß immer noch nicht, was auf der Alontera schief gegangen ist! Also?“
   „Entschudligung. Klar. Also … Wir drei – ich, der XO und Chief Donovan – erscheinen also an Bord, mein XO spricht mich ganz beiläufig mit Malpott an, woraufhin wir sofort zur Regierung gebracht werden. Oder besser gesagt geleitet. Auf jeden Fall befehle ich den sofortigen Stopp und fasle was von Prüfung vor dem Einzug ins Paradies und so – na eben das, was Sie ausgekaspert hatten. Das schlägt auch voll ein und sofort entsteht sowas wie allumfassende Ehrfurcht und so. Schon eine Stunde später stehen uns buchstäblich alle Türen und Terminals offen und wir tun so, als würden wir mit der Prüfung beginnen. Wir machen wichtige Gesichter dabei und die Alonteraner werden immer angespannter. Dann gehen ich und der XO wieder zur Regierung und der Chief zum Zentralrechner. Ich sage, wir wären enttäuscht über die Missachtung, die man manchem Kind Malpotts entgegenbringen würde – also diese ganze Antidiskriminierungsrede, die Sie uns eingebläut haben, Professor. Aber Malpott ist ja ein gütiger Gott und er räumt seinen Kindern Zeit ein, sich zu beweisen, indem er ihnen ein neues Ziel auswählt. Inzwischen programmiert der Chief den Kurs nach Hogwarts End ein, dann holt er Evelin an Bord, damit die beiden dieses Update an den Triebwerken machen können, Sie wissen schon, damit die Alontera das Raumtor bei Hallberg benutzen kann. Und dann … tja. “ Ich hob die Schultern.
   „Was dann?“
   „Dann wurden wir verhaftet.“
   „Ja aber warum?“
   „Ich habe keine Ahnung.“
   „Die müssen doch was gesagt haben!“
   „Irgendwas von Hochverrat. Deshalb haben wir uns …“
   Ein bleicher Mann stürmte in den Besprechungsraum und baute sich vor mir auf. „Sind Sie noch ganz dicht?!“
   Meierkant legte dem Mann beruhigend die Hand auf den Arm. „Langsam, Alfons, was ist denn los?"
   Jetzt erkannte ich den Mann, er hatte uns auf Alontera geholfen. „Kerrit! Schön Sie zu sehen! Ich fürchtete schon, Sie hätten es nicht mehr geschafft.“
   Kerrit – oder Alfons, wie er offenbar in Wirklichkeit hieß – funkelte mich wutentbrannt an. „Halten Sie die Klappe! Ohne Ihre hanebüchene Inkompetenz wäre eine Flucht gar nicht nötig gewesen und meine Tarnung wäre noch intakt! Haben Sie eine Ahnung, was Sie angerichtet haben? Eine Paranoia ist ausgebrochen, man sucht Sie wie verrückt und versucht rauszukriegen, wie Sie so lange im Untergrund leben konnten, ohne irgendwo erfasst worden zu sein!“
   Ich verstand nicht. „Ich dachte, wir gelten als Götter.“
   „Ja, Sie Schlauberger! Das war auch so! Bis Sie diese Frau an Bord gebracht haben!“
   „Was meinen Sie?“
   „Sind Sie so blöd oder tun Sie nur so?“ Er sah den Professor an. „Wie konnten Sie diese Crew schicken?!“
   Der Professor war sichtbar ratlos, was ich ihm außerordentlich gut nachfühlen konnte. „Sie waren die beste Wahl“, verteidigte er sich kraftlos.
   „Aber doch nicht diese Frau!“
   „Evelin?“, hakte ich ein.
   „Was ist mir ihr?“, fragte Meierkent.
   Alfons starrte ihn an, als sei er eben der Klapsmühle entsprungen. Dann kam ihm offenbar ein Verdacht. „Sie haben meine letzte Meldung nicht bekommen, oder?“
   „Die, wo Sie von dem Heiratsantrag berichteten?“
   „Heiratsantrag?“, entfuhr es mir.
   Alfons ignorierte es. „Nein. Die danach, von vorgestern. Die mit dem Piratensender.“
   „Piratensender“, wiederholte Meierkent. „Auf Alontera? Nein, davon höre ich zum ersten Mal.“
   „Umstürzler, die sich ins TV-Programm einloggen.“
   In mir stieg eine Ahnung auf.
   Meierkant war schwerfälliger: „Und?“
   „Diese …“ er wandte sich zu mir, „… Evelin? Evelin sieht genauso aus wie die Sprecherin dieses Senders.“ Er sah mich an. „Großartiges Timing, Sie Held, wirklich großartig!!“


__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

Version vom 12. 08. 2007 18:17
Version vom 09. 09. 2008 14:37
Version vom 05. 04. 2009 14:36

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Duisburger
Häufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 82
Kommentare: 2116
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Duisburger eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Jon,

sauber und spannend geschrieben. Ich mag ausgedehnte Dialoge, wo ein Wort das andere gibt.

