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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Pornomäßige Songs
Eingestellt am 02. 04. 2017 15:49


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Susi M. Paul
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Pornomäßige Songs


Ich fand's schade, dass sich Dieter sofort die Autismusstecker ins Ohr gestopft hat. Eigentlich hätte ich Lust gehabt, mal wieder eine Runde mit ihm zu plaudern. Was soll man auch sonst machen in der S-Bahn, wenn man die Strecke in- und auswendig kennt?

Wir waren uns seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr über den Weg gelaufen, aber er sah aus wie immer: verwaschene Jeans, ein altes Bart-Simpsons-T-Shirt, lange Haare und trotz der Hitze ein rotes Käppi von Paulaner auf dem Kopf. Den froschgrünen Gitarrenkoffer hatte er mit tausend Aufklebern verziert. Eben chaotisch wie eh und je, aber einfach nur süß und schnuckelig.

In der 12. Klasse hatten wir eine kurze, dafür umso heftigere Affäre gehabt. Drei intensive Stunden lang, nach einem Schulfest. Am nächsten Tag haben wir sie bei Sonnenschein am See in gegenseitigem Einverständnis wieder zu Grabe getragen. Er hat nämlich damals mit der Birgit, der Spinatwachtel aus der 13. rumgetan. Und ich habe gedacht, ich müsste mich an den Franz ranschmeißen. Von wegen Taube auf dem Dach. Der hat sich dann allerdings als ziemlich taube Nuss entpuppt. Von daher habe ich es bald bedauert, dem Dieter nicht ein güldenes Band umgebunden zu haben, damit er mir nicht davonrennt. Aber es war zu spät.

Wie dem auch sei. Auf meiner persönlichen Fick-Hitparade stand die Nacht mit ihm jedenfalls ziemlich weit oben. Bei ihm hatte sie offensichtlich weniger eindrückliche Erinnerungen hinterlassen. Ein kurzes Kopfnicken zum Gruße und zum Zeichen, dass er mich erkannt hatte, das war's. Statt wenigstens ein kurzes Anstandsschwätzchen anzufangen, ließ er sich mit Musik volldröhnen. Und als ob das nicht gereicht hätte, auch noch mit immer demselben Song:

„I need a dollar dollar…“ Augen zu, Kopf rhythmisch auf- und abwippen wie ein Wackeldackel auf der Autoablage: „I need a dollar dollar…“ Augen auf, Smartphone antippen und wieder das gleiche Gesäusel: „I need a dollar dollar…“ Laut genug, dass es bis zu mir hergesäuselt kam: „I need a dollar dollar…“

Ab Feldafing fing er an, mitzusummen. Da hab ich zum ersten Mal bedauert, dass ich aus Prinzip kopfhörerallergisch bin. Ich wollte mich gerade trotzig einrollen, um vor mich hin zu dösen und der verpassten Gelegenheit nachzutrauern, da wurde plötzlich aus dem Summen ein Singsang.

Aber irgendetwas hat nicht gestimmt. Das ekelhaft „I need“ des Songs mit seinem nervtötenden „iii“ kam nicht bei mir an. Also spitzte ich die Ohren, um die leisen Textbrocken zusammenzusetzen, die zu mir rüberschwappten. Und beim nächsten Durchlauf hörte ich es. Ganz deutlich: „Ich brauch' 'ne Muschi Muschi, 'ne Muschi brauch' ich jetzt.“

Ohne Scheiß, das hat der Typ mir gegenüber abgesondert und dabei die leeren Augen tief ins Nirwana des vorbeirauschenden Sees versenkt. Wenn er wenigstens den Schneid gehabt hätte, mich anzuschauen!

