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Leselupe.de > Ungereimtes
Pläne - Wünsche
Eingestellt am 08. 06. 2009 19:44


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Vera-Lena
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Pläne – Wünsche

Wärst du der Kern,
möchte ich dich mit Kirschfleisch
umhüllen,
dich nähren,
ein leuchtendes Rot noch,
Erinnerung an Leben,
das dir neu zukommen wird,
wenn du den Winter überdauert,
während ich zu Erde geworden bin,
Nahrung wiederum
für den jungen Baum.
Wärst du der Kern,
könnte ich dich mit Pfirsich.....
ein sanftes Orange,
Erinnerung an ein Leben
voller Geduld.
Wärst du der Kern
möchte ich dich mit einer Nussschale
umgeben,
einem Schutzmantel.
Wärst du der Kern...




__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Version vom 08. 06. 2009 19:44
Version vom 09. 06. 2009 20:23

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

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Lb. Vera-Lena,

schade, daß dieses kleine feine Wortspiel mit des Pudels Kern so unge- und unberührt sein Dasein fristet. Dabei lohnte es sich, der einen oder anderen Kernfrage des Seins ein wenig näher zu treten. Wobei die Nähe ja beides ist: Geborgenheit und Gefahr. Und wenn es auch nur die der Erkenntnis ist.

Mein Vorschlag an Dich wäre, das Werk am Anfang ein wenig zu verdichten. Es ist zwar durchaus klar, was Du sagen willst, aber ich meine, das ginge auch kürzer.

Der Rest gefällt auch und gerade wegen seiner Kürze, weil in der Prägnanz der Unterschied der Kernfragenbilder hervorsticht.

Ich hoffe, meine Überlegungen helfen Dir weiter und haben Dich anregen können, den Anfangsteil nochmals in die Hand zu nehmen.

Gerne gelesen und wieder Einiges erfahren: Dafür mein Dank an Dich.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
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Liebe Vera Lena,
Bilder, Rhythmus und Inhalt gefallen mir sehr.
Ein paar Kleinigkeiten sind mir allerdings aufgefallen:
4. Zeile: Hier fände ich nähren besser als "nährend"
8. Zeile : dort müsste es m.E. überdauer s t heißen.
Und die letzte Zeile würde ich weglassen. Dass das Lyr-Ich bei "ihm" sein möchte ist doch ohnehin klar.
Die letzte und vorletzte Zeile würden dann heißen:

(mit) eine m Schutzmantel.
Wärst du der Kern ...

Herzliche Grüße
Karl
__________________
Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Lieber Karl,

danke für Dein aufmerksames Lesen und Deine Vorschläge!

Wenn du den Winter überdauert, heißt nach meiner Ansicht, wenn Du den Winter überdauert hast oder
haben wirst. Also das Lyri ist davon überzeugt, dass das Lyrdu den Winter überdauern wird.

Wenn Du den Winter überdauerst, dahinter steht mir ein zu goßes Fragezeichen. Das hört sich für mich so an, als ob das Lyri befürchtet, dass das Lyrdu den Winter nicht überdauern würde.

Gewiss ist natürlich gar nichts, aber die Hoffnung in dem Lyri ist stärker als der Zweifel.

Ja, in der gekürzten Fassung hört sich Dich nähren besser an. Das werde ich noch ändern.

Mit dem Schluss hast Du sicher Recht. Da hat mir mein übervolles Herz einen Streich gespielt.

Das schätze ich so sehr an der LL. Nie habe ich einen Abstand zu einem Text. Auch diesen hier habe ich direkt eingetippt, aber andere haben einen Abstand und
können mir Hinweise geben.

Einen Tippfehler habe ich auch noch drin, sehe ich gerade, oh Danke!

Liebe Grüße
Vera-Lena


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Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
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Liebe Vera Lena,
so stimmt "überdauert" selbstverständlich.
Ansonsten freue ich mich, dass meine Hinweise hilfreich waren.
Herzliche Grüße
Karl
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Bei jedem Irrtum hat die Wahrheit eine neue Chance.

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Das ganze Gedicht wirkt wie der schützende Mantel einer Mutter auf mich, die ihr Kind einhüllen will.

In einer anderen Lesart - und da hat Walther Recht - kann es auch den Kern aller gelebten Dinge betreffen ... die eigenen Gedanken, Verse, die überdauern sollen in einer vergesslichen Welt (oder eben auch den e i n e n sinnstiftenden Gottesgedanken).

Die Verdichtung hat deinem Text gut getan.

Liebe Grüße
Heidrun

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Kommentare: 10345
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Liebe Heidrun,

schön, dass Du mehrere Interpretationsmöglichkeiten aufzeigst.

Für mich handelt es sich dabei um zwei erwachsene Menschen, wobei das Lyrdu seinen Lebensweg erst seit einigen Jahren selbst in die Hand nimmt. Das Lyri setzt große Hoffnungen in die geistige (kernhafte) Entwicklung des Lyrdu und ist deshalb auch bereit, Opfer zu bringen, um dem Lydu beim Vorankommen seiner geistigen Entwicklung behilflich zu sein, auch noch über dieses Leben hinaus.

So hatte ich mir das gedacht, aber mir war klar, dass der Text offen ist für Mancherlei und das war mir auch wichtig.

Danke für Deinen weiträumigen Kommentar!

Liebe Grüße
Vera-Lena


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