Ansonsten bin ich ja nicht schwer von Begriff (meistens jedenfalls), aber die Sache mit Evelin und dem Piratensender habe ich nicht verstanden.
Übersehe ich da was?

lg
Duisburger
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

Bearbeiten/Löschen    


jon
Foren-Redakteur
Fast-Bestseller-Autor

Lektor
Registriert: Nov 2000

Werke: 147
Kommentare: 6206
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um jon eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ich weiß nicht, es gibt eigentlich keine spezielle "Schlüsselstelle". Evelin sieht aus wie die Frau, die bei dem Piratensender spricht. Natürlich hätte auch ein gewisse Chance bestanden, dass die Schiffsregierung deshalb annimmt, dass die Piratensenderfrau (die "offenbar" im Untergrund lebt, sonst hätte sie auf einem solchen Schiff schon kurz nach der ersten Sendung festgenommen worden sein müssen.) einfach eine vorab entsandte Götterbotin war, aber wie Regierungen eben so sind, gehen sie lieber davon aus, dass die „Götter“ keine sind.
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

Bearbeiten/Löschen    


Pete
Guest
Registriert: Not Yet

Gute Show braucht Update ;)

Das Ende kapiere ich auch nicht wirklich. Weil ein Delegationsmitglied einer Dissidentin gleicht wird die Delegation verhaftet? Könnte da versehentlich nicht ein anderer Tabuverstoß passieren (So wie in dem, von Dir herausgegebenen Buch mit den Orchideen, die wie Geschlechtsteile aussehen)? Irgend etwas ganz Dummes, in jedem Fall aber (durch Unachtsamkeit/Ignoranz)Selbstverschuldetes. Das wäre besser nachzuvollziehen.

Beispielsweise, indem Malpott Backbord und Steuerbord verwechselt? "Das wäre dem Echten niemals passiert!"

Ansonsten ist die Geschichte ein wunderbares Beispiel für einen mitreißenden Show-Schreibstil. Die Einleitung erzeugt sofort Interesse. Warum gibt es nicht mehr Beiträge in diesem Stil?

Das groteske Element in der Geschichte liegt für mich in der versuchten Manipulation. Der richtige Weg wäre es gewesen, Kontakt mit dem Generationenschiff aufzunehmen und zwar auf gleicher Augenhöhe.

Der Konflikt entsteht gerade dadurch, dass ein unnötiger Manipulationsversuch schief geht. Die Geschichte könnte dadurch sehr stark gewinnen, dass dieser Aspekt, m.E. die essentielle Botschaft, besser zur Geltung gebracht wird.

Das ist das Schöne an der Science Fiction: sie fliegen mit futuristischen Kisten durch Hyperraumsprungtore, verhalten sich aber unzivilisierter als wir (ethische Schwellenländer, wie Nordkorea und USA mal ausgenommen).

Klasse Thema!

Herzliche Grüße

Pete

Bearbeiten/Löschen    


jon
Foren-Redakteur
Fast-Bestseller-Autor

Lektor
Registriert: Nov 2000

Werke: 147
Kommentare: 6206
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um jon eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

"Weil ein Delegationsmitglied einer Dissidentin gleicht wird die Delegation verhaftet?"
Erschien mir logisch so. Wenn ich mich in die Position der Alontera-Regierung versetze: Die kontrolliert ein Schiff – ein großes aber nur ein Schiff. "Jeder kennt jeden", zumindest vom Angesicht her, und die Regierungsbehörde hat garaniert für jeden eine Akte. Plötzlich gibt es Umstürzler – und eine(r) hat sogar ein Gesicht. Nur gibt es zu dem Gesicht keine Akte. Wie kann das sein?! Panik in der Chefetage. Dann kommen die "Götter". Die reden "seltsames" Zeug, missbilligen die Verhältnisse auf Alontera (was eine Kritik an der Regierung darstellt) und zu denen gehört sogar eine Frau mit dem Gesicht der Umstürzlerin …
Ok, da hat mir wohl wiedermal mein Tick, möglichst "dicht" zu schreiben, ein Bein gestellt. Ich dachte, aus dem Erwähnten sei alles Nötige ableitbar …

Grotesk ist für mich vor allem das Element, dass Kevon und Co. wie Götter empfangen werden, aber dass in dem Moment, wo sie Kritik anbringen (echt und scheinbar), die Machthabenden lieber an Dissidenten glauben als die göttliche Kritik zu akzeptieren.


Über euer beider Lob zum Stil freu ich mich sehr.
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

Bearbeiten/Löschen    


Pete
Guest
Registriert: Not Yet

quote:
Grotesk ist für mich vor allem das Element, dass Kevon und Co. wie Götter empfangen werden, aber dass in dem Moment, wo sie Kritik anbringen (echt und scheinbar), die Machthabenden lieber an Dissidenten glauben als die göttliche Kritik zu akzeptieren.

Das ist ein schönes, zusätzliches Element. Sehr viel auffälliger ist der massive Eingriff in die Souveränität des Generationenschiffs. Sehr schön herausgearbeitet sah ich die Anmaßung dieser Administration, die ein "fremdes" Raumschiff zu derem eigenen Nutzen manipulieren möchte. Das Aneignen der Entscheidungskompetenz geht dann auch gründlich schief.

Objektiv betrachtet ist dieser Manipulationsversuch ein Angriff. Warum darf die Besatzung nicht selbst entscheiden? Es wäre ja genug Zeit gewesen, einen vertrauensvollen Kontakt aufzubauen.

Man hätte beispielsweise eine Delegation der Alonteran nach Kandera fliegen können, damit sie sich selbst überzeugen kann.

Du hast eine wunderbare Satire über eine entmündigende Bürokratie verfasst. Fast erinnert das an frühe Aspekte unserer Entwicklungshilfe, als die "Wilden" noch ungefragt bekehrt wurden.

In jedem Fall reizt Dein Werk zur Kontroverse.


Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Science Fiction Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!