Ich war natürlich sofort auf 180, weil so plump lass' ich mich normalerweise nicht anbaggern. Darum wollte ich auch schon loslegen, von wegen was das soll. Aber dann hab' ich gedacht: „Ruhig, Sabine, abwarten, tief Luft holen, die Lage abschätzen. Abwatschen kannst du ihn hinterher immer noch.“

Inzwischen war Dieter am Ende vom Refrain angekommen, aber die letzte Zeile hat's nicht unbedingt besser gemacht: „Wenn ich dich brauche, hältst du sie mir dann hin?“ Geduldig wie ich bin, habe ich ihm selbst da die Augen nicht ausgekratzt, sondern weiter zugehört, wie er sich in die Strophen reinträllerte:

„Allein mit Whisky komm' ich nicht drüber weg./ Jetzt stell dir bloß vor, wie er in dir drin steckt./ 'Ne Fotze ist es, wonach mein Schwanz sich sehnt,/ 'ne heiße Muschi, die er ganz weit ausdehnt.“

Das war's. Ich fand, mehr bräuchte ich mir nicht antun. Süß und schnuckelig ist ja schön und gut. Aber das? Ein wohlgesetzter Tritt gegen sein Schienbein reichte, um ihn in die Realität zurückzuholen.

„Sag mal, spinnst du?“, schickte ich ihm als verbale Rückmeldung hinterher, nachdem er mich verwundert angeschaut und die Ohrstöpsel rausgepult hatte.

„Äh, wieso?“, machte er einen auf unschuldig.

„Das fragst du noch? Singst dir hier mit Muschis und Fotzen einen ab.“

„Äh, sorry, Sabine“, räusperte er sich. Das mit dem „äh“ hatte schon in der Schule zu seinem Standardrepertoire gehört. „Hab ich etwa laut gesungen?“

„Hast du, und zwar ziemlich schweinisches Zeug. In Gegenwart einer Dame, die sich möglicherweise davon belästigt fühlen könnte. Obwohl du sie schon mal gevögelt hat. Oder vielleicht gerade deswegen?“

„Äh, du, tut mir leid. Das wollte ich nicht. Ich kann dir das erklären.“

„Dann leg los. Ich bin ganz Ohr. Muss aber 'ne verdammt gute Erklärung werden, das kann ich dir sagen.“

Und dann hob er mit vielen „ähs“ an zu erklären, dass er in einer Band spiele, und dass sie ein Projekt hätten. „Wir wollen die ultimativ nervigsten Songs der letzten paar Jahre verarschen. Entweder pornomäßig umschreiben oder irgendwie politisch oder als Schwachsinnstext. Was einfach ist, weil sie es meistens selber schon sind. Da braucht's nicht mehr viel umzuschreiben. Meine sind schwieriger. Ich soll nämlich die Pornos machen. Aus 'I need a dollar', 'Atemlos' und 'Scream & shout'.“

So treuselig-doof, wie er mich dabei anschaute, blieb mir gar nichts anderes übrig, als ihm das abzukaufen. Zugegeben, so im Grunde meines Herzens hätte ich ihm eigentlich alles abgekauft, denn in der Viertelstunde, die ich ihn vor mir sitzen hatte, war mein Bauch ganz wohlig warm geworden. Trotz oder gerade wegen der Texte, die er vor sich hingeträllert hat.

Eine Weile überlegte ich, was da zu machen wäre. Dann hatte ich eine Idee, von der ich allerdings auf Anhieb selber nicht ganz überzeugt war, aber was Besseres zum Anbandeln fiel mit auf die Schnelle nicht ein.

„Irgendwie stimmt das ja so nicht“, fing ich an, ihm einen Köder hinzuwerfen.

„Was stimmt nicht?“, biss er an.

„Die Verarschung von dem need-Lied. Im Original singt doch der Penner, dass er etwas haben will. Zuerst säuft er den Whiskey aus, dann braucht er einen Dollar, um sich mehr Alk zu besorgen. Aber wenn du eine Muschi brauchst, dann willst du als männliches Wesen doch was reinstecken und was hergeben, oder nicht?“

„Äh, versteh‘ ich nicht“, warf Dieter völlig zurecht ein. Was mich aber nicht weiter anfocht.

