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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Planetenzyklus I.
Eingestellt am 13. 03. 2006 02:53


Autor
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Thomas Gro├č
???
Registriert: Aug 2004

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Planetenzyklus I.


Venus-Stern
funkelst immer hell
bist der Liebe Mythos quell
meine Reise kostet Zeit
in der Stille- Dunkelheit
umschlie├čt mich deine Ewigkeit
im Smaragd vom Morgen
verglühen Ängste- Sorgen
bist Du Gaia nah
und fern


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Svalin
???
Registriert: Sep 2000

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Hallo Thomas,

Interessant an diesem Ansatz finde ich, dass sich f├╝r den Zyklus 2 Entwicklungslinien denken lassen. Eine progressive, als stufenweiser Aufstieg aus der hier angelegten mythologischen Verkl├Ąrung und eine regressive, die ob ihrer Verz├╝ckung genau darin verharrt. Ersteres h├Ąlt m.E. noch R├Ąume f├╝r Experimente offen, Letzteres reihte sich eher als weitere Stimme in einen traditionellen Chor von Huldigungen ein. Diese gab es schon zu allen Zeiten, z.B. den "Nachtgesang eines Hirten" von Giacomo Leopardi (1798 - 1837)

quote:
So viele Fackeln? Was soll der unendliche ├äther und jene unendliche klare Tiefe? Diese unme├čbaren Einsamkeiten, was bedeuten sie uns? Und ich, was bin ich? So frage ich mich und bedenke des Raumes erhabene, unerme├čliche Weiten und die unz├Ąhlbaren Scharen seiner Gesch├Âpfe, dann all das vielfache Regen, sich Fortbewegen der K├Âper am Himmel, auf Erden, die rastlos kreisen und immer dorthin, von wo sie kamen, zur├╝ckkehren werden, und errate nicht, wem das n├╝tzt, wozu das fruchtet.
Mir scheint, die Umverpackung in Planetenform allein macht hier noch keinen "Solisten".

Viele Gr├╝├če
Martin

__________________
Lyrik ist Logop├Ądie im Zeitalter der Sprachlosigkeit. [Alexander Eilers]

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Thomas Gro├č
???
Registriert: Aug 2004

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Hallo Martin,

ich danke Dir f├╝r Deinen Beitrag hier. Er wirkt auf mich faszinierend.

Tats├Ąchlich sollte die Mythologie hier verarbeitet werden- darum auch der Bezug zu Gaia. Trotzdem scheint es offensichtlich, da├č mich die Venus schon immer magisch angezogen hat und wie Du wunderbar zitierst, tut sie das bei vielen Erdbewohnern und in der gesamten Menschheitsgeschichte

liebe Gr├╝├če
von
Thomas

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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2247
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Hallo Thomas,

als besonders wichtig zeigst Du bei diesem Gedicht die ├Ąu├čere Form. Zum Inhalt hat Svalin schon was gesagt.

Ich m├Âchte Dich auf eine Besonderheit hinweisen ÔÇô auch im Planetenzyklus 2 ÔÇô der Gedankenstrich und der Bindestrich unterscheiden sich in der Anwendung.
Vor einem Gedankenstrich wird nach einem Wort (au├čer auf einer neuen Zeile) immer ein Leerzeichen gesetzt. Das ist inhaltlich wichtig, weil sich sonst der Inhalt ├Ąndert. Meist kann man den gemeinten Inhalt noch erkennen, aber das Lesen wird erschwert. Besonders schade aber ist, wenn die Ausgewogenheit eines Gedichtes gest├Ârt wird.


Planetenzyklus I.

Venus-Stern
funkelst immer hell
bist der Liebe Mythos quell
meine Reise kostet Zeit
in der Stille ÔÇô Dunkelheit
umschlie├čt mich deine Ewigkeit
im Smaragd vom Morgen
vergl├╝hen ├ängste ÔÇô Sorgen
bist Du Gaia nah
und fern

Beachte den Unterschied zum Bindestrich in "Venus-Stern".

"Venus ÔÇô Stern" h├Ątte einen v├Âllig anderen Sinn.

Unterstreichen sieht in Gedichten nicht besonders gut aus, es sei denn, man will eine Schreibmaschine nachahmen.


Viele Gr├╝├če von Bernd
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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