„Oh, Mann! Ist doch klar. Du musst das Umschreiben schon konsequent machen. Dein Lied muss aus der Perspektive von einer Frau gesungen werden. Die kriegt ja sozusagen was.“

„Soll ich vielleicht sagen: 'Ich brauch' 'nen Schwanz Schwanz', oder wie?“

„Nee. Zu schwach für 'ne pornomäßige Umdichtung. Denk doch mal nach. Erst füllt sie sich ab, aber dann fehlt ihr noch was. Was das ist, das kannst du dir ja vorstellen. Ich für meinen Teil denk' da konkret an: 'I need Sperma Sperma, Sperma is what I need./ ich brauch' Sperma Sperma, Sperma do I need.// Ich streife durch die Stadt/ und bin schon pappesatt./ Nur eines fehlt mir noch,/ für mein verwaistes Loch.// Ich brauch' Sperma Sperma, Sperma für mein Loch./ Noch mehr Sperma Sperma, für mein leeres Loch'.“

An seinem Gesicht konnte ich ablesen, wie er jetzt seine Gehirnwindungen in Bewegung setzte. Das Ergebnis kam erstaunlich schnell und war leider ziemlich fundiert: „Find' ich übertrieben, wie du die Geschichte in dem Lied interpretierst. Außerdem wird das Original doch eindeutig von einem Mann gesungen.“ Aber dann kam ein Argument, das mir direkt in die Karten spielte: „Und überhaupt, so wie du das vorschlägst, geht's gar nicht.“

„Warum nicht?“

„Weil wir keine Sängerin in der Band haben, wir sind drei Jungs.“

„Und wie wollt ihr es dann mit der Helene Fischer machen?“, konterte ich genüsslich.

„Äh, na ja“, haspelte er.

Blitzschnell legte ich nach: „'Atemlos durchgefickt, bis ein neuer Tag anbricht./ Zieh ihn raus, ich halt's nicht aus, meine Muschi spielt verrückt.' Bei so was muss ja wohl oder übel eine Frau herhalten. Oder?“

„Da haben wir noch gar nicht drüber nachgedacht“, stutzte er, schon merklich nachdenklicher.

„Dann tut das mal. Und wenn ihr denkt, denkt auch dran: Ich bin nicht nur eine begnadete Reimerin vor dem Herrn, die schweinische Verse am laufenden Meter produziert, ich kann auch ganz gut singen. Nur so als Anregung.“

Das Ende vom Lied war, dass ich den zwei Mädels, mit denen ich zum Shoppen verabredet war, einen Korb gab und mit Dieter zur Probe nach Haidhausen ging.

Es waren nette Burschen, die drei. Jetzt nicht unbedingt allererste Sahne, was das musikalische Talent angeht. Aber gerade deswegen hab' ich irgendwie gut dazugepasst. Das Aufnahmeritual gestaltete sich schlicht: „Ok“, sagte Olli trocken. Und Steffen meinte nur: „Hol dir da drüben ein Bier.“ Das war's. Ab da sang ich in der Band mit.





Steffen hatte eine Blödsinnsparodie von den Rosenheimer Sportsfreunden mitgebracht. Nicht eben weltbewegend, was er aus der unsäglichen 'Applaus'-Schnulze gemacht hatte. Aber zumindest konnten wir die nächsten zwei Stunden schon mal loslegen.

Leider hatte Dieter hinterher noch was in der Stadt zu erledigen. Es war also nichts mit dem Schäkern in der S-Bahn, auf das ich mich schon gefreut hatte. Ich musste allein nach Tutzing zurückfahren.

Gegen zehn flackte ich nach einer lustvollen Dusche im sommerkurzen Pyjama auf dem Sofa herum, da klingelte es an der Tür. „Äh, ich glaub', ich bin inspiriert. Hast du Zeit?“, verkündete die Gegensprechanlage.

Ein angebrochener Samstagabend. Was Besseres als Dieters Inspiration konnte mir nicht passieren. Meine Brustwarzen rochen gleich den Braten und stellten sich unter dem praktisch transparenten Hemdchen im Bereitschaftsmodus auf. Auf die war Verlass. Perfekt konditioniert eben. Ich drückte auf den Knopf, ohne mir etwa drüberzuziehen.

Positiv vermerkte ich, dass er eine Einkaufstasche dabei hatte, die sich verheißungsvoll nach einer ausreichenden Menge an Bierflaschen anhörte. Mein Kasten war nämlich gähnend leer. In der Hinsicht war der Abend zumindest schon mal gerettet.

„Du wolltest doch noch nicht ins Bett?“, fragte er, wie er mich in dem seidigen Hauch von Nichts in der Tür stehen sah.

„Nö, keine Angst, mir war nur so warm“, beruhigte ich ihn und ging arschwackelnd vor.

Aus den Tiefen seiner Hosentaschen kramte Dieter zwei verknitterte Blatt Papier. Auf einem stand mein Helene-Fischer-Spontanerguss aus der S-Bahn, auf dem anderen der echte Liedtext. War ja schon mal ein Inspirationsanfang. Ich hatte noch irgendwo einen alten Malblock. Als der dann vor uns auf dem Teppich lag, sah unser dichtendes Brainstorming echt professionell aus.

„'Atemlos durchgefickt, bis ein neuer Tag anbricht./ Zieh ihn raus, ich halt's nicht aus, meine Muschi spielt verrückt.' Äh, im Prinzip finde ich das super“, fing er an. „Aber meinst du nicht, dass wir den zweiten Teil weiter nach hinten setzen sollten. Weil wenn er ihn rausziehen soll, dann ist sie doch quasi schon fertig mit der Vögelei.“

„Meinetwegen. Wie geht's dann zwischendrin weiter, zwischen der Fickankündigung und dem Rausziehen?“, fragte ich und wunderte mich kein bisschen, dass mein Schnittchen höchstes Interesse an der Beantwortung von dieser Frage signalisierte.

„Atemlos eben, ein paarmal. Kann ja nicht so schwer sein.“

„Wie, kann ja nicht so schwer sein? Ich denk', du bist inspiriert?“

„Äh, ja, so im Prinzip schon. Ich hab halt gedacht, dass die Inspiration zu zweit besser fließt.“

„Sprich, du hast nichts vorgearbeitet“, machte ich einen auf streng. „Du meinst, die richtigen Schwingungen kommen ganz von allein. Ich sag':‚Atemlos, wir sind geil‘, und schon bricht die Inspiration über uns herein. Irgendwie so?“

„Genau so. Weil schau, wenn ich als Mann 'Atemlos, ich bin nackt' für eine Frauenstimme dichten soll, dann ist es doch bestimmt nicht schlecht, wenn da auch eine Frau vor mir sitzt. Quasi als Modell für den Text, der da folgen soll.“

Eine bessere Vorlage hätte er mir nicht geben können. Fand meine Muschi auch, die schon fleißig dabei war, gegen die Überhitzung anzuschweißeln. „Noch besser wär's natürlich, wenn sie gleich nackt wäre, die Frau, die Modell für den Text sitzen soll?“, schlug ich also geistesgegenwärtig vor und fing an, mich aufreizend langsam aus dem Hemdchen und dem Winzling von Höschen zu schälen.

„Du, Sabine, so hab' ich das jetzt eigentlich gar nicht gemeint“, wollte er irgendwie ganz süß hilflos abwehren. Ich hätte ihn abknuddeln können, so lieb hat er dabei ausgesehen. Und geholfen hat sein Einwand sowieso nichts, egal ob er ernst gemeint war oder nicht.

Bei mir hatte nach dem vorbereitenden Einweichen nämlich längst das wonnigliche Pochen zwischen den Beinen eingesetzt, das ich so mag. Ein untrügliches Zeichen, dass meine Mumu sich mit Blut vollsaugt. Und wenn meine Mumu sich wonnedick anfühlt und alles dransetzt, sich weit aufzuspreizen, dann verträgt sie normalerweise keinen Stoff mehr. Genausowenig wie die Brustwarzen, die von der allgemeinen Bereitschaft, die sie an der Tür gezeigt hatten, auf jetzt eindeutig steinhart umschalteten.

Dieter musste also schlicht und ergreifend damit leben, dass ich textilfrei vor ihm saß. Meine Muschi starrte ihn klaffend an, und ich sandte alle möglichen Erregungssignale aus. Verständlich, dass sich bei ihm da unten auch was bewegte. Das ist, ohne die Tatsache irgendwie bewerten zu wollen, bei den Herren Schwanzträgern ja deutlich besser zu sehen als bei uns. Selbst durch die Hose.

Also provozierte ich weiter: „Als Frau, die in dem Fischer-Song singen soll, dass sie jetzt nackt ist, fände ich es schon hilfreich, wenn der gewisse steife Glücksbringer, von dem die Helene weiter hinten im Lied redet, nicht so prüde wäre und sich auch in seiner unverborgenen Natürlichkeit zeigen würde. Sonst lahmt nämlich meine Inspiration gewaltig.“

Das wirkte. Er entledigte sich seiner Klamotten. Zögerlich zwar, aber immerhin tat er es. Als die Unterhose dran war, versuchte er kurz, mit einer Hand seinen Ständer abzudecken. Ein sinnloses Unterfangen. Vor allem, weil ich mich an den noch gut erinnern konnte: ein Prachtexemplar von einem Zipfel. Mein Schnittchen lechzte danach, ihm eine zweite Chance zu geben.

Die Eichel hatte ihre Umhüllung schon halb abgestreift. Mir lief das Wasser im Mund zusammen, und von unten, aus dem rauschigen Scheidengang, glaubte ich sogar, ein nasses Schmatzen zu hören. Der angebrochene Samstagabend versprach, interessant zu werden.

„So, das wäre erledigt. Jetzt frisch ans Werk: Reim dich oder ich fress' dich!, ist die Devise“, forderte ich Dieter aber erst einmal zu dichterischen Taten auf. Gut Ding will schließlich Weile haben.

„'Atemlos durchgefickt, bis ein neuer Tag anbricht'“, wiederholte er.

„Das hatten wir schon. Wir zwei sind doch schon bei `'Atemlos, wir sind nackt' angekommen“, erinnerte ich ihn an die letzten Entwicklungen und schaute ihm dabei in die Augen. Er schaute auf eine Weise zurück, die mich fast aus der Fassung brachte. Doch gleich darauf fand er wieder in die Spur zurück.

„Stimmt. Nackt. Da könnte reimmäßig doch: 'Du hast mich nicht gefragt' dazu passen.“

„Oh je, du Armer. Hab' ich dich tatsächlich dazu gezwungen, dich auszuziehen? Keine Angst, du wirst es überleben.“ Und während ich das so dahinsagte, wusste ich auf einmal, dass das kein normaler Fick werden würde. Ich war auf dem besten Weg, mich in den Kerl zu verlieben.

„Ok“, dachte ich mir, „dann soll es eben sein!“ Und statt noch lang auf dieser Erkenntnis rumzureiten, machte ich weiter mit dem einmal angefangenen Geturtel:„Passen würde aber auch: 'Ich hab dich angenagt'. Halt ich sogar für besser, weil es bringt an der Stelle den Text voran. Soll ich es gleich mal umsetzen, um zu sehen, ob es uns inspiriert?“

Seine Antwort wartete ich wieder nicht ab, sondern schritt gleich zur Probe aufs Exempel, indem ich mich nach vorne zwischen seine Beine beugte. Aus den Augenwinkeln meinte ich, einen leichten Schrecken auf seinem Gesicht zu sehen. Aber das Nagen und Knabbern bekam ihm gut. Er sah hinterher viel besser aus mit seiner glänzenden, endlich ganz freigelegten Eichel.

Während ich mir aufreizend den Mund ableckte, fiel mir der nächste Vers ein: „'Atemlos, bin ich geil, Mann was hast du für ein Teil!'“

„Ja, schon, super der Vers. So im Prinzip“, grübelte er vor sich hin, während er zuerst auf seinen Dödel und dann auf meine glänzenden Pfirsichviertel starrte, die sich inzwischen mit der richtigen Schmiere von innen her vollständig aufgespaltet hatten. „ Aber ich hab' da mal eine Idee. Wie wäre es denn mit einem Wechselgesang?“, fragte Dieter, jetzt offenbar richtig tief beeindruckt von meiner feuchten Pracht. „Wenn wir das machen mit dem abwechseln, würde ich als Mann an der Stelle dagegenhalten mit: 'Atemlos, liegt sie da, deine Muschi wunderbar'.“

„Klasse“, klatschte ich begeistert in die Hände. „Und dann wieder ich: ‚Schleck sie aus, die süße Maus, pitschenass wie ein Weinfass'.“

„Meinst du wirklich?“, schaute er mich und sie zweifelnd an.

„Was, ob du das aufschreiben oder ob du mein Fötzelchen ausschlecken sollst? Ich würde sagen, ersteres auf jeden Fall, wir können ja später nochmal schauen, ob es zu dick aufgetragen ist. Und zweiteres, warum nicht? Wenn du magst, mach zu! Ich halt' dich bestimmt nicht davon ab!“

Es fiel ihm offensichtlich kein guter Hinderungsgrund ein, denn nachdem er meine nicht eben meisterlichen Verse notiert hatte, rückte er tatsächlich näher. Ich hatte mich vorsichtshalber schon mal auf den Rücken gelegt und die Beine breit gemacht, damit er sich leichter tat.

Er hatte nichts verlernt seit jenem lauen Sommerabend in der 12. Klasse. Im Gegenteil. Der Zungenschlag auf meinem Knötchen war weicher geworden, nicht mehr so hastig und fordernd wie zu Pennälerzeiten. Das ging mir sofort wie ein warmes Ziehen durch den ganzen Bauch. Meine welligen kleinen Lippen, die er damals gar nicht beachtet hatte, saugte er jetzt sanft in den Mund und knetete sie vorsichtig durch, bis ich unruhig mit meinem Hintern hin- und herrutschte, weil mir die Gänsehaut über den Rücken runterlief.

Und erst das Reinstechen in die gute Stube! Seine Zunge schlängelte sich durch meine fud, als ob sie dort daheim wäre. Ein Weile schaffte ich es, das mit geschlossenen Augen zu genießen und zu spüren, wie die Spannung immer mehr zunahm. Aber dann wurde mein Atem immer schneller, ich hyperventilierte fast und ging dabei in leises Hecheln über.

„Saug dich an der Klit fest und steck mir ein paar Finger rein“, röchelte ich ihm zu, als ich es nicht mehr aushalten konnte. Mein Hintern hob sich da schon von selbst vom Boden ab, so angespannt war mein Körper. Ich presste meine Mumu so fest wie möglich an ihn dran, um ja kein Fitzelchen von der Lust zu verpassen, die wie ein Feuer in mich hineinschoss. Und kaum hatte er den Mund über meine Muschiperle gestülpt, packte es mich mit voller Wucht.

Er musste sogar nachfassen, weil ihm die Klit ausgekommen war, so schlimm waren meine Zuckungen. Um nicht laut aufzuschreien, hätte ich mir fast in die andere Hand gebissen, aber das tiefe Stöhnen aus meiner Brust heraus konnte ich einfach nicht vermeiden, und ich wollte es eigentlich auch nicht. Sollte er doch hören, was er mit mir gemacht hatte. Und er schien meinen Zustand zu genießen.

„Äh, weißt du, dass mich das schon damals fasziniert hat, dass du dich da so vollkommen reinsteigern kannst“, kommentierte er trocken meine letzten Orgasmuswellen, die er interessiert von unten her beobachtete.

„Wie wär's mit einem Küsschen, zur Beruhigung?“, japste ich.

„Ok“, gab er zur Antwort und legte sich der Länge nach auf mich drauf. Allerdings wurde es kein Küsschen, sondern ein veritabler Langkuss.

„'Cream and shout!'“, fiel mir plötzlich das andere Lied ein, das wir noch versauigeln mussten. Weil ich während des Kusses an die Funktion von seinem Schwanz gedacht hatte, der sich zwischen meinen Schenkeln einen bequemen Platz suchte, wo er nicht gedrückt wurde. „Oder 'Cream my mouth', das ginge auch und würde Britney bestimmt gefallen. Kann man 'to cream' eigentlich so schweinisch verwenden?“, fragte ich, noch ein wenig außer Atem.

„Warum nicht? 'Cream my throat', würde übrigens auch passen.“

„Klasse, jetzt fließt uns die Inspiration nur so raus. Was hältst du von: 'Fick mich, shoat'?“

„'Peep my hole, creaming' shoat'?“

„'Cream my hole, fucking shoat'?“

„Screaming shoat, drücks mir rein'?“

„Darf ich?“, unterbrach Dieter unser kreatives Schaffen an diesem Punkt, denn sein Steifer harrte zwischen meinen Oberschenkeln und meiner von innen her frisch ausgespülten Pflaume der Dinge, die da für ihn noch kommen sollten.

Ich hatte absolut nichts dagegen, denn der erste Orgasmus war als Vorspeise schon mal nicht schlecht gewesen. Aber alles, was in mir drin und an mir dran für meine Erregung zuständig war, befand, dass das nicht reichte.

„'Atemlos warte ich, bis dein Schwanz in mich reinsticht'“, forderte ich Dieter reimtechnisch zwar schwach, dafür sextechnisch umso aufreizender auf, zur Sache zu kommen.

„'Mach es schnell, mach es hart, dann komm ich so recht in Fahrt./ Uhu, oho, Mumu ist froh./ Oho uhu, Holzstock, stich zu!'“ Damit gab ich ihm noch den nötigen Kick mit auf den Weg, nur um gleich darauf zusammenzuzucken und ihn anzupflaumen: „Aua, pass doch auf, so fest braucht dein Besenstiel auch wieder nicht zuzustechen!“

Dieter hatte den Text zu wörtlich genommen. „Äh, sorry, ich hab' gedacht, so magst du's, von wegen dem hart. Und es flutscht ja auch so schön, weil du ganz durchweicht bist.“

„Ist schon recht. Bin nur ein bisschen aus der Übung. Lass es lieber langsam angehn.“ Das tat er dann auch, mit durchschlagendem Erfolg für uns zwei.

Irgendwann in der Nacht zogen wir uns in meine Bettstatt zurück, wo der Lattenrost als Begleitmusik zu meinen screams und shouts ein durchaus wollüstiges Gequietsche absonderte. Dieters williges Anhängsel war auch nicht träge und creamte, sooft er es nur schaffte. Auf diese Weise kamen wir höchstens auf drei Stunden Schlaf, hatten aber bis Sonntagabend Inspiration en masse. Am Montag konnte ich mich im Büro schier nicht bewegen, weil mir nach so viel Geschlechtsgymnastik jeder einzelne Muskel im Bauch und in den Beinen weh tat.

Angesichts der Mengen an ausgetauschten Körperflüssigkeiten war es kein Wunder, dass die Liedtexte, die wir uns nebenbei kreativ rausgepresst hatten, wahrlich ferkelig und schweinisch ausgefallen sind. Olli und Steffen waren am nächsten Samstag regelrecht begeistert.

Ein knappes Jahr hat unsere Band dann in und um München herum ganz ansehnliche Erfolge damit eingefahren. Allerdings war absehbar, dass wir vier nicht miteinander alt werden würden. Olli und Steffen hatten bald die Nase gestrichen voll davon, dass Dieter und ich es bei jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit trieben. Bei den Proben, auf dem Klo, während die zwei eine Zigarette rauchten, ohne Rücksicht darauf, ob sie uns hörten oder nicht. Am liebsten schnackselten wir aber direkt vor dem Auftritt hinter den improvisierten Bühnen oder in den Umkleiden, während sie die Instrumente stimmten.

Auch für Dieter und mich war irgendwann die Zeit gekommen, unsere künstlerische und persönliche Zukunft zu überdenken. Er sei unsterblich in mich verliebt, gestand er mir in der Nacht, bevor wir den Schlussstrich unter die Band zogen. Er wolle mich heiraten und Kinder kriegen.

Ich befragte mein Herz, meinen Kopf, meine Brustwarzen, meine Klit und all die saftigen Weichteile da unten drin, ob sie künftighin mit Dieter Vorlieb nehmen wollten. Das Urteil fiel einstimmig aus. Ich musste endgültig Abschied von der früher so geliebten Vielmännerei nehmen.

Einen kurzen Augenblick kämpfte mein altes, leicht nymphomanisches Ich dagegen an, aber die Gebärmutter sprach das definitive Machtwort. Sie plädierte energisch für das Ende der Verhütungsphase und dafür, ab jetzt ergebnisoffenen Sex zu praktizieren, und zwar nur noch mit dem einen. Ein Jahr später kam das Ergebnis im Doppelpack. Scream und shout mal ganz anders, völlig anders, in jeder Beziehung!

Seitdem gehen Dieter und ich unsrer täglichen Normalarbeit nach, um die nicht leichte Aufgabe zu stemmen, am Starnberger See den hungrigen Nachwuchs durchzukriegen. Dabei hilft uns ein bisschen, dass wir die Krakeeler an den Wochenenden zu den diversen Omas und Opas abschieben können, um ein Zubrot als Gstanzlsänger auf Hochzeiten und anderen Veranstaltungen rund um den Heiligen Berg zu verdienen.

Als reichlich unheilige Gstanzlsänger allerdings. Wir haben uns nämlich, wen wundert's, auf Pornogstanzln spezialisiert, die wir je nach Anlass variieren. Mir persönlich gefällt aber eine von unseren alten Parodien am besten. Bei der wird es mir nämlich in meiner immer bedürftigen Muschi besonders heiß: 'Koa Weiber koa Gschrei, no woman no cry/ oba's Gschrei vo de Weiber des muas fei scho sei.// Wenn'd Weiber ned schrein beim Soachzeig zampressn/ dann hams nix davo un'da Sex is zum vergessn.'

Kein Wunder, dass der Dieter das immer am Ende von einer Veranstaltung singt, wenn wir schon ans Einpacken denken. Denn nach dem Lied muss es flott gehen, so schnell wie mir dabei die Schnacksellust einschießt. Wenn mein treusorgender Mann mich nicht spätestens eine halbe Stunde später in unser vielgeprüftes Ehebett verfrachtet hat, bricht bei mir der sexuelle Notstand aus. Dann muss er mich im Auto nageln. Selbst wenn ich dabei die Lastwagenfahrer auf den Parkplätzen aus ihrem wohlverdienten Schlaf schreie. Und selbst wenn wieder mal die Kondomvorräte im Handschuhfach aufgebraucht sind. Egal. Dafür haben wir uns ja schließlich ein großes Familienauto zugelegt: für alle Eventualitäten